Am 27. Juli 2008 gibt es wieder mal einen Bürgerentscheid in Würzburg, initiiert von einer Bürgerinitiative. Und einem Bürgerentscheid will man instinktiv immer zustimmen, weil ich als Bürger ja entscheiden will. Doch man kann sich auch dagegen entscheiden. So wie in diesem Fall ich.
Konkret geht es um einen Stopp des Bauvorhabens am Sanderheinrichsleitenweg, den Neubau der Gestaltungs-FH. Und der ist dringende nötig, den die FH platzt in Würzburg aus allen Nähten, und die Studienzahlen werden wohl eher zunehmen.
Doch den Anwohnern an der Keesburg passt der Bauplatz natürlich nicht in den Kram, wen wundert’s. Sie argumentieren mit dem verstärkten Verkehrsfluss im Frauenland und mit der Versiegelung von Gründflächen. Und das sind Argumente, die nicht von der Hand zu weisen sind. Sie fordern, dass der Neubau an den freigewordenen Leighton-Barracks oder an einem anderen Ort entstehen soll. Im Prinzip keine schlechte Idee.
Nur leider gibt es einen eklatanten Zeitdruck. Der Neubau muss möglichst schnell hochgezogen werden. Und bis nun das Kasernen-Areal zur Bebauung freigegeben wird, kann es noch etwas dauern.
Da tauchen jetzt naürlich viele „hätte” und „wäre” auf. Das die Amis abziehen, war schon lang bekannt, hätte man doch gleich den Bauplatz auf das Gebiet geplant. Klar, hätte. Hat man aber nicht. Da habt die Stadt/FH/Regierung gepennt. Aber da hilft jetzt kein Jammern mehr, es ist nun mal so wie es ist. Auch die bayerische Regierung hat in die Plaungen am Alandsgrund investiert und es steht zumindest eine Zahl von über 3 Millionen Euro im Raum, die Würzburg angeblich zahlen müsste. Soviel Risikogeschäfte kann die WVV gar nicht machen, dass die Stadt das Geld übrig hätte.
Und der Freistaat will auch, dass es endlich losgeht. Staatsminister Goppel sagte bei einer Veranstaltung in der FH Schweinfurt laut Volksblatt Schweinfurt:
Allerdings müsse Würzburg die Voraussetzungen für die Bautätigkeiten schaffen. Geschehe dies nicht zügig, profitiere davon der Standort Schweinfurt, so Goppel.
Und die Schweinfurt sind natürlich heiß darauf, die FH dürfte wahrscheinlich sogar auf dem Marktplatz bauen, wenn sie wollte.
Natürlich könnte man auch Alternativen zu den Leighton-Barracks suche — aber das Suchen dauert und der Ausgang ist sehr ungewiss.
Mir tut es leid um dem Acker neben dem Alandsgrund, aber aus meiner Sicht überwiegen einfach die Sachzwänge. Bis zum 27. Juli 2008, dem Tag des Bürgereintscheids, lasse ich mich gerne mit stichhaltigen Argumenten überzeugen. Wenn jemand eine durchführbare Idee hat, den Neubau in kürzester Zeit außerhalb des Alandsgrunds zu bauen — immer her damit. ![]()

18. Juli 2008 um 19:01 Uhr
Nein!!! Links darf überhaupt nix angekreuzt werden, wenn man für den FH Neubau ist. Wer links ein Kreuz macht, gibt eine „Stimme” für die BI ab (auch als Gegenstimme). Die müssen ja überhaupt (!) eine bestimmte Anzahl an Ankreuzern haben, damit das Begehren angekannt wird.
BEIDE Kreuze MÜSSEN rechts gemacht werden, wenn man für die FH ist. Links überhaupt nix ankreuzen. Scheißkompliziert und hirnverdrehend gemacht. Wer solche Wahlzettel entwirft… schon heftig.
Übrigens zum Thema „Versiegelung”. Die Gegner, die da oben wohnen haben mit ihren Häusern ja ohne Bedenken Flächen versiegelt. Das Flachdach der FH wird dagegen begrünt. Wenns die Gegner beruhigt, kann man da oben dann ja auch Kartoffeln anbauen. Unsinnn, was schreib ich da. Die beruhigt gar nix.…
18. Juli 2008 um 18:43 Uhr
Die Frage lautet sinngemäß links beim Bürgerbegehren „sind Sie für einen sofortigen Stop der Planungen.…” also muss da ein NEIN hin und rechts beim Stadtratsbegehren ist es umgekehrt, da steht was von „sind Sie dafür, dass die FH entsprechend den bisherigen Planungen schnellstmöglich gebaut wird.…” und da muss dann ein JA hin. Untendrunter is dann noch ne Stichfrage, was gelten soll wenn beides jeweils mehrheitlich mit Ja oder neinbeantwortet wurde… blabla… das übliche halt.…
18. Juli 2008 um 18:35 Uhr
@Beast78: war ein Nein zum Bürgerbegehren nicht das falsche Kreuz? Wenn ich das recht im Kopf habe: beide Kreuze rechts, links aber garnix!
18. Juli 2008 um 17:39 Uhr
Jungs ich hab eure bisherigen Standpunkte nicht wirklich verfolgt, aber wer lange genug in Würzburg wohnt wird doch schon gemerkt haben, dass es bei den Argumenten der „Dagegen-Parteien” meist sehr viel dünner im Hintergrund ist, als bei der „Dafür-Fraktion”. Fast egal, worum es jeweils geht…
Ich finds erstaunlich, wie PIEPegal der Alandsgrund den meisten Würzburgern in den letzten Jahren war und wie weniger auch nur den Hauch einer Ahnung hatten, wo der Sanderheinrichsleitenweg ist. Und plötzlich wuselt hier ein Meer selbsternannter Experten in Sachen Ökologie, Baurecht, etc… unglaublich!
Wie gesagt… ich finde die einzig vernünftige Entscheidung ist das JA zum Bau und das NEIN zum Bürgerbegehren. ICH habe so gestimmt und hoffe, dass es die Mehrheit der Würzburger auch so sieht.
Die Chance, dass es wieder mal schief geht und WÜ dann blöd dasteht und eine Chance verpasst hat, steht aber leider sehr gut.….
18. Juli 2008 um 16:07 Uhr
Eugen, Du beweisst mir gar nichts, wenn Du hier einfach etwas anderes behauptest als ich. Aber wenn man schon auf seine Plakate schreibt, „der Alandsgrund ist gar nicht betroffen” und keinerlei Erklärungen von komptetenter Seite (Ökologen) im Rücken hat, dann ist das doch schon sonderbar, oder etwa nicht?
Im übrigen muß ich gar nichts beweissen. Ich fühlte mich nur provoziert, von der Aussage, daß hier alle Argumente vernichtend zerlegt wurden, also habe ich die Ökologischen Folgen für den Alandsgrund und Sieboldswäldchen mal in den Raum geworfen.
