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wuerzblog @udwue "G" wie "Geschlechtsverkehr"? Können wir die #Twitterwall herbeischlafen? #udwue   in reply to udwue 8 hrs ago

Freiheit für Bücher

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Bookcrossing-LogoWegen eines Erleb­nis­ses von Mond­schaf muss ich mal auf das Thema „Book­cros­sing” ein­ge­hen. Book­cros­sing ist eine Bewe­gung, die Bücher aus ihrer Gefan­gen­schaft in Bücher­re­ga­len befreit und sie in die Frei­heit ent­lässt. Und das ist wört­lich zu neh­men: Beim Book­cros­sen geht es darum, Bücher, die man nicht mehr liest oder die man ein­fach in Umlauf brin­gen will, irgendwo aus­zu­set­zen und zu hof­fen, dass ein geneig­ter Leser sich ihrer annimmt. Bookcrossing-Bücher soll­ten bei bookcrossing.com regis­triert wer­den. Jedes Buch erhält eine ein­deu­tige Num­mer, die soge­nannte BCID. Diese Num­mer wird in das Buch geschrie­ben oder auf das Buch geklebt, meist mit einem net­ten Sprüch­lein, so dass man auch weiß, warum das Buch da liegt. Dann sucht man sich eine schö­nen Platz zum Frei­las­sen. Sei es der Tisch in der Kneipe, der Sitz in der Stra­ßen­bahn, eine Park­bank, im Super­markt — haupt­sa­che das Buch kann gefun­den werden.

Wenn man ein Buch fin­det geht man auf die Bookcrossing-Seite und gibt die BCID an. Dann weiß der Benut­zer, dass das Buch in guten Hän­den ist und kann ruhig schla­fen. Wenn man das Buch gele­sen hat oder es irgend­wie los­wer­den will, lässt er es wie­der frei — und wei­ter geht’s. Es gibt Bücher, die haben schon eine rich­tig lange Reise hin­ter sich. Eine sehr gute Ein­füh­rung und Anlei­tung gibt es auf der inof­fi­zi­el­len deut­schen Bookcrossing-Seite bookcrossers.de.

Hier in Würz­burg ist die Bookcrossing-Kultur nicht sehr aus­ge­prägt. Von den paar Büchern, die ich aus­ge­setzt habe, ist noch kei­nes — laut Bookcrossing.com — wie­der ange­kom­men. Aber ich bin Opti­mist, ich gehe davon aus, das sie gele­sen wur­den und nur nicht bei Bookcrossing.com gemel­det wur­den. Und ein Buch habe ich auch wirk­lich gefun­den (gejagt habe ich schon etli­che, war aber immer zu spät), wurde aller­dings durch einen soge­nann­ten „release alert” dar­auf hin­ge­wie­sen. Wer wis­sen will, ob und wo Bücher in Würz­burg zu fin­den sind, kann sich die „Go Hun­ting”-Seite anschauen. Heute gehen wie­der drei Bücher auf die Reise, wer scharf dar­auf ist, der sollte sich zur spä­te­ren Mit­tags­zeit mal in der Nähe des Würz­bur­ger Markt­plat­zes auf­hal­ten Gute Jagd! :-D

4 Kommentare

  1. Pingback: Würzblog » Blog Archive » Dracula ist mein

  2. Von der Idee hier höre ich das erste Mal. Umso bes­ser, dass ich dei­nen Blog lese :-D — werde mal daheim schauen, ob ich nicht auch das ein oder andere zum aus­set­zen habe und die Idee weiterverbreiten.

  3. Naja, alle Bücher lass ich auch nicht frei. Aber jeder hat doch Bücher, die man nicht (mehr) liest — und die freuen sich dann über ein biss­chen Frisch­luft! :-)

  4. Nix … meine Bücher blei­ben daheim!

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