Am 27. Juli 2008 gibt es wieder mal einen Bürgerentscheid in Würzburg, initiiert von einer Bürgerinitiative. Und einem Bürgerentscheid will man instinktiv immer zustimmen, weil ich als Bürger ja entscheiden will. Doch man kann sich auch dagegen entscheiden. So wie in diesem Fall ich.
Konkret geht es um einen Stopp des Bauvorhabens am Sanderheinrichsleitenweg, den Neubau der Gestaltungs-FH. Und der ist dringende nötig, den die FH platzt in Würzburg aus allen Nähten, und die Studienzahlen werden wohl eher zunehmen.
Doch den Anwohnern an der Keesburg passt der Bauplatz natürlich nicht in den Kram, wen wundert’s. Sie argumentieren mit dem verstärkten Verkehrsfluss im Frauenland und mit der Versiegelung von Gründflächen. Und das sind Argumente, die nicht von der Hand zu weisen sind. Sie fordern, dass der Neubau an den freigewordenen Leighton-Barracks oder an einem anderen Ort entstehen soll. Im Prinzip keine schlechte Idee.
Nur leider gibt es einen eklatanten Zeitdruck. Der Neubau muss möglichst schnell hochgezogen werden. Und bis nun das Kasernen-Areal zur Bebauung freigegeben wird, kann es noch etwas dauern.
Da tauchen jetzt naürlich viele “hätte” und “wäre” auf. Das die Amis abziehen, war schon lang bekannt, hätte man doch gleich den Bauplatz auf das Gebiet geplant. Klar, hätte. Hat man aber nicht. Da habt die Stadt/FH/Regierung gepennt. Aber da hilft jetzt kein Jammern mehr, es ist nun mal so wie es ist. Auch die bayerische Regierung hat in die Plaungen am Alandsgrund investiert und es steht zumindest eine Zahl von über 3 Millionen Euro im Raum, die Würzburg angeblich zahlen müsste. Soviel Risikogeschäfte kann die WVV gar nicht machen, dass die Stadt das Geld übrig hätte.
Und der Freistaat will auch, dass es endlich losgeht. Staatsminister Goppel sagte bei einer Veranstaltung in der FH Schweinfurt laut Volksblatt Schweinfurt:
Allerdings müsse Würzburg die Voraussetzungen für die Bautätigkeiten schaffen. Geschehe dies nicht zügig, profitiere davon der Standort Schweinfurt, so Goppel.
Und die Schweinfurt sind natürlich heiß darauf, die FH dürfte wahrscheinlich sogar auf dem Marktplatz bauen, wenn sie wollte.
Natürlich könnte man auch Alternativen zu den Leighton-Barracks suche — aber das Suchen dauert und der Ausgang ist sehr ungewiss.
Mir tut es leid um dem Acker neben dem Alandsgrund, aber aus meiner Sicht überwiegen einfach die Sachzwänge. Bis zum 27. Juli 2008, dem Tag des Bürgereintscheids, lasse ich mich gerne mit stichhaltigen Argumenten überzeugen. Wenn jemand eine durchführbare Idee hat, den Neubau in kürzester Zeit außerhalb des Alandsgrunds zu bauen — immer her damit.







Ach ja: Ring frei!
Aber gerne doch!
Argument eins: es müßte überhaupt nicht sofort gebaut werden. Es stehen sofort (!) benutzbare Räumlichkeiten im Stadtbereich zur Verfügung, beispielsweise das ehemalige Army-Krankenhaus, dort gibt es sogar Hörsäle. Dann kann man in aller Ruhe einen Neubau auf dem Leighton-Gelände hochziehen.
Argument zwei: Goppels Scheinargument “Schweinfurt übernimmt die FH” ist ebenso alt wie falsch. Eine Übernahme ist weder geplant, noch wäre sie in auch nur annähernd notwendiger Zeit durchzuführen.
Argument drei: Die angeblichen Regresszahlungen sind vollkommen unbestätigt. Und liegen, so sie denn fällig würden, weit unter den Aufwendungen, die für einen Bau an geplanter Stelle nötig würden. Ein Neubau auf dem Leighton-Gelände wäre nämlich sehr viel billiger, da dort der Boden nicht abschüssig ist.
Argument vier: Das Ganze ist eine ungeheuerliche Geldverschwendung. Der Bau am Sanderheinrichsleitenweg ist für 450 Studenten ausgelegt. Baukosten laut Planung 30 Millionen, erwartbar noch höher. Die Universität will auf dem Leighton-Gelände für 1500 Studenten bauen, Kostenpunkt 15 Mio. Da kann doch was nicht stimmen…
Argument fünf: Das Leighton-Areal ist voll erschlossen. Der Acker nicht. Baubeginn und Bauvollendung sprechen daher keinesfalls dafür, daß die Sanderheinrichsleitenweg-”Lösung” wesentlich schneller wäre.
Fazit: Der Freistaat und bestimmte Kräfte in Wü. wollen am Sanderheinrichsleitenweg bauen, weil das nun mal genehmigt ist. Und dieser bürokratische Automatismus ist auch das einzige “Argument”. Sämtliche Sachargumente sprechen dagegen. Einschließlich des Nutzens für die Studenten. Es wird nämlich gemunkelt, daß die FH jetzt schon plant, den für 450 Studenten geplanten Neubau mit 1000 Studenten “überzubelegen”. Au weia.
Gut, daß es einen Bürgerentscheid geben wird…
Wie der Autor schon schrieb: viele Hätte und Wenns. Würzburg wenige Pluspunkte liegen in der Wissenschaft und ihrer geographischen Lage (Kongressstadt) – gut, und noch in der Weinkultur. Den Wissenschaftsstandort Würzburg voranzubringen – und es ist nötig, ihn voranzubringen, denn andere Städte stehe in harter Konkurenz und schalfen nicht – muss Würzburg investieren. Ich halte eine weitere Übergangslösung für einen ganz großen Fehler. Denn Studenten sind anspruchsvoll geworden und auch sowohl politische als auch wirtschaftliche Fördergelder werden nach jetziger Leistung, Ausstattung und Möglichkeiten vergeben. Es ist sicher keine ideale Lösung, aber wir leben auch sicher nicht in einer idealen Welt, in Wirtschaft, Forschung und Politik noch viel weniger. Würzburg hat veschlafen, gewaltig verschlafen, und muss das nun ausbaden. Aber deswegen noch länger mit einem Neubau zu warten, wäre fatal.
(Ich bin als Bochumer nicht völlig über die Würzburger Hochschulplanung informiert, aber ist nicht ein zweiter Neubau für die Fachhochschule geplant?)
Eine große Gefahr für eine “Schweinfurter Übernahme” sehe ich auch nicht, allerdings aus anderen Gründen. Als beruflich Zwangshochschulpolitiker weiß ich, dass einer Hochschule nie viel daran liegt, in eine kleinere Stadt auszuwandern. Unter anderem aus Prestige- und Strukturgründen – die natürlich und vor allem negative finanzielle Folgen haben. Ich traue einer Stadt wie Schweinfurt (die ich allerdings nur aus den Medien kenne) durchaus zu, so ein Projekt im Hauruck-Verfahren zu stemmen. Ob dabei etwas Gutes herauskäme bliebe allerdings abzuwarten.
Wie schon gesagt, ich stimme dem Autor leider zu. Es gibt keine Alternative zu dem Neubau. Keine die nicht einen bleibenden Schaden in Würzburg anrichten würde. Und das hat sich Würzburg ganz alleine zuzuschreiben, hier haben in der jungen Vergangenheit eklatante Planungs- und Konzeptfehler und -versäumisse stattgefunden.
Es sind jetzt rund 10 Jahre her, daß ich in der Ecke von Würzzburg geweohnt habe. Und schon damals, als die Pläne der FH-Erweiterung ins Frauenland gerade wieder konkreter geworden sind, ging das große Jammern im nördlichen Frauenland los. Von eben denen, die ein paar Jahre früher relativ billige Grundstücke kaufen konnten, weil schon viel früher der FH-Umzug angeplant war, und absehbar war daß die Wohnqualität nicht mehr so ruhig bleiben wird. Ja, ist klar, daß man sich sein “Schnäppchen” komplett erhalten will, und die Abstriche die man beim Grundstücks- bzw Hauskauf eingegangen ist möglichst wegschieben will…
Es sind jetzt rund 10 Jahre her, daß ich in dieser Ecke von Würzzburg geweohnt habe. Und schon damals, als die Pläne der FH-Erweiterung ins Frauenland gerade wieder konkreter geworden sind, ging das große Jammern im nördlichen Frauenland los. Von eben denen, die ein paar Jahre früher relativ billige Grundstücke kaufen konnten, weil schon viel früher der FH-Umzug angeplant war, und absehbar war daß die Wohnqualität nicht mehr so ruhig bleiben wird. Ja, ist klar, daß man sich sein “Schnäppchen” komplett erhalten will, und die Abstriche die man beim Grundstücks- bzw Hauskauf eingegangen ist möglichst wegschieben will…
Gerade im Interesse der Studenten müssem doch die Würzburger Raumprobleme endlich mal nachhaltig (!) gelöst werden. Mit einem Neubau für eine so geringe Studentenzahl wie geplant ist das aber nicht zu erreichen. Räumlichkeiten für eine Übergangslösung können außerdem sehr wohl so ausgestattet werden, daß sie allen heutigen Anforderungen gerecht werden.
Im Übrigen ist die Qualität einer Lehre weniger vom räumlichen Umfeld als von den Dozenten abhängig…
Mit den jetzt bereitgestellten Geldmitteln kann auf den Leighton Barracks ein weit besseres Gebäude erstellt werden weil dort zu bauen eben billiger ist. Da ist’s halt flach.
Der oben erwähnte bald entstehende Hörsaalzentrumsneubau der Uni, der übrigens, wie ich jetzt recherchierte, für 2100 Studenten sein soll, kommt übrigens auf’s Hubland, sorry, hab da aus Versehen Leighton geschrieben. (Aber dorthin will die Uni natürlich auch expandieren). Die geplante Bausumme von 15 Millionen stimmt. Man vergleiche mal diese Zahlen mit denen der FH…
Und eine noch größere Zersplitterung des ohnehin schon auf elf Standorte zerrissenen FH-Campus wäre auch ned grad schön und attraktiv für die Studenten. Dann lieber alle geplanten Neubauten auf dem großen Leighton-Gelände zusammenfassen. Kurze Wege, gute Verkehrsanbindung – alles gesichert.
Investitionen: ja, freilich, unbedingt.
Aber sinnlose Geldverschwendung: nein.
Nur einige Anmerkungen:
Man kann den Bau eine Hörsaalzentrums der Uni für 2100 Studenten nicht mit dem Bau einer Fakultät der FH für ca. 450 Studenten vergleichen, in welche ganze Lehrstühle samt Mitarbeiter einziehen. Insofern ist ein Vergleich der Baupreise dieser beiden Gebäude unsinnig. Natürlich ist ein reines Lehrgebäude deutlich günstiger.
