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wuerzblog RT @Hazamelistan Frisch geschnitten: Skandalrennen auf der Schwimmstrecke http://t.co/intgISHI #blog 2 days ago

Bürgerentscheid zum Alandsgrund - kein Grund zum Ja

Am 27. Juli 2008 gibt es wie­der mal einen Bür­ger­ent­scheid in Würz­burg, initi­iert von einer Bür­ger­in­itia­tive. Und einem Bür­ger­ent­scheid will man instink­tiv immer zustim­men, weil ich als Bür­ger ja ent­schei­den will. Doch man kann sich auch dage­gen ent­schei­den. So wie in die­sem Fall ich.

Kon­kret geht es um einen Stopp des Bau­vor­ha­bens am San­der­hein­richs­lei­ten­weg, den Neu­bau der Gestaltungs-FH. Und der ist drin­gende nötig, den die FH platzt in Würz­burg aus allen Näh­ten, und die Stu­di­en­zah­len wer­den wohl eher zunehmen.

Doch den Anwoh­nern an der Kees­burg passt der Bau­platz natür­lich nicht in den Kram, wen wundert’s. Sie argu­men­tie­ren mit dem ver­stärk­ten Ver­kehrs­fluss im Frau­en­land und mit der Ver­sie­ge­lung von Gründ­flä­chen. Und das sind Argu­mente, die nicht von der Hand zu wei­sen sind. Sie for­dern, dass der Neu­bau an den frei­ge­wor­de­nen Leighton-Barracks oder an einem ande­ren Ort ent­ste­hen soll. Im Prin­zip keine schlechte Idee.

Nur lei­der gibt es einen ekla­tan­ten Zeit­druck. Der Neu­bau muss mög­lichst schnell hoch­ge­zo­gen wer­den. Und bis nun das Kasernen-Areal zur Bebau­ung frei­ge­ge­ben wird, kann es noch etwas dauern.

Da tau­chen jetzt naür­lich viele „hätte” und „wäre” auf. Das die Amis abzie­hen, war schon lang bekannt, hätte man doch gleich den Bau­platz auf das Gebiet geplant. Klar, hätte. Hat man aber nicht. Da habt die Stadt/FH/Regierung gepennt. Aber da hilft jetzt kein Jam­mern mehr, es ist nun mal so wie es ist. Auch die baye­ri­sche Regie­rung hat in die Plaun­gen am Alands­grund inves­tiert und es steht zumin­dest eine Zahl von über 3 Mil­lio­nen Euro im Raum, die Würz­burg angeb­lich zah­len müsste. Soviel Risi­ko­ge­schäfte kann die WVV gar nicht machen, dass die Stadt das Geld übrig hätte.

Und der Frei­staat will auch, dass es end­lich los­geht. Staats­mi­nis­ter Gop­pel sagte bei einer Ver­an­stal­tung in der FH Schwein­furt laut Volks­blatt Schwein­furt:

Aller­dings müsse Würz­burg die Vor­aus­set­zun­gen für die Bau­tä­tig­kei­ten schaf­fen. Geschehe dies nicht zügig, pro­fi­tiere davon der Stand­ort Schwein­furt, so Goppel.

Und die Schwein­furt sind natür­lich heiß dar­auf, die FH dürfte wahr­schein­lich sogar auf dem Markt­platz bauen, wenn sie wollte.

Natür­lich könnte man auch Alter­na­ti­ven zu den Leighton-Barracks suche — aber das Suchen dau­ert und der Aus­gang ist sehr ungewiss.

Mir tut es leid um dem Acker neben dem Alands­grund, aber aus mei­ner Sicht über­wie­gen ein­fach die Sach­zwänge. Bis zum 27. Juli 2008, dem Tag des Bür­ger­eint­scheids, lasse ich mich gerne mit stich­hal­ti­gen Argu­men­ten über­zeu­gen. Wenn jemand eine durch­führ­bare Idee hat, den Neu­bau in kür­zes­ter Zeit außer­halb des Alands­grunds zu bauen — immer her damit. :-)

141 Kommentare

  1. Nein!!! Links darf über­haupt nix ange­kreuzt wer­den, wenn man für den FH Neu­bau ist. Wer links ein Kreuz macht, gibt eine „Stimme” für die BI ab (auch als Gegen­stimme). Die müs­sen ja über­haupt (!) eine bestimmte Anzahl an Ankreu­zern haben, damit das Begeh­ren ange­kannt wird.

    BEIDE Kreuze MÜSSEN rechts gemacht wer­den, wenn man für die FH ist. Links über­haupt nix ankreu­zen. Scheiß­kom­pli­ziert und hirn­ver­dre­hend gemacht. Wer sol­che Wahl­zet­tel ent­wirft… schon heftig.

