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Heute Abend: Podiumsdiskussion KulturRaum Frankenhalle

Im Ver­an­stal­tungs­ka­len­der steht der Ter­min schon län­ger, nun nur noch ein paar Worte dazu: Heute Abend eröff­net der Dach­ver­band freier Würz­bur­ger Kul­tur­trä­ger die Ver­an­stal­tungs­reihe „Kul­tur­Räume”. Der erste Raum, der in den Fokus rücken soll, ist die Fran­ken­halle, die meine Büro­ge­mein­schaft gerade erst ver­las­sen hat.

Es soll bei der Podi­ums­dis­kus­sion vor allem um die Ver­bin­dung Kul­tur und Raum gehen, Denk­mal­schüt­zer wer­den da also ver­mut­lich nicht so viel Freude haben. Auf dem Podium sit­zen für die Kul­tur Jojo Schulz von der Post­halle und Her­mann Schnei­der vom Main­fran­ken Thea­ter, der Kul­tur­re­fe­rent Muchtar Al-Ghusain sitzt wohl für Kul­tur und Geld, nur für das Geld sitzt der Stadt­käm­me­rer und Spiel­ver­der­ber aus Berufs­grün­den, Chris­tian Schuchardt, und das Thema Raum wird vom Archi­tek­ten Chris­tian Brück­ner vertreten.

Die Podi­ums­dis­kus­sion beginnt um 20.00 Uhr im Bocks­horn, um 19.30 Uhr kann man die Fran­ken­halle schon mal kurz besich­ti­gen. Wie weit man in die Fran­ken­halle darf, weiß ich nicht; der Stand letz­ter Woche war, dass man nur in einen klei­nen abge­sperr­ten Bereich darf — aus Sicher­heits­grün­den. Mal sehen, ob der Dach­ver­band da noch ein paar ris­kante Meter raus­ho­len konnte.

Inhalt­lich wird sich der Abend viel­leicht ein wenig mit der mor­gi­gen Ver­an­stal­tung „Wer­den Sie Besit­zer eines Kinos” im Lui­sen­gar­ten über­schnei­den, denn für das erson­nene und gewünschte Pro­gramm­kino ist eben die Fran­ken­halle im Gespräch.

Geschrieben in Events, Kultur.

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Landesgartenschau 2018: Schoppen vor Weissbier

Na also, hat es doch geklappt, der irr­sin­nige mediale Auf­wand hat sich gelohnt. Würz­burg hat heute den Zuschlag für die Lan­des­gar­ten­schau 2018 erhal­ten, Erding hat das Nachsehen.

Im Grunde ist mir die Lan­des­gar­ten­schau rela­tiv egal. Aber es ist nicht schlecht, dass die Stadt nun auf jeden Fall den Arsch hoch­be­kom­men muss, um die damit ver­bun­de­nen Ände­run­gen in der Infra­struk­tur hin­zu­be­kom­men. Stra­ßen­bahn­line 6, Leigh­ton Bar­racks, etc. pp. Und viel­leicht hat es der neue Betrei­ber des Hotel­turms die Ent­schei­dung schon geahnt, als er ankün­digte, die Anzahl der Hotel­zim­mer vom 150 auf 204 zu erhöhen.

Ich bin dafür, das kom­plette Leighton-Areal als Wein­berg umzu­ge­stal­ten und 2018 dann den Gal­gen­ber­ger Nacken­rei­ßer aus­zu­schen­ken, um das ganze Spek­ta­kel auch zu finanzieren.

Geschrieben in Events, Frängisch, Kultur, Verkehr, Wirtschaft.

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Essen mit einem Kofferwort

Nun ja, schuld bin ich eigent­lich selbst. Wenn ich mich auch an einen Tisch set­zen muss, der aus­schließ­lich mit Frühstücks-Legasthenikern besetzt was. Natür­lich habe ich gut dazu gepasst, aber es hatte fatale Folgen.

Schau­platz des klei­nen Dra­mas war Herr Geh­rings gute Stube, dort war heute am Vor­mit­tag Musik­brunch. Der Musikteil war leicht — ein­fach dem Dennis-Schütze-Trio zuhö­ren, die gut gelaunt in die Sai­ten griffen.