Klar ist, bei dem Gelände am Alandsgrund handelt es sich um ein in zwei Raumrichtungen abschüssiges Gelände, für welches ein Gebäude geplant wurde, das deutlich in den Hang hinein reicht. Der Gebäudeentwurf, der inklusive Haushaltsunterlage-Bau fertig ist (und ich kenne Leute aus dem Staatl. Bauamt, die damit Monate zugebracht haben), kann aufgrund der Hanglage nicht einfach auf die Leightons gestellt werden. Man müsste neu planen, da der für die Uni und FH vorgesehene Platz in den Leightons ein vergleichbares Gelände wahrscheinlich nicht hergibt, auch wenn die Leightons keineswegs eben sind! (Man fahre einfach mal “Am Galgenberg” entlang.).
Weiterhin bleibt unklar, wann die Leightons wirklich bezogen werden können. Die Universität rechnet nicht vor 2011 mit möglichem Baubeginn auf den Leightons, daher jetzt auch das Hörsaalgebäude auf Unigelände, auf dem auch schon lange Baurecht bestand (Da geht das schnell). Ich selbst bin Mitarbeiter der Uni am Hubland, und auch wir dürfen umziehen, aber laut neuesten Infos von oben wohl nicht vor 2015. Ich vermute, dass eine Fertigstellung des FH-Gebäudes frühestens 2013 möglich ist, gegenüber Ende 2009/Anfang 2010 am Alandsgrund.
Klar wäre das Gebäude in den Leightons möglich und vielleicht auch besser, aber in meinen Augen kam diese Alternative einfach zu spät. Und den Fachbereich weiterhin so zersplittert über die ganze Stadt zu halten, ist unhaltbar. Tut mir leid, aber auch ich bin klar gegen den Bürgerentscheid.
Gerne würde ich den FH-Studenten adäquate Räumlichkeiten gönnen und deswegen einen flotteren Neubau am Alandsgrund vorziehen… aber als praktisch veranlagter Mensch, klingen die Leighton Baracks als neues Domizil nicht ganz doof… was soll denn mit dem Gelände und den dazugehörenden Gebäuden passieren, wenn die Amis endgültig abziehen?
Irgendwie muss das ganze Areal ja verwendet werden… noch mehr Wohnparks oder Baumärkte brauchen wir wohl nicht…
Nun, meines Wissens hat die FH selber seit Jahren versäumt, ihre Standorte zusammenzuführen. Von daher gibt’s doch jetzt keinen wirklichen Grund, diese relativ kurze Zeit nicht noch abzuwarten, um eine wirklich dauerhafte Lösung der Raumprobleme zu schaffen.
Der FH-Chef hat zwar lautstark behauptet, es gäbe in Wü. nix zu mieten, aber das ist nachweislich nicht wahr – es existieren ausreichend Objekte, die schnell und adäquat auszustatten wären.
Eine zweite wichtige Sache ist die Verkehrsanbindung. Auf die Leightons ist eine Straßenbahn geplant! Das finde ich super, denn wer will schon den steilen Berg raufkeuchen?
Und es ergibt sich ja auf den Leightons nun wirklich die einmalige, für Wü. nie wiederkehrende Möglichkeit, für die FH ein Gesamtkonzept zu erstellen (das Gebäude am Sanderheinrichsleitenweg wäre ja wieder ein Einzelstandort). Ich kann einfach nicht verstehen, daß eine derartig auf Kontinuität angelegte Institution eine solche Chance ungenutzt lassen will…
Gegen den Neubau sind eigentlich nur die Anwohner auf der Keesburg nach dem in Würzburg und anderswo üblichen St-Florians-Prinzip. Es wird auch nicht “im Alandsgrund” gebaut, sondern auf einem Acker am Sanderheinrichsleitenweg, der gleichzeitig auf Kosten des Freistaats ausgebaut wird (die Keesburg hat deshalb auch Angst vor mehr Verkehr, nur die Ladenbesitzer dort würden sich über ein paar zusätzliche Kunden durchaus freuen).
Ich hoffe mal, dass nicht genügend Bürger sich zum Bürgerentscheid aufraffen und das Quorum verfehlt wird. Falls ich hingehe, werde ich auf jeden Fall für den Neubau stimmen. Außerdem halte ich es für rechtlich nicht zulässig, geltendes Baurecht durch einen Bürgerentscheid rückwirkend auszuhebeln – wird wohl auch bei einem Votum der Bürger gegen den Neubau nicht passieren.
Das hätte man schon vor Jahren machen müssen, nicht erst jetzt, als die Sache von einigen Parteien als geeignetes Thema im Kommunalwahlkampf entdeckt und forciert wurde.
Es passt zwar nicht wirklich zum Thema (sorry!), aber da Karan das Army-Krankenhaus erwähnte und mich das interessiert, weil ich den leeren Bau fast täglich vor Augen hab: Wem gehört das Riesengebäude und was ist damit geplant? Ich fände das auch ideal für die Uni/FH.
“Im Übrigen ist die Qualität einer Lehre weniger vom räumlichen Umfeld als von den Dozenten abhängig…
”
Sicher, aber es lernt sich in überfüllten Hörsäälen oder spät abends bis 20.15 Uhr (das ist Vorlesungsende an der FH aufgrund Platzmangel) deutlich schlechter.
Räumlichkeiten über die Stadt verteilt gibt es sicher zu mieten, aber die FH ist jetzt schon in der Augustinerstr., Röntgenring, verschiedensten Gebäuden um den Sanderring etc. verteilt, das noch zu erweitern ist weder für Dozenten und Studenten sinnvoll, die ja die Wege auch irgendwie zwischen den Vorlesungen und zentralen Einheiten (Rechenzentrum, Bib… ) zurück legen müssen.
“Es wird nämlich gemunkelt, daß die FH jetzt schon plant, den für 450 Studenten geplanten Neubau mit 1000 Studenten »überzubelegen«.”
Meines Wissen bezieht sich dies aber nur auf die Zeit, in der evtl andere Gebäude renoviert werden müssen. Aber ich weiß auch nicht, woher und wie zuverlässig deine Informationen sind, ebenso was die 30 Mio. angeht
Auch wenn ich wohl nicht mehr davon profitieren werde, als FH-Student kann ich es nur schwer befürworten den Neubau so schnell wie möglich umzusetzen und eben nicht wieder ein paar Jahre zu warten, weil dann wird es für die Studenten wirklich unzumutbar. Und ja, darunter leidet die Qualität der Lehre.
Vor einem halben Jahr haben die Kitzinger der FH angeboten in der Kreisstadt eine größere Location bereit zustellen. Doch die FH hat abgelehnt.
Meines Erachtens ist das eine riesige Verschwendung von Steuergeldern
Weiß nicht wieviel Millionen der Neubau kostet, der Bürgerentscheid soll ja alleine schon 50000 Eurolinge kosten. Aber so ist das nun mal in Deutschland. Jeder schreit über zu hohe Steuern, aber einsparen will auch niemand so recht.
Das ganze Bürgerbegehren ist an sich relativ sinnlos. Das Baurecht wurde von der Regierung Unterfranken längst an den Freistaat erteilt, und selbst wenn die Mehrheit der Würzburger für einen Baustopp wären, wäre das für den Freistaat nicht bindend. Bestenfalls ein bisschen Druck auf die CSU, wegen den anstehenden Landtagswahlen.
Auf einem Kasernengelände kann man in der Regel nicht einfach so mal bauen. Da müssen Bodenbelastungsproben gezogen werden. Die “verlassenen” Militärgelände der Vergangenheit haben gezeigt, dass da doch gern mal (zu) hohe Bodenbelastungen zu finden waren und erst mal komplett saniert werden musste. Dazu kommt, dass diese Gelände zunächst an den Bund fallen und nicht an Bayern oder die Stadt.
Da 2011 aufgrund des G8 ein doppelter Abi-Jahrgang auf die Hochschulen zukommt, drängt die Zeit. Was würden die Würzburger Eltern der betroffenen Kinder sagen, wenn sie keinen Studienplatz bekommen, weil einfach nicht genug Kapazität vorhanden ist?
Ich frag nur: Kann es sein, dass einige Anwohner (denen ein FH-Bau da oben mit Sicherheit und verständlicherweise nicht passt) es geschafft haben, eine ganze Stadt dagegen zu mobilisieren? Teilweise mit nicht nachvollziehbaren Argumenten? Z. B. Flächenversiegelung… Egal wo gebaut wird, es wird immer die gleiche Fläche “versiegelt”.
Hat man mal darüber nachgedacht, dass bei einer Verhinderung des bereits genehmigten Baus der Freistaat Bayern hohe zweistellige Mio-Beträge nicht nach Würzburg und deren Wirtschaft fließen lässt, sondern in eine andere Stadt? Das Geld bleibt ja nicht liegen. Kommt der Bau nicht, geht das Geld einfach wo anders hin. Was sagt die lokale Bauwirtschaft dazu? Von den Steuereinnahmen für die klamme Stadt ganz zu schweigen?
Fragen über Fragen. Solange man nur “Gell, Du willst das auch nicht, dass da oben in die Natur gebaut wird, wenn man doch daneben auf das Kasernengelände bauen könnte?” fragt, werden freilich die meisten “Yo-stimmt, wo mussisch unterschreiben?” antworten. Es wäre zu wünschen, dass hier mehr Aufklärung betrieben wird, damit die Bürger auch tatsächlich verstanden haben, was sie mit einer Abstimmung bewirken und eben auch welchen negativen Wirkungen das hat.
Gerade die Themen die Herr Fischer ansprach, sollten doch die Würzburger Bevölkerung motivieren im Sinne der Bürgerinitiative zu stimmen:
Was die Bodenbelastung angeht, hat es meines Wissens bisher nur Hinweise von Seiten der Alandsgrundbau-Befürworter gegeben. Ich halte es für wenig realistisch, daß die US-Army ein Interesse hat, ihre eigenen Leute zu schädigen. Mit Bodenbelastungen, ist doch nur dort zu rechnen wo niemand gewohnt hat. Als Indiz könnte die Uni gelten, die sich um das Gebiet bewirbt, das angrenzend an das bestehende liegt. Von dieser Seite sind doch auch keine Bedenken zu hören. Überhaupt sollte sich die FH die Uni zum Vorbild nehmen, anstatt Lösungen nachzutrauern, die nur dann für die Stadt tragbar sind, wenn keine anderen Alternativen verfügbar sind und die gibt es mit dem Konversionsgelände. Sondernutzungsflächen für Forschung und Lehre stehen doch bei der Bima ganz oben auf der Prioritätenliste und können am schnellsten zur Verfügung gestellt werden.
