So, nun ist es entschieden. Vorläufig zumindest. Nach langen und teilweise nervigen Wochen des Wahlkampfs wurde heute über den Bau der Arcaden auf dem ehemaligen Postgelände in Würzburg entschieden. Auch ich habe abgestimmt, bin aber mit großem Bauchweh aus dem Wahllokal in Grombühl gegangen, da ich wirklich erst in der Wahlkabine meine Entscheidung getroffen habe.
Laut Mainpost haben 39,49% der Wahlberechtigten ihre Entscheidung auf dem Wahlzettel hinterlassen, was für einen Bürgerentscheid eine gute Wahlbeteiligung ist. Stichfrage gegen die Arcaden hat 20995 bekommen, dafür waren 20010 Stimmen. Und somit wurde — nach den bisherigen Zahlen — der Bau der Arcaden mit einer sehr knappen Mehrheit von 985 Stimmen abgelehnt.
Einen etwas faden Nachgeschmack geben die 12,74% für den ersten Entscheid und 6,54% für den Zweiten — das waren die Anteile der ungültigen Stimmen. Einigen Wählern waren die Stimmzettel vielleicht doch zu schwierig und unübersichtlich. Die Stichfrage wurde nur von knapp 5% ungültig beantwortet.
Die Auszählung der Stimmen war ein spannendes Ereignis. Auch wenn ich den Großteil der Zeit nach 18 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt und im De La Plancha verbrachte, so wurde ich doch von der Mainpost-SMS und von diemarlene, die das Würzblog verfolgte, über das Drama auf dem Laufenden gehalten. Und ich möchte hier auch allen danken, die Informationen oder Diskussionsbeiträge geliefert haben, allen voran diemarlene und Björnstar.
Scheinbar war das Würzblog eine recht wichtige Informationsquelle im Internet, da der offizielle Würzburg-Server ziemlich schnell in die Knie gegangen ist. Die bisher 1936 Seitenaufrufe sprechen dafür.
Wie geht es nun weiter? Ich hoffe nicht, dass das Wegbleiben der Arcaden den Würzburger Einzelhandel wieder auf sein sanftes Ruhekissen schickt. Denn das wäre absolut schädlich. Sie sollten das außerordentlich knappe Ergebnis als Warnschuß vor den Bug sehen und daraus die Konsequenzen ziehen.
Und vor allem interessiert mich nun eine Frage, die mfi meines Wissens nicht beantwortet hat: Was passiert nun mit dem Postgelände? Public Viewing auf Lebenszeit?
Die Würzburger Ergebnisse sind auf dem Stadtserver zu sehen, ganz offiziell ist das Ergebniss aber erst am Mittwoch.
Blogbeiträge bei Schreibmaschine, Al Gore, Stede

16. Februar 2008 um 08:09 Uhr
FROHE OSTERN
HIHIHIHIHIHIHIAJAJAJAJAJJAJAJHAHAAHAHAHHAHA
16. Februar 2008 um 08:07 Uhr
ACHTUNG ACHTUNG!!!!!!!
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23. Dezember 2006 um 09:26 Uhr
@Giemaul — was die Arcadenbefürworter dazu sagen? Das hier z. B.: Es war die beste Entscheidung im Stadtrat, dass das Mozartareal jetzt nicht angenommen wurde, denn es zeigt, dass man im Stadtrat erkannt hat, dass diese Alternative keine ist. Man würde nämlich die Innenstadt nicht mit Käufern (mal ehrlich, wer quält sich denn freiwillig von auswärts durch den Dauerstau zu dem Mozartareal, da fahr ich doch lieber gleich nach SW), sondern mit Einkaufszentrumsuchverkehr, Parkplatzsuchverkehr geradezu fluten. Als Beigabe kämen dann noch Probleme mit der Überschreitung der Feinstaubmesswerte am Kardinal-Faulhaber-Platz, und Probleme mit der Unesco wegen der Residenz. Das kann doch niemand wirklich wollen!? Es müsste doch schon jeder Laie begreifen, dass das keine Alternative sein kann. Ohne Straßenbahnanschluss schon mal gar nicht.
Alleine diese zwei Punkte machen die Alternative schon unmöglich, und das hat der Stadtrat zum Glück erkannt.
Auch gestern wieder alles dicht in Würzburg zur Haupteinkaufszeit. Wörtstraße zweispurig dicht, Friedensbrücke und Röntgenring stadteinwärts so weit das Auge reicht, auch alles dicht, dass die Autos nicht mal mehr in der Grünphase die Kreuzung freimachen können. Und da sollen die gesamten Verkehrsströme von 4 Himmelsrichtungen alle, unter anderem auch über den Röntgenring(!) am Ringpark vorbei zum Mozartareal, die ansonsten über einen sehr kurzen Zufahrtsweg über die Nordtangente zu den Arcaden gekommen wären?
Wenn das EKZ am Mozartareal zu klein wird, gibts zwar keine Verkehrsprobleme mehr, aber es kommt erst recht niemand vom Umland. Also sollte man sich das Geld lieber gleich sparen.
Dann ist noch die Frage, wer findet denn ein EKZ am Kardinal-Faulhaber-Platz überhaupt von auswärts? Man kann doch nicht sämtliche potentiellen Zufahrtswege mit Hinweisschildern „Mozartgalerie” pflastern. Der Hauptbahnhof dagegen ist in jeder Großstadt leicht zu finden, und damit auch Arcaden und Zugang zur Fußgängerzone sogar direkt per Straßenbahn.
