Sprayer und alle die es werden wollen, dürfen sich bis zum Freitag an einer Installation am Unteren Marktplatz austoben. Die „Skulptur”, die der Communicative Artist Frank Boil am letzten Samstag enthüllt hat, und die Silhoutte einer Stadt darstellt, ist genau für diesen Zweck aufgestellt worden.
Unter Mitwirkung der FH-Studenten Marlene Schlund und Tanyo Dietz entstand dieses Mitmach-Kunstwerk zum Zwecke der kreativen Selbstdarstellung, des kunstvollen Austauschs und der Kommunikation (ein Briefkasten ist auch dabei — Schreiben ist erwünscht).
Und so soll dieses Kunstwerk werden, was die Menschen wollen, das es wird. Es kann nach Herzenslust beklebt, beschrieben, bemalt, besprayt und vollgekritzelt werden. Der Zuschauer soll kein Zuschauer bleiben, sondern Akteur an der Vollendung des Kunstwerks werden.
Also an die Stifte, Dosen und Farben — und ab zum Unteren Markt!

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29. Juli 2006 um 18:38 Uhr
ich dachte eigentlich das M. die Eddingleute hauen könnte.… aber prinzipiell keine schlechte Idee
29. Juli 2006 um 17:31 Uhr
Wir können uns dann auch Tiernamen geben und so
28. Juli 2006 um 16:16 Uhr
lass das doch marlene tun. dann kannst du motzen und sie haun
28. Juli 2006 um 15:42 Uhr
Hört sich zwar verführerisch an, Marlene. Allerdings kriegt der nächste erwischte Edding-Idiot trotzdem gewaltig die Jacke voll.
27. Juli 2006 um 21:26 Uhr
jetzt seid halt net so ekelhaft, meeeensch! der nächste, der motzt, wird von der marlene höchstpersönlich übers knie gelegt…
27. Juli 2006 um 19:39 Uhr
DAS ist wirklich assi und dafür hab selbst ich überhaupt kein Verständnis mehr. Das ist ja nur noch mutwillige Zerstörung. Dasselbe war übrigens im AKW: http://www.akw-info.de/e107/news.php?item.211
27. Juli 2006 um 19:13 Uhr
In den letzten Monaten wurden bei uns (wo sowieso schon Werbung aller Art erlaubt ist und die Bands alle ihre Aufkleber hinterlassen dürfen) alles mit Edding beschmiert, vom Eingangsschild über Türen, Wände, Fliesen bis hin zu den Klobrillen rundum (!).
27. Juli 2006 um 18:43 Uhr
Der Mist hat schon was mit Kommunikation zu tun (Eigenwerbung), aber halt auch mit Sachbeschädigung. Und da hört auch meiner bescheidenen Meinung nach der Spass auf.
27. Juli 2006 um 17:26 Uhr
Übrigens, wenn ich mal einen von denen mit den Aufklebern oder Tags bei uns erwische, dann rauchts gewaltig. Mit Kommunikation hat der Mist nämlich überhaupt nix mehr zu tun.
26. Juli 2006 um 19:03 Uhr
Die Leute weichen ja auf die Aufkleber aus weil das keine Sachbeschädigung ist, im Gegensatz zum taggen direkt auf irgendwas. Das find ich aber auch nicht tragisch wenn der Tag nicht zu beschissen ist.Außerdem die beim 3. Regen eh ab
Schlimmer find ich die ganzen Werbeaufkleber, die von sog. „Streetpromotion”-Teams überall hingeklebt werden. Die sind nämlich aus Folie…
26. Juli 2006 um 18:49 Uhr
Öffentliches Plakatieren ist seit ein paar Monaten hier verboten? Das ist zum Glück nicht erst seit dem so. Und die „Botschaften” die damit mehr oder minder unkontrolliert verbreitet werden könnten sind doch meistens auf dem Niveau von diesen bescheuerten Postpaketaufklebern mit Edding-Tags drauf. Ich finde das richtig, obwohl auch ich dadurch z.B. für meine Plakate zahlen muss (obwohl in Kneipen etc. immer noch auf Anfrage umsonst plakatiert werden kann).