    Übri­gens zum Thema „Ver­sie­ge­lung”. Die Geg­ner, die da oben woh­nen haben mit ihren Häu­sern ja ohne Beden­ken Flä­chen ver­sie­gelt. Das Flach­dach der FH wird dage­gen begrünt. Wenns die Geg­ner beru­higt, kann man da oben dann ja auch Kar­tof­feln anbauen. Unsinnn, was schreib ich da. Die beru­higt gar nix.…

  2. Die Frage lau­tet sinn­ge­mäß links beim Bür­ger­be­geh­ren „sind Sie für einen sofor­ti­gen Stop der Pla­nun­gen.…” also muss da ein NEIN hin und rechts beim Stadt­rats­be­geh­ren ist es umge­kehrt, da steht was von „sind Sie dafür, dass die FH ent­spre­chend den bis­he­ri­gen Pla­nun­gen schnellst­mög­lich gebaut wird.…” und da muss dann ein JA hin. Untend­run­ter is dann noch ne Stich­frage, was gel­ten soll wenn bei­des jeweils mehr­heit­lich mit Ja oder nein­be­ant­wor­tet wurde… bla­bla… das übli­che halt.…

  3. @Beast78: war ein Nein zum Bür­ger­be­geh­ren nicht das fal­sche Kreuz? Wenn ich das recht im Kopf habe: beide Kreuze rechts, links aber garnix!

  4. Jungs ich hab eure bis­he­ri­gen Stand­punkte nicht wirk­lich ver­folgt, aber wer lange genug in Würz­burg wohnt wird doch schon gemerkt haben, dass es bei den Argu­men­ten der „Dagegen-Parteien” meist sehr viel dün­ner im Hin­ter­grund ist, als bei der „Dafür-Fraktion”. Fast egal, worum es jeweils geht…

    Ich finds erstaun­lich, wie PIE­Pe­gal der Alands­grund den meis­ten Würz­bur­gern in den letz­ten Jah­ren war und wie weni­ger auch nur den Hauch einer Ahnung hat­ten, wo der San­der­hein­richs­lei­ten­weg ist. Und plötz­lich wuselt hier ein Meer selbst­er­nann­ter Exper­ten in Sachen Ökolo­gie, Bau­recht, etc… unglaublich!

    Wie gesagt… ich finde die ein­zig ver­nünf­tige Ent­schei­dung ist das JA zum Bau und das NEIN zum Bür­ger­be­geh­ren. ICH habe so gestimmt und hoffe, dass es die Mehr­heit der Würz­bur­ger auch so sieht.

    Die Chance, dass es wie­der mal schief geht und dann blöd dasteht und eine Chance ver­passt hat, steht aber lei­der sehr gut.….

  5. Eugen, Du beweisst mir gar nichts, wenn Du hier ein­fach etwas ande­res behaup­test als ich. Aber wenn man schon auf seine Pla­kate schreibt, „der Alands­grund ist gar nicht betrof­fen” und kei­ner­lei Erklä­run­gen von komp­te­ten­ter Seite (Ökolo­gen) im Rücken hat, dann ist das doch schon son­der­bar, oder etwa nicht?

    Im übri­gen muß ich gar nichts beweis­sen. Ich fühlte mich nur pro­vo­ziert, von der Aus­sage, daß hier alle Argu­mente ver­nich­tend zer­legt wur­den, also habe ich die Ökolo­gi­schen Fol­gen für den Alands­grund und Sie­bolds­wäld­chen mal in den Raum geworfen.

    Behaup­ten kannst Du hier das Gegen­teil. Bewei­sen kannst Du aber nicht, daß ich falsch liege. Ich will mich auch nicht beleh­ren las­sen. Über­zeu­gen könnnt Ihr mich gerne, wenn Ihr mir beweisst, daß ich falsch liege.

    Ich kann Eue­ren Ärger doch ver­ste­hen, aber wenn doch viele Würz­bur­ger den Stand­ort so stark ableh­nen, und Wider­stand gab es auch schon frü­her, dann muß man auch die Ver­ant­wor­tung bei denen suchen und deren Moti­va­tion hin­ter­fra­gen, die den Stand­ort gegen so hef­ti­gen Wider­stand durch­zu­set­zen versuchen.

    Und Äuße­run­gen wie „Wenn du regio­na­len Grün­zug willst und er wich­ti­ger als eine FH ist, geh in den Ring­park.” zeigt doch deut­lich, daß Du mit mei­nen Argu­men­ten über­for­dert bist.

  6. Jetzt fällt mir noch was ganz ande­res ein… irgendwo wei­ter oben steht die Idee mit dem Hoch­haus, wo dann alles rein soll. Find ich toll! Baut doch sowas. Direkt auf dem Mozart-Areal vor der Resi­denz!!!! Ich würd sagen da brauchts erst­mal so 4 Park­decks unter­ir­disch, wegen des Platz­man­gels, dann Ein­kaufs­zen­trum, so 4–6 Eta­gen… dar­über würde sich dann die FH schich­ten. grob geschätzt 5–8 Eta­gen, je nach­dem was alles rein soll und weil man dann grad dabei is und das in ja auch so super läuft, würd ich da noch­mal 8 Eta­gen Hotel drauf­set­zen. Stört ja auch nie­man­den, so ein Turm.…  Und wenn das dann so rich­tig läuft und wie­der aus allen Näh­ten platzt, baut man halt auf dem Resi­denz­platz ein Park­haus und weiß­der­geier was noch alles…

    Bin fast sicher, dass der Würz­bur­ger an sich so ein Vor­ha­ben glatt durch­win­ken würde… es wird ja schließ­lich kein Stück Grün­flä­cher verbaut.….