Behaupten kannst Du hier das Gegenteil. Beweisen kannst Du aber nicht, daß ich falsch liege. Ich will mich auch nicht belehren lassen. Überzeugen könnnt Ihr mich gerne, wenn Ihr mir beweisst, daß ich falsch liege.
Ich kann Eueren Ärger doch verstehen, aber wenn doch viele Würzburger den Standort so stark ablehnen, und Widerstand gab es auch schon früher, dann muß man auch die Verantwortung bei denen suchen und deren Motivation hinterfragen, die den Standort gegen so heftigen Widerstand durchzusetzen versuchen.
Und Äußerungen wie „Wenn du regionalen Grünzug willst und er wichtiger als eine FH ist, geh in den Ringpark.” zeigt doch deutlich, daß Du mit meinen Argumenten überfordert bist.
18. Juli 2008 um 11:55 Uhr
Jetzt fällt mir noch was ganz anderes ein… irgendwo weiter oben steht die Idee mit dem Hochhaus, wo dann alles rein soll. Find ich toll! Baut doch sowas. Direkt auf dem Mozart-Areal vor der Residenz!!!! Ich würd sagen da brauchts erstmal so 4 Parkdecks unterirdisch, wegen des Platzmangels, dann Einkaufszentrum, so 4–6 Etagen… darüber würde sich dann die FH schichten. grob geschätzt 5–8 Etagen, je nachdem was alles rein soll und weil man dann grad dabei is und das in WÜ ja auch so super läuft, würd ich da nochmal 8 Etagen Hotel draufsetzen. Stört ja auch niemanden, so ein Turm.… Und wenn das dann so richtig läuft und wieder aus allen Nähten platzt, baut man halt auf dem Residenzplatz ein Parkhaus und weißdergeier was noch alles…
Bin fast sicher, dass der Würzburger an sich so ein Vorhaben glatt durchwinken würde… es wird ja schließlich kein Stück Grünflächer verbaut.….
18. Juli 2008 um 11:46 Uhr
Also mir geht diese Bürgerentscheiderei in WÜ langsam auf den Keks… es wird ja doch wieder schief gehn… wie bei den Arcaden. Leute mit möglichst wenig Ahnung und Hintergrund entscheiden dann über Dinge, die sie eigentlich gar nix angehen. Die FH muss gebaut werden. Der Plan und das Grundstück sind da, also bitte anfangen! ICH habe per Briefwahl schon entsprechend abgestimmt und ich hoffe diesmal gibt es eine Mehrheit für die Vernunft und nicht wieder ein unterfränkisches „ich bin prinzipiell erstmal gegen alles Neue und schau mal, was die andern machen”.….….. AAAAAAAAAAARGH!!!!!!!! Schlimm!! Echt!!!
Leute geht wählen und stimmt für eine zukunftsfähige und schnell realisierbare Lösung!!!!!!
18. Juli 2008 um 03:29 Uhr
Der Schuß ins Knie war z.B. folgende Aussage: „Wir vertreten die Interessen der FH weitaus mehr als sie selbst.”
Ich guck mal, wo sie früher stand, die FH. Und leider geht die Rückabwicklung nicht so einfach… Ich kann es gern näher erläutern, wenns nötig ist. Soweit ich mich erinner, war das aber näher an Wohngebieten als jetzt. Und dann würde sich die nächste BI finden. Außerdem brauchen wir die FH jetzt und nicht nach weiteren etlichen Jahren Planung. Das nächste Mal schreibe ich ganz deutlich und fett „Ironie” dazu.
Hach, ein letztes Mal tu ich mir das hier noch an. Sinn hat es kaum noch, gegen die immerwährende Belehrungsresistenz anzugehen.
Nein, nicht nur die FH Studenten sind für den Bau und äußern sich dafür. Auf unsrer Hompage sind auch viele viele andere verlinkt.
Mir fällt kein Argument grad ein, außer „nicht vor meiner Haustür”, daß hier nicht ausreichend begründet widerlegt wurde. Inwieweit du und die Deinigen die logischen und korrekten Argumente annehmen, steht auf einem anderen Blatt.
Zu deiner Flächenversiegelung:
Konventioneller Ackerbau bewirkt”…kein[en] Bodenschutz, sodass Regen und Sonne mit voller Kraft auf den Boden treffen. Der Boden wird durch Regen ausgewaschen und durch Sonne ausgetrocknet. Die Pflanzen entziehen ihm alle Nährstoffe…„
Und geplant ist ein geringe Flächenversiegelung durch den Neubau und ein riesiges Biotop– und Grünflächenarial. Warum wollt ihr also den Acker behalten?
Erreichbarkeit? Ja. Ich kann es nur wiederholen. Ein Gebäude besser als 9. Weniger fahren zwischen den Vorlesungen. Weniger Belastung.
Eingriff ins Biotop? Nö. Die entstehenden Grünflächen und Biotope unterstützen eher dein Wäldchen. Störend sind wohl eher die Privathäuser. Sie versiegeln durchaus mehr.
Öhm… Also über die Ästhetik eines Ackers im Vergleich zum Biotop mit einem FH Gebäude läßt sich streiten… Wenn du regionalen Grünzug willst und er wichtiger als eine FH ist, geh in den Ringpark. Ach ja, veto, ist für Bebauung geplant. Seit paar Jahren. Dein heißgeliebter Acker.
Bitte liefere mir einen Ökologen, der deine Behauptung untermauert. Rational gesehen, bis jetzt, ohne Ökologen, ist FH plus Biotop besser als Acker. Weil Acker weit weniger ökologisch ist. Siehe weiter oben.
17. Juli 2008 um 21:43 Uhr
Eugen,
Ich hätte absolut nichts gegen einen Rücktausch, zumal die FH damals ganz wo anders war. Das war bei der Endstation der 6er Linie. Matthias Ehrenfried Straße glaube ich). Soweit ich weiss sind die Flächen bis heute noch nicht einmal bebaut.
Na da wären wir uns ja einig, aber da es ja nun doch nicht so weh tut (Kein Abriss), willst Du den Rücktausch immer noch?
Aber was hat das eigentlich mit meinen Argumenten zu tun?
Und noch etwas: Ich wohne gar nicht auf der Sieboldshöhe.
Meinst Du das mit dem Schuß ins Knie bei den Argumenten?
17. Juli 2008 um 21:36 Uhr
Klaus: Will man denn ernsthaft behaupten…
…dass das Unterbringen der Studenten in weiteren Provisorien gut für die Umwelt ist? Wie sollen die denn zu ihren verschiedenen Lehrstätten gelangen; Bus und Auto verursachen Feinstaub, das dürfte ihnen noch weniger gefallen als Reifenabrieb vor der Haustür. Fahrrad etwa: Schon mal mit Laptop etc. durch WÜ gefahren? Und wieviel Zeit geht dafür drauf? Der Sanderheinrichsleitenweg ist verkehrlich gut erschlossen, Linie 114 und 10 (6?) halten fast vor der Tür, da bekommen die Anwohner am Alandsgrund herzlich wenig von mit. Falls StraBa noch kommt, umso besser.