Die einzige Chance für Würzburg wäre, wenn des Arcadenprojekt am Hauptbahnhof wiederaufgenommen wird, vielleicht auch in etwas modifizierter Form, sonst geht es hier ganz rasant bergab. Nicht das Umland wird Einzugsgebiet von Würzburg sein, sondern umgekehrt, Würzburg wird Einzugsgebiet der weiter unten genannten Konkurrenzstädte und des Umlandes werden, und das können doch auch die Arcadengegner nicht ernsthaft wollen (oder doch?).
Jeder andere Standort würde entweder die Innenstadt mit Autos fluten, oder wäre in der grünen Wiese und würde die Leute erst recht von der Innenstadt weglocken. Mit Eröffnung der Stadtgalerie in Schweinfurt wird der gesamte östliche und nordöstliche Verdichtungsraum Würzburg für den Einzelhandel in der Innenstadt verloren sein. Die o. g. Parameter kann niemand ändern (oder wollen Sie sämtliche Zufahrtstraßen zum Mozartareal in ihrer Breite verdoppeln, Oeggtor weg usw.?), deshalb kann es gar keine andere Alternative als den Standort am Hauptbahnhof geben.
Schon jetzt gehen potentielle Käufer aus Marktheidenfeld z. B. nach Aschaffenburg in die Stadtgalerie oder nach Wertheim Village.
Mit Eröffnung der Stadtgalerie in Heilbronn 2008 wird auch der gesamte Bereich TBB für Würzburg verloren sein, denn Heilbronn ist staufrei in kurzer Zeit erreichbar.
Super Aussichten nicht wahr? Der angerichtete Schaden ist kaum wiedergutzumachen, und der wird genau die Einzelhändler als Erstes treffen. Ich hoffe, dass das Arcaden-Projekt nach der Bindungsfrist wieder aufgegriffen und durchgezogen wird um zu verhindern, dass in der Innenstadt noch mehr Geschäfte kaputtgehen.
22. Dezember 2006 um 23:53 Uhr
Gegen ein Einkaufszentrum am MOZ-Areal war ich schon immer, weil ich es verkehrstechnisch als extrem problematisch einschätze und auch die Baulage alles andere als ideal ist Da haben SPD und CSU schon recht, dass man sich nicht — wie gefordert — auf 15000 Quadratmeter festlegen sollte. Insofern habe ich nichts dagegen, dass die Entscheidung so ausgefallen ist, und hoffe auf die Rückkehr der mfi, die vielleicht mit geändertem Konzept und einer eindeutigen Festlegung der Verkaufsfläche und der Verkehrssituation am Bahnhof bei der Mehrheit der Würzburger durchaus noch Chancen hat.
Natürlich ist das mit dem gemeinsamen Konsens im Stadtrat wieder dumm gelaufen, aber da haben meiner Meinung nach alle Schuld, da keiner mit dem anderen vernünftig reden will. Ich finde es auch ungeschickt, dass jetzt so getan wird, als wäre der Bürgerentscheid ein Entscheid für ein EKZ am MOZ-Areal gewesen. In Gesprächen mit Bürgern und Mitgliedern der kleinen Parteien im Stadtrat hatte ich öfter den Eindruck, dass sich diese insgeheim ein solches auch nicht vorstellen können. Das war also nur eine nicht realisierbare Flucht der Arcadengegner nach vorne während des Wahlkampfes, um überhaupt eine Veränderung in der Innenstadt zu bewirken. Viele von denen wollten es jedoch nie, weil der Verkehr, etc. noch viel problematischer ist wie am Bahnhof.
Frohe Weihnachten
22. Dezember 2006 um 22:21 Uhr
Ick zeige mir erjriffen: Mein Kommentar vom 14. Dezember hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Als hätte ichs geahnt. Der Würzburger Stadtrat hat es am vergangenen Mittwoch bewiesen und heute am Freitag stehts in der Main-Pest: „Kein Einkaufscenter an der Residenz — Überraschung: CSU und SPD lehnen Antrag kleiner Fraktionen für Mozartareal ab.” Und was sagen die Arcaden-Befürworter nun?
14. Dezember 2006 um 17:52 Uhr
@allgäuer
Richtig. Was in Würzburg in der Kommunalpolitik läuft ist nicht gerade auf dem Niveau einer dt. Universitätsstadt. Klein-Klein und Hick-Hack. Der Transmissionsriemen den demokratische Strukturen darstellen sollen funktioniert hier seit einigen Jahren nicht mehr.
Ich kann nur das wiederholen, was andere — auch ich — schon vor der Arcaden-Entscheidung geschrieben haben. Es ist ein Armutszeugnis für OB, Stadtrat und kommunale Institutionen, dass es überhaupt zum Bürgerentscheid kam. Wie hirnlos und führungsunfähig kann diese „demokratische Elite” nur sein, wenn nach der Arcadenschlacht zwei Lager kompromisslos gegenüberstehen. Das ist doch keine Entscheidung.
11. Dezember 2006 um 19:20 Uhr
@Florian K. — Dann bin ich mal auf morgen gespannt (habe da leider online keine Möglichkeit, das aufzurufen).