  7. Also mir geht diese Bür­ger­ent­schei­de­rei in lang­sam auf den Keks… es wird ja doch wie­der schief gehn… wie bei den Arca­den. Leute mit mög­lichst wenig Ahnung und Hin­ter­grund ent­schei­den dann über Dinge, die sie eigent­lich gar nix ange­hen. Die FH muss gebaut wer­den. Der Plan und das Grund­stück sind da, also bitte anfan­gen! ICH habe per Brief­wahl schon ent­spre­chend abge­stimmt und ich hoffe dies­mal gibt es eine Mehr­heit für die Ver­nunft und nicht wie­der ein unter­frän­ki­sches „ich bin prin­zi­pi­ell erst­mal gegen alles Neue und schau mal, was die andern machen”.….….. AAAAAAAAAAARGH!!!!!!!! Schlimm!! Echt!!!

    Leute geht wäh­len und stimmt für eine zukunfts­fä­hige und schnell rea­li­sier­bare Lösung!!!!!!

  8. Der Schuß ins Knie war z.B. fol­gende Aus­sage: „Wir ver­tre­ten die Inter­es­sen der FH weit­aus mehr als sie selbst.”

    Ich guck mal, wo sie frü­her stand, die FH.  Und lei­der geht die Rück­ab­wick­lung nicht so ein­fach… Ich kann es gern näher erläu­tern, wenns nötig ist. Soweit ich mich erin­ner, war das aber näher an Wohn­ge­bie­ten als jetzt. Und dann würde sich die nächste BI fin­den. Außer­dem brau­chen wir die FH jetzt und nicht nach wei­te­ren etli­chen Jah­ren Pla­nung. Das nächste Mal schreibe ich ganz deut­lich und fett „Iro­nie” dazu.

    Hach, ein letz­tes Mal tu ich mir das hier noch an. Sinn hat es kaum noch, gegen die immer­wäh­rende Beleh­rungs­re­sis­tenz anzugehen.

    Nein, nicht nur die FH Stu­den­ten sind für den Bau und äußern sich dafür. Auf uns­rer Hom­page sind auch viele viele andere verlinkt.

    Mir fällt kein Argu­ment grad ein, außer „nicht vor mei­ner Haus­tür”, daß hier nicht aus­rei­chend begrün­det wider­legt wurde. Inwie­weit du und die Dei­ni­gen die logi­schen und kor­rek­ten Argu­mente anneh­men, steht auf einem ande­ren Blatt.

    Zu dei­ner Flä­chen­ver­sie­ge­lung:
    Kon­ven­tio­nel­ler Acker­bau bewirkt”…kein[en] Boden­schutz, sodass Regen und Sonne mit vol­ler Kraft auf den Boden tref­fen. Der Boden wird durch Regen aus­ge­wa­schen und durch Sonne aus­ge­trock­net. Die Pflan­zen ent­zie­hen ihm alle Nähr­stoffe…„
    Und geplant ist ein geringe  Flä­chen­ver­sie­ge­lung durch den  Neu­bau und ein rie­si­ges  Bio­top– und Grün­flä­chenarial. Warum wollt ihr also den Acker behalten?

    Erreich­bar­keit? Ja. Ich kann es nur wie­der­ho­len. Ein Gebäude bes­ser als 9. Weni­ger fah­ren zwi­schen den Vor­le­sun­gen. Weni­ger Belastung.

    Ein­griff ins Bio­top? Nö. Die ent­ste­hen­den Grün­flä­chen und Bio­tope unter­stüt­zen eher dein Wäld­chen. Stö­rend sind wohl eher die Pri­vat­häu­ser. Sie ver­sie­geln durch­aus mehr.

    Öhm… Also über die Ästhe­tik eines Ackers im Ver­gleich zum Bio­top mit einem FH Gebäude läßt sich strei­ten… Wenn du regio­na­len Grün­zug willst und er wich­ti­ger als eine FH ist, geh in den Ring­park. Ach ja, veto, ist für Bebau­ung geplant. Seit paar Jah­ren. Dein heiß­ge­lieb­ter Acker.

    Bitte lie­fere mir einen Ökolo­gen, der deine Behaup­tung unter­mau­ert. Ratio­nal gese­hen, bis jetzt, ohne Ökolo­gen, ist FH plus Bio­top bes­ser als Acker. Weil Acker weit weni­ger ökolo­gisch ist. Siehe wei­ter oben.

  9. Eugen,

    Ich hätte abso­lut nichts gegen einen Rück­tausch, zumal die FH damals ganz wo anders war. Das war bei der End­sta­tion der 6er Linie. Mat­thias Ehren­fried Straße glaube ich).  Soweit ich weiss sind die Flä­chen bis heute noch nicht ein­mal bebaut.

    Na da wären wir uns ja einig, aber da es ja nun doch nicht so weh tut (Kein Abriss), willst Du den Rück­tausch immer noch?

    Aber was hat das eigent­lich mit mei­nen Argu­men­ten zu tun?
    Und noch etwas: Ich wohne gar nicht auf der Sieboldshöhe.