17. Juli 2008 um 15:59 Uhr
Lieber Klaus, bei zahlreichen Ortsbegehungen trafen wir öfter Gegner des Baus, die gepöbelt, geschriehen und unsachlich argumentiert haben, als Befürworter. Jeglicher Ansatz unserer Argumentation von Angesicht zu Angesicht wurde ohne Nachdenken und Aussprechen lassen durch abermaliges Pöbeln erstickt. Begründungen wie „Die Kaserne wird dieses Jahr nicht erschließungsfähig und die Planung eines neuen Gebäudes und dessen Bau bis 2011″ wurden mit sehr sachlichen Antworten wie „das glaub ich nicht! da hat man euch einen Bären aufgebunden” abgeschmettert.
Und Klaus, viele Gegner haben sich nun mal ins eigene Bein geschossen durch ihre Argumentation, glaub es oder nicht.
Ach Klaus, weißt du, wo die FH vor 15 Jahren stand? Gleich neben dem neuen Grundstück. Das Grundstück wurde gegen den neuen Bauplatz getauscht. Wir können ja zurücktauschen, wenns dich stört, Klaus. Oder steht jetzt zufällig dein Haus drauf?
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, soweit ich mich entsinne, gehörte das Grundstück daneben der FH. Sie wurde wegen Asbest abgerissen. Die Eigentümer der Häuser (die natürlich das grüne Landschaftsbild nicht stören) haben deswegen ihre Grundstücke günstig kaufen können. Im Falle, daß keine FH hinkommt, steigen die Grundstückswerte. Ist das vielleicht auch ein Grund, gegen die FH zu sein? Die Gegner sind ja so sehr für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands. Dann laßt uns doch die FH dort bauen, wo sie einst stand und paar Häuser der Gegener dafür abreißen. Gefällt euch das besser?
17. Juli 2008 um 15:56 Uhr
Korrektur:
Will man denn ernsthaft behaupten, daß der Eingriff keinen Einfluß auf die wertvollen Biotope im Alandsgrund und Sieboldswäldchen hat?
17. Juli 2008 um 15:42 Uhr
Sorry ich bin nicht der Meinung, daß hier Argumente „vernichtend zerlegt wurden”.
Bisher habe ich in den ganzen Diskussionen immer eine Gruppe vonr FH Studenten, die für den Bau waren als lauteste in Erinnerung. Wahrscheinlich hat Herrn Fischers Großvater auch gesagt: „Ausnahmen bestätigen die Regel”.
Was die Lufterneuerung angeht, so lese man auf Seite 3 zur Begründung zur Bauplanänderung einfach mal bezüglich „Luftverbesserung und Lufterneuerung” nach. Dort wird es so dargestellt, daß der Eingriff (Bau einer Fachhochschule) vorteilhaft für den Grünzug ist.
Derartig „sorgfältige Abwägungen” führten 2004 zu der Bauzusage.
Überhaupt sollten die Befürworter dieser Lösung einmal dort nachschlagen. Sie würden auf weitere Begründungen stoßen, warum genau der Standort in einem regionalen Grünzug der Richtige für Würzburg ist.
Alles in Allem meiner Meinung nach eine „Meisterleistung städtebaulicher Logik”.
Von seinem Gegner zu behaupten: „Alle seine Argumente seien widerlegt worden” das ist schon dreist.
Wie wurde denn beispielsweise bewiesen, daß hier keine unnötige Flächenversiegelung stattfindet?
Meint den jemand ernsthaft hier, der Standort, wäre günstig bezüglich Klimabelastung (schlechte Erreichbarkeit, da weit weg von zentralen Punkten in der Stadt, Hebeanlage für Abwässer notwendig)
Will man denn ernsthaft bestreiten, daß der Eingriff keinen Einfluß auf die wertvollen Biotope im Alandsgrund und Sieboldswäldchen hat?
Der „Acker” liegt nämlich genau dazwischen. Nach Ausbau von SHLWeg und Bau einer FH wäre das mehr als ein Drittel der Übergangsfläche, die dann nichts mehr von dem Charakter eines regionalen Grünzuges hätte.
Und die FH befände sich genau im Zentrum des besagten Gebiets.
Mitten in einem Grünzug zu bauen, der gar nicht für Bebauung vorgesehen ist und das Ganze ohne Umweltbericht. Warum ist das städtebaulich vertretbar?
Ich halte das für einen schweren ökologischen Fehler. Auf diese Problematik wurde in der Bauplanänderung nicht eingegangen.
Ich bitte um sachliche Argumentation. Beleidigungen zeigen meiner Meinung nach, daß man in der Sache nicht gut informiert ist.
Aber wer’s nicht lassen kann…
17. Juli 2008 um 09:38 Uhr
Unfassbar. Jetzt verliert die Bürgerinitiative gegen den Neubau völlig den Halt. Nachdem alle Argumente der BI vor allem hier im Web in Blogs vernichtend zerlegt wurden, werden sie jetzt richtig fuchtig. Letzte Woche kam man noch mit dem Argument, dass die vielen Autos zuviel Reifenabrieb auf der Straße hinterlassen würden. Eigentlich war damit schon eine Bankrotterklärung verkündet. Aber sie können noch tiefer sinken, wie ein Artikel in der Mainpost Online gestern (16.6.08) zeigt. Dass sie alles besser wissen als alle anderen ist ja nicht neu. Jetzt werfen sie der Stadt Würzburg Täuschung und Tricks vor — und die Krönung: „Wir vertreten die Interessen der FH weitaus mehr als sie selbst.“ Ja geht´s noch? 30 anwohnende Sektierer und ein paar verbohrte Ökoanhänger sind schlauer als der Rest der Welt?
Mein Großvater hat immer gesagt: „Wer schreit hat Unrecht”. Ich hab diesen Spruch über 40 Jahre lang „beobachtet” und festgestellt, dass er stimmt. Die BI merkt wohl nun, dass sie keinen Boden mehr unter die Füße bekommt und wird patziger, unverschämter und der Ton wird deutlich rauer. Umso besser. Soll sich die Bevölkerung von Würzburg selber ein Bild von dieser Gruppe und damit eine Meinung bilden. Eigentlich braucht man jetzt gar nicht mehr groß argumentieren. Die fangen scheinbar an, sich selber extrem laut zu disqualifizieren. Recht so!
16. Juli 2008 um 23:30 Uhr
Die mangelnde (Frisch)luftzufuhr wirkt sich jetzt schon aus.
16. Juli 2008 um 09:30 Uhr
Das Argument der reduzierten Frischluftzufuhr nach dem FH-Neubau ist auch nicht von schlechten Eltern.
16. Juli 2008 um 09:13 Uhr
Ja — das finde ich auch. Es ist sehr bezeichnend, dass man ständig anonym schießt. Heckenschützen hat man früher dazu gesagt. Heimlich anderen auflauern und dann unerkannt querballern, weil man sich nicht traut, offen zur Meinung zu stehen. Könnte einem ja mal zu Schaden gereichen. Angst? Ist wohl so eine Art Vermummung, die man damit im Netz ausleben kann.