Also das FH-Projekt finde ich nicht schlecht. Aber diese pseudophilosophische Auslegung des ganzen als dringend notwendige Kommunikationsplattform ist ein ziemlicher Schmarrn. Lasst die Leute sich einfach dran austoben und verzichtet auf den zusammengeschusterten Erklärungsbackground…
26. Juli 2006 um 18:21 Uhr
Je mehr ich davon lese, desto mehr denke ich das in Würzburg alles und alle beschmiert sind
Kurt
26. Juli 2006 um 13:46 Uhr
DIE Idee find ich mal richtig gut. Jedoch ist es fraglich ob die Damen und Herren im Rathaus (diese implizite) Botschaft verstehen. Ohne Schwarzmalen zu wollen, aber das wird vermutlich unter „Kunst” abgelegt und nicht mehr drüber nachgedacht.
Ist die alte Hall of Fame am Südbahnhof eigentlich noch legal?
26. Juli 2006 um 13:24 Uhr
Zitat:
Kommentar von tanyoaufmrücksitz:
25. Juli 2006 um 19:54
„Wo darf man sich denn heute noch öffentlich auslassen wenn man zum Beispiel keinen Zaum am Mainkai will??”
Die gut „versteckte” Würzburger Kommunikationsplattform (!)
findet sich von der Hauptseite kaum zu finden auf http://www.wuerzburg.de unter:
http://wuerzburg.de/gaeste/
Nich, dass die Bürgers zu einfach haben …
26. Juli 2006 um 11:29 Uhr
ich bin jetzt einfach mal so extrovertiert und veröffentliche meine Tel-Nummer hier: 0179–7028812 (alternativ: 0931 — 20 55 666). Wer sprühen will soll mich anrufen. Cans stehen im Keller
ein paar zumindest. Die Verhandlungen mit den Baumärkten laufen gut. Es wird also bald zum kommunalen Showdown kommen.
26. Juli 2006 um 10:35 Uhr
Wie ich gehört habe, bemüht man sich gerade um von Baumärkten gesponserte Spraydosen …
26. Juli 2006 um 10:09 Uhr
Ich — will — auch!
Aber zu geizig Spraydingens zu kaufen
25. Juli 2006 um 20:39 Uhr
WIR SPRECHEN NICHT MEHR DRÜBER! morgen hock ich mich mit cans und bier davor und dann werdet ihr schon sehen, wo der .…
25. Juli 2006 um 20:34 Uhr
Warum habt ihr die „politische Botschaft” nicht am Samstag deutlicher vermittelt?
25. Juli 2006 um 20:08 Uhr
genau
25. Juli 2006 um 19:54 Uhr
Danke für die Berichterstattung. Würde zum Projekt gerne noch ein paar Sätze anmerken. Das Projekt geht über eine „Schmierwand” hinaus. Eigentlich wollten wir der Stadtverwaltung gerne damit zeigen, dass in Würzburg Stellen fehlen um sich und seine Anliegen zu vermitteln. Seit ein paar Monaten ist das „Wildplakatieren” unter strengere Strafe gestellt, Privatleute können ihre Party oder Veranstaltungen also nicht mehr bewerben. Die Stadt stellt ihre Kommunikationsflächen gegen Bezahlung zur Verfügung, aber was ist mit dem Bürger? Für Sprüher gibt es in Würzburg kaum noch Hall of Fames. Das heißt Graffitikünstler müssen illegal arbeiten um ihre Arbeiten einem breiten Publikum zeigen zu können.
Leider haben wir auch nach einigem Bemühen nicht so wirklich viel Presse machen können und somit hat sich vermutlich auch noch nicht richtig rumgesprochen, um was es uns wirklich geht. Weder Radio noch Zeitung haben meines Wissens bisher reagiert.
Es handelt sich um ein hundertprozentig von Studenten bezahltes Projekt. Die Stadt hat weder etwas mit der Idee noch mit der Finanzierung zu tun.
Wo darf man sich denn heute noch öffentlich auslassen wenn man zum Beispiel keinen Zaum am Mainkai will??
Mein Aufruf: zeigt der Stadtverwaltung, dass die Würzbürger Kommunikationsplattformen brauchen. Vielleicht bewegt sich dann endlich mal was in der Stadt. Also bis Freitag Mittag ist noch Zeit um zu zeigen, dass Würzburg Platz für Kommunikation braucht. An alle Graffitisprüher, hier könnt ihr zeigen dass ihr Künstler und keine Schmierfinken seid. Und an alle anderen Kreativen: macht was draus, wenn ihr schonmal ausnahmsweise dürft.
25. Juli 2006 um 13:26 Uhr
Dem kann ich nur voll und ganz zupflichten! Ich geh gleich mal sprühen: „Frank, Du Arsch!”
25. Juli 2006 um 12:57 Uhr
Das ist doch mal ein Projekt! Mal was anderes. Ich glaub da muss ich mal vorbeischauen. Die Idee finde ich klasse!