    Meinst Du das mit dem Schuß ins Knie bei den Argumenten?

  10. Klaus: Will man denn ernst­haft behaup­ten…
    …dass das Unter­brin­gen der Stu­den­ten in wei­te­ren Pro­vi­so­rien gut für die Umwelt ist? Wie sol­len die denn zu ihren ver­schie­de­nen Lehr­stät­ten gelan­gen; Bus und Auto ver­ur­sa­chen Fein­staub, das dürfte ihnen noch weni­ger gefal­len als Rei­fen­abrieb vor der Haus­tür. Fahr­rad etwa: Schon mal mit Lap­top etc. durch gefah­ren? Und wie­viel Zeit geht dafür drauf? Der San­der­hein­richs­lei­ten­weg ist ver­kehr­lich gut erschlos­sen, Linie 114 und 10 (6?) hal­ten fast vor der Tür, da bekom­men die Anwoh­ner am Alands­grund herz­lich wenig von mit. Falls StraBa noch kommt, umso besser.

  11. Lie­ber Klaus, bei zahl­rei­chen Orts­be­ge­hun­gen tra­fen wir öfter Geg­ner des Baus, die gepö­belt, geschrie­hen und unsach­lich argu­men­tiert haben, als Befür­wor­ter. Jeg­li­cher Ansatz unse­rer Argu­men­ta­tion von Ange­sicht zu Ange­sicht wurde ohne Nach­den­ken und Aus­spre­chen las­sen durch aber­ma­li­ges Pöbeln erstickt. Begrün­dun­gen wie „Die Kaserne wird die­ses Jahr nicht erschlie­ßungs­fä­hig und die Pla­nung eines neuen Gebäu­des und des­sen Bau bis 2011″ wur­den mit sehr sach­li­chen Ant­wor­ten wie „das glaub ich nicht! da hat man euch einen Bären auf­ge­bun­den” abge­schmet­tert.
    Und Klaus, viele Geg­ner haben sich nun mal ins eigene Bein geschos­sen durch ihre Argu­men­ta­tion, glaub es oder nicht.
    Ach Klaus, weißt du, wo die FH vor 15 Jah­ren stand? Gleich neben dem neuen Grund­stück. Das Grund­stück wurde gegen den neuen Bau­platz getauscht. Wir kön­nen ja zurück­tau­schen, wenns dich stört, Klaus. Oder steht jetzt zufäl­lig dein Haus drauf?
    Kor­ri­giert mich, wenn ich falsch liege, soweit ich mich ent­sinne, gehörte das Grund­stück dane­ben der FH. Sie wurde wegen Asbest abge­ris­sen. Die Eigen­tü­mer der Häu­ser (die natür­lich das grüne Land­schafts­bild nicht stö­ren) haben des­we­gen ihre Grund­stü­cke güns­tig kau­fen kön­nen. Im Falle, daß keine FH hin­kommt, stei­gen die Grund­stücks­werte. Ist das viel­leicht auch ein Grund, gegen die FH zu sein? Die Geg­ner sind ja so sehr für die Wie­der­her­stel­lung des ursprüng­li­chen Zustands. Dann laßt uns doch die FH dort bauen, wo sie einst stand und paar Häu­ser der Gege­ner dafür abrei­ßen. Gefällt euch das besser?

  12.  Kor­rek­tur:
    Will man denn ernst­haft behaup­ten, daß der Ein­griff kei­nen Ein­fluß auf die wert­vol­len Bio­tope im Alands­grund und Sie­bolds­wäld­chen hat?

  13. Sorry ich bin nicht der Mei­nung, daß hier Argu­mente  „ver­nich­tend zer­legt wurden”.

    Bis­her habe ich in den gan­zen Dis­kus­sio­nen immer eine Gruppe vonr FH Stu­den­ten, die für den Bau waren als lau­teste in Erin­ne­rung.  Wahr­schein­lich hat Herrn Fischers Groß­va­ter auch gesagt: „Aus­nah­men bestä­ti­gen die Regel”.

    Was die Luft­er­neue­rung angeht, so lese man auf Seite 3 zur Begrün­dung zur Bau­plan­än­de­rung ein­fach mal bezüg­lich „Luft­ver­bes­se­rung und Luft­er­neue­rung” nach. Dort wird es so dar­ge­stellt, daß der Ein­griff (Bau einer Fach­hoch­schule) vor­teil­haft für den Grün­zug ist.

    Der­ar­tig „sorg­fäl­tige Abwä­gun­gen” führ­ten 2004 zu der Bauzusage.

    Über­haupt soll­ten die Befür­wor­ter die­ser Lösung ein­mal dort nach­schla­gen. Sie wür­den auf wei­tere Begrün­dun­gen sto­ßen, warum genau der Stand­ort in einem regio­na­len Grün­zug der Rich­tige für Würz­burg ist.

    Alles in Allem mei­ner Mei­nung nach eine „Meis­ter­leis­tung städ­te­bau­li­cher Logik”.

    Von sei­nem Geg­ner zu behaupten: „Alle seine Argu­mente seien wider­legt wor­den” das ist schon dreist.