Alleine die Tatsache, dass die Betreiber der Galerie in SW den Zeitgewinn begrüßen, zeigt doch schon, dass die ganz klar auf die Kunden aus dem Umland und aus Würzburg selbst zählen. Die sind doch auch nicht dumm.
Diese Äußerung von ECE ist sozusagen schon mal die erste „Anzahlung” an diejenigen, die sich gegen die Arcaden ausgesprochen haben.
Das mit dem Oeggtor ist schon auch was, wenn die Schloss– und Gartenbauverwaltung auch dagegen ist, dann gibts schon noch mehr Widerstand gegen das Mozartareal unabhängig vom Bürgerentscheid.
11. Dezember 2006 um 18:40 Uhr
Morgen wird dies in der gedruckten Mainpost zu lesen sein, heute bereits online im Artikel „Stadtgalerie begrüßt Zeitgewinn”. Das mit dem Oeggtor sind Informationen von Kontaktmänner meinerseits in entsprechenden Gremien
.
11. Dezember 2006 um 18:32 Uhr
@Florian K. — woher kommt den die Info? In der Mainpost habe ich davon nichts gelesen, oder habe ich es übersehen?
Das habe ich auch schon von Anfang an gesagt, dass das ein Problem mit der Unesco geben könnte, und mit dem Tor wird das ganz schnell ein Riesenproblem mit dem Verkehr vom und zum Mozartareal.
Wenn die was dagegen haben, ist das MOZ sowieso unwiderruflich gestorben, denn die Aberkennung des Status der Residenz würde niemand riskieren, und dann sehen vielleicht die Arcaden-Gegner bald auch ein, dass es keinen besseren Platz als das Hauptbahnhofsareal gibt.
11. Dezember 2006 um 18:15 Uhr
Gute Idee von Stadtrat Scheller, die Unesco in Bezug auf das MOZ-Areal als Standort für ein Einkaufszentrum mit Verkehrsbelastung mal zu befragen. Sonst landet die Residenz wie das Dresdner Elbtal oder der Kölner Dom schnell auf der Roten Liste. Die Schloss– und Gartenbauverwaltung stört sich sowieso schon jetzt am vielen Verkehr durch das Oeggtor neben der Residenz.
11. Dezember 2006 um 17:20 Uhr
Ich würde, wenn das so gesagt wurde, auch nicht von der Visitenkarte sprechen, aber für den Bahntouristen ist es zumindest das erste, was er von Würzburg sieht und ich würde mich wohl dreimal wieder umdrehen und heimfahren, wenn ich in den Bahnhof käme, dann den Vorplatz und das ganze Drumherum samt Kaiserstraße sehen würde.
@Giemaul
Wer soll ein schlechter Verlierer sein? Diese hohle und v.a. sinnfreie Polemik kann man doch nicht unkommentiert stehen lassen, oder?
11. Dezember 2006 um 16:49 Uhr
@feder: gebe ihnen vollumfänglich in allem recht was die situation in regensburg betrifft — tolle, zum teil auch kleinste einzelhandelsgeschäfte, die der stadt selbst ein tolles flair geben. hier in wü allerdings eine unzahl von filialisten etc (ich glaube die anzahl/dichte der billig„bäcker” und optiker dürfte unangefochten in deutschland sein), ein mauliger einzelhandel der erst mal generell gegen alles ist und ein schlicht unfähiger stadtrat bm beckmann, die nichts auf die reihe bekommt, eine ihk die däumchen dreht usw usf. allein schon der spruch, den die pia b. mantramässig zu jeder passenden und passenden gelegenheit von sich gab, dass der bahnhof doch „die visitenkarte würzburgs” sei…bitte???!!! die visitenkarte ist doch eher das weltkulturerbe residenz, von mir aus die festung oder das käppele…aber der bahnhof???!!! wie billig ist das denn? im übrigen ist der wuppertaler bahnhof auch nicht sooooooo toll, aber die wuppertaler werben mit ihrer schwebebahn — dies nur so als beispiel, wie die komplette diskussion um die arcaden schon von vornherein an die wand gefahren wurde. bin mal gespannt wie es weitergeht.
11. Dezember 2006 um 16:46 Uhr
Ist das ein schlechter Verlierer, der nach dem Entscheid dieselbe Meinung vertritt wie vorher? Ich denke jeder hier akzeptiert die (sau knappe) Entscheidung, allerdings kann man seine Meinung kundtun, den BI´lern steht es ja ebenfalls zu — aber die haben halt jetzt nichts mehr zu sagen den Ihr Ziel haben Sie ja erreicht
11. Dezember 2006 um 16:39 Uhr
@Giemaul — von der Seite der Arcaden-Gegner kamen also keine Beschimpfungen? Da habe ich oben aber was ganz Anderes gesehen.
Verlierer sind übrigens nicht wir, die Arcaden-Befürworter, sondern diejenigen, die es jetzt noch nicht merken: 1. Die Einzelhändler, deren Stimmen wahrscheinlich den Großteil der 985 Stimmen Mehrheit ausgemacht haben, und 2. natürlich die Attraktivität von Würzburg als Oberzentrum.
11. Dezember 2006 um 16:28 Uhr
@ im Fußball spricht man von schlechten Verlierern
mittlerweile ist es wieder einmal peinlich wie einige Leute die Bürgerinitiative bzw. deren Mitglieder beschimpfen. Im Fußball bzw. im Sport allgemein gruppiert man so ein „verbales Verhalten” unter schlechte Verlierer ein.