Etwas kom­ple­xer war das Pro­blem­feld „Essen”. Es gab ein Früh­stücks­buf­fet. Da hat sich der gesamte Tisch auch reich­lich bedient. Sehr reich­lich. Mehr als reich­lich. Eigent­lich waren wir vom Früh­stück schon papp­satt. Mit dicken Bäu­chen saßen wir nach dem Früh­stück am Tisch und lausch­ten der Musik. Und dann wurde das Mit­tag­es­sen auf­ge­fah­ren. Hack­fleisch­bäll­chen mit Arti­scho­cken­ge­müse, feine Rata­touille und so gebra­tene Brot­stü­cke. Lau­ter Lecke­reien! Ich habe kurze Zeit über­legt, wo das nächste Pfau­en­fe­dern­ge­schäft ist und ob es am Sonn­tag auf hat. So habe ich von ein paar Gerich­ten mal naschen kön­nen, mehr war aber nicht drin — genauer: es war schon zu viel drin.

Der Musik­brunch im Geh­rings ist sehr emp­feh­lens­wert, wenn man fol­gende Grund­re­gel beach­tet: ein Tel­ler Rührei ist genug, nie­mals das kuli­na­ri­sche Ver­trauen in das Geh­rings ver­lie­ren und auf kei­nen Fall ver­ges­sen, dass „Brunch” ein Kof­fer­wort ist.

Geschrieben in Gastronomie.

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Weg und W1eder da

Man muss schein­bar nur genug jam­mern! ;-) Seit zwei Tagen läuft das Web­ra­dio W1 wie­der, das wegen län­ge­rer Ver­nach­läs­si­gung von laut.fm deak­ti­viert wurde. Sein Musik­pro­gramm ist immer noch nicht so ganz mein Ding, und selbst wenn ich ein Online­ra­dio aus Würz­burg hören will, gäbe es noch andere Alter­na­ti­ven (und noch eine natür­lich ;-) ). Aber wer Hardcore-Fan von W1 ist, wird sich viel­leicht über die Nach­richt freuen.

Geschrieben in Kultur, Musik.

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Stiftungshauptstadt Würzburg

Erst ist Würz­burg auf Platz 1 mit der höchs­ten Video­the­ken­dichte, und jetzt haben wir hier auch noch die höchste Dichte an Stif­tun­gen in Deutsch­land, wie der Bun­des­ver­band Deut­scher Stif­tun­gen bekannt gab. Mit 76 Stif­tun­gen pro 100.000 Ein­woh­nern haben wir Frank­furt läs­sig auf Platz 2 ver­drängt. Es müsste in Würz­burg also so um die 102 Stif­tun­gen geben.

Ich weiß nicht, ob das etwas ist, wor­auf man als Würz­bur­ger stolz sein muss, soll oder darf? Aber es ist zumin­dest nichts Nega­ti­ves, und das ist ja schon mal positiv.

Jetzt muss ich aber auch mal über­le­gen, wel­che Stif­tun­gen mit in Würz­burg so spon­tan ein­fal­len. Die Sparkassen-Stiftung, die Heiner-Reitberger-Stiftung, die Thea­ter­stif­tung, die Ruchti-Stiftung, Bürgerspital-Stiftung und Juliusspital-Stiftung … da feh­len aber noch 96 Stiftungen …

Update: Erwäh­nens­wert ist noch, dass mich der Bun­des­ver­band extra als „Stadt­blog­ger” dar­auf per Mail hin­ge­wie­sen hat. :-)

Update 2: Jetzt kam sogar noch mal eine Mail des Bun­des­ver­bands mit ein paar Bei­spie­len von Stif­tun­gen in Würz­burg: Bür­ger­stif­tung Würz­burg und Umge­bungBer­told Hum­mel Gemein­nüt­zige Stif­tung GmbHBlin­den­in­sti­tuts­stif­tung Würz­burgCari­tas­s­tif­tung Würz­burgMain­frän­ki­sche Thea­ter­stif­tung. Danke nach Ber­lin auf Platz 46. ;-)

Geschrieben in Unsortiertes.