    Wie wurde denn bei­spiels­weise bewie­sen, daß hier keine unnötige Flächenversiegelung  stattfindet?

    Meint den jemand ernst­haft hier, der Stand­ort, wäre güns­tig bezüg­lich Kli­ma­be­las­tung (schlechte Erreich­bar­keit, da weit weg von zen­tra­len Punk­ten in der Stadt, Hebe­an­lage für Abwäs­ser notwendig)

    Will man denn ernst­haft bestrei­ten, daß der Ein­griff kei­nen Ein­fluß auf die wert­vol­len Bio­tope im Alands­grund und Sie­bolds­wäld­chen hat?

    Der „Acker” liegt näm­lich genau dazwischen. Nach Aus­bau von SHL­Weg und Bau einer FH wäre das mehr als ein Drit­tel der Überg­angs­flä­che, die dann nichts mehr von dem Cha­rak­ter eines regio­na­len Grün­zu­ges hätte.

    Und die FH befände sich genau im Zen­trum des besag­ten Gebiets.
    Mit­ten in einem Grün­zug zu bauen, der gar nicht für Bebau­ung vor­ge­se­hen ist und das Ganze ohne Umwelt­be­richt. Warum ist das städ­te­bau­lich vertretbar?

    Ich halte das für einen schwe­ren ökolo­gi­schen Feh­ler. Auf diese Pro­ble­ma­tik wurde in der Bau­plan­än­de­rung nicht ein­ge­gan­gen. 
     
    Ich bitte um sach­li­che Argu­men­ta­tion. Belei­di­gun­gen zei­gen mei­ner Mei­nung nach, daß man in der Sache nicht gut infor­miert ist.

    Aber wer’s nicht las­sen kann…

  14. Unfass­bar. Jetzt ver­liert die Bür­ger­in­itia­tive gegen den Neu­bau völ­lig den Halt. Nach­dem alle Argu­mente der BI vor allem hier im Web in Blogs ver­nich­tend zer­legt wur­den, wer­den sie jetzt rich­tig fuch­tig. Letzte Woche kam man noch mit dem Argu­ment, dass die vie­len Autos zuviel Rei­fen­abrieb auf der Straße hin­ter­las­sen wür­den. Eigent­lich war damit schon eine Bank­rott­er­klä­rung ver­kün­det. Aber sie kön­nen noch tie­fer sin­ken, wie ein Arti­kel in der Main­post Online ges­tern (16.6.08) zeigt. Dass sie alles bes­ser wis­sen als alle ande­ren ist ja nicht neu. Jetzt wer­fen sie der Stadt Würz­burg Täu­schung und Tricks vor — und die Krö­nung: „Wir ver­tre­ten die Inter­es­sen der FH weit­aus mehr als sie selbst.“ Ja geht´s noch? 30 anwoh­nende Sek­tie­rer und ein paar ver­bohrte Ökoan­hän­ger sind schlauer als der Rest der Welt?

    Mein Groß­va­ter hat immer gesagt: „Wer schreit hat Unrecht”. Ich hab die­sen Spruch über 40 Jahre lang „beob­ach­tet” und fest­ge­stellt, dass er stimmt. Die BI merkt wohl nun, dass sie kei­nen Boden mehr unter die Füße bekommt und wird pat­zi­ger, unver­schäm­ter und der Ton wird deut­lich rauer. Umso bes­ser. Soll sich die Bevöl­ke­rung von Würz­burg sel­ber ein Bild von die­ser Gruppe und damit eine Mei­nung bil­den. Eigent­lich braucht man jetzt gar nicht mehr groß argu­men­tie­ren. Die fan­gen schein­bar an, sich sel­ber extrem laut zu dis­qua­li­fi­zie­ren. Recht so!

  15. Die man­gelnde (Frisch)luftzufuhr wirkt sich jetzt schon aus.

  16. Das Argu­ment der redu­zier­ten Frisch­luft­zu­fuhr nach dem FH-Neubau ist auch nicht von schlech­ten Eltern.

  17. Ja — das finde ich auch. Es ist sehr bezeich­nend, dass man stän­dig anonym schießt. Hecken­schüt­zen hat man frü­her dazu gesagt. Heim­lich ande­ren auf­lau­ern und dann uner­kannt quer­bal­lern, weil man sich nicht traut, offen zur Mei­nung zu ste­hen. Könnte einem ja mal zu Scha­den gerei­chen. Angst? Ist wohl so eine Art Ver­mum­mung, die man damit im Netz aus­le­ben kann.

    Viel­leicht ist das aber auch ein stark kor­re­lie­ren­des Per­sön­lich­keits­merk­mal (uner­kannt quer­schie­ßen). Und ich bin fast ver­sucht zu glau­ben, dass auch das Phä­no­men der Erkennt­nis­re­sis­tenz damit ein­her­geht. Jetzt greift die BI schon zu Argu­men­ten wie zu hoher Rei­fen­abrieb in der Straße, weil da dann so viele Stu­den­ten rum­fah­ren. Das alleine dis­qua­li­fi­ziert eigent­lich für eine ver­nünf­tige Diskussion.