11. Dezember 2006 um 13:19 Uhr
Unser Provinz-Kommunist scheint sich hier zunehmend zu verzetteln? Er ist nicht nur ein Alles-Versteher und Alles-Erklärer, sondern stiehlt sich nach erfolgreich bestrittenem Klassenkampf ganz leicht aus der Verantwortung, weil ja Frau Beckmann bezahlt wird und er nicht. Wenn man kein anderes Konzept hat außer einem Miniprojekt auf dem Mozart-Areal und alberner Klassenkämpferpolemik, dann sollte man nicht großspurig die Klappe aufreißen und verhindern, was die, die tatsächlich dafür bezahlt werden, überlegt, vorgeschlagen und beschlossen haben. Das ist eine ganz billige Tour und macht die Arbeit der BI zunehmend lächerlich; die Einzelhändler wären mal besser selbständiger aufgetreten, so sind sie ebenfalls vermeintliche Ringparkschützer ohne echte Alternativen. Zu allem Überfluss wird hier gefaselt, dass man mit Opus Dei Beckmanns Arbeit so gut verstehen könnte. Auweia, was war denn da im Glühwein! Und der gezogene Vergleich mit einer Partei ist schon tollkühn und unverschämt.
11. Dezember 2006 um 12:33 Uhr
In der Mainpost von heute hat jemand ein schönes Gedicht geschrieben, dass den jetzigen Zustand sehr treffend beschreibt. Will zwar niemanden verärgern, aber es ist einfach die Wahrheit was der Leser schreibt. Dazu auf folgenden Link gehen:
http://www.mainpost.de/mainfra.….index.html
Dann auf der Seite nach „Stille Stadt” suchen. Ansonsten weiter unten auf der Seite folgenden Titel anklicken:
„Stille Stadt, dösende Stadt Moderne Stärkung der Innenstadt Engagiert für die Zukunft Eine unsinnige Entscheidung
Nach dem Arcaden-Entscheid: Stille Stadt, dösende Stadt, die’s Leben längst verlassen hat…”
11. Dezember 2006 um 11:54 Uhr
Komisch, jetzt wollte die BI unbedingt noch im Dezember was mit dem Mozartareal anleiern, und nun ist Funkstille. Anscheinend doch nicht so dringend mit mehr kaufkraftanziehender Fläche wie es den Anschein erweckte.
Dabei müsste man ja noch die gesamte Planung für das Mozartareal erst mal erstellen, während das Arcadenprojekt ja bereits fertig geplant war. Da müsste man sich jetzt erst recht beeilen.
Ich behaupte: So lange es hier in Innenstadtnähe kein EKZ gibt, wird nur die Peripherie von Würzburg (Lengfeld, Heuchelhof, Neuer Hafen) profitieren, und schlimmer noch, die Konkurrenz in anderen Städten. Dazu wird jetzt gerade unter http://www.ideen-fuer-unterfranken.de eine Umfrage mit Differenzierung nach Entfernung zu Würzburg durchgeführt.
@Tom — die Innenstadt von Schweinfurt ist wirklich nicht öde, da gibts sehr schöne kleine Gassen, allerdings sind die zum richtigen Einkaufen nicht allzu praktisch, weil man da mit Taschen nur schwer durchkommt.
11. Dezember 2006 um 10:37 Uhr
@tanyoaufmrücksitz
Also ich wäre für z.B. einen Zara, Mango als Konkurenz für H&M und natürlich für kleinere Würzburger Geschäfte, das liegt ja eigentlich dann nur am Würzburger Einzelhandel ob der schläft oder sich vielleicht doch vorstellen kann in ein EKZ zu ziehen, einen Saturn finde ich nicht wirklich schlecht, denn die haben einige Hausmarken und auch Aktionen die ein Media Markt (trotz selbes Unternehmen) nicht hat. Was Kaufhof-Ähnliches wäre schön, viele verschiede Geschäfte mit verschiedenem Sortiment eben. Eine DM Drogerie evtl. usw.
Und ja es gehört so ziemlich alles der Kirche, wenn die die letzten Jahre nichts an den Mieten gemacht haben werden die es auch in Zukunft nicht tun, also muss was anderes her um die Kirch zu zwingen, sodass wieder Würzburger auch eine Chance haben ein Geschäft zu eröffnen.
11. Dezember 2006 um 10:00 Uhr
@Tom
Wie schon oft hier erwähnt. Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr Auswahl geben, weil sich in einem EKZ Filialgeschäfte ansiedeln, von denen es in Würzburg jeweils schon eins von jeder Sorte gibt. Es gibt dann die jeweiligen Artikel einfach in größerer Stückzahl. Und Mediamarkt bekommt einen Saturn entgegengesetzt. Leider gehören beide zum gleichen Konzern und bieten eine sehr ähnliche Produktpalette an. Welches Geschäft vermissen Sie denn konkret (außer IKEA), wenn man fragen darf?
Zu den Mieten, liest man immer wieder, dass viele Immobilien der Kirche gehören. Ich möchte mich da nicht festlegen, weil ich es nur gelesen habe, aber wenn dem so ist könnten ja die Verantwortlichen auch mal ihre christliche Nächstenliebe ausleben, und die Mieten senken um der Stadt unter die Arme zu greifen.
