Von Ralf – 8. Februar 2010
Im Veranstaltungskalender steht der Termin schon länger, nun nur noch ein paar Worte dazu: Heute Abend eröffnet der Dachverband freier Würzburger Kulturträger die Veranstaltungsreihe „KulturRäume”. Der erste Raum, der in den Fokus rücken soll, ist die Frankenhalle, die meine Bürogemeinschaft gerade erst verlassen hat.
Es soll bei der Podiumsdiskussion vor allem um die Verbindung Kultur und Raum gehen, Denkmalschützer werden da also vermutlich nicht so viel Freude haben. Auf dem Podium sitzen für die Kultur Jojo Schulz von der Posthalle und Hermann Schneider vom Mainfranken Theater, der Kulturreferent Muchtar Al-Ghusain sitzt wohl für Kultur und Geld, nur für das Geld sitzt der Stadtkämmerer und Spielverderber aus Berufsgründen, Christian Schuchardt, und das Thema Raum wird vom Architekten Christian Brückner vertreten.
Die Podiumsdiskussion beginnt um 20.00 Uhr im Bockshorn, um 19.30 Uhr kann man die Frankenhalle schon mal kurz besichtigen. Wie weit man in die Frankenhalle darf, weiß ich nicht; der Stand letzter Woche war, dass man nur in einen kleinen abgesperrten Bereich darf — aus Sicherheitsgründen. Mal sehen, ob der Dachverband da noch ein paar riskante Meter rausholen konnte.
Inhaltlich wird sich der Abend vielleicht ein wenig mit der morgigen Veranstaltung „Werden Sie Besitzer eines Kinos” im Luisengarten überschneiden, denn für das ersonnene und gewünschte Programmkino ist eben die Frankenhalle im Gespräch.
Geschrieben in Events, Kultur.
Markiert mit bockshorn, diskussion, frankenhalle, Kultur, stadt, theater, veranstaltung, würzburg.
Von Ralf – 8. Februar 2010
Na also, hat es doch geklappt, der irrsinnige mediale Aufwand hat sich gelohnt. Würzburg hat heute den Zuschlag für die Landesgartenschau 2018 erhalten, Erding hat das Nachsehen.
Im Grunde ist mir die Landesgartenschau relativ egal. Aber es ist nicht schlecht, dass die Stadt nun auf jeden Fall den Arsch hochbekommen muss, um die damit verbundenen Änderungen in der Infrastruktur hinzubekommen. Straßenbahnline 6, Leighton Barracks, etc. pp. Und vielleicht hat es der neue Betreiber des Hotelturms die Entscheidung schon geahnt, als er ankündigte, die Anzahl der Hotelzimmer vom 150 auf 204 zu erhöhen.
Ich bin dafür, das komplette Leighton-Areal als Weinberg umzugestalten und 2018 dann den Galgenberger Nackenreißer auszuschenken, um das ganze Spektakel auch zu finanzieren.
Geschrieben in Events, Frängisch, Kultur, Verkehr, Wirtschaft.
Markiert mit 2018, event, galgenberg, hotelturm, Kultur, landesgartenschau, leighton barracks, stadt, straßenbahn, veranstaltung, würzburg.
Von Ralf – 7. Februar 2010
Nun ja, schuld bin ich eigentlich selbst. Wenn ich mich auch an einen Tisch setzen muss, der ausschließlich mit Frühstücks-Legasthenikern besetzt was. Natürlich habe ich gut dazu gepasst, aber es hatte fatale Folgen.
Schauplatz des kleinen Dramas war Herr Gehrings gute Stube, dort war heute am Vormittag Musikbrunch. Der Musikteil war leicht — einfach dem Dennis-Schütze-Trio zuhören, die gut gelaunt in die Saiten griffen.
Etwas komplexer war das Problemfeld „Essen”. Es gab ein Frühstücksbuffet. Da hat sich der gesamte Tisch auch reichlich bedient. Sehr reichlich. Mehr als reichlich. Eigentlich waren wir vom Frühstück schon pappsatt. Mit dicken Bäuchen saßen wir nach dem Frühstück am Tisch und lauschten der Musik. Und dann wurde das Mittagessen aufgefahren. Hackfleischbällchen mit Artischockengemüse, feine Ratatouille und so gebratene Brotstücke. Lauter Leckereien! Ich habe kurze Zeit überlegt, wo das nächste Pfauenfederngeschäft ist und ob es am Sonntag auf hat. So habe ich von ein paar Gerichten mal naschen können, mehr war aber nicht drin — genauer: es war schon zu viel drin.
Der Musikbrunch im Gehrings ist sehr empfehlenswert, wenn man folgende Grundregel beachtet: ein Teller Rührei ist genug, niemals das kulinarische Vertrauen in das Gehrings verlieren und auf keinen Fall vergessen, dass „Brunch” ein Kofferwort ist.
Geschrieben in Gastronomie.