Die Situation 2011 ist doch schon länger bekannt und die desolate Situation in der Gebäuden von Uni und FH. Es wurde und wird einfach nicht saniert. Ich meine gerade die Sanierung und damit ein besseres Gebäudemanagement sollten doch ganz oben auf der Liste stehen, wenn es darum geht Kapazitäten zu verbessern. Das fatale ist doch, daß man gerne neu baut, aber viel zu wenig um Bestehendes kümmert. Platz wäre genügend da ,wenn man nur möchte: Renault –Müller hat doch auch sein Grundstück in der Münzstraße der FH angeboten, in Heidingsfeld steht ein Verwaltungs-Gebäude von Siemens als Übergangslösung bereit, die Pädagogische Hochschule wurde der FH doch auch mal angeboten, man hat nicht zugegriffen..
Die Situation ist doch auch selbst verschuldet, weil man nichts gemacht hat und immer nur auf die weniger als 500 geplanten Studienplätze da oben verlassen hat. Ich denke die FH hat gepokert und hat jetzt Angst alles zu verlieren.
500 Plätze sind doch eh zu wenig. Also warum nicht gleich ein Konzept auf den Leigthons, in dem Erweiterungsmöglichkeiten gegeben sind? Jetzt eine Zwischenlösung und dann Nägel mit Köpfen. Wenn man jetzt dort oben baut, fehlt ja immer noch Platz und die FH muss dann später doch auf die Leightons. Ich frage mich: Warum kämpfen die FH Befürworter so heftig für eine Lösung, die Zersplitterung zur Folge hat?
Flächenversiegelung: Meiner Meinung nach ist es ein erheblicher Unterschied, ob man schon bebautes ehemaliges Militärgelände neu bebaut oder eine freie Ackerfläche, die auch von Tieren als Übergang zwischen den Biotopen Sieboldswäldchen und Alandsgrund genutzt wird. Wenn Herr Fischer mehr wissen möchte, würde ich Ihm empfehlen sich mal mit dem Bund Naturschutz oder dem Umweltamt kurzzuschließen. Kann man den Unterschied wirklich nicht erkennen?
Steuereinnahmen: Nicht kurzfristige Baumaßnahmen an schlechten Standorten schaffen Wohlstand, sondern eine nach den Bedürfnissen der Bewohner gestaltete Stadt. Ein wichtiger Faktur sind Standorte, die so gewählt werden, daß sie schnell und klimafreundlich ( Kessellage der Stadt) erreichbar sind. Der Bürger muß sich wohl fühlen. Von einem Kanal, der nur für ein einziges Gebäude gebaut werden müsste, hat er nichts. Im Gegenteil: Man könnte das als Steuerverschwendung bezeichnen.
Herr Minister Goppel ist Bauherr von Schulen, fordert Studienplätze Hochschulen, gewährt Fördergelder. Die erwartete Streichung von Fördergeldern ist ein nicht von der Hand zu weisendes Argument. Es sind Steuergelder und Abgaben von Bürgern, die hier benutzt werden um Argumente für ein schlechtes Projekt liefern. In die gleicher Richtung geht: „dann geht die FH eben nach Schweinfurt“.
Man könnte also sagen: Er möchte die Bürger, die im Sinne der Bürgerinitiative votieren, für ihr Verhalten bestrafen. Wären diese Hemmnisse ( der Druck vom Freistaat, schnell Studienplatze zu schaffen; Fördergeldentzug ;Drohung die FH zu verlegen) nicht, was bleiben dann noch für Argumente dort zu bauen?
Hab ich dieses Prinzip unserer Demokratie etwa falsch verstanden?: In der Politik sollte man sich doch Wählerstimmen schaffen, in dem man Lösungen schafft, die im Sinne der Bürger sind. Als öffentliche Hand ist man kein normaler Bauherr. Die Baugenehmigung hätte überprüft werden müsssen, wenn grundlegend neue Fakten bekannt werden. Das Konversionsgelände ist einfach zu groß, um es zu ignorieren.
Die Reaktionen zeigen doch gerade, wie gut die Argumente der Bürgerinitiative sind und daß es die Bürger verstanden haben.!
Jedem der sich unschlüssig ist, wie er abstimmen sollte, dem empfehle ich sich das Gelände und seine Umgebung einmal in Ruhe anzuschauen. Es ist kein Zufall, daß vor allem die Anwohner dagegen sind. Sie wissen am besten , was sie verlieren.
Naja. Das ist einfach gesagt und gemeint. Fakt ist doch, dass man beim Staat nicht einfach so bauen und sanieren kann. Jeder weiß, wie klamm die öffentliche Hand (in allen Stufen) ist. Dass der Staat lieber baut, statt zu sanieren, ist aus meiner Erfahrung völlig aus der Luft gegriffen und entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Man stellt sich das vielleicht so einfach vor. Schnell mal 1.000 Studenten für 1-2 Semester “auslagern”, in Ruhe sanieren und dann kommen die einfach wieder zurück… Wer auch nur ansatzweise etwas vom Hochschulbetrieb weiß, wird an dieser Stelle grinsen.
Und klar. Die bisher verlassenen Kasernengelände waren ja immer alle sauber und gepflegt. In Schwabach ist die Army vor ca. 10 Jahren aus den o´Brien Barracks ausgezogen. Heute noch (!) stehen dort Flächen leer, weil die Nutzung noch nicht geklärt ist.
Dass die FH hoch gepokert hat, halte ich für eine Spaßbemerkung. Und die ganze Diskussion, dass die in München die Würzburger für ihr Verhalten bestrafen möchte. Außerdem hat Goppel damit gar nix zu tun. Der macht Schulen und keine Hochschulen. Wird der Bau verhindert, fließt das Geld mit Sicherheit wo anders hin. Aber dass die Bürger dann in etwa gleicher Höhe mit ihren Steuergeldern für den fälligen Schadenersatz aufkommen müssen, sollte man ihnen fairerweise sagen.
Oben wurde die Frage gestellt: “Ich frage mich: Warum kämpfen die FH Befürworter so heftig für eine Lösung, die Zersplitterung zur Folge hat?” Eben. Mal drüber nachdenken. Sind die Professoren alle bescheuert und geistig an den untersten Rand einzuordnen? Warum wollen die das? Warum wollen es die Studenten? Sind die alle doof und nehmen solche Nachteile auf sich (u.a. keine eigene Mensa, schlechtere Verkehrsanbindung, Zersplitterung), nur die Befürworter kennen die einzig wahren Gründe, blicken tief in die Internas der Ministerien und der Hochschule und kommen im Leben nicht auf den Gedanken, dass andere auch mitdenken? Eben!? Warum wollen die das? Einfach mal DARÜBER nachdenken.
“Steuereinnahmen: Nicht kurzfristige Baumaßnahmen an schlechten Standorten schaffen Wohlstand, sondern eine nach den Bedürfnissen der Bewohner gestaltete Stadt.” Was für ein nettes Argument (“kurzfristig”, “schlechter Standort”) für eine Stadt, die pleite ist. Und was für ein gönnerhafter Umgang mit anderer Leute Geld. In diesen Zeiten haben wir halt nicht Wünsch-Dir-was wo lauter Smarties durch die Luft fliegen. NIMBY – not in my backyard. Keiner will Straßen vor der Türe haben, weil sie Lärm machen. Die sollen gefälligst beim Nachbarn gebaut werden. Selber fährt man DA dann auch lieber. Das ist dann schon nach den Bedürfnissen. Wenn´s immer nur bei den anderen landet.
“Hab ich dieses Prinzip unserer Demokratie etwa falsch verstanden?: In der Politik sollte man sich doch Wählerstimmen schaffen, in dem man Lösungen schafft, die im Sinne der Bürger sind.”
Vielleicht hab ich da was falsch verstanden. Gewählte Volksvertreter sind also bei ihren Entscheidungen nicht ausschließlich ihrem Gewissen unterworfen? Sie müssen es bei allen Entscheidungen immer möglichst allen recht machen? Immer jeden fragen und streicheln? Nie unpopuläre Maßnahmen ergreifen, damit immer alles zum auf den ersten Blick (!) erkennbaren Wohl aller und einzelner ist?
Ich persönlich habe von den Politikern Respekt, die nachhaltig ihre Meinung vertreten und durchsetzen (auch wenn es nicht meine ist). Sie sind kalkulier- und damit wählbar. Fähnchen-in-den-Wind-Hänger haben wir genug in der Politik. Mit dem allseits beobachtbaren Schaden. Wenn man hier noch mehr solche Wendehälse fordert, mögen Demokraten tatsächlich heftig erschrecken. Auf die nächste Wahl schielen und das tun, was einem die Wahl gewinnen lässt – nicht das was vernünftig erscheint… Solche Politiker brauchen wir in einer Demokratie wahrlich nicht. Und wer meint, Volksvertreter beinahe täglich auch noch feinsteuern zu wollen – naja, der soll sich selber anstrengen und in die Politik gehen. Einkaufszentren werden selten in der Nähe von Wohnsitzen von Stadträten (mein ich nicht auf Wü bezogen, sondern allgemein) gebaut. Wär das nix?
Ich greife den letzten Satz von oben auf: Jedem, der sich unschlüssig ist.., sollte nicht einfach den arg konstruierten Argumenten der Initiative folgen, sondern sich sachkundig machen. Was ist denn das für eine Empfehlung? Jeder der unschlüssig ist, soll mir glauben!
Sachkundig machen und nachdenken. Das reicht völlig aus.
Mit Studenten sprechen. Mit Eltern, die G8 Kinder haben. Er soll sich den Bau der FH ansehen, der aufgrund von baulichen Belastungen kernsaniert werden muss (es stimmt ja nicht, dass der Staat nicht saniert). Er soll sich überlegen, wo die alle während der Sanierung hinsollen? In Kino? Er soll sich die Hörsäle ansehen, bei denen die Studierenden auf den Gängen sitzen. Die mittlerweile unzumutbaren Bedingungen dort. Und er sollte ich überlegen, warum das Ministerium, die Stadt, die Damen und Herren Professoren mitsamt ihren Studenten in dem Neubau die vernünftigste Lösung sehen? Klar kann man sich auf den Standpunkt stellen, als Außenstehender bessere Infos zu haben und deutlich schlauer zu sein. Bleibt zu beweisen, dass es so ist, damit einem die anderen nachlaufen. Und ich hab oben noch kein Argument gelesen, dass mich dies vermuten lassen würde.
Klar ist es kein Zufall, dass v. a. die Anwohner dagegen sind. Anwohner sind immer dagegen. Völlig egal was gebaut wird. Keiner will einen Aldi, eine Tankstelle, eine Disco in der Nachbarschaft. Nutzen wollen wir das alle, aber bitte nicht bei mir nebenan bauen! Das ist doch völlig natürlich und verständlich. Wenn statt dessen aber andere Argumente vorgeschoben werden, weil die edler klingen… Dann, ja dann findet man -wie man sieht- sehr viel leichter leidenschaftliche Kämpfer, die vor einem herlaufen.