  18. Komi­scher­weise ver­ste­cken sich gerade die Geg­ner des Pro­jekts bzw. die Anhän­ger der BI hin­ter Nick­na­mes und grei­fen dann die an, die unter ihrem rich­ti­gen Namen schrei­ben. So wur­den schon beim lei­der geschei­ter­ten Bahn­hofs­pro­jekt pole­mi­siert, wie hier beim Ralf nach­zu­le­sen ist.

    Seit Dezem­ber 2006 ist mal wie­der Still­stand… Wird die FH von den Ver­hin­de­rern abge­lehnt, haben wir noch mehr Still­stand. IKEA wird das nicht raus­rei­ßen kön­nen. Wann grün­det sich dort eigent­lich eine BI, die den Bau noch stoppt?

  19. Ach und Sandmännchen,

    könn­test du mir mal erklä­ren, wieso ich ein schwar­zes Hemd mit grü­nen Tup­fern trage?

    Danke

  20. Lie­bes Sandmännchen,

    nur weil ich für den Neu­bau bin bin ich auch gleich­zei­tig ein CSU-Freund und Wäh­ler? Glaubst du das im ernst? 
    Ganz im Gegen­teil! Ich bin SPD-Mitglied und stehe ja somit nicht im Ver­dacht alles sofort prima zu fin­den, was die CSU so vor­schlägt. Ganz davon abge­se­hen ist der Neu­bau auch unab­hän­gig davon wel­che Par­tei regiert. Ja, man mag es kaum glau­ben aber aber noch ist CSU nicht = Bay­ern.
    Und aus prin­zip immer gegen etwas zu sein was der polit­sche Geg­ner beschlos­sen hat ist doch auch unsin­nig. Wenn es etwas sinn­vol­les ist. 

    Lie­bes Sand­männ­chen,
    bist du auch so ein deut­scher Bür­ger, der denkt er wäre der gebo­rene Bun­de­kanz­ler? Der denkt er wisse und könne ja alles bes­ser als diese blö­den Politiker?

    Schlaf schön.

  21. Vie­len Dank für diese Zusam­men­fas­sung. Hier in den diver­sen Blogs wur­den die Argu­mente der Geg­ner ja schon zer­legt und gezeigt, dass nur ver­bleibt „wir sind ein­fach dage­gen” oder dass die unmit­tel­ba­ren Anwoh­ner eben keine FH dane­ben haben wol­len. Was durch­aus ver­ständ­lich ist — aber halt auch nix hilft. Kei­ner will einen Spiel­platz, ein Ein­kaufs­zen­trum oder eine Auto­bahn in der Nähe haben. Trotz­dem braucht man das und die Ver­wei­ge­rer nut­zen es ja auch sel­ber ;-)

    Schön, dass jetzt auch in der Offline-Welt sau­ber glatt­ge­zo­gen wird, dass die Geg­ner keine Argu­men­ta­ti­ons­sub­stanz haben. Ich habe in der letz­ten Zeit mit eini­gen recht auf­ge­brach­ten Würz­bur­gern gespro­chen, die sich bit­ter beschwert haben, dass die Geg­ner sie beim Unter­schrif­ten­sam­meln über den Tisch gezo­gen hät­ten. Man hätte sie mit fal­schen und ver­kürz­ten Argu­men­ten dazu gebracht, eine Unter­schrift zu leis­ten. Klar, das ist nur logisch. Wenn sie ehr­lich gesagt hät­ten, was Spe­ku­la­tion und was Mei­nungs­ma­che ist, hät­ten sie die Unter­schrif­ten gar nicht zusam­men gebracht. Wenn da einer schellt, der sagt: Mei­nen Sie nicht auch, dass die FH bes­ser auf das Ami-Gelände gehen sollte und die wun­der­bare Natur am Ahlers­grund nicht mit Beton zuge­baut wird? Klar, wer hätte da nicht „Kloar — wo muss ich unter­schrei­ben” gesagt. Jetzt sieht die Sach­lage etwas anders aus. Die Bür­ger haben sich infor­miert und viele Arug­mente der Geg­ner sind zusam­men­ge­fal­len wir Kar­ten­häu­ser.
    Ver­blie­ben ist nur noch eine rela­tiv kleine Gruppe an Sektierern.

    Jetzt ist nur noch zu hof­fen, dass die Wäh­ler mit dem echt fie­sen Design der Abstim­mung zurecht kom­men. Das ist sehr tri­cky gemacht und es wun­dert mich, dass so etwas über­haupt amt­lich zuge­las­sen wurde. Egal. Beide Kreuze auf der rech­ten Seite.

  22. Tschul­di­gung; wusste ich nicht. Also für alle, die kei­nen MP-Zugang haben, hier ein Abriss der wich­tigs­ten Aussagen.

    Auf  Fra­gen viele Gegen­fra­gen
    Redak­ti­ons­ge­spräch mit der Bür­ger­in­itia­tive „Alands­grund“ – BI will Zwi­schen­lö­sun­gen 13.07.2008
    BI ver­wah­ren sich dage­gen, iden­tisch mit der Initia­tive „Ret­tet den Ring­park“ zu sein, der die Bahnhofs-Arcaden ver­hin­dert hat. Wenn­gleich klar ist, dass ein Teil der Akti­ven aus dem „Arkaden-Projekt“ auch beim „Alands­grund“ mit arbei­tet.
    Anmer­kung von mir: also Grundsatzverhinderer.