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ver.di-Warnstreik in Würzburg

Nach­dem Tarif­ver­hand­lun­gen im öffent­li­chen Dienst von Bund und Kom­mu­nen kei­nen Meter vor­wärts gekom­men sind, hat die Gewerk­schaft ver.di Warn­streiks ange­kün­digt. Und in Würz­burg wer­den wir das auch spü­ren. Nein, weni­ger daran, dass das Bau­amt oder die Ent­wäs­se­rungs­be­triebe strei­ken. Am deut­lichs­ten spür­bar wird sein, dass mor­gen, 3. Februar 2010, zwi­schen 4 Uhr und 10 Uhr früh keine Stra­ßen­bahn und Busse (bsi auf die Busse der NVG) fah­ren.

Das hat mir zumin­dest der nette Mann am Fahrplan-Telefon gesagt. Also nicht dass das am deut­lichs­ten spür­bar sein wird, son­dern dass da nichts Öffent­li­ches fährt. Und ange­ru­fen habe ich, weil ja wie immer nichts auf den WVV-Websiten steht. Und Danke an die WVV-Serviceline, bei der man nach 5 Minu­ten in der ohrer­wei­chen­den War­te­schleife von einer Säu­sel­stimme erfährt, dass sie dafür nicht zustän­dig ist und auch nichts weiß. Nicht zustän­dig? Mit eurem Motto „Verkehr.Energie.Umwelt”? Hab dann im Betriebs­hof der Stra­ßen­bahn ange­ru­fen. Ist zwar keine Hot­line, aber da kennt man sich wenigs­tens aus.

Also mor­gen früh mit viel Auto­ver­kehr rech­nen und am bes­ten lau­fen oder mit dem Rad fah­ren. Ab 10 Uhr rollt der ÖPNV wie­der, ab 11 Uhr zie­hen ver.di-Demonstranten durch die Würz­bur­ger Innen­stadt, da steht der ÖPNV in der Innen­stadt viel­leicht wie­der, und um 12 Uhr ist eine Kund­ge­bung am Markt­platz. Und dann fah­ren die Demons­tran­ten mit dem Auto wie­der heim. Oder mit dem Bus.

Geschrieben in Verkehr.

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Technisches K.O.

Seit ein paar Tagen zickt hier im Blog der Spam­fil­ter herum, manch­mal — aber nicht immer — wer­den Kom­men­tare der Leser als Spam mar­kiert. Das ist ärger­lich, aber kein Drama. Ein klei­nes Drama wurde aber gerade dar­aus. Es wur­den 12 Spam­kom­men­tare von Word­press ver­mel­det. Ich habe sie mir ange­se­hen und drei Kom­men­tare als Nicht-Spam wie­der per ein­zel­nen Maus­klick frei­ge­ge­ben. Und dann habe ich per Maus­klick die rest­li­chen Spams auf einen Schlag gelöscht. Keine schlechte Idee eigent­lich.
Wie ich aber gerade gemerkt habe, sind die drei Kom­men­tare noch nicht frei­ge­ge­ben gewe­sen, son­dern wur­den mit den Spam­kom­men­ta­ren zusam­men gelöscht.

Soweit ich mich erin­nern kann waren es zwei Kom­men­tare zum W1-Artikel (in einem wurde fest­ge­stellt, das gerade die Kas­tel­ru­der Spat­zen im Radio Würz­blog lau­fen) und ein Track­back von einem Zuckerkick-Beitrag.

An die Kom­men­ta­to­ren: Tut mir leid, dass ich eure Kom­men­tare aus Ver­se­hen gelöscht habe, das war nicht per­sön­lich gemeint. Tech­ni­sches K.O.

Geschrieben in Intern.

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Radio W1 out of town

Hm, wie es aus­sieht und sich anhört, hat das wie­der­be­lebte Radio W1 schon wie­der auf­ge­ge­ben. Die letzte Aktua­li­sie­rung war am 9. Januar 2010 und nach der lan­gen Zeit an Inak­ti­vi­tät hat laut.fm das Online-Radio erst mal abge­schal­tet und wird es in ein paar Wochen — wenn es den Betrieb nicht wie­der auf­nimmt — wohl löschen.