Zunächst mal ist der Neubau nur für die Fakultäten Gestaltung (Studiengang Kommunikationsdesign, ein prestigeträchtiger Studiengang der wichtig für die FH Würzburg ist) und Informatik vorgesehen. Und jeder der sich hier als bestens informiert ausgiebt sollte mal die Räumlichkeiten der Fakultät Gestaltung in Würzburg anschauen. Verteilt über das gesamte Innenstadtgebiet. Die Räume waren nur eine übergangslösung. Eine Lösung die jetzt schon seit den frühen 90er besteht. Dafür waren die Räume nie gedacht. Es gibt keine vernünftigen Sanitärenanlagen. Eine vernünftige Lehre ist nicht oder nur eingeschränkt möglich. Ein Neubau dringend erforderlich. Und zwar sofort und nicht erst nach möglicherweise 2 JÄhriger Prüfung der Kasernen. Ausserdem möchte ich sehr ungern in amrikanischen Kasernen unterrichtet werden.
Es machen die Würzburger sich ihrem Bundesweiten Ruf wieder alle Ehre. UNREGIERBAR WEIL VÖLLIG RÜCKSTÄNDIG. Kaum eine andere Stadt entwickelt sich so langsam wie Würzburg. Wenn man da überhaupt noch von Entwicklung sprechen kann. Und ja für unsere Fakultät Gestaltung ist der Umzug nach SW akut. Nicht aus der Luft gegriffen.
Das beste wäre man würde um Würzburg eine große Mauer bauen, damit ja nichts verändert wird. Um jede kleinigkeit wird hier gestritten und das nicht von der Politik sondern von den Bürgern, absurd!
Würzburg hat erwisenermaßen den schlechtesten Bahnhof Deutschlands und das wird noch einige Zeit so bleiben, dank eines Begehrens. Und sollte auch der architektonisch vorzeigbare zeitgenössische FH Bau auch abgelehnt werden droht der Stadt langfristig eine katastrophe. Was für ein Bild gibt denn die Stadt nach aussen ab? Kein gutes. Ein Fortschrittfeindliches. Jeder Würzburger sollte eigentlich mal nach HAmburg gefahren werden und sich dort die entstehende Hafencity anschauen.
Hinzu kommt bei vielen Würzburgern eine schon paranoide Architekturfeindlichkeit. Sie halten das Forum für zu modern, das war es vielleicht mal in den neunzigern. Heute nicht mehr. Sie streiten darüber wie groß ein Glasfenster an einem S.Oliver Store sein darf. Kommt mal wieder runter. Schaut euch die Architektur mal an: hafencity.com und elbphilharmonie.de
Die Residenz allein wird das wirtschaftliche aber wichtiger das kulturelle Überleben der Stadt in 40-50 Jahren nicht mehr tragen können. (Zumal die Residenz vermutlich hätte es die Möglichkeit damals gegeben auch von einer Bürgerinitiative gestoppt worden wäre. Schon gar nicht mit so dynamischen Nachbarn wie Schweinfurt. Und, ja, die letzten Jahre CSU Regentschaft haben der Stadt immens geschadet. Frau Beckmann hat doch gar nichts sichtbares verändert.
Ich befürchte in Würzburg wird sich das aber leider nicht mehr ändern. Dazu besteht bei vielen Bürgern zu wenig Interesse.
Und an die Adresse der GRÜNEN in Würzburg. Ihr verprellt hier junge linke Wähler. Da sind die GRÜNEN sonst immer für die beste Bildung aber wenn dann ein Acker NUR EIN ACKER dafür geopfert werden müsste ist der Acker wichtiger. Ja ich bin für Umweltfreundlichkeit und Sensibilität im Umgang mit der Natur. Aber nicht so fundamental.
Jeder kann seine Meinung haben. Dafür oder Dagegen. Ein gutes Recht. Aber es wäre nicht schlecht wenn die BI und die Grünen sich mal anschauen würde wie in der Fakultät Gestaltung unterrichtet wird. Besser gesagt wo. Dann kann man sich seine Meinung bilden. Aber nicht ohne sich wirklich zu informieren.
Also liebe Würzburger tut uns den gefallen. Stimmt mit ja. Es geht auch ein bischen um die Zukunft der ganzen Stadt. Und um ihr Image.
Pro Natur …
….mit weniger Finanzmitteln.
Ein gut durchdachter und langfristig angelegter Neubau der FH
ist an alternativen Standorten viel eher gewährleistet
als am Alandsgrund.
So hat der ( alte ) Würzburger Stadtrat schon vor Monaten den
Auftrag gegeben Alternativstandorte zu suchen und zwar in
Würzburg und nicht in Schweinfurt oder anderswo.
Mir liegt ein Zeitungsartikel aus dem Jahre 1997 vor, nach dem
die Uni (Aussage des damaligen Uni-Präsidenten) der FH die
Räumlichkeiten am Wittelsbacher Platz angeboten hat, wenn sie
Alternativen bekäme.
So fordert der Stadtrat also gangbare Wege zu prüfen. In Frage
kommen
–> Gelände innerhalb der Konversionsfläche “Leighton” (da sind
ganz tolle Synergie – Effekte drin),
–> das MOZ – Gelände (da können die Architekten
mal kurz nüber zur Residenz und sich anschauen, wie man
nachhaltig bauen kann),
–> die alte Augenklinik am Röntgenring (ein Hörsaal dort soll
schon mit Millionenaufwand renoviert worden sein),
–> ein Siemens – Verwaltungstrakt an der Mergentheimer Straße
ist ebenfalls im Gespräch,
Ich kann also nur das Anliegen des Stadtrats begrüßen und finde
es gut, dass es einen Bürgerentscheid geben wird.
Also stimmen wir Würzburger am 27.Juli für die bessere Alternative: Fachhochschule ja !!! – Am Alandsgrund nein!!!
schaut mal unter http://www.fh-neubau-hier.de
@Ernst:
Warum glauben Sie, dass die Planer so dumm waren, keine anderen Standorte geprüft zu haben? Denken Sie, mit einem Zeitungsartikel und ein paar einfachen Ideen längen Sie weit vor dem, was sich anderen vielleicht nicht schon sehr viel länger überlegt haben?
Ich lese immer und immer wieder die gleichen – falschen – Argumente.
Die Leighton-Barracks stehen als Baugrund überhaupt nicht zur Verfügung! Bisher gibt es nur eine Absichtserklärung, dass die Amerikaner abziehen. Rechtlich verbindlich ist da überhaupt noch nichts!
Stadt und Freistaat haben jahrelang nach einem Standort gesucht. Was Sie hier so locker an Alternativen aus dem Ärmel schütteln wurde selbstverständlich geprüft und ging/geht aus diversen Problemen heraus nicht.
Warum können wir nicht traumtänzeln und einfach mal so hoffen, dass sich irgendwann irgendwie schon irgendwo was findet? Weil Sie Ihren Protest auf dem Rücken der Studenten austragen. 2011 kommen die doppelten Abi-Jahrgänge. Das sind DOPPELT so viele Würzburger Kinder da, die studieren wollen? Ihnen egal, die sollen sich Lagerfeuer im Biotop machen und mit der Gitarre Lieder singen? Ist das nicht verdammt kurzsichtig und egoistisch einfach so aufzufordern, auf 1.000 zusätzliche Studienplätze zu verzichten? Sollen die doch einfach ein Jahr warten (geht nicht, da kommen die nächsten) oder eine Lehre machen… Ist es das was Sie denken und wollen?
Im übrigen wird der Alandsgrund überhaupt nicht gefährdet. Oberhalb davon werden sogar fast 6.000 qm Biotop AUSGEBAUT. Das entspricht der Fläche eines Fußballplatzes. Heute abend beim Spiel kann man sich ja eine Vorstellung davon machen…
Hier wird von den Gegnern immer und immer wieder Naturerhalt als Argument genannt. Dumm nur, dass die Tatsache, dass im Gegenzug wertvolle Biotopflächen geschaffen werden. Das zieht nicht so richtig. Und ich fand auch das Argument eines Kommentators weiter oben nachdenkenswert: Die Grünen rufen (zu Recht!) am lautesten nach Bildung und mehr Investment (aller Art) in Bildung. Soll aber auf einem Acker (!) eine Hochschule gebaut werden, geht ein Pirol, den jemand 1983 dort gesehen hat vor. Der Pirol mag nämlich nur gemischten Obstbaumbestand, sonst fühlt er sich nicht wohl (war nur Spaß, da gibts keinen Pirol). Leute – auf einem Acker soll da ein Gebäude und im Gegenzug wird ein echtes Biotop angelegt. Sagt was Sache ist: Ihr wollt den Verkehr da oben nicht vor der eigenen Türe haben. Uns sonst geht es um nichts anderes.
Apropos: Hallo Grüne! Es würden aus 11 Standorten nun 3. Das bedeutet, das viel weniger hin- und hergefahren werden muss. Das schont massiv die Umwelt. Oder ist das jetzt plötzlich auch nicht mehr wichtig? Dort oben kommt eine eigene Bushaltestelle hin – auch das ist sehr positiv.
An der FH herrschen völlig unzumutbare Zustände. Schon einmal hat die Bevölkerung Würzburgs einen Ausbau (das Gymnasium gegenüber) verhindert. Wenn uns die Gegner hier einreden wollen (wie der anonyme “Ernst” oben), es ging um “Pro-FH”, aber an einem anderen Standort… dann sollten wir alle doppelt über darüber nachdenken. Wer den Neubau ablehnt, ist klar gegen den Ausbau von Bildung, dagegen, dass die Abiturienten 2011 Studienplätze in ausreichender Zahl vorfinden und er ist klar gegen die enstehenden Arbeitsplätze, die Gewerbesteuereinnahmen (so ein Bau bringt viel Umsatz in die Kassen der lokalen Unternehmen!) und er ist dafür, dass die Bürger nun auch noch draufzahlen müssen – weil die Stadt bei einer Rücknahme der Baugenehmigung ggf. Schadenersatz in Mio-Höhe für die bisher entstandenen Kosten leisten muss.
Was bleibt noch an echten Argumenten übrig, wenn man den Schleier der Verneblung wegzieht? Ein einziges Argumtent. Das der Anwohner, die da oben ihre Ruhe haben wollen. Verständlich. Wirklich! Aber ich denke hier muss man abwägen, was Würzburg mehr Vorteile bringt. Und das ist klar der Neubau.
Und: Egal, wo man hingeht. Eine Hochschule will genauso wie eine Disco halt nun mal keiner in der Nachbarschaft. “Zu viel los”. Es wird also immer jemand schreien. Bleibt nur, zum wahren Kern der Schmerzen durchzudringen (die Anwohner wollen das einfach nicht) und sich EBEN NICHT von einigen Wenigen mit aufgehübschten, aber falschen Argumenten blenden zu lassen. Ob Würzburg so intelligent ist, sich auch auf andere Argumente einzulassen, als dass ein Acker zugebaut wird? Bisher war man ja nur groß im Immer-Dagegen-sein. Wir werden sehen.