    Frage der Redak­tion: Nach­dem die Bür­ger­in­itia­tive antritt mit dem Argu­ment „Fach­hoch­schule ja — am Alands­grund Nein!“ ist es eine legi­time Grund­frage, wo und in wel­chem Zeit­raum die Initia­tive die Chance für eine Erwei­te­rung der Fach­hoch­schule sieht. Wo könnte die FH auf dem Leighton-Gelände unter­kom­men, für das noch jede Gesamt­pla­nung fehlt.

    BI:„Warum sollte für die FH nicht mög­lich sein, was der Uni­ver­si­tät mög­lich ist“. Wie schnell auf den Leigh­tons gebaut wer­den könne, sei eine Frage des poli­ti­schen Willens.

    Anmer­kung von mir: auch bei einem Rund­gang vor Ort am 15.7. wurde deut­lich, dass die BI-Vertreter ent­we­der nicht zuhö­ren oder nicht ver­ste­hen: OB Rosen­thal musste allein bei die­sem Ter­min min­des­tens drei mal erklä­ren, wie die poli­ti­sche Wil­lens­bil­dung und Ver­gabe von öffent­li­chen Finanz­mit­teln funk­tio­niert, näm­lich dass die Mit­tel zweck­ge­bun­den sind und an den Frei­staat zurück­fal­len, wenn der Zweck nicht erfüllt wird und damit aller Vor­aus­sicht nach ande­ren Hoch­schul­stand­or­ten zuge­teilt werden.

    Anmer­kung der Redak­tion: Auch die Uni­ver­si­tät baut nicht auf dem Leigthon-Areal und hat dazu auch noch keine Pla­nun­gen. Sie kann am Hub­land für die „Stu­den­ten­schwemme“ noch auf eige­nem Gelände vor­sor­gen.
    Aus­sage BI: Leer ste­hende Gebäude in der Stadt für die FH zu nut­zen, da hat nach eige­nen Aus­sa­gen die Initia­tive bei ihren Infor­ma­ti­ons­stän­den in letz­ter Zeit in der Bevöl­ke­rung offene Ohren gefun­den. Genannt wur­den das Bürgerbräu-Areal in der Zel­lerau, die alte Augen­kli­nik am Rönt­gen­ring, das US-Militär-Hospital am Mönch­berg oder das Siemens-Gelände in der Mer­gen­t­hei­mer Straße.
    Anmer­kung von mir: das wird ja ein schö­ner Stun­den­plan für Stu­den­ten und Lehr­per­so­nal (1./2. Stunde Bür­ger­bräu, 3./4. Stunde Mönch­berg, 5./6. Stunde Mer­gen­t­hei­mer Straße .…)

    Anmer­kung der Redak­tion: Die Redak­tion kann auf­grund frü­he­rer Bericht­er­stat­tung bele­gen, nahezu alle genann­ten Objekte auf mög­li­che Nach­nut­zun­gen über­prüft wor­den sind.

    .…Der Zeit­rah­men kann für Ste­fan Lind­ner nicht das ent­schei­dende Argu­ment sein.
    Anmer­kung von mir: bis 2011 muss ein neues FH-Gebäude ste­hen, sonst hat Würz­burg in Bezug auf FH die Chance ver­passt, ein zukunfts­ori­en­tier­ter Hoch­schul­stand­ort zu sein.

    Lind­ner glaubt auch, dass man in Mün­chen nicht genau weiß, wo die FH in Würz­burg wirk­lich gebaut wer­den soll.
    Anmer­kung der Redak­tion: Dem ent­ge­gen steht frei­lich, dass Minis­ter Gop­pel vor einem Jahr per­sön­lich das Grund­stück am San­er­hein­richs­lei­ten­weg in Augen­schein genom­men hat.

  23. Schade, der Link geht nur bzw. die Seite sieht man nur, wenn man regis­trier­ter User ist… :-(   Und die Hoch­si­cher­heits­an­mel­de­or­gie („Geben Sie den Hash-Code ein…”) hab ich lei­der nicht überstanden.

  24. Wer immer noch Anhän­ger der Alands­grund­geg­ner ist und damit zur Gruppe der  Zukunft-Würzburgs-als-Wissenschaftsstandort-Verhinderer gehö­ren will, der sollte die­sen Arti­kel von heute mal lesen: http://www.mainpost.de/lokales.….80,4592748. Hier füh­ren sich die Zukunft-des-Wissenschaftnachwuchs-Gegner selbst ad Absur­dum und es wird offen­sicht­lich, wie wenig stich­hal­tig bis falsch die Argu­mente der eigene-Pfründe-Sicherer sind.