Vielleicht ist das aber auch ein stark korrelierendes Persönlichkeitsmerkmal (unerkannt querschießen). Und ich bin fast versucht zu glauben, dass auch das Phänomen der Erkenntnisresistenz damit einhergeht. Jetzt greift die BI schon zu Argumenten wie zu hoher Reifenabrieb in der Straße, weil da dann so viele Studenten rumfahren. Das alleine disqualifiziert eigentlich für eine vernünftige Diskussion.
16. Juli 2008 um 08:29 Uhr
Komischerweise verstecken sich gerade die Gegner des Projekts bzw. die Anhänger der BI hinter Nicknames und greifen dann die an, die unter ihrem richtigen Namen schreiben. So wurden schon beim leider gescheiterten Bahnhofsprojekt polemisiert, wie hier beim Ralf nachzulesen ist.
Seit Dezember 2006 ist mal wieder Stillstand… Wird die FH von den Verhinderern abgelehnt, haben wir noch mehr Stillstand. IKEA wird das nicht rausreißen können. Wann gründet sich dort eigentlich eine BI, die den Bau noch stoppt?
15. Juli 2008 um 19:19 Uhr
Ach und Sandmännchen,
könntest du mir mal erklären, wieso ich ein schwarzes Hemd mit grünen Tupfern trage?
Danke
15. Juli 2008 um 19:18 Uhr
Liebes Sandmännchen,
nur weil ich für den Neubau bin bin ich auch gleichzeitig ein CSU-Freund und Wähler? Glaubst du das im ernst?
Ganz im Gegenteil! Ich bin SPD-Mitglied und stehe ja somit nicht im Verdacht alles sofort prima zu finden, was die CSU so vorschlägt. Ganz davon abgesehen ist der Neubau auch unabhängig davon welche Partei regiert. Ja, man mag es kaum glauben aber aber noch ist CSU nicht = Bayern.
Und aus prinzip immer gegen etwas zu sein was der politsche Gegner beschlossen hat ist doch auch unsinnig. Wenn es etwas sinnvolles ist.
Liebes Sandmännchen,
bist du auch so ein deutscher Bürger, der denkt er wäre der geborene Bundekanzler? Der denkt er wisse und könne ja alles besser als diese blöden Politiker?
Schlaf schön.
15. Juli 2008 um 09:45 Uhr
Vielen Dank für diese Zusammenfassung. Hier in den diversen Blogs wurden die Argumente der Gegner ja schon zerlegt und gezeigt, dass nur verbleibt „wir sind einfach dagegen” oder dass die unmittelbaren Anwohner eben keine FH daneben haben wollen. Was durchaus verständlich ist — aber halt auch nix hilft. Keiner will einen Spielplatz, ein Einkaufszentrum oder eine Autobahn in der Nähe haben. Trotzdem braucht man das und die Verweigerer nutzen es ja auch selber
Schön, dass jetzt auch in der Offline-Welt sauber glattgezogen wird, dass die Gegner keine Argumentationssubstanz haben. Ich habe in der letzten Zeit mit einigen recht aufgebrachten Würzburgern gesprochen, die sich bitter beschwert haben, dass die Gegner sie beim Unterschriftensammeln über den Tisch gezogen hätten. Man hätte sie mit falschen und verkürzten Argumenten dazu gebracht, eine Unterschrift zu leisten. Klar, das ist nur logisch. Wenn sie ehrlich gesagt hätten, was Spekulation und was Meinungsmache ist, hätten sie die Unterschriften gar nicht zusammen gebracht. Wenn da einer schellt, der sagt: Meinen Sie nicht auch, dass die FH besser auf das Ami-Gelände gehen sollte und die wunderbare Natur am Ahlersgrund nicht mit Beton zugebaut wird? Klar, wer hätte da nicht „Kloar — wo muss ich unterschreiben” gesagt. Jetzt sieht die Sachlage etwas anders aus. Die Bürger haben sich informiert und viele Arugmente der Gegner sind zusammengefallen wir Kartenhäuser.
Verblieben ist nur noch eine relativ kleine Gruppe an Sektierern.
Jetzt ist nur noch zu hoffen, dass die Wähler mit dem echt fiesen Design der Abstimmung zurecht kommen. Das ist sehr tricky gemacht und es wundert mich, dass so etwas überhaupt amtlich zugelassen wurde. Egal. Beide Kreuze auf der rechten Seite.
15. Juli 2008 um 09:13 Uhr
Tschuldigung; wusste ich nicht. Also für alle, die keinen MP-Zugang haben, hier ein Abriss der wichtigsten Aussagen.
Auf Fragen viele Gegenfragen
Redaktionsgespräch mit der Bürgerinitiative „Alandsgrund“ – BI will Zwischenlösungen 13.07.2008
… BI verwahren sich dagegen, identisch mit der Initiative „Rettet den Ringpark“ zu sein, der die Bahnhofs-Arcaden verhindert hat. Wenngleich klar ist, dass ein Teil der Aktiven aus dem „Arkaden-Projekt“ auch beim „Alandsgrund“ mit arbeitet.
Anmerkung von mir: also Grundsatzverhinderer.
Frage der Redaktion: Nachdem die Bürgerinitiative antritt mit dem Argument „Fachhochschule ja — am Alandsgrund Nein!“ ist es eine legitime Grundfrage, wo und in welchem Zeitraum die Initiative die Chance für eine Erweiterung der Fachhochschule sieht. Wo könnte die FH auf dem Leighton-Gelände unterkommen, für das noch jede Gesamtplanung fehlt.
BI:„Warum sollte für die FH nicht möglich sein, was der Universität möglich ist“. Wie schnell auf den Leightons gebaut werden könne, sei eine Frage des politischen Willens.
Anmerkung von mir: auch bei einem Rundgang vor Ort am 15.7. wurde deutlich, dass die BI-Vertreter entweder nicht zuhören oder nicht verstehen: OB Rosenthal musste allein bei diesem Termin mindestens drei mal erklären, wie die politische Willensbildung und Vergabe von öffentlichen Finanzmitteln funktioniert, nämlich dass die Mittel zweckgebunden sind und an den Freistaat zurückfallen, wenn der Zweck nicht erfüllt wird und damit aller Voraussicht nach anderen Hochschulstandorten zugeteilt werden.
Anmerkung der Redaktion: Auch die Universität baut nicht auf dem Leigthon-Areal und hat dazu auch noch keine Planungen. Sie kann am Hubland für die „Studentenschwemme“ noch auf eigenem Gelände vorsorgen.
Aussage BI: Leer stehende Gebäude in der Stadt für die FH zu nutzen, da hat nach eigenen Aussagen die Initiative bei ihren Informationsständen in letzter Zeit in der Bevölkerung offene Ohren gefunden. Genannt wurden das Bürgerbräu-Areal in der Zellerau, die alte Augenklinik am Röntgenring, das US-Militär-Hospital am Mönchberg oder das Siemens-Gelände in der Mergentheimer Straße.