Und: Schweinfurt lockt auf jeden Fall weniger Touristen an als Würzburg. Dabei geht es mir nicht um Shopping (weil das für mich kein Grund zum Verreisen ist), sondern um Flair, Kultur und Architektur einer Stadt.
11. Dezember 2006 um 09:23 Uhr
@nightrider
Warum Sie mal ein Konzept vorlegen sollen? Na weil Sie hier nix anderes machen als nur labern labern und labern, die Leute Kritisieren ist einfach, das kann eigentlich jeder aber für bessere Vorschläge reicht es dann doch nicht.
Sie schreiben Sie kriegen kein Geld dafür, kriegen Sie Geld für den Käse den Sie hier verzapfen? Vielleicht von der netten BI (bzw. Einzelhandel)?
Und zu Frau Beckmann:
„Denn diese rechtsradikale Sekte betreibt die gleiche Politik wie Beckmann: Das große Geld fördern und autoritär-repressive Strukturen etablieren. Beides lehne ich ab.”
Wie lächerlich ist dass denn, bitte? Sie unterstellen Frau Beckmann Politik im rechtsradikalen Stil zu betreiben? Sie sollten mit Ihren Unterstellungen ein bisschen vorsichtiger sein. Was haben Sie für ein Problem mit Beckmann? Weil Sie eine Frau ist und sich bis jetzt nicht wirklich viel zu Schulden hat kommen lassen? Oder wollen Sie so einen alten verkappten Herrn Weber der ausser grosse Reden nichts bewegen wird, weil er im letzten Jahrhundert lebt?
@tanyoaufmrücksitz
ja es muss ein EKZ her, dass die Würzburger mehr Auswahl bekommen, die Mieten in Würzburg runter gehen (warum will keiner von den sich andauernd beschwerenden Einzelhändlern Würzburgs, nicht mal ein Geschäft z.B. in der Domstrasse eröffnen, zu teuer oder lohnt es sich nicht weil so viele lieber ins Umland abwandern?)und die Würzburger nicht ins Umland fahren müssen um mehr Auswahl zu bekommen. Und da Würzburg keine wirkliche Fußgängerzone hat um entspannt shoppen gehen zu können ohne darauf zu achten von Fahrrädern, Auto´s, Bussen und Strassenbahn zusammengefahren zu werden ist ein EKZ wirklich eine klasse Lösung.
Und zu Schweinfurt: So öde ist die Innenstadt da wirklich nicht, nicht viel mehr als Würzburg jedenfalls.
11. Dezember 2006 um 03:21 Uhr
@Nightrider
Wenn Sie die Fähigkeit zu Lesen mit der Fähigkeit des Texte verstehens kombinieren würden, dann würde Ihnen auffallen, dass ich nirgends geschrieben habe, ich würde aus Regensburg kommen. Meine Aussage war, dass ich Regensburg sehr gut kenne. Dem ist auch so.
Wenn Sie daneben noch den Unterschied zwischen Stadtgebiet und Stadtumland verstehen würden und gleichzeitig (hoffentlich überforde ich Sie nicht) in der Lage wären die offizielle Statistik der Stadt Regensburg zu lesen, dann würde Sie feststellen, dass Regensburg genau 129.859 Einwohner hat (Stand: 2005). Schwieriger wird es bei der Einwohnerzahl der Stadt Würzburg — hierzu habe ich nichts auf der Homepage der Stadt gefunden. Jedoch gibt die Regierung von Unterfranken die Einwohnerzahl der Stadt Würzburg mit 133.906 (Stand: 2005) an.
Grämen Sie sich nicht, jeder kann sich mal irren (wobei Sie das scheinbar häufiger tun
)
11. Dezember 2006 um 00:35 Uhr
Naja, schreib ich auch mal wieder was zum Stadtthema Nummer Eins. Die 100 Einträge kriegen wir schon noch voll bis der Ralf hier wieder zumacht. Vielleicht ist ja der von Tobias vorgeschlagene Link http://www.ideen-fuer-unterfranken.de wirklich die bessere Adresse für nicht enden wollende Arcadenphilosphiereien.
@Tom
2. ein Einkaufszentrum muss her
Warum eigentlich? Was kannst du da kaufen, was du bisher noch nicht kaufen kannst? Warum muss Würzburg Supermegaeinkaufsstadt sein? Es kommt doch nicht drauf an, dass ein Investor hier tolle Kohle verdienen kann, sondern dass es den Bürgern hier vor Ort an nix mangelt (Stichwort: schon vorhandene Filialgeschäfte).
Dass Schweinfurt es nötig hat, ein Einkaufszentrum zu bauen is ja klar. Die Stadt mit dem Charme einer Industriehalle lockt keinen hinterm Ofen vor. Also muss man Anreize schaffen, damit überhaupt jemand zu Besuch kommt. Und wenn es nur zum Einkaufen ist. Würzburg is aber halt eher ne Touristadt und sollte wirklich kucken, dass die in– und ausländischen Besucher hier nicht verschreckt werden (ja, ein schöner Bahnhof wäre sicher vorteilhaft, aber den kann die Bahn auch schön alleine zahlen). Also schon darauf achten, dass der Flair dieser traditionsreichen und beschaulichen Kirchen– und Kulturstadt mit architektonischem Weltkulturerbe und langer Weintradition net verloren geht. Oder glaubt hier jemand ernsthaft, dass Würzburg in absehbarer Zeit zur modernen angesagten Großstadtmetropole mutiert?