Gestaltung, Informatik und Wirtschaftsinformatik. DIE Zukunfts-Studienrichtungen überhaupt! Ob es einigen Würzburgern gelingt, diese Zukunftsfelder nach Schweinfurt abzudrängen? Und damit auch alle hervorragenden Chancen der ständigen Unternehmensgründungen mit allen Arbeitsplatzchancen aus diesem Bereich? Wenn ja, können die Gegner ja schon mal die Kartoffeln auf dem Acker da oben zählen gehen… Inventur machen. Würzburg wird irgendwann jede Kartoffel brauchen, wenn das so kleinstädtisch hier weitergeht.
Egal wie man es dreht und wendet…
a) Wenn der Bau verhindert wird, wird erst mal ein 2 – 3 Jahrelanger Bürokratiekrieg losbrechen. Klar kann man in 8 Jahren in den Baracks bauen… aber was hilft das den Studenten. Nur weil eine Hand voll Anwohner mit falschen Argumenten die halbe Stadt verrückt macht.
b) Ich studiere selbst an der FH, und wenn mich jemand fragt ob es sich an der FH Wü lohnt zu studieren, muss ich immer ehrlich antworten, “nein geh lieber an einen Studienort wo du was bekommst für deine Studiengebühren, in WÜ geht nicht mal die Lüftung im fensterlosen Hörsaal”
c) “Wittelbacherplatz”, hier wird immer Versucht aufzuzeigen, dass es 100 sofort bezugsfertige Alternativen gäbe, das stimmt einfach nicht. Das Unigebäude am Wittel ist zu 20% Baufällig und einige Teile des Gebäudes dürfen nicht genutzt werden (wird aus diesem Grund auch gerade umgebaut)
“FH ja, Alandsgrund NEIN” dieser Spruch ist ein Wiederspruch. Wer diesen dringend nötigen Neubau verhindern will handelt gegen die FH und steht in der Verantwortung die Entwicklung des Studienortes zu bremsen und zu verhindern.
mfg
Peter
FH Würzburg, ja!
Karan klingt fast so, als ob er das Beste für die Studenten will. Ich bin Kommunikations-Design-Stundent, und NEIN, er spricht nicht für uns!
Wir Studenten wollen den Neubau. Es ist KEINE Zwischenlösung. Und der Neubau ist nicht überbelegt geplant.
Karans Argumentation basiert auf Halbwissen und Vermutungen.
Noch was zur Kaserne. Sowohl Designer als auch Informatiker brauchen bestimme Art von Räumen. Ein großer Saal in dem man vorne eine Tafel aufhängt reicht keineswegs! Wie soll man z.B. Studenten Fotografie ohne Studio und Dunkelkammer beibringen? Wie sollen Informatiker lernen ohne entsprechend gekühlte Räume für ihre Server? Wir lernen nicht nur aus Büchern sondern haben praxisnahe Projekte und dafür brauchen wir entsprechende Räume und Geräte.
Und hier nochmal die Einladung an alle Ungläubige uns Gestalter mal zu besuchen und sich mal ein Bild davon zu machen, unter welchen Zuständen wir studieren. Aber bitte jeden einzelnen der 7 Standorte um sich klar zu werden, dass EIN Gebäude deutlich besser ist. Den Informatikern geht es im Übrigen nicht anders.
Es ist eine Unverschämtheit und absolut kontraproduktiv einen Bürgerentscheid zu entwerfen, der aus Lügen, Manipulation und 50.000 Euro kosten besteht, die wohlgemerkt auf die Stadt Würzburg zurückfallen.
Wollt ihr euch verarschen lassen?
Schaut euch den Bürgerentscheid 1 an und sagt mir, wie gerecht gewählt werden soll, wenn eine Fragestellung wie diese den freien Wähler dazu zwingt, falsch zu wählen. Meiner Meinung nach sind die Argumente der Bürgerinitiative Alandsgrund (die übrigens so heißt, weil sie selbst am Alandgrund gebaut haben und wohnen, DIREKT AM NATURSCHUTZGEBIET) so unzureichend, dass sie nun mit dieser Formulierung eines Bürgerentscheid Stimmen sammelt, die ihr nicht zustehen. Für NIEMANDEN erschließt sich, wie er wählen muss, wenn er für den FH-Neubau ist. Jeder normaldenkende Mensch würde dann ein Nein ankreuzen.So gut wie niemand weiß, dass er das nicht darf, wenn er für den Neubau ist. Das ist meiner Meinung nach Wahlbetrug und wird nur dann veranstaltet, wenn man sich selbst zugesteht, das seine eigenen Argumente nicht ziehen.
Hätte sich eine Bürgerinitiative auch nur einmal erkundigt, hätte sie auch keine Lügen in den Bürgerentscheid geschrieben:
Gegen den Neubau,
-wegen Naturzerstörung
>>> Das FH-Gebäude soll auf dem Acker am Sanderheinrichsleitenweg gebaut werden. NICHT in einem Naturgebiet, sondern auf einem Acker, der weit davon entfernt liegt. Sieht man sich das Gelände an, wird klar, WER am Alandsgrund bereits großflächig gebaut hat, nämlich die BI selbst! Zudem werden Ausgleichsflächen geschaffen, die drei mal so groß sind, wie der Bau selbst. Auf einem Gelände, das momentan ein Acker ist, wird Natur geschaffen!
-wegen unabsehbarer Verkehrsbelastung in diesem Bereich
>>> Der Acker am Sanderheinrichsleitenweg ist ca. 3 Gehminuten vom Universitätsgelände entfernt. Die Zahl der Studenten der FH ist schwindend gering, gegen die Zahl der Universitätsstudenten. Die Verkehrsbelastung IST SCHON DA! Ausserdem wird am Gelände eine Bushaltestelle gebaut, die nicht nur die Studenten ökologisch an ihren Studienplatz bringt, sondern auch die Bewohner am Alandsgrund ökologisch in die Stadt hinunterbringen wird. Damit auch sie von ihrem Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen kann
- wegen weiterer Flächenversiegelnung
>>> egal wo gebaut wird, es wird Fläche versiegelt, mit einem Bau am Sanderheinrichsleitenweg besteht nun aber auch die Möglichkeit Ausgleichsfläche zu schaffen
- wegen Zersplittung der Fachhochschulstandorte
>>> die Anzahl der 7 Standorte, auf die wir momentan zersplittet sind würde sich mit dem Bau am Sanderheinrichsleitenweg auf EINEN Standort verringern
- wegen bereits vorhandener Alternativen zu diesem Standort
>>> darauf muss ich nicht mehr allzu sehr eingehen. Alle weiteren Standorte wurden bereits geprüft, es hat sich ergeben, dass es KEINE Alternativen gibt
- wegen der aufwendigen Erschließung
>>> die dann nicht eine Stadt Würzburg bezahlen muss, sondern ein Freistaat Bayern SCHENKT!
Für alternative Maßnahmen:
-zur Realisierung von Zwischenlösungen für die FH
>>> nicht mehr nötig. Wir befinden uns bereits seit JAHREN in Zwischenlösungen, glaubt die BI im Ernst, dass wir uns weiterhin vertrösten lassen?
Diese Stadt verliert allmählich an Glaubwürdigkeit. Man kann ja schon fast ein Buch darüber schreiben.
“Eine Stadt und ihre Bürgerbescheide!”
FAKT ist, dass wir am gestrigen Tag bei unserer Aktion zur Aufklärung über den Bürgerentscheid eine Menge Leute kennengelernt haben, die FÜR den Neubau am Sanderheinrichsleiten weg sind, den Bürgerentscheid aber definitiv falsch aufgefüllt hätten, wenn wir uns nicht für Transparenz im Wahlverfahren eingesetzt hätten. Eine Menge Leute sind gestern aus allen Wolken gefallen, waren wütend und kamen sich von der Bürgerinitiative mächtig verarscht vor!
Das alles gibt schwer zu denken! Die Bürgerinitiative sollte sich umbenennen in “Bürgermanipulation Alandsgrund”.
Dann wäre zumindest eine Aussage von ihnen ehrlich und gerecht!
Wer wissen will, wie er wählen muss, um für den FH-NEUBAU am Sanderheinrichsleitenweg (und nicht am Alandsgrund) zu stimmen, erkundige sich BITTE BITTE hier:
http://www.fh-neubau-hier.de
Geht zur Wahl, lasst eine uninformierte Minderheit nicht allein entscheiden, was Würzburg will und was nicht!
Ja, ich kenne den Link langsam.
Wieso gibt es auf der Homepage der Bürgerinitiative eigentlich keine Möglichkeit, über das Thema zu diskutieren?
Dort kann sich der interessierte Leser leider kein Bild von der anderen Seite machen.
Und die meisten “Argumente” sind schlicht und einfach aus der Luft gegriffene Halbwahrheiten, wie beispielsweise »Zerstörung von Lebensraum«, die armen Kartoffeln…
Ich kann mich ansonsten nur den Leuten anschließen, die sich für den Neubau am Sanderheinrichsleitenweg aussprechen.
Alle anderen sind sich wohl der momentanen Situation an der FH Würzburg nicht bewußt oder wohnen am Alandsgrund.
Christian schrieb: “Wieso gibt es auf der Homepage der Bürgerinitiative eigentlich keine Möglichkeit, über das Thema zu diskutieren?..”
Stimmt. Darüber sollte man mal nachdenken. Mir fällt eigentlich nur ein Grund ein, warum die sich auf ihren Seiten gegen eine Diskussion mit vernünftigen Argumenten sperren. Wer sich (nur) dort informiert, wäre möglicherweise als Stimme verloren, wenn er die Erwiderungen auf die zum Teil furchtbar vereinfachenden und falschen Darstellungen lesen könnte. Aber ist das nicht ein altes politisches Prinzip? Mit dem Megaphon in die Menge brüllen und schnell abtauchen, bevor kritische Fragen kommen und alle anderen das Nachdenken anfangen?
Es gibt auch FH-Studenten, die GEGEN den Neubau sind; zumindest einen.
Mein Studienplatzwunsch konnnte auch nicht erfüllt werden, der Studiengang hier an der FH, für den ich mich einschreiben wollte, war schlichtweg überfüllt und meine Noten dafür zu schlecht. So ist das nun einmal, ich musste auch etwas studieren, dass mich nicht ganz so sehr interessiert, weil es eben einfach Kapazitäten gibt, die einmal ausgeschöpft sind.
Ich habe auch nicht danach gebrüllt, für mich oder die 50-60 anderen Abgelehnten einen Neubau auf die Schnelle irgendwohin zu stellen, für den die FH sowieso schon viel zu lange gebraucht hat.