Anmerkung von mir: das wird ja ein schöner Stundenplan für Studenten und Lehrpersonal (1./2. Stunde Bürgerbräu, 3./4. Stunde Mönchberg, 5./6. Stunde Mergentheimer Straße .…)
Anmerkung der Redaktion: Die Redaktion kann aufgrund früherer Berichterstattung belegen, nahezu alle genannten Objekte auf mögliche Nachnutzungen überprüft worden sind.
.…Der Zeitrahmen kann für Stefan Lindner nicht das entscheidende Argument sein.
Anmerkung von mir: bis 2011 muss ein neues FH-Gebäude stehen, sonst hat Würzburg in Bezug auf FH die Chance verpasst, ein zukunftsorientierter Hochschulstandort zu sein.
Lindner glaubt auch, dass man in München nicht genau weiß, wo die FH in Würzburg wirklich gebaut werden soll.
Anmerkung der Redaktion: Dem entgegen steht freilich, dass Minister Goppel vor einem Jahr persönlich das Grundstück am Sanerheinrichsleitenweg in Augenschein genommen hat.
14. Juli 2008 um 14:36 Uhr
Schade, der Link geht nur bzw. die Seite sieht man nur, wenn man registrierter User ist…
Und die Hochsicherheitsanmeldeorgie („Geben Sie den Hash-Code ein…”) hab ich leider nicht überstanden.
14. Juli 2008 um 10:56 Uhr
Wer immer noch Anhänger der Alandsgrundgegner ist und damit zur Gruppe der Zukunft-Würzburgs-als-Wissenschaftsstandort-Verhinderer gehören will, der sollte diesen Artikel von heute mal lesen: http://www.mainpost.de/lokales.….80,4592748. Hier führen sich die Zukunft-des-Wissenschaftnachwuchs-Gegner selbst ad Absurdum und es wird offensichtlich, wie wenig stichhaltig bis falsch die Argumente der eigene-Pfründe-Sicherer sind.
14. Juli 2008 um 07:33 Uhr
Wie immer ohne Namen. Austeilen, schimpfen, Parteipolitik gegen Schwarz machen und sich feige und heimlich verstecken. Dazu ist das Netz hervorragend geeignet. Und die Heckenschützen (oder Besserwisser/Sandstreuer) nutzen es weidlich aus.
Lieber Sandmann — Streu Deinen Kindern ruhig Sand in die Augen — mit dieser Bemerkung hast Du Dich eh schon zu den ewig Gestrigen gebucht. Und tu Dir selber auch ein wenig davon rein. Dann kannst Du beim Weinen anderen auch wieder heimlich Sand in Getriebe streuen — ohne dass es einer merkt. Dies ist eine Spezialität einer bestimmten politischen Kaste, der Du wohl unschwer übersehbar angehörst. Und vergiss nicht, von Deinem Teebeutel den Metallclip abzumachen und mit dem Fahrrad nach Eisenach zu Einschmelzen zu bringen. Damit die „Bilanz” wieder ausgeglichen ist.
Mittlerweile sind ja hier und in anderen Blogs alle Fragen schon geklärt worden. Auch der mit dem Taubenkot. Das alles ist wohl an Dir vorbeigegangen, liebes Sandmännchen. Vielleicht ist Sand in den Augen doch keine so gute Idee? Mehr lesen, mehr informieren, weniger parteipolitische Verblendung — dann klappt das mit dem Kapieren und dann kann man sich auch durchaus zur Sache äußern (auch konrovers). Und dann muss man auch nicht anoym schreiben, weil dann die eigenen Kinder auch nicht mehr gehänselt werden (eben weil Substanz da ist).
13. Juli 2008 um 22:54 Uhr
FH –Neubau in die Leightons
Viele sagen der Zug ist ab, weil die schnellste Variante eben am Alandsgrund verwirklicht werden kann.
Gravierende Argumente sprechen aber gegen diesen Standort; ich habe mir
die Erklärungen von unserem Umweltreferenten, Herrn Kleiner, angehört und die Erkenntnisse daraus ergeben sich für mich wie folgt:
— die Umweltbilanz kann nicht ausgeglichen sein, weil ein Eingriff in das ganze Ensemble stattfindet, den die anzulegenden Biotope und Ausgleichsflächen nicht wieder gutmachen können.
Ich bin der Meinung man kann diesen Standort am Alandsgrund favorisiert haben, jetzt aber, wo sich die Jahrhundertchance ergibt, in die Konversionsflächen hineinzugehen muss eben dieser Standort in den Leightons bevorzugt werden.
— In den Leightons werden einige Tausend neue Uni — Angehörige einziehen und sie müssen das sehr schnell, weil ja 2011 dank des Schnellschusses G8 nicht nur die FH sondern vermehrt noch die Uni bestürmt wird. Diese ist jetzt schon in sehr viele Ausweichquartiere zerstreut, z.B. auch in die Franz — Oberthür — Schule, in die Sporthalle in Gerbrunn und in viele andere Räumlichkei-ten.
- Wenn nun die Stadt das alles beschleunigen will, wird sie schnellstens für die
ausgewiesenen Flächen eine Bauleitplanung veranlassen und einen Bebauungsplan erstellen.
In diesem Sinne sind der OB und der Stadtrat gefragt sich dafür einzusetzen, auch die nötigen Flächen für die Aufnahme der FH in die Leightons aufzunehmen.
— Synergieeffekte gibt es in vielen Bereichen, insbesondere bei der Mensa, bei Bibliotheken und bei der Verkehrsanbindung.
Zur Frage des Zeitfensters vergleichen Sie einmal den Bau der FH in die Amerikaner — Kasernen in Ansbach. Dort waren die Gebäude — inklusive Planung und europaweiter Ausschreibung in kurzer Zeit bezugsfertig – wie der jetzt pensionierte Stadtbaumeister von Ansbach bestätigt.
Ich bin auch so ein Sandmännchen und habe letztens bei meiner
entsprechenden Tätigkeit einen Studenten aus Osnabrück gesprochen,
der bestäzigt hat, dass es dort auch in weniger als 2 1/2 Jahren
möglich war, in eine Ami-Kaserne eine Hochschule zu bauen.
In WÜ wird da wohl eher noch ein neuer Hotelturm fertig oder die nächste
Bank baut ihr Domizil auf den Marktplatz, als dass einer auf die
Idee kommt einen Bebauungsplan für die Hochschulen im Gelände der
Leightons zu erstellen.
Haben die Alandsgrund — Befürworter schon mal nachgedacht wer für
G 8, FH — Zustand , Zustand der Uni zuständig ist? Herr Stoiber
(CSU), Herr Goppel (CSU), Frau Beckmann hätte mit dieser Rücken–
deckung schon 2004 bauen können — kein Hahn hätte danach gekräht,
nur Frau Weschta (CSU) und Herr Zirkelbach (CSU) hhätten noch ein
Zeit lang protestiert (Protest– Artikel liegt mir vor) — aber oh
Frau Weschta war doch CSU — Fraktionsvorsitzende und hat wohl ihre
OB ausgebremst.