War es zu viel Arbeit für Kai Fraass? Kam es nicht gut genug an (das Gäs­te­buch wurde im Okto­ber schon gesperrt)? Keine Lust mehr? Neue Pläne? Ich weiß es nicht. Aber keine Sorge — Radio Würz­blog macht wei­ter … :-)

Geschrieben in Kultur, Musik.

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My favourite tracks im Gehrings mit Joachim Fildhaut

Mor­gen ist der erste Diens­tag im Monat, das heißt wie­der: Zeit für eine neue Aus­gabe von My Favou­rite Tracks, der Musik­talk­show. Dies­mal ist Joa­chim Fil­d­haut zu Gast und er wird Den­nis und den Besu­chern seine zehn liebs­ten Lie­der um die Ohren hauen, über sein Leben als Jour­na­list, Musi­ker, Kul­tur­lieb­ha­ber und Pri­vat­mann plau­dern und zu Schluss einen „Hid­den Track” präsentieren.

Der sehr unter­halt­same Spaß und Ernst fin­det mor­gen, 2. Februar 2010, um 20.00 Uhr in Herrn Geh­rings gute Stube statt, was also nicht nur kul­tu­rell, son­dern auch kuli­na­risch für einen guten Abend spricht.

Geschrieben in Events, Kultur, Musik.

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Wir basteln ein Programmkino

Die Zeit des Film­wo­chen­en­des in Würz­burg ist auch die Zeit, in der viele Würz­bur­ger den Wert eines Pro­gramm­ki­nos in der Stadt wie­der– oder neu­ent­de­cken. Nur haben wir seit einem Monat kein Pro­gramm­kino mehr in der Stadt. Es ist aber nicht so, dass sich in der Rich­tung gar nichts tun würde. Vom Fach­be­reich Kul­tur wurde eine „Initia­tive zur Grün­dung eines inner­städ­ti­schen Pro­gramm­ki­nos in Würz­burg” ins Leben geru­fen, die sich die dem Thema anneh­men soll.

Ziel­set­zung der Initia­tive ist es, wenigs­tens ein klei­nes Pro­gramm­kino zu schaf­fen. Dazu soll ein Ver­ein oder eine Genos­sen­schaft gegrün­det wer­den, die die­ses Kino trägt und betreibt. Erst mal pro­vi­so­risch an wech­seln­den Orten, spä­ter dau­er­haft, even­tu­ell in der Fran­ken­halle. Noch steckt die Initia­tive in den Kin­der­schu­hen, wie, ob und was kon­kret pas­sie­ren wird oder kann, das wird die Zeit wei­sen. Und es wird sich dadurch auch her­aus­stel­len, wie groß der Wunsch nach einem Pro­gramm­kino in Würz­burg wirk­lich ist, denn nur mit Lip­pen­be­kennt­nis­sen wird man sowas nicht auf die Beine stel­len können.

Wer Inter­esse hat, irgend­wie an einem neuen Pro­gramm­kino in Würz­burg mit­zu­wir­ken, der kann am 9. Februar 2010 um 19.30 Uhr zu der Vor­be­rei­tungs­ver­samm­lung in den Saal­bau Lui­sen­gar­ten kommen.

Es gibt auch schon drei Ter­mine für Film­vor­füh­run­gen, die alle im Thea­ter Cham­binzky statt­fin­den. Am 2. März 2010 wird um 20.00 Uhr der Film „Die Anwälte — eine deut­sche Geschichte” gezeigt, am 9. März 2010 um 19.00 Uhr „Das weiße Band — eine deut­sche Kin­der­ge­schichte”  und am 23. März 2010 um 20.00 Uhr die nicht-deutsche Geschichte „Dolpo Tulku — Heim­kehr in den Hima­laya”. Der Ein­tritt kos­tet jeweils 4,50 €.

Update: End­lich gibt es dazu auch etwas Offi­zi­el­les im Netz.

Geschrieben in Events, Kultur.

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