10. Dezember 2006 um 23:36 Uhr
@Feder
Ob Sie aus Regensburg kommen, ist unklar. Im anonymen Internet kann man alles behaupten. Ihre falsche Angabe, Regensburg hätte weniger Einwohner als Würzburg (tatsächlich steht es 140.000 zu 125.000), spricht schon einmal gegen Ihre Ortskenntnis. Der Rest ist die übliche Pro-Arcaden-Propaganda, die hier schon widerlegt wurde. Tipp: Lassen Sie sich etwas Neues einfallen.
10. Dezember 2006 um 23:33 Uhr
@Tom
1. Warum soll ich ein fertiges Konzept vorlegen?
Die Frau Beckmann bekommt ein dickes Gehalt für ihre Arbeit, die BI und ich gar nichts. Warum sollen wir die Arbeit der OB für lau machen und ein fertiges Stadtentwicklungskonzept vorlegen? Wenn ich freilich ihr Gehalt bekomme und den Beamtenapparat steuern darf, dann darfst Du mir auch die gleichen Anforderungen wie der OB stellen.
2. Warum ich auf Opus Dei herumhacke?
Weil ultrarechte Sektierer in der Politik nichts zu suchen haben, ob sie nun NPD oder Opus Dei heißen. Außerdem versteht man OB Beckmanns Politik vor dem Opus Dei-Hintergrund viel besser. Denn diese rechtsradikale Sekte betreibt die gleiche Politik wie Beckmann: Das große Geld fördern und autoritär-repressive Strukturen etablieren. Beides lehne ich ab.
10. Dezember 2006 um 14:42 Uhr
Hi Leutz!
Zum Thema der „Bemühungen um eine lebendige Innenstadt”, hätte ich noch einen aktuellen Artikel aus der MP-online vom 08.12.06, den ich mal hier unkommentiert für sich selbst sprechen lassen will. Sollte man sich lesend auf der Zunge zergehen lassen … Würzburg, R.I.P.
————-
„Straßenmusiker müssen blechen”
WÜRZBURG Eine Stadt mit Flair, buntes Treiben und Stimmung in der Innenstadt, da gehören Straßenmusiker dazu, die ihre Künste darbieten. Doch jetzt wird das bisschen Freiheit reglementiert.
[… ]
Nun hat die Stadt aber eine weitergehende Verordnung für die ganze City erlassen: Pro Tag dürfen nur noch fünf Straßenmusikanten in der Fußgängerzone zwischen Juliuspromenade und Vierröhrenbrunnen spielen. Man muss sich dafür täglich im Rathaus anmelden und pro Person zehn Euro berappen, Gruppen zahlen 15 Euro.”
(Gesamter Artikel > siehe Link)
http://www.mainpost.de/mainfra.….18708.html
10. Dezember 2006 um 13:09 Uhr
@tobais: das bei bisher 58 beiträgen und 6 mitgliedern noch keine zönkereien waren ist ja nicht so besonders ^.^
der zoff kommt schon noch, keine sorge — oder es liest keiner. ^^
10. Dezember 2006 um 12:56 Uhr
Hinweis: unter http://www.ideen-fuer-unterfranken.de kann man ohne Zankereien vernünftig über die Situation in Würzburg diskutieren.
10. Dezember 2006 um 11:36 Uhr
@feder
Nach der Arcadenschlacht: Ich kenne Regensburg auch ganz gut. Aber ich bin Würzburger. Es ist meines Erachtens richtig, dass Regensburg in den letzen 35 Jahren gegenüber Würzburg ziemlich aufgeholt hat — frei nach dem DDR-Genossen Ulbricht: „Iberhol›n ohne einzuhol›n”.
Deshalb ist der Vergleich schon angebacht, den Du und ich angestellt haben. Nur einige haben einen großen Denkfehler. Zum Beispiel Schreibmaschine. Der verwechselt einen Ver-gleich mit Gleich-setzen. Der Mensch erkennt insbesondere durch differenziern und vergleichen. Und viele erzählen dann: „das kann man nicht vergleichen” und meinen damit nur „gleich setzen”.
@Tom
Die Forderungen unterscheiben viele — ich auch. Man muss aber noch etwas breiter denken:
5. In den Stadtteilen muß ein BID-Konzept umgesetzt werden, um nicht nur eine Grundversorgung der kurzen Wege, sondern auch Stadtteile mit Leben und Lebensqualität zu erhalten und auszubauen.
6. Keine „Grüne Wiese”-Projekte mehr. Ein Ausbau von Lengfeld ist unsinnig und schwächt die Innenstadt noch mehr als die Arcaden.
7. Bessere und vor allem qualifizierte Koordination der Einkaufsströme in Mainfranken — gegen die dümmliche Kirchturmpolitik.
9. Dezember 2006 um 12:56 Uhr
@nightrider
also deine Schreibweise kann einem echt auf die nerven gehen, ich verfolg diese Disskussion schon einige Zeit aber anstatt mal einen vernünftigen Vorschlag zu machen kritisierst du ständig Frau Beckmann. Du kannst ja gerne deine Meinung posten aber diese „Opus-Dei” Schei… kannst du für dich behalten, geh du doch zu deinen scheinheiligen BI´lern die alle nur verängstigte Einzelhändler sind oder zu dem ach so tollen Hr.Weber, der zu Recht kein Bürgermeister mehr ist, mach dir lieber mal Gedanken warum das ganze so knapp ausgegangen ist.