Wenn nun die Csu sich in der FH erklären lässt dass der Taubenkot
mit dem Regenwasser nicht direkt in den Kanal begibt, sondern erst
in die Räummlichkeiten eindringt, so fragt sich Sandmännchen dann
schon wers hätte richten sollen. Wenn das der Herr Präsident nicht
bei der CSU durchgebracht hat und sich jetzt aufg die Straße stellt
und jammert, dann ist das doch schon eigenartig — oder????????????
Ihr lieben Studenten mit Euren schwarzen Hemden und grünem Tupfer,
das macht noch lange keine schwarz — grüne Koalition, auch wenn
Herr Rosental jetzt mit seiner pompösen Verwirrungs — Aktion sich
auch noch an die Grünen ranschmeißen will. — Keine Angst– die
blickens.
Und wer all die Jahre die Dinge in Würzburg verfolgt hat, der merkt
wie das da läuft — Herr Weber, der Alt — OB nennt das Lebenserfahrung, dass in Wüürzburg alles länger dauert als in vielen
anderen Städten.
Die Bürger sind aber selbstbewußt genug souverän zu entscheiden was
sie mit ihrem gesunden Menschenverstand für richtig halten.
Seit Riemenschneider wissen wir, dass in Würzburg das Gute nicht
unbedingt von der Obrigkeit kommt.
Im Übrigen sind ja aller guten Dinge 3:
–>1. Bürgerentscheid ging durch
–>2. Bürgerentscheid ging durch
–>also 3.Bürgerentscheid .….….
Ich streu jetzt noch ein bischen Sand aus, da können meine
Kinder besser einschlafen, versuch, dass i selwer a no a wäng
davo abkriech also GUTE NACHT!!
11. Juli 2008 um 13:24 Uhr
Unbeschreibliche Zustände an der Fachhochschule
Arbeitgeber und Gewerkschaft für schnellen FH-Ausbau
6. Juli 2008 um 15:23 Uhr
danke für den hinweis. leider ist mein grossvater schon in den 80ern gestorben. gott seit dank kann mir mein vater der ’34 geboren wurde und den krieg als flüchtling hautnah miterlebt hat genug erzählen. ich meine das ganze auch eher im vergleich. ich rede nicht von geld, oder wies uns geht. darüber können wir aber auch reden. der wohlstand den du siehst basiert aktuell nur noch auf krediten, verschuldungen, geleasten autos und dem bisschen was uns unsere großväter aus den fetten jahren hinterlassen haben. ich rede davon, dass es an visionen fehlt und jeder nur auf seinen eigenen vorgarten schaut. wenn wir in deutschland nicht fähig sind das zu ändern, werden es andere tun. dann können wir nur noch reagieren.
6. Juli 2008 um 14:56 Uhr
Also der Vergleich der 90er-Jahre mit der Nachkriegszeit ist geradezu lächerlich, lass dir mal von deinen Großeltern erzählen, wie es ihnen zwischen 1945 und 1950 ging und überlege mal, wie es uns in den letzten 20 Jahren erging.
Bildung ist ein hohes Gut.
6. Juli 2008 um 14:52 Uhr
nenn es wie du willst.
6. Juli 2008 um 14:12 Uhr
Das war mir gerade etwas zu pathetisch…
6. Juli 2008 um 13:46 Uhr
sehr geehrte blogger,
ich finde die diskussion um den alandsgrund interessant aber in der heutigen zeit vollkommend fehl am platz. die „fetten jahre” sind vorbei. ich meine, dass das jedem klar sein sollte. ich denke, dass wir uns nach den wirren der jahre seit der wende (fall des eisernen vorhangs, golfkriege, balkankriege, weltwirschfatkriesen, 9.11., afghanistan) objektiv gesehen in einer der nachkriegszeit nicht unähnlichen zeit befinden. unsere grossväter haben damals die ärmel hochgekrempelt und das land wieder konkurrenzfähig gemacht. besitzstandswahrung und bequemlichkeit waren zu dieser zeit absolut fehl am platz. bildung und wissenschaft sind das (vielleicht einzige) zukunftskapital deuschlands. diese müssen gefördert und ausgebaut werden. universität, fachhochschule, musikhochschule und die unikliniken bilden die wirtschaftliche grundlage der stadt würzburg und prägen ihr internationales image. 1000 studenten weniger, die vielleicht ab demnächst in schweinfurt leben bedeuten einen auch für den einzelnen (wochnungsvermieter, gastronom, geschäftsinhaber, arbeitgeber etc.) nicht unerheblichen nachteil. ich hoffe auf einen guten ausgang des bürgerentscheids für den neubau im sinne eines zeichens für die zukunft der stadt und unseres landes. ich bitte die würzburger darum über den tellerrand hinauszuschauen.
jan gillich
5. Juli 2008 um 00:12 Uhr
Das „Argumentieren” der Gegner läuft in ähnlicher Weise ab wie damals bei den Arkaden. Gegen etwas sein und Gründe erfinden, die am besten noch die Gegenseite ganz schlecht aussehen lassen.
Das mit dem MOZ finde ich auch lachhaft, plötzlich soll dort alles entstehen, am besten bauen wir dort ein Hochhaus, wo die Arkadenalternative und die FH unterkommen.
Es gibt keine Gründe, die gegen den Bau am Sanderheinrichsleitenweg sprechen.
4. Juli 2008 um 23:47 Uhr
Warum „pöbeln” (laut Mainpost) eigentlich unsere Gegner, statt sachlich zu diskutieren?
http://www.mainpost.de/lokales.….35,4575962
Macht man mangelnde Argumentationsgrundlage mittels Lautstärke wieder wett?
4. Juli 2008 um 23:02 Uhr
Ich bin echt froh, dass die Aufklärung so gut funktioniert und wir so viele Fürsprecher gewonnen haben. Ich werde leider den Neubau nicht mehr erleben, aber für künftige Generationen wird das eine große Erleichterung sein.
Die Möglichkeiten im Bereich Neue Medien durch Zusammenarbeit zwischen Informatikern und Gestaltern unter einem Dach hätte ich auch gern gehabt. Mal eine Tür weiter zu gehen und sich Rat beim Programmieren zu holen oder gar gemeinsame Projekte zu planen klingt fantastisch.
Falls die Resonanz sich bei der Wahl genausso widerspiegelt, bin ich zuversichtlich, dass dem Neubau nichts im Wege steht. Danke nochmal an Alle, die uns helfen.
Ach ja, ich heiße Eugen Peters und studiere seit 6. Semestern Kommunikations-Design an der FH Würburg, meist in einer alten Schlosserei oder in einem alten schimmeligen, fensterlosem Raum.