Markiert mit brunch, essen, frühstück, Gastronomie, gehrings, kneipe, Musik.
Von Ralf – 5. Februar 2010
Man muss scheinbar nur genug jammern!
Seit zwei Tagen läuft das Webradio W1 wieder, das wegen längerer Vernachlässigung von laut.fm deaktiviert wurde. Sein Musikprogramm ist immer noch nicht so ganz mein Ding, und selbst wenn ich ein Onlineradio aus Würzburg hören will, gäbe es noch andere Alternativen (und noch eine natürlich
). Aber wer Hardcore-Fan von W1 ist, wird sich vielleicht über die Nachricht freuen.
Geschrieben in Kultur, Musik.
Markiert mit internet, jammern, Musik, online, radio, w1, würzburg, webradio.
Von Ralf – 3. Februar 2010
Erst ist Würzburg auf Platz 1 mit der höchsten Videothekendichte, und jetzt haben wir hier auch noch die höchste Dichte an Stiftungen in Deutschland, wie der Bundesverband Deutscher Stiftungen bekannt gab. Mit 76 Stiftungen pro 100.000 Einwohnern haben wir Frankfurt lässig auf Platz 2 verdrängt. Es müsste in Würzburg also so um die 102 Stiftungen geben.
Ich weiß nicht, ob das etwas ist, worauf man als Würzburger stolz sein muss, soll oder darf? Aber es ist zumindest nichts Negatives, und das ist ja schon mal positiv.
Jetzt muss ich aber auch mal überlegen, welche Stiftungen mit in Würzburg so spontan einfallen. Die Sparkassen-Stiftung, die Heiner-Reitberger-Stiftung, die Theaterstiftung, die Ruchti-Stiftung, Bürgerspital-Stiftung und Juliusspital-Stiftung … da fehlen aber noch 96 Stiftungen …
Update: Erwähnenswert ist noch, dass mich der Bundesverband extra als „Stadtblogger” darauf per Mail hingewiesen hat. 
Update 2: Jetzt kam sogar noch mal eine Mail des Bundesverbands mit ein paar Beispielen von Stiftungen in Würzburg: Bürgerstiftung Würzburg und Umgebung, Bertold Hummel Gemeinnützige Stiftung GmbH, Blindeninstitutsstiftung Würzburg, Caritasstiftung Würzburg, Mainfränkische Theaterstiftung. Danke nach Berlin auf Platz 46. 
Geschrieben in Unsortiertes.
Markiert mit bürgerspital, Kultur, ranking, sozial, sparkasse, stiftung, theater, würzburg.
Von Ralf – 2. Februar 2010
Nachdem Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen keinen Meter vorwärts gekommen sind, hat die Gewerkschaft ver.di Warnstreiks angekündigt. Und in Würzburg werden wir das auch spüren. Nein, weniger daran, dass das Bauamt oder die Entwässerungsbetriebe streiken. Am deutlichsten spürbar wird sein, dass morgen, 3. Februar 2010, zwischen 4 Uhr und 10 Uhr früh keine Straßenbahn und Busse (bsi auf die Busse der NVG) fahren.
Das hat mir zumindest der nette Mann am Fahrplan-Telefon gesagt. Also nicht dass das am deutlichsten spürbar sein wird, sondern dass da nichts Öffentliches fährt. Und angerufen habe ich, weil ja wie immer nichts auf den WVV-Websiten steht. Und Danke an die WVV-Serviceline, bei der man nach 5 Minuten in der ohrerweichenden Warteschleife von einer Säuselstimme erfährt, dass sie dafür nicht zuständig ist und auch nichts weiß. Nicht zuständig? Mit eurem Motto „Verkehr.Energie.Umwelt”? Hab dann im Betriebshof der Straßenbahn angerufen. Ist zwar keine Hotline, aber da kennt man sich wenigstens aus.
Also morgen früh mit viel Autoverkehr rechnen und am besten laufen oder mit dem Rad fahren. Ab 10 Uhr rollt der ÖPNV wieder, ab 11 Uhr ziehen ver.di-Demonstranten durch die Würzburger Innenstadt, da steht der ÖPNV in der Innenstadt vielleicht wieder, und um 12 Uhr ist eine Kundgebung am Marktplatz. Und dann fahren die Demonstranten mit dem Auto wieder heim. Oder mit dem Bus.
Geschrieben in Verkehr.
Markiert mit öpnv, demo, innenstadt, marktplatz, stadt, straßenbahn, straba, streik, ver.di, Verkehr, würzburg, würzburger.
Von Ralf – 2. Februar 2010
Seit ein paar Tagen zickt hier im Blog der Spamfilter herum, manchmal — aber nicht immer — werden Kommentare der Leser als Spam markiert. Das ist ärgerlich, aber kein Drama. Ein kleines Drama wurde aber gerade daraus. Es wurden 12 Spamkommentare von Wordpress vermeldet. Ich habe sie mir angesehen und drei Kommentare als Nicht-Spam wieder per einzelnen Mausklick freigegeben. Und dann habe ich per Mausklick die restlichen Spams auf einen Schlag gelöscht. Keine schlechte Idee eigentlich.