Die Fachhochschulen wurden einmal als Studienmöglichkeit für den zweiten Bildungsweg geschaffen; Wieso interessiert einen da, dass der Freistaat durch sub-geniales Rumbasteln an einem schlechten G-System nun zwei Jahrgänge auf dem ersten Bildungsweg hervorbringt? Ich sag’ nur: Geht doch auf die Uni! (die ja auch die Leightons “bekommt”!). Wofür gibt es einen NC? Wenn voll ist, ist nunmal voll. Der Rest muss eben ein/zwei Semester warten. Würde es die Diskussion wegen eines Uni-Anbaus geben, könnte ich das ja verstehen, aber dafür… Sorry!
Die Neubaubefürworter werfen den BI’lern Scheinargumente vor. Ich als Student der Fakultät Wi/I hatte noch nie später Vorlesungen, weil es an Räumen mangelte…
Und mich in die überfüllten Busse gen Hubland zu quetschen oder mit dem Fahrrad 90° Steigung nach oben zu strampeln, finde ich auch nicht wirklich toll. Da lieber mit der Straßenbahn Richtung Hubland, zu einer Gesamtlösung, die dann vllt. mehr als nur 2 Fakultäten beherbergt.
http://www.fh-neubau-hier.de entkräftet das Argument, der Neubau am AlGrund würde der Natur schaden zwar (und das extrem ausführlich), bringt aber ausser dem G8 – Argument nicht ein Argument mehr, für den schnelleren Neubau. )
Und das Argument, dass die Kollegolitonen von der Gestaltungsfakultät mehr Platz brauchen, ist genauso ein Argument für die Leightons. Man muss eben 3-4 Jährchen länger warten.
Dann diese lächerliche Argumentation, würden wir nicht ausbauen, würden die betreffenden Fakultäten nach Schweinfurt ausgelagert. Schlichtweg nonsense! (Sollte jemand ein offizielles, notariell-beglaubigtes Zitat vorweisen können, bitte ich um Entschuldigung und will nichts gesagt haben. Bis dato hab ich von offizieller Seite nichts – aber auch gar nichts – in die Richtung gehört.)
Achja, wieso ist es ein “Rückschritt für den Wissenschaftsstandort Würzburg”, wenn man einen Neubau nur um ein paar Jahre verschiebt?! Die plakativen Schlagwörter habe ich bis jetzt aber nur auf http://www.fh-neubau-hier.de gefunden!
Ok, abgesehen davon, dass ich die Hälfte deines Kommentars nicht verstehen kann, zwecks fehlender Grammatik, was vielleicht dein von dir schon erwähnter schlechter NC auch bestätigt, erstmal ein “beruhige dich doch, tief durchatmen”. Niemand hat dir etwas getan und deshalb ein wenig langsamer.
Und zu dem Punkt G8 doch einfach ein paar Semester warten zu lassen: Weißt du, es ist nicht so, das eine Hochschule zum Spaß aufnimmt, so viele sie will. Die Fachhochschule MUSS diese zusätzlichen Studienplätze schaffen. Es würde ihr um einiges leichter fallen dies nicht zu tun, wenn sie die Möglichkeiten dazu hätte, sie legt sich bestimmt nicht zu Freude am Spaß Steine selbst in den Weg. Und zum hundertsten Mal. Wird eine Fachhochschule in Würzburg keine Studienplätze schaffen, mit Geld, dass ihr der Freistaat schenkt, wird das Geld einer anderen Stadt zu geteilt. Zitate von Goppel gibt es genug, benutz Google, dann findest du sie zu hauf. Notarielle Beglaubigungen gibts für Zitate von Politikern leider noch nicht. Legt man uns aber eine notarielle Beglaubigung vor, dass es für uns möglich ist unser Gebäude ab 2. Oktober auf den Leighton’s zu erbauen, lassen wir gerne nochmal mit uns reden.
Du bist offensichtlich schwerst beleidigt, nicht das studieren zu können, was du ursprünglich studieren wolltest, solltest deine Wut aber nicht an anderen auslassen, die vielleicht einen besseren NC haben als du oder bessere Herausforderungen. Zudem solltest du deine FH unterstützen einen möglichst guten Ruf aufzubauen, der später auch in deinem Lebenslauf von großer Bedeutung sein wird.
Den Unterschied bei deinen Argumenten zwischen Uni und Fh, bitte ich nochmals zu erklären. Ich verstehe nicht, warum die Uni Baurechte zugeschmissen bekommen soll und die FH nicht. Gibt es dort wider meines Wissens einen Studiengang namens Kommunikationsdesign, kläre mich bitte auf, dann verlagern wir unsere G8 Studenten einfach dorthin.
Ist das nun bezeichnend, “wie” sich die Gegner ausdrücken? Keine klare Gedankenführung und wirre Sätze? Auch das öffnet Augen… Und wundert irgendwie auch nicht mehr.
Zunächstmal: Hö? Beruhigen und tief durchatmen? Schwerst beleidigt? Ich kann ich beruhigen, ich bin die Ruhe in Person und auch nicht beleidigt
Entschuldige wenn mein Text wirklich so schwer zu lesen war. Ich war wirklich etwas in Eile. Aber Sorry: In meinem Kommentar werde ich nirgendwo persönlich. Du schon. Lieber eine Grammatik wie ein Punk, als “auf dieser Ebene” zu diskutieren. Was macht ihr erst mit den Leuten anderer Meinung am Infostand? Beißen?
Korrekt, es war Vorgabe, dass die FH’s und Universitäten den doppelten Abi-Jahrgängen auch die doppelte Anzahl an Studienplätzen zur Verfügung stellen müssen. Ich bezweifle stark, dass man die Türen der FH von außen abschließt und den Schlüssel wegwirft, wenn sie das nicht kann… Kein Neubau, Keine Gelder, Kein Platz, Keine neuen Studienplätze.
“Und zum hundertsten Mal. Wird eine Fachhochschule in Würzburg keine Studienplätze schaffen, mit Geld, dass ihr der Freistaat schenkt, wird das Geld einer anderen Stadt zu geteilt.”
Die Tatsache, dass sich beim Erfolg der BI die Stadt Schweinfurt oder sonst ein Standort über die Gelder freuen dürfte: Das ist keine Sperre für jedwede Fördergelder bis zum Ende aller Zeit! (Anbei: Meine Grammatik mag unüberschaubar sein, aber das ist ein tolles Beispiel dafür: Nicht mit Steinen werfen! Schon gar nicht, wenn man in einem riesigen Glashaus sitzt.)
“Zudem solltest du deine FH unterstützen [...]”
Ja, das sollten alle Studenten. Aber bloß nicht, wenn sie für eine andere Lösung plädieren, als die der Professoren. Dann werden Sie von selbigen wegen ihrer Grammatik beleidigt. Und da wundern sich doch tatsächlich noch einige, warum es seitens der Studenten oft zu wenig Einsatz gibt.
“Legt man uns aber eine notarielle Beglaubigung vor, dass es für uns möglich ist unser Gebäude ab 2. Oktober auf den Leighton’s zu erbauen, lassen wir gerne nochmal mit uns reden.”
Wird’s nicht. Auch wenn es möglich ist, am ALG am 2. Oktober anzufangen, müssen die auch noch rechtzeitig fertig werden…
“Du bist offensichtlich schwerst beleidigt, nicht das studieren zu können, was du ursprünglich studieren wolltest, solltest deine Wut aber nicht an anderen auslassen, die vielleicht einen besseren NC haben als du oder bessere Herausforderungen.”
Würde ich meine Wut an anderen auslassen oder aus “Eifersuchtsmotiven” hier rummeckern, würde ich ganz sicher nicht für eine Lösung argumentieren, die ich für die Studentenschaft als am Besten erachte. Geschweige denn, meinen Kommentar verteidigen. Dann wäre ich wohl einfach total gegen einen Neubau. Das wäre dann wohl ein “Rückschritt für den Wissenschaftsstandort Würzburg”.
Bin ich nicht. Aber Danke für deine “Sorge”
“Den Unterschied bei deinen Argumenten zwischen Uni und Fh, bitte ich nochmals zu erklären. Ich verstehe nicht, warum die Uni Baurechte zugeschmissen bekommen soll und die FH nicht.”
Okaaay… FH -> Sekundärer Bildungsweg. Gymnasien, Universität -> Erster Bildungsweg. FH -> Kein Platz. Uni -> Viel Platz. G8 -> Erster Bildungsweg -> Universität. (Nicht falsch verstehen, ich will Abiturienten nicht von den FHs verbannen. Aber nicht für ein paar mehr von ihnen, eine “übereilte Lösung” erhalten…)
“Gibt es dort wider meines Wissens einen Studiengang namens Kommunikationsdesign, kläre mich bitte auf, dann verlagern wir unsere G8 Studenten einfach dorthin.”
Nö. Aber hier sind eine Reihe von Universitäten aufgeführt, wo “wir” sie “einfach hinverlagern” könnten! Findet man übrigens auch über google! :O http://www.lerntippsammlung.de.....design.htm
Das Prinzip ist ganz einfach: Wir lassen einfach hier solange Studenten zu, bis alle Plätze weg sind. Diejenigen, die keinen Platz bekommen, dürfen sich einen bei den zahlreichen anderen Hochschulen aussuchen, sofern die sie für gut genug erachten. Wenn dann die (meiner Meinung nach) bessere Lösung auf den LB fertig gestellt ist, dürfen von denen dann auch wieder mehr!
Ah, verbitterte Gegner. Was Neues neben den “nicht-vor-meiner-Haustür”-Gegnern.
Nochmal für alle, die es bis jetzt noch nicht rauslesen konnten:
Sollte der Neubau mittels Bürgerentscheid abgeschmettert werden, wandern über 30 Mio nach Schweinfurt und es wird KEIN Geld für einen Neubau zu einem späteren Zeitpunkt in Würzburg geben. Kein Neubau. Keine Erweiterung.
@D.: ” Ich als Student der Fakultät Wi/I hatte noch nie später Vorlesungen, weil es an Räumen mangelte…”
Da hast du wohl verpasst, das u.a. aus diesem Grund vor einigen Semestern die Vorlesungszeiten geändert wurden und die Mittagspause gestrichen. Ich weiß nicht wie du es mit dem Besuch von Vorlesungen hälst, aber wenn man von 10 bis 15 Uhr Vorlesung hat, ist man von der Gunst des Dozenten abhängig ob man Mittags was anständiges Essen kann. Ich denke nicht, dass das Idealbedingungen sind. Grund für solche Vorlesungspläne: Raummangel zu anderen, freundlicheren Zeiten.
>eine »übereilte Lösung«…
Genau darum geht es doch dauernd. Man ist gegen was. Das ist ja ok. Aber wenn man so intensiv mitdiskutieren will, sollte man sich wenigstens in Basics sachkundig machen – wenn man ernst genommen will.
Der FH-Bau ist bereits seit über 10 Jahren in der Planung. Das eine “übereilte” Lösung zu nennen, finde ich schon etwas übertrieben.
