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wuerzblog RT @Hazamelistan Frisch geschnitten: Skandalrennen auf der Schwimmstrecke http://t.co/intgISHI #blog 2 days ago

Treppen, Musik und Film

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Vor lau­ter Arbeit und Pod­casts komme ich erst jetzt dazu, von der Eröff­nung des Würz­bur­ger Hafen­som­mers zu berichten.

Das Wet­ter war wie geba­cken für eine Open-Air-Veranstaltung und geba­cken wurde man auch erst mal auf den Trep­pen des Heiz­kraft­werks. Naja, es ist ja auch ein Heiz­kraft­werk, was sollte man erwar­ten. Aber als die Sonne unter­ging, war es doch recht ange­nehm auf dem Gelände.

Eine Ver­an­stal­tung der Stadt muss natür­lich mit ein paar Reden eröff­net wer­den, die­sen Gefal­len taten uns Frau Beck­mann und Herr Al Ghu­sain. Bei der Rede der Ober­bür­ger­meis­te­rin hab ich nicht so weirk­lich zuge­hört, bloß beim Ver­spre­cher, dass die Sitz­kis­sen von Möbel Neu­bert gespon­sert wur­den, musste ich doch sehr grin­sen. Sie ver­bes­serte sich zwar gleich mit der Nen­nung von IKEA, aber der Zuwachs an Möbel­häu­sern scheint ihr doch schwer zu schaf­fen zu machen. ;-) Muchtar Al Ghu­sain sagte vor allem allen Betei­lig­ten Dank. Und das tat er trotz der Menge recht sym­pa­thisch und kurz­wei­lig — und irgend­wie recht gut gelaunt.

Zu Beginn war das Areal noch gut besucht mit wich­ti­gen oder wich­tig wol­len­den Men­schen. Doch als das Frei­bier und die Reden been­det waren, da ver­schwand ein guter Teil der Kra­watte wie­der. Kein schö­nes Bild.

MusikstudentenAber der Haupt­teil war die Kul­tur. Die Musik­stu­den­ten durf­ten das Som­mer­fes­ti­val auf der schwim­men­den Bühne eröff­nen. Die Band um Den­nis Schütze — frisch­ge­ba­cke­ner Trän­ger des Kul­tur­för­der­prei­ses der Stadt Würz­burg — spielte rou­ti­niert Jazz-, Swing– und sons­tige Klas­si­ker auf. Aber man die ver­diente gute Stim­mung kam nicht so rich­tig hoch, was wohl sehr an den weni­gen Besu­chern oder deren wei­ter Ver­tei­lung auf der sehr große Treppe lag. Ich fand sie gut.

LeinwandAls die Sonne dann unter­ging und die Nacht den Alten Hafen umfing, da wurde der Film „Bes­sere Zeit” auf der Lein­wand gezeigt. Der hat auch noch­mal etli­che wei­tere Gäste zu spä­ten Stunde ange­lockt. Man­che Freunde fan­den die­sen Film ums Erwach­sen­wer­den und Hei­mat­liebe lang­wei­lig. Ich fand ihn sehr schön, leise und laut, wit­zig und gefühl­voll. Irgend­wie wollte man wie­der 17 Jahre alt sei — und gleich­zei­tig über­haupt nicht mehr. :-)

Ein schö­ner, aber etwas schlep­pen­der Anfang für den Hafen­som­mer. Aber defi­ni­tiv wei­tere Besu­che wert.

(spä­ter mehr, jetzt muss ich zur Diplom­feier von die­mar­lene :-) )

KranEin wenig ner­vig war das Pfand– und Zahl­sys­tem. Man musste für Essen und Trin­ken Euros in Haf­en­ta­ler umtau­schen, also Wert­bons. Auch das Pfand. Und damit konnte man dann an den Stän­den ein­kau­fen. Lei­der gab es bloß eine Umtausch­kasse und Bons vor­zu­kau­fen ist auch ris­kant, da ein Rück­tausch nicht mög­lich ist. Was das Tausch­sys­tem für Vor­teile haben soll ist mir schlei­er­haft. Ob die Leute am Geträn­ke­stand meine Euros nach­zäh­len müs­sen oder meine Wert­bons, das ist doch ziem­lich egal. Und so muss ewig am Umtausch­häus­chen war­ten, nur um mal einen Schop­pen trin­ken zu kön­nen. Lästig.

Bil­der von der Eröff­nung gibt es hier.

2 Kommentare

  1. …die diplom­feier hat sich wohl ein wenig in die länge gezogen .-)

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