Wie ich aber gerade gemerkt habe, sind die drei Kommentare noch nicht freigegeben gewesen, sondern wurden mit den Spamkommentaren zusammen gelöscht.
Soweit ich mich erinnern kann waren es zwei Kommentare zum W1-Artikel (in einem wurde festgestellt, das gerade die Kastelruder Spatzen im Radio Würzblog laufen) und ein Trackback von einem Zuckerkick-Beitrag.
An die Kommentatoren: Tut mir leid, dass ich eure Kommentare aus Versehen gelöscht habe, das war nicht persönlich gemeint. Technisches K.O.
Geschrieben in Intern.
Markiert mit blog, spam, würzblog, wordpress.
Von Ralf – 1. Februar 2010
Hm, wie es aussieht und sich anhört, hat das wiederbelebte Radio W1 schon wieder aufgegeben. Die letzte Aktualisierung war am 9. Januar 2010 und nach der langen Zeit an Inaktivität hat laut.fm das Online-Radio erst mal abgeschaltet und wird es in ein paar Wochen — wenn es den Betrieb nicht wieder aufnimmt — wohl löschen.
War es zu viel Arbeit für Kai Fraass? Kam es nicht gut genug an (das Gästebuch wurde im Oktober schon gesperrt)? Keine Lust mehr? Neue Pläne? Ich weiß es nicht. Aber keine Sorge — Radio Würzblog macht weiter … 
Geschrieben in Kultur, Musik.
Markiert mit medien, Musik, online, radio, w1, würzblog, würzburg, webradio.
Von Ralf – 1. Februar 2010
Morgen ist der erste Dienstag im Monat, das heißt wieder: Zeit für eine neue Ausgabe von My Favourite Tracks, der Musiktalkshow. Diesmal ist Joachim Fildhaut zu Gast und er wird Dennis und den Besuchern seine zehn liebsten Lieder um die Ohren hauen, über sein Leben als Journalist, Musiker, Kulturliebhaber und Privatmann plaudern und zu Schluss einen „Hidden Track” präsentieren.
Der sehr unterhaltsame Spaß und Ernst findet morgen, 2. Februar 2010, um 20.00 Uhr in Herrn Gehrings gute Stube statt, was also nicht nur kulturell, sondern auch kulinarisch für einen guten Abend spricht.
Geschrieben in Events, Kultur, Musik.
Markiert mit dennis schütze, event, gehrings, Kultur, Musik, musiktalkshow, Talk, würzburg.
Von Ralf – 1. Februar 2010
Die Zeit des Filmwochenendes in Würzburg ist auch die Zeit, in der viele Würzburger den Wert eines Programmkinos in der Stadt wieder– oder neuentdecken. Nur haben wir seit einem Monat kein Programmkino mehr in der Stadt. Es ist aber nicht so, dass sich in der Richtung gar nichts tun würde. Vom Fachbereich Kultur wurde eine „Initiative zur Gründung eines innerstädtischen Programmkinos in Würzburg” ins Leben gerufen, die sich die dem Thema annehmen soll.
Zielsetzung der Initiative ist es, wenigstens ein kleines Programmkino zu schaffen. Dazu soll ein Verein oder eine Genossenschaft gegründet werden, die dieses Kino trägt und betreibt. Erst mal provisorisch an wechselnden Orten, später dauerhaft, eventuell in der Frankenhalle. Noch steckt die Initiative in den Kinderschuhen, wie, ob und was konkret passieren wird oder kann, das wird die Zeit weisen. Und es wird sich dadurch auch herausstellen, wie groß der Wunsch nach einem Programmkino in Würzburg wirklich ist, denn nur mit Lippenbekenntnissen wird man sowas nicht auf die Beine stellen können.
Wer Interesse hat, irgendwie an einem neuen Programmkino in Würzburg mitzuwirken, der kann am 9. Februar 2010 um 19.30 Uhr zu der Vorbereitungsversammlung in den Saalbau Luisengarten kommen.
Es gibt auch schon drei Termine für Filmvorführungen, die alle im Theater Chambinzky stattfinden. Am 2. März 2010 wird um 20.00 Uhr der Film „Die Anwälte — eine deutsche Geschichte” gezeigt, am 9. März 2010 um 19.00 Uhr „Das weiße Band — eine deutsche Kindergeschichte” und am 23. März 2010 um 20.00 Uhr die nicht-deutsche Geschichte „Dolpo Tulku — Heimkehr in den Himalaya”. Der Eintritt kostet jeweils 4,50 €.
Update: Endlich gibt es dazu auch etwas Offizielles im Netz.
Geschrieben in Events, Kultur.
Markiert mit 2010, chambinzky, event, film, frankenhalle, kino, Kultur, programm, programmkino, saalbau luisengarten, stadt, verein, würzburg.