Nun ist alles genehmigt. Alle Pläne sind fertig. Die Einspruchsfristen sind unwidersprochen verstrichen. Und JETZT kommt die BI und mobilisiert. Was von beidem ist denn nun übereilt?
Auch zu den anderen Dingen wurde schon viel geschrieben. Der Punkt ist: Es geht nicht darum, dass jemand wie “D.” dagegen ist. Was ärgerlich ist, dass keine diskutierbaren Argumente kommen. Naturschutz ist ja schon raus, nachdem der letzte hier begriffen hat, dass es um einen Acker geht und nicht um ein Biotop, auf das die FH soll. Die Kaserne ist auch schon raus, weil der Grund noch immer den Amis gehört und bisher nur eine Absichtsäusserung existiert. Das Grundstück fällt dann erst mal der Bundesrepublik zu und nicht Würzburg. Bodenbelastungen (Kaserne!) etc. müssen dann erst mal geklärt werden. Das kann alles in allem noch über 10 Jahre dauern. Siehe Schwabach, da ist nach >12 Jahren noch immer nicht geklärt, was mit den Flächen passiert.
Darum geht es hier. Sachkundig machen und dann Argumente formulieren, über die man sprechen kann. Was halt nicht so gut geht sind die Schnellschüsse. Das Verfahren läuft wie gesagt seit über 10 Jahren und alle Alternativen wurden geprüft und aus wichtigen Gründen verworfen. Meint jemand der Gegner, München wirft Geld für einen Neubau aus dem Fenster, wenn es billiger mit “irgendwo einziehen” ginge? Wer das glaubt, hat wohl wirklich einen an der Klatsche.
Was ich sagen will: Haltet Euch nicht nach wenigen Minuten Lesen für den Nabel der Welt, der mit Argumenten aus der Hüfte Probleme löst, an denen anderer Jahre getüftelt haben. Klar kann es das geben. Aber es ist sehr unwahrscheinlich. Und wenn das noch die Grammatik nicht sooo passt (sorry), wirkt das halt noch unbeholfener (die “Verpackung” zählt halt nun mal mehr, wenn man nur anonym unterwegs ist). Es wirkt halt nicht besonders “schlau” – auch wenn vielleicht ein schlauer Kopf dahinterstecken mag.
Und jetzt bringe ich mal ein noch relativ unbekanntes Argument mit ein und ich freue mich schon, was man dagegen findet:
Die meisten Studierenden wissen, dass das Lehrgebäude an der Münzstr. 12 kernsaniert werden muss. So, nun haben wir Raummangel – das weiß auch jeder. Die Sanierung wird wohl 1-2 Jahre in Anspruch nehmen und muss schnellstmöglich gemacht werden. Wohin mit dem Lehrbetrieb?
Man könnte Flächen anmieten. Diese müssen aber komplett ausgestattet werden (Beamer, Tische, Tafeln, Steckdosen (PC), Netzwerk etc). Man kann sich vorstellen, was das kostet und welche Zustände in dieser Übergangszeit herrschen würden! Bei einem schnellen (!) Neubau ist dieses Problem vom Tisch, weil ein Teil des Lehrbetriebs (dort wo saniert wird) mit in den Neubau gehen kann. Somit spart der Staat eine ganze Menge Geld, weil die Zwischenlösung wegfällt.
Auch dies ist ein Grund, warum die FH nun langsam schnell ein Gebäude braucht.
Und irgendwie scheint mir immer wieder nur übrig zu bleiben, dass man nicht auf dem schönen Acker bauen sollte. Und das sagen v. a. die Anwohner, die da oben billig Grundstücke bekommen haben, weil seit vielen, vielen Jahren bekannt ist, dass da die FH hochkommt (und die Uni, zur der im Vergl. die FH-”Belastung” ja Kindergarten ist). Und es sagen die, die da oben auf genau die gleichen Äcker gebaut haben. Kann mir mal jemand erklären, wie man denen argumentativ folgen kann? Wie man diese Doppelmoral ernst nehmen kann? Wie man darauf reinfallen kann? Ich verstehe das jedenfalls nicht.
“Das Prinzip ist ganz einfach: Wir lassen einfach hier solange Studenten zu, bis alle Plätze weg sind. Diejenigen, die keinen Platz bekommen, dürfen sich einen bei den zahlreichen anderen Hochschulen aussuchen, sofern die sie für gut genug erachten.”
Das lässt sich leicht sagen, wenn man selbst nicht betroffen ist. Und was passiert denn, wenn andere Hochschulen auch so denken?
Stecken wir dann den zweiten Abi-Jahrgang in ein schwarzes Loch? Oder bilden wir einfach mehr Maurer aus? Was wollen wir denn mit so viel schlauen Leuten hier? Schicken wir sie doch lieber woanders hin.
Es ist schlecht, wenn die Interessen weniger zu Lasten der Allgemeinheit durchgesetzt werden.
Nun, die FH kann sicher nicht alle zusätzlichen Bewerber abweisen. Was aber auch klar ist, dass bei den jetzigen Raumverhältnissen und einer Erhöhung der Aufnahmezahl nicht mehr alle einen Sitzplatz bekommen. Und es dürfte auch klar sein, dass die Aufnahmezahlen bei der jetzigen Situation keinesfalls optimal an den zu erwartenden Boom 2011 angepasst werden können. Insofern werden sicher viele Bewerber auf der Straße stehen bleiben oder auf andere Städte ausweichen müssen. Mit allen damit verbundenen Kosten. Und den anderen FH´s und Unis in den anderen Städten geht´s ja auch so. Auch dort rückt im Prinzip ein doppelter Jahrgang an! Und nur wenige haben das Glück, jetzt rechtzeitig bauliche Kapazität schaffen zu können. Da wird also alles platzen.
Wir sollten die Chance hier nutzen.
Für die Dozenten bedeutet im übrigen eine Erhöhung der Anfänger eine bedeutende Erhöhung der Arbeit (größere Gruppen, mehr Prüfungen zur Korrektur, mehr Diplomarbeiten etc.). Die müssten eigentlich zuerst sagen, einen Neubau brauchen wir nicht. Halten wir die Zahl klein… Auch darüber kann man nachdenken: Warum die gegen die eigene Arbeitsbelastung und für den Neubau sind…
Hi Mario,
Vom Wittelsbacher Platz habe ich übrigens nie gesprochen… es gibt noch etliche andere mögliche Alternativstandorte, z. B. das Siemens-Gelände.
Ob die Leighton Barracks als Baugrund zur Verfügung stehen können, liegt einzig im Ermessen der Stadt Würzburg, denn sie und niemand anders hat die Planungshoheit für dieses Gelände. Und die Uni hat ja da auch schon konkrete Pläne. Wäre das alles so langfristig und weit weg, hätte es nicht bereits eine erste Planwerkstatt dazu gegeben.
Gerade weil im Jahr 2011 die doppelten Jahrgänge kommen, braucht es für die FH eine rasche und zuverlässige Lösung. Die wäre innerhalb der nächsten acht Monate zu erreichen – nämlich bei Nutzung eines Alternativ-Gebäudes für den Übergang. Wodurch dann auch schon die heutigen Studenten von einer verbesserten Raumsituation profitieren würden, und nicht erst diejenigen, die in ein paar Jahren an der FH sind. Was übrigens angesichts der geplanten Kernsanierung in der Münzstraße ein umso überzeugenderes Argument ist…
Die FH behauptet ja gerne immer mal wieder, nach solcherlei Lösungen gesucht zu haben. Allerdings gibt es in Würzburg keinen einzigen Makler, bei dem auch nur eine Anfrage eingegangen ist…
Agrarland aus der Produktion zu nehmen, wenn ausreichend erschlossenes (!) Bauland zur Verfügung steht, ist m. E. verantwortungslos, wenn man sich mal die steigenden Lebensmittel- und Energiepreise zu Gemüte führt.
Was das Campus-Leben angeht: wo bitteschön soll denn das am Sanderheinrichsleitenweg stattfinden? Auf dem öden Hubland-Campus nebenan? Für die Leightons plant die Uni jetzt schon einen lebendigen Campus, inclusive Läden und Gastronomie. Das ist am Sanderheinrichsleitenweg überhaupt nicht möglich, schon rein platzmäßig. Es sei denn, man baut zehn Stockwerke unterirdisch, aber das kann ich mir nun doch nicht vorstellen…
Die ständige Drohung mit dem Verlust von Würzburger Studienplätzen zugunsten von Schweinfurt ist ebenso unsinnig wie falsch. Ich habe dort mal diskret Erkundigungen eingezogen: es steht weder ein Baugrundstück zur Verfügung noch ist irgendetwas in die Richtung geplant. Dieses Scheinargument wird nur immer wieder herangezogen, um den Studenten und den Professoren hier Angst zu machen, und das finde ich ganz schön mies.
@Eugen: dann belege mir doch bitteschön mal die Unwahrheit meiner Behauptungen.
Und das mit dem „bereits geprüft“ möglicher Alternativstandorte bezieht sich auf weit zurückliegende Jahre lang vor einem denkbaren Abzug der Amerikaner, wo die von mir genannten Immobilien noch gar nicht zur Verfügung standen. Aktuell wurde da gar nix mehr geprüft. Das können die Eigner der in Frage kommenden Liegenschaften bestätigen.
Die Unterstellung, die BI vertrete einzig die Interessen der Anwohner auf der Keesburg, ist im Übrigen völlig unsinnig. Frag doch einfach mal bei der Stadt Würzburg nach, wie sich die Unterschriften des Bürgerbegehrens auf die einzelnen Stadtteile verteilen.
Als “uninformierte Minderheit” fühle ich mich nimmer, nach etlichen Recherchen zum Thema. Allerdings bekomme ich allmählich das Gefühl, dass die FH-Studenten und Dozenten (bewusst?) falsch informiert werden…
Wir wollen kein Alternativgebäude mehr! Verstehst du das nicht??? Wir sind seit 15 Jahren in Alternativgebäuden! Und nochmal!!! Wir brauchen ganz spezielle Räume. Konntest Du das nicht rauslesen? Alternativräume sind nicht so einfach möglich und auch teuer. Zahlst Du weitere Alternativräume?
Die Uni plant ins Blaue und in die Zukunft! Planungshoheit??? Was hat das bitteschön damit zu tun, daß das Gelände nicht rechtzeitig frei wird für die Planung eines Neubaus?
Du sag mal, ähm, du kennst Makler? Auch welche, die PASSENDE Gebäude im Angebot haben? Und du hast mit jedem einzelnen gesprochen? Und du weißt aus SICHERER Quelle, daß die FH sich um kein Gebäude gekümmert hat? Das weißt du alles mit tötlicher Sicherheit? Ich wäre wirklich sehr vorsichtig, solche Unwahrheiten zu verbreiten.