4. Juli 2008 um 17:47 Uhr
Macht die FH doch in die Posthallen

4. Juli 2008 um 15:59 Uhr
Ich bin für den Neubau auf dem Acker (das andere A lass ich mal weg). Die Argumente der Studenten sind überzeugend. Man sollte sich auch mal die politischen Unterstützer der BI anschauen. Da gibt es Leute, die gegen Handyfunkmasten sind und dann mit einem (psychisch offenbar labilen) „Strahlenkranken” hausieren gehen! Plötzlich tauchen Alternativstandorte wie MOZ auf, das ja nur noch saniert werden müsste. Klar, vor 2 Jahren wurden die Arkaden verhindert mit einem denkbar knappen Ergebnis. Den Ausschlag dürfte gegeben haben, dass mit dem MOZ eine Alternative vorgestellt wurde. Der Alt-OB ging sogar mit einem Modell auf die Straße, das ihm wohl seine Enkel gebaut hatten! Nun distanziert man sich davon, möchte die schleimgrüne Baracke am liebsten erhalten. Hat ja auch seine Schuldigkeit getan, Arkaden wurden verhindert. Nein, nun wird das Teil noch mal rausgeholt, als FH-Standort!
Und weiter oben wird auf die Residenz verwiesen, die ja so „nachhaltig” sei. Bitte? Ein 16.000 qm großes, 400 Räume umfassendes Schloss für eine Handvoll Leute, Bauzeit fast 60 Jahre nennt er nachhaltig? Die Residenz ist ein Meisterwerk, aber weniger nachhaltig sind ja wohl nur noch die Pyramiden von Gizeh! (Bitte nachschlagen: Wikipedia, „Nachhaltigkeit”).
3. Juli 2008 um 13:14 Uhr
Meine Meinung zum Thema:
Bürgerinitiative St. Florian
3. Juli 2008 um 12:04 Uhr
Würzburg macht wirklich Spaß!!! Und sehr hilfreiche Menschen gibt es da auch: Immer wenn irgend etwas gebaut werden soll gibt es viele Stadtretter! Ein nicht barockes Dom-Museum (Gott verhüte!) — Bahnhofsneugestaltung mit Arkaden (Wasserschutz!) — Petrinihaus (Augen-auf-die-Festung-Bewahrer) — usw. usf.
Mein Vorschlag: Macht endlich einen Bürgerentscheid, dass ein für allemal nix mehr verändert wird in unserer schönen Stadt — ich bin dafür!! Jawoll!! Probleme (falls dann solche überhaupt noch auftauchen) können ja durch Provisorien gelöst werden, da sind wir Meister!! Unser toller Bahnhofsvorplatz mit den intelligenten Straßenbahn– und Bushaltestellen funktioniert doch seit Jahren! Ein eingerüstetes Hochhoch in der Augustinerstraße — wen juckt’s, wird schon mal einfallen bei starkem Wind, weg ist’s! Siligmüllerbrücke — steht seit dreizehn Jahren still und friedlich nutzlos rum! Vorsicht mit dem MOZ — es fügt sich doch architektonisch so gefällig ins Stadtbild ein, also „Finger weg”! Die Studenten lieber in den Hotelturm! (Sorry Mario, die Aussegnungshalle wird noch gebraucht und in ›ne Straßenbahn geh’n doch nicht alle rein — obwohl, mit etwas gutem Willen…) Oder auf die Siligmüllerbrücke (natürlich mit kompetenten Dozenten, wg. der „Qualität der Lehre”, weil die ja wichtiger sind als Gebäude, gell)!!! Macht doch alle mal ein fröhliches „Alternativgebäudefinden”, ihr laubt gar nicht was da so alles rumsteht!
Also bitte, geht doch alles! Würzburg muss Würzburg bleiben, ein für alle Mal! Dann müsste man auch nicht mehr die ewig gleichen Diskussionen führen und sich um Entscheidungen drücken, weil’s nix mehr zu entscheiden gibt — und die Stadt bleibt gesund — JUHU!! (wenn’s nicht so traurig wär)
3. Juli 2008 um 07:36 Uhr
Es geht doch nicht um die „Verfassung” der Bausubstanz! Die Anforderungen an den räumlichen Schnitt sind doch völlig andere. Man braucht große Hörsäle >150, mittlere und kleine Seminarräume. Die ganze Versorgungsinfrastruktur (Leitungen, Stromstärken ect) ist eine völlig andere. Im übrigen wurden dieser und viele andere Alternativstandorte ja schon lange von der bay. Baubehörde geprüft. Selbstverständlich versucht der Staat Geld zu sparen, weil er einfach keines hat. Es ist doch blauäugig zu glauben, dass man lieber neu baut, wenn es billigere Alternativen gibt. Schaut auch doch an, in WELCHEM ZUSTAND Bau und Hörsäle in der Münzstr. sind. Wer dann noch laut sagt, dass der Staat zuviel Geld ausgibt… Das Gegenteil ist der Fall. Er lässt Studenten und Dozenten in Bruchbuden, bis es wirklich nicht mehr anders geht. Einfach mal ansehen kommen.…
Und ein Schmunzeln kann ich mir trotzdem nicht verkneifen. Denn die Erweiterung in das Roentgengymn. (direkt an der FH!) hat ja ein Bürgerentscheid in Wü schon mal verhindert. Die Würzburger finden scheinbar immer was, wenn Bildung erweitert werden soll. Wahrscheinlich wurde eine Seidenspinnerraupe im Pausenhof entdeckt, die als Grund vorgeschoben werden konne…
Ich finde es lustig, dass wir hier lauter kleine Stadtplaner haben. Was kommt als nächstes? Die Verwendung der Aussegnungshalle als Audimax? Der Stehimbiss bei Tchibo als Mensa? Oder der Umzug in eine alte Straßenbahn, die nicht mehr gebraucht wird? Das wird dann mit dem Vorteil der Mobilität verkauft?
Leute — im Ernst. Für die Planung des Neubaus sind bisher etwas über 10 Jahre (in Worten: Zehn!!!) vergangen. Noch immer ist noch nicht mal ein Spaten angefasst worden. Glaubt Ihr Gegner wirklich, Euch fallen unter der Dusche geniale Ausweichstandorte ein, die nicht schon vor Jahren ausgiebig und ganz offiziell geprüft wurden? Noch dazu so ausgelutschte und offensichtliche „Ideen”, auf die selbst der müdeste Ministerialbeamte kommt?
Nachdem nun alle „Argumente” der Gegner hier und öffentlich zer– und widerlegt wurden und teilw. als falsche Info-Politik entlarvt wurden — da kommt man jetzt mit der Strategie „Alterativstandorte einstreuen”. Das ist ebenso transparent wie zu billig. Was ich von den Kerngegnern noch nicht gehört oder gelesen habe ist, dass sie in unmittelbarer Nachbarschaft keine FH wollen. Das wäre das einzige ehrliche Argument und das einzige, das ich nachvollziehen kann. Und für das ich auch Verständnis hätte. Ich finde es bezeichnend, dass man dieses ehrliche Argument bewusst verschweigt. DARÜBER sollte man mal nachdenken. Dann erscheinen all die anderen Argumente auch in einem anderen Licht.