Fakt ist nunmal:
1. der Bahnhof muss erneuert werden
2. ein Einkaufszentrum muss her
3. die Ladenmieten in der Stadt müssen runter
4. die Innenstadt muss schöner werden
Und am schlimmsten ist der Fakt dass das MOZ die dümmste Alternative ist die man sich vorstellen kann, und ich bin mal gespannt welcher Investor so dumm ist und da Geld investiert-bei dem Verkehr, bei den Parkplatzgebühren, bei den engen Wegen um dort hinter zu kommen, wer bitte soll sich den da ein Laden mieten bei der beschränkten Verkaufsfläche? Pimkie oder Orsay? Und wer bitte möchte in einer Wohnung wohnen in der die Miete (Innenstadt) derart hoch ist und am Tag und in der Nacht (Anlieferung der Waren) so viel Remidemi ist?
Also liebe Arcaden-Gegner: jetzt könnt Ihr Euch alle mal zusammensetzten und disskutieren ob wir so weitermachen wie bis her und irgendwann hier mal gar nix mehr geht oder ob Ihr endlich mal ne vernünftige Alternative bringt, den was Ihr bis jetzt gebracht habt waren nur Luftschlösser!
9. Dezember 2006 um 09:41 Uhr
Feder hat absolut Recht! Genau so empfinde ich auch. Der Bahnhof wäre ein perfekter Standort gewesen, und das gerade in Zeiten, wo es einen ausgeprägten Bahnhofstourismus in Deutschland gibt (die Leute schauen sich aber natürlich keine heruntergekommenen Bahnhöfe wie diesen an).
@Feder — in Regensburg gibt es ja keine Straßenbahn, ist da die Hemmschwelle nicht wesentlich größer als hier, von den Arcaden in die Fußgängerzone zu laufen? Hier fährt man ja mit der Bahn direkt durch die gesamte Fußgängerzone. Ich will damit sagen, wenn das in Regensburg ohne den Vorteil einer Straßenbahn funktioniert, dann hätte das hier erst recht geklappt. Zum Mozartareal ohne diese Anbindung wird sich keiner verirren, zumal man das als Auswärtiger gar nicht finden wird. Das ist überhaupt der größte Witz — erst sich wehren gegen die Arcaden und sich dann beklagen, dass es zu wenig Geschäfte hier gibt, um Kaufkraft anzuziehen, und das dann auf dem abgelegenen Mozartareal.
Ich glaube dass diese 985 Stimmen gegen die Arcaden wohl die Einzelhändler selbst waren. Lt. Statistikangaben gibt es in der Innenstadt etwa 658 Betriebe. Auf folgender Seite der Stadt stehen auch die Kennzahlen für die Gesamtverkaufsfläche usw.:
http://www.wuerzburg.de/wirtsc.….,1892.html
Auf jeden Fall werden der Einzelhandel und die Herren Binder und Co. spätestens 2008 sehen, was sie jetzt angerichtet haben, wenn die anderen Center in den Konkurrenzstädten eröffnet sind. Die Bahn scheint Würzburg schon lange als Provinznest zu sehen, sonst hätte sie, da die Fördergelder ja angeblich schon lange da sind, schon längst was getan.
9. Dezember 2006 um 08:25 Uhr
@nightrider
Bist du eigentlich echt so primitiv, wie du dich hier gibst? Halte lieber Ausschau, gegen was du als nächstes aus Prinzip bist!
9. Dezember 2006 um 03:11 Uhr
Hallo
Kurz zu mir: Ich bin Oberpfälzer und lebe seit knapp 5 Jahren in dieser schönen Stadt. Als ich zum ersten Mal vom Arcaden Projekt gehört habe, war mein erster Gedanke „Ja, das wurde auch mal Zeit.” Ich kenne Regensburg ganz gut. Und mit allem Würzburger Lokalpatriotismus: Würzburg kann Regensburg nicht mal im Ansatz das Wasser reichen. Die Einkaufsmöglichkeiten in Regensburg sind um Welten besser als hier in Wü. Und das bei weniger Einwohnern und einem Umland das bei weitem nicht soviele Einwohner hat wie Wü.
Mir ist bis heute nicht klar, warum man gegen die Arcaden sein konnte. Das Argument mit dem „Leiden der einheimischen Einzelhändler” ist keines. Zum einen schreien die ja jetzt nach einer Bebauung des Mozart-Areals, weil ja „zu wenig Geschäfte in Würzburg” da seien. Und zum anderen wären die Arcaden die perfekte Ergänzung für die Würzburger Innenstadt gewesen:
Der Besucher kommt mit der Bahn. Er kommt in einen frisch restaurierten, sauberen Bahnhof (den es jetzt auf absehbare Zeit nicht geben wird!) und geht in die Arcaden. Er verweilt dort mit Sicherheit einige Zeit — aber danach wäre ein Großteil der Leute mit Sicherheit in die nahe Innenstadt gegangen. Man wäre ja schließlich schon mal mitten in der Stadt gewesen… Klugerweise hätte man dazu vom Bahnhof eine „City Straba” einrichten können, die die Leute zB bis zur Neubaustraße fahren lässt. Von dort aus hätte der Besucher dann den Weg zurück zu den Arcaden/Bahnhof zu Fuß mit Shopping zurücklegen können.