Deine Argumente drehen sich echt im Kreis. Fallen dir keine neuen Argumente ein? Ui! Agrarland wird weggemacht. Sehr schade. Daß daraus ein Biotop wird ist egal?
Die steigenden Preise sind mehr als nur dramatisiert…
Was das Kampusleben angeht, laß das mal unsere Sorge sein. Schließlich studierst du nicht mit uns. Wir werden eine kreative Lösung finden.
Du kannst gern ins Präsidialamt kommen und nachfragen, welche Standorte geprüft wurden und welche nicht. Nochmal, für alle die immernoch der Meinung sind, daß ein leerstehender Raum völlig ausreicht, nicht jeder Raum ist geeignet. Die Gründe sind weiter oben nachzulesen. Ich will mich nicht wiederholen.
In welcher Hinsicht das Halbwissen ist? Du behauptest, die FH habe nicht alle Möglichkeiten erschöpft. Aber das kann jeder in den Raum stellen? Woher hast du diese Info? Aus Acker ein Biotop zu machen ist durchaus besser für die Umwelt. Daher zieht dieses Argument auch nicht. (und schon lange nicht das lächerliche Argument der steigenden Preise)
Wir werden nicht falsch informiert. Wir haben uns selbst informiert. Aus mehreren Quellen. Wir versuchen lediglich den Sand aus den Augen der Bürger zu reiben, den sie von der BI verpaßt bekommen haben.
Wir kommen gerade von der Podiumsdiskussion, an der auch Goppel teilgenommen hat:
Zu dem Leighton Areal:
die Amerikaner entscheiden sich wohl alle 2 Wochen um, ob sie wirklich das Gelände veräussern wollen. Momentan sind sie bei der Entscheidung nächstes Jahr im Herbst das Gelände zu veräussern. Seit gerade einmal 2 Wochen, hat man überhaupt zum ersten mal Zugang, um Versorgungsleitungen zu prüfen und dann zu sichern und Bodenproben zu entnehmen. Davor war über Versorgungsleitungen und Bodenbelastung völlige Ungewissheit.
Die Uni selbst baut dort noch gar nicht sicher. Sie haben auch noch nicht konkret geplant, sondern bisher nur Wünsche geäußert. Der Finanzminister sieht sich momentan noch nicht gewillt, die Gelände für die Universität zu nutzen, da die Universität bereits Richtung Gerbrunn genügend Gelände hat und diese jetzt eintauschen will. Dies sieht der Finanzminister allerdings noch als Minusgeschäft an. Das heißt, dass weder Uni, noch Wissenschaftsminister, noch eine Stadt Würzburg auch nur im entferntesten sagen können, was mit dem Gelände momentan passiert. Sollte das Gelände innerhalb des nächsten Jahres übernommen und letztendlich auch für Hochschulen zur Verfügung gestellt werden, beansprucht die Universität alle bereits nutzbaren Gebäude für sich.
In Sachen Makler bist du, lieber Karan auch falsch informiert. Unsere Professoren, die Hochschulleitung und die Stadt haben bereits alle Alternativmöglichkeiten ausgeschlossen und dabei waren auch Makler mit im Spiel. Allerdings wurde angekündigt, wenn die Fachhochschule umzieht in ein Alternativgebäude, gibt es keinen Neubau mehr. Die Sanierungs- und Umzugskosten wären so hoch, dass der Freistaat keinen Neubau mehr finanzieren würde.
Würde man jetzt den Neubau in den Wind setzen und sich auf eine Alternativmöglichkeit konzentrieren, würde man auch jetzt zu keinem Erfolg kommen. Die Gebäude (auch Siemens) sind bereits gecheckt. Vielleicht weißt du nicht, dass du nicht vogelfrei dir irgendwelche Gebäude als Hochschule aussuchen kannst. Die Bürokratie schreibt nun mal genaue Quadratmeterzahlen vor, und zwar von jedem einzelnen Raum. All diese Gebäude kommen deshalb nicht in Frage, weil sie mit den vorgeschriebenen Quadratmeterzahlen nicht übereinstimmen.
Dies sind alle Informationen aus erster Hand, ich hoffe, dass die Diskussion nun mit den geforderten Belegen beendet ist.
Nur noch für letzte Missverständnisse zu den Leightons:
Mehr oder weniger “blind” geplant wird momentan um etwaige Besitzansprüche sofort klären zu können, falls das Gelände übernommen wird. Man muss jetzt schon Pläne bereithalten, um auch Finanzpläne dafür zu errechnen. Es handelt sich aber um noch immer um Wünsche. Die Universität hat momentan noch so grob geplant, dass der Wissenschaftsminister und der Finanzminister noch garnicht in der Lage sind, Finanzpläne zu erstellen, um dann letztendlich zu bestimmen, wer nun welchen Stück des Kuchens bekommen.
@Karan: Deine Argumentation ist mehr als lächerlich. Du hast bestimmt auch beim Pentagon Informationen zum Verkauf der Leighton Barracks eingeholt, oder?
Seit wann ist eigentlich Ackerland mitten in der Stadt so wertvoll? Die Argumentation mit der Versiegelung und dem Naturschutz zieht wohl nicht mehr, da muss man sich etwas Neues an den Haaren herbeiziehen. Das bestätigt wieder mal, dass von euch nur irgendwelche Scheinargumente vorgeschoben werden…
Endlich wurde das mit den Leightons mal richtig gestellt. Das Ganze Widerstandsgebäude der Gegner fußt ja darauf, dass man doch da oben einfach bauchen könnte, das ist “eh” da. Dabei wird nicht nur die völlig offene Zukunftslage verkannt, sondern auch das solche Baupläne (selbst wenn das Gelände MORGEN an den Freistaat gehen würde) nicht mal schnell so aus dem Boden gestampft werden können. Das braucht ein paar Jahre Vorlauf. Wer mein, man kann wie beim eigenen Gartenhaus mal schnell was hinpfeffern, outet sich (leider von vielen nicht erkannt) als Dampfplauderer, der wirklich keine Ahnung von solch komplexen Dingen hat.
So. Wenn das “einfache” Ausweichen nun wegfällt und man mit dem Kartoffelacker wieder von dem Begriff “wertvolle Produktionsstätte der Natur)” wegkommt, was bleibt dann noch an ernst zu nehmenden Argumenten?
“Wir wollns halt einfach net, weil wir generell nix Neues wollen”? Erst das mit dem Buchdruck, dann der Überschallflug und am Ende sind auch noch die braunen Baumwollherrenstrickschlafanzüge bei Tchibo wieder ausverkauft!?… Was kommt um Himmels willen als Nächstes? Ein FH-Neubau? Na warte…
Bitte liebe Neubaugegner, unser Problem ist
nicht euer mangelndes Wissen, sondern eure
feste Überzeugung von Dingen, die falsch sind.
Bitte recherchiert selbst, besucht uns in unseren
maroden Gebäuden, Containern oder Lagerhallen.
Begutachtet das Weizenfeld schaut euch die
berechneten Planungen an und dann fällt ein
ehrliches Urteil.
Pro Neubau, Unglaubwürdigkeit kostet Geld , hat denn keiner mehr einen halbwegs normalen Namen? Steht doch zu eurer Meinung, mit eurer ganzen Person. Also nochmal von vorn: Ich heiße Ralf und bin für den Neubau am Alandsgrund … und jetzt kommt ihr …
Ich heiße Patrick Wötzel, habe über das Thema mehrfach ausführlich für die lokalen Blätter berichtet und bin auch für den Neubau am Sanderheinrichsleitenweg.
Den FH-Neubau am Ahlandsgrund zu verhindern ist nicht nur ein Anliegen der Anwohner sondern das Anliegen aller die an einer GESUNDEN Stadtentwicklung in Würzburg interessiert sind! Die Argumente dafür wurden zur genüge genannt.
Deshalb möchte ich noch einen Alternativstandort zu einem FH-Neubau ins Spiel bringen: Die Mozartschule (gegenüber der Residenz)
Dieser Standort könnte quasi SOFORT bezogen werden und hätte den Vorteil, dass er genügend Studenten (auch nach 2011) Platz bietet und das Studentische Leben nicht weiter an den Stadtrand gedrängt werden würde.
Also, denkt mal drüber nach!
P.S.: Ja für diesen Standort gibt es auch Pläne für ein Einkaufszentrum. Aber eine FH-Nutzung wäre m.M. dringlicher bzw. sinnvoller. Außerdem haben, falls die Shopping-Center-Planungen weitergehen, da noch einige Stellen ein Wörtchen mitzureden! (Bayr. Schlösserverwaltung, Denkmalamt, ICOMOS, UNESCO (Weltkulturerbe Residenz in Gefahr!) und nicht zuletzt ein weiteres Mal die Bürger!)
Das Mozartareal müsste zunächst mal gründlich saniert werde und den anforderungen die die Studiengänge Kommunikationsdesign und Informatik haben angepasst werden. Quasi ein komplett Umbau. (Die brauchen nämlich keine Stinknormalen Hörsääle wie BWLer z.B.)
Also is die Alternative keine, weil sie eben NICHT sofort nutzbar wäre.
Diese Verhinderungsmentaalität die hier in WÜ herrscht is ja kaum noch auszuhalten. Das Image der Stadt über die Stadtgrenzen hinaus is sowieso schon schwer angeschlagen. Nur weiter so Würzburg.
Ich heiße Alex und bin ganz klar für den Neubau am Alandsgrund. Wenn Christopher behauptet, die Mozartschule könne quasi sofort bezogen werden, war er da wohl nie drin. Das waren Schulräume und das bleiben Schulräume, ich habe da selbst bis Februar drin unterrichtet, im Übrigen sind dort immer noch Klassen vom Siebold und vom RIG ausgelagert. Den Bedürfnissen der FH würde in keiner Weise Rechnung getragen.
Diese ganze Verhinderer-Diskussion geht mir so gewaltig auf die Nerven und im Sinne der FH hoffe ich, dass sich genügend Menschen außer den Gegnern finden, die für zur Abstmmung gehen und der FH grünes Licht geben.
Mich regt im Übrigen genauso auf, dass so getan wird, als ob sofort auf den Leightons losgebaut werden könnte. Das kostet Jahre, wenn das jetzt abgelehnt wird.
Meines Wissens ist die Bausubstanz der Mozartschule in besserer Verfassung als die der FH in der Münzstraße! Aber natürlich gehört die Mozartschule renoviert und die Räumlichkeiten sollten den Ansprüchen der Gestalter und der Informatiker angepasst werden. Das geht aber wesentlich schneller als ein Neubau!
Warum sollten die Räumlichkeiten ungeeignet sein? Das Equipment der Fachbereiche ist doch größtenteils mobil? Foto- und Filmlabor in den Keller, Verwaltung ins Erdgeschoss, Hörsaal in die Aula, Ateliers in die höheren Stockwerke (mit viel Licht!) usw…
Worin unterscheiden sich Schulräume von Seminarräumen?
Liebe Grüße