2. Juli 2008 um 19:51 Uhr
Meines Wissens ist die Bausubstanz der Mozartschule in besserer Verfassung als die der FH in der Münzstraße! Aber natürlich gehört die Mozartschule renoviert und die Räumlichkeiten sollten den Ansprüchen der Gestalter und der Informatiker angepasst werden. Das geht aber wesentlich schneller als ein Neubau!
Warum sollten die Räumlichkeiten ungeeignet sein? Das Equipment der Fachbereiche ist doch größtenteils mobil? Foto– und Filmlabor in den Keller, Verwaltung ins Erdgeschoss, Hörsaal in die Aula, Ateliers in die höheren Stockwerke (mit viel Licht!) usw…
Worin unterscheiden sich Schulräume von Seminarräumen?
Liebe Grüße
Pingback: www.liveh8.de » Mal wieder ein Verhinderer-Bürgerentscheid
2. Juli 2008 um 17:01 Uhr
Ich heiße Alex und bin ganz klar für den Neubau am Alandsgrund. Wenn Christopher behauptet, die Mozartschule könne quasi sofort bezogen werden, war er da wohl nie drin. Das waren Schulräume und das bleiben Schulräume, ich habe da selbst bis Februar drin unterrichtet, im Übrigen sind dort immer noch Klassen vom Siebold und vom RIG ausgelagert. Den Bedürfnissen der FH würde in keiner Weise Rechnung getragen.
Diese ganze Verhinderer-Diskussion geht mir so gewaltig auf die Nerven und im Sinne der FH hoffe ich, dass sich genügend Menschen außer den Gegnern finden, die für zur Abstmmung gehen und der FH grünes Licht geben.
Mich regt im Übrigen genauso auf, dass so getan wird, als ob sofort auf den Leightons losgebaut werden könnte. Das kostet Jahre, wenn das jetzt abgelehnt wird.
2. Juli 2008 um 15:29 Uhr
Das Mozartareal müsste zunächst mal gründlich saniert werde und den anforderungen die die Studiengänge Kommunikationsdesign und Informatik haben angepasst werden. Quasi ein komplett Umbau. (Die brauchen nämlich keine Stinknormalen Hörsääle wie BWLer z.B.)
Also is die Alternative keine, weil sie eben NICHT sofort nutzbar wäre.
Diese Verhinderungsmentaalität die hier in WÜ herrscht is ja kaum noch auszuhalten. Das Image der Stadt über die Stadtgrenzen hinaus is sowieso schon schwer angeschlagen. Nur weiter so Würzburg.
2. Juli 2008 um 02:47 Uhr
Den FH-Neubau am Ahlandsgrund zu verhindern ist nicht nur ein Anliegen der Anwohner sondern das Anliegen aller die an einer GESUNDEN Stadtentwicklung in Würzburg interessiert sind! Die Argumente dafür wurden zur genüge genannt.
Deshalb möchte ich noch einen Alternativstandort zu einem FH-Neubau ins Spiel bringen: Die Mozartschule (gegenüber der Residenz)
Dieser Standort könnte quasi SOFORT bezogen werden und hätte den Vorteil, dass er genügend Studenten (auch nach 2011) Platz bietet und das Studentische Leben nicht weiter an den Stadtrand gedrängt werden würde.
Also, denkt mal drüber nach!
P.S.: Ja für diesen Standort gibt es auch Pläne für ein Einkaufszentrum. Aber eine FH-Nutzung wäre m.M. dringlicher bzw. sinnvoller. Außerdem haben, falls die Shopping-Center-Planungen weitergehen, da noch einige Stellen ein Wörtchen mitzureden! (Bayr. Schlösserverwaltung, Denkmalamt, ICOMOS, UNESCO (Weltkulturerbe Residenz in Gefahr!) und nicht zuletzt ein weiteres Mal die Bürger!)
30. Juni 2008 um 15:53 Uhr
Ich heiße Patrick Wötzel, habe über das Thema mehrfach ausführlich für die lokalen Blätter berichtet und bin auch für den Neubau am Sanderheinrichsleitenweg.
29. Juni 2008 um 19:09 Uhr
Pro Neubau, Unglaubwürdigkeit kostet Geld , hat denn keiner mehr einen halbwegs normalen Namen? Steht doch zu eurer Meinung, mit eurer ganzen Person. Also nochmal von vorn: Ich heiße Ralf und bin für den Neubau am Alandsgrund … und jetzt kommt ihr …
28. Juni 2008 um 15:45 Uhr
Bitte liebe Neubaugegner, unser Problem ist
nicht euer mangelndes Wissen, sondern eure
feste Überzeugung von Dingen, die falsch sind.
Bitte recherchiert selbst, besucht uns in unseren
maroden Gebäuden, Containern oder Lagerhallen.
Begutachtet das Weizenfeld schaut euch die
berechneten Planungen an und dann fällt ein
ehrliches Urteil.
24. Juni 2008 um 21:05 Uhr
Endlich wurde das mit den Leightons mal richtig gestellt. Das Ganze Widerstandsgebäude der Gegner fußt ja darauf, dass man doch da oben einfach bauchen könnte, das ist „eh” da. Dabei wird nicht nur die völlig offene Zukunftslage verkannt, sondern auch das solche Baupläne (selbst wenn das Gelände MORGEN an den Freistaat gehen würde) nicht mal schnell so aus dem Boden gestampft werden können. Das braucht ein paar Jahre Vorlauf. Wer mein, man kann wie beim eigenen Gartenhaus mal schnell was hinpfeffern, outet sich (leider von vielen nicht erkannt) als Dampfplauderer, der wirklich keine Ahnung von solch komplexen Dingen hat.
So. Wenn das „einfache” Ausweichen nun wegfällt und man mit dem Kartoffelacker wieder von dem Begriff „wertvolle Produktionsstätte der Natur)” wegkommt, was bleibt dann noch an ernst zu nehmenden Argumenten?
„Wir wollns halt einfach net, weil wir generell nix Neues wollen”? Erst das mit dem Buchdruck, dann der Überschallflug und am Ende sind auch noch die braunen Baumwollherrenstrickschlafanzüge bei Tchibo wieder ausverkauft!?… Was kommt um Himmels willen als Nächstes? Ein FH-Neubau? Na warte…
23. Juni 2008 um 22:58 Uhr
@Karan: Deine Argumentation ist mehr als lächerlich. Du hast bestimmt auch beim Pentagon Informationen zum Verkauf der Leighton Barracks eingeholt, oder?
Seit wann ist eigentlich Ackerland mitten in der Stadt so wertvoll? Die Argumentation mit der Versiegelung und dem Naturschutz zieht wohl nicht mehr, da muss man sich etwas Neues an den Haaren herbeiziehen. Das bestätigt wieder mal, dass von euch nur irgendwelche Scheinargumente vorgeschoben werden…