8. Dezember 2006 um 18:44 Uhr
Die Anschuldigung lass ich nicht auf mir sitzen, da ich selbst ehrenamtlich aktiv genug bin. Ich habe nichts dagegen, wenn die BI über Weihnachten bis Heilige Drei Könige Pause macht. Aber die Tatsachte, dass sie Termine absagen, die im Falle einer anderen Pro-Arcaden-Entscheidung wohl stattgefunden hätten, wirft meiner Meinung nach kein gutes Bild und schafft den Eindruck der Gleichgültigkeit, wie es in Würzburg weitergeht.
8. Dezember 2006 um 18:10 Uhr
@Florian K.
Achja, Du bist schon ein guter Deutscher bzw. Würzburger: Mund aufreißen, jammern, aber selbst nichts tun. Solche Leute sind Teil des Problems und nicht der Lösung. Dass der BI nach drei Jahren (!) Aktivitäten einmal eine vierwöchige Pause vergönnt sein soll, ist wohl nicht zu viel velangt. Wann hast Du das letzte Mal drei Jahre ehrenamtlich politisch intensiv an EINEM Thema gearbeitet?
@joe
Die Würzburger Opus-Dei-Bürgermeisterin Beckmann (CSU) wurde 2002 in der Stichwahl bei einem Prozent weniger Wahlbeteiligung zur OB gewählt als jetzt Personen abgestimmt haben. Die Spaltung in 52 Prozent zu 48 Prozent heißt nicht, dass 48 Prozent die Arcaden wollen, sondern dass 100 Prozent eine Bahnhofsanierung gutheißen. Nachdem die DB 700 Mio. in Berlin und 400 Mio. in Leipzig verpulvern konnte, sollte ihr Würzburg die lächerlichen Peanuts von 10 Mio. Euro wert sein.
8. Dezember 2006 um 16:46 Uhr
Die Tatsache, dass die BI ihre nächsten Termine nun abgesagt hat und ihr nächstes Treffen auf Januar verlegt hat, zeigt doch, dass nun in Würzburg Stillstand ansteht und sich die BI nicht um die Wünsche der Würzburger schert.
7. Dezember 2006 um 20:46 Uhr
erstens sind 40% keine wahlbeteiligung, sondern eine wahlverweigerung, und zweitens ist eine mehrheit von 51% keine mehrheit, sondern bedeutet: die hälft‹ will’s, und die annere hälft‹ ned! geld geld geld geld geld geld geld — ja, es gibt auch idealisten… aber: geld geld geld geld geld! die einen, wie die anderen… und für diese intention soll man seine kostbare lebenszeit opfern? nein, des geht ned!
7. Dezember 2006 um 15:47 Uhr
@Alex(Al Gore) — Das würde der Unesco aber gar nicht gefallen. Das wäre mal als Allererstes zu klären. In Dresden oder Köln hat es schon wegen Bauten in der Nähe von Welterbestätten Probleme gegeben.
Das Teil würde auch niemand finden, es sei denn, man würde die ganze Stadt ab der Stadtgrenze mit Schildern „Mozartgalerie” pflastern. Den Hauptbahnhof dagegen findet man in jeder Stadt, auch Leute, die sich nie in das Innere einer fremden Großstadt wagen würden. Die sollten vorher mal eine Umfrage im gesamten Noch-Marktgebiet von Würzburg machen, wer beim Bau der Arcaden in Würzburg einkaufen würde, und wer beim Bau der Mozartgalerie. Nicht dass das dann nachher auch noch eine Bauruine gibt. Von Ikea aus wird sich jedenfalls dahin keiner so schnell verirren.
7. Dezember 2006 um 15:09 Uhr
Wäre eine tolle Aussicht aus dem Treppenhaus der Residenz. Der Dom und daneben der unnütze Klotz, den keiner braucht. Die sollen dort Wohnungen und kleine Geschäfte bauen, nicht mehr und nicht weniger. Kaufkraft holt das Teil so oder so nicht nach Würzburg.
7. Dezember 2006 um 13:58 Uhr
@schreibmaschine — mag sein, dass es an sich ein guter Standort wäre, aber es bleibt die Tatsache, dass sich der gesamte Verkehr dorthin von allen Seiten durch die Innenstadt quälen muss. Bei den Arcaden hätte man eine direkte Zufahrt von der Nordtangente gehabt, die direkte Straßenbahnverbindung durch die gesamte Fußgängerzone hätte man gehabt, und damit wärs das gewesen. Man holt beim Mozart-Areal zwangsläufig eine Menge Autoverkehr in die Innenstadt hinein, und das Problem ist nicht lösbar. Solange da keine Straßenbahnlinie vorbeiführt, ist das keine Alternative.
7. Dezember 2006 um 13:36 Uhr
Das sehe ich anders, das Mozart-Areal wäre aus Sicht der Innenstadt ein guter Standort für ein Einkaufszentrum.
ABER: Der (Auto-) Verkehr ist dort meiner Meinung nach kaum in den Griff zu kriegen. Und die Straba ist auch weit weg. Und wahrscheinlich wird sich eine BI „Rettet die Residenz” gründen, städtebaulich ist das nämlich auch nicht so ganz ohne Probleme.