  25. Wie immer ohne Namen. Aus­tei­len, schimp­fen, Par­tei­po­li­tik gegen Schwarz machen und sich feige und heim­lich ver­ste­cken. Dazu ist das Netz her­vor­ra­gend geeig­net. Und die Hecken­schüt­zen (oder Besserwisser/Sandstreuer) nut­zen es weid­lich aus.
    Lie­ber Sand­mann — Streu Dei­nen Kin­dern ruhig Sand in die Augen — mit die­ser Bemer­kung hast Du Dich eh schon zu den ewig Gest­ri­gen gebucht. Und tu Dir sel­ber auch ein wenig davon rein. Dann kannst Du beim Wei­nen ande­ren auch wie­der heim­lich Sand in Getriebe streuen — ohne dass es einer merkt. Dies ist eine Spe­zia­li­tät einer bestimm­ten poli­ti­schen Kaste, der Du wohl unschwer über­seh­bar ange­hörst. Und ver­giss nicht, von Dei­nem Tee­beu­tel den Metall­clip abzu­ma­chen und mit dem Fahr­rad nach Eise­nach zu Ein­schmel­zen zu brin­gen. Damit die „Bilanz” wie­der aus­ge­gli­chen ist.

    Mitt­ler­weile sind ja hier und in ande­ren Blogs alle Fra­gen schon geklärt wor­den. Auch der mit dem Tau­ben­kot. Das alles ist wohl an Dir vor­bei­ge­gan­gen, lie­bes Sand­männ­chen. Viel­leicht ist Sand in den Augen doch keine so gute Idee? Mehr lesen, mehr infor­mie­ren, weni­ger par­tei­po­li­ti­sche Ver­blen­dung — dann klappt das mit dem Kapie­ren und dann kann man sich auch durch­aus zur Sache äußern (auch kon­ro­vers). Und dann muss man auch nicht anoym schrei­ben, weil dann die eige­nen Kin­der auch nicht mehr gehän­selt wer­den (eben weil Sub­stanz da ist).

  26. FH –Neu­bau in die Leigh­tons
    Viele sagen der Zug ist ab, weil die schnellste Vari­ante eben am Alands­grund ver­wirk­licht wer­den kann.
    Gra­vie­rende Argu­mente spre­chen aber gegen die­sen Stand­ort; ich habe mir
    die Erklä­run­gen von unse­rem Umwelt­re­fe­ren­ten, Herrn Klei­ner, ange­hört und die Erkennt­nisse dar­aus erge­ben sich für mich wie folgt:
    — die Umwelt­bi­lanz kann nicht aus­ge­gli­chen sein, weil ein Ein­griff in das ganze Ensem­ble statt­fin­det, den die anzu­le­gen­den Bio­tope und Aus­gleichs­flä­chen nicht wie­der gut­ma­chen können.

    Ich bin der Mei­nung man kann die­sen Stand­ort am Alands­grund favo­ri­siert haben, jetzt aber, wo sich die Jahr­hun­dert­chance ergibt, in die Kon­ver­si­ons­flä­chen hin­ein­zu­ge­hen muss eben die­ser Stand­ort in den Leigh­tons bevor­zugt wer­den.
    — In den Leigh­tons wer­den einige Tau­send neue Uni — Ange­hö­rige ein­zie­hen und sie müs­sen das sehr schnell, weil ja 2011 dank des Schnell­schus­ses G8 nicht nur die FH son­dern ver­mehrt noch die Uni bestürmt wird. Diese ist jetzt schon in sehr viele Aus­weich­quar­tiere zer­streut, z.B. auch in die Franz — Ober­t­hür — Schule, in die Sport­halle in Ger­brunn und in viele andere Räumlichkei-ten.

    - Wenn nun die Stadt das alles beschleu­ni­gen will, wird sie schnells­tens für die
    aus­ge­wie­se­nen Flä­chen eine Bau­leit­pla­nung ver­an­las­sen und einen Bebau­ungs­plan erstel­len.
    In die­sem Sinne sind der OB und der Stadt­rat gefragt sich dafür ein­zu­set­zen, auch die nöti­gen Flä­chen für die Auf­nahme der FH in die Leigh­tons auf­zu­neh­men.
    — Syn­er­gie­ef­fekte gibt es in vie­len Berei­chen, ins­be­son­dere bei der Mensa, bei Biblio­the­ken und bei der Verkehrsanbindung.

    Zur Frage des Zeit­fens­ters ver­glei­chen Sie ein­mal den Bau der FH in die Ame­ri­ka­ner — Kaser­nen in Ans­bach. Dort waren die Gebäude — inklu­sive Pla­nung und euro­pa­wei­ter Aus­schrei­bung in kur­zer Zeit bezugs­fer­tig – wie der jetzt pen­sio­nierte Stadt­bau­meis­ter von Ans­bach bestätigt.

    Ich bin auch so ein Sand­männ­chen und habe letz­tens bei mei­ner
    ent­spre­chen­den Tätig­keit einen Stu­den­ten aus Osna­brück gespro­chen,
    der bestä­zigt hat, dass es dort auch in weni­ger als 2 1/2 Jah­ren
    mög­lich war, in eine Ami-Kaserne eine Hoch­schule zu bauen.
    In wird da wohl eher noch ein neuer Hotel­turm fer­tig oder die nächste
    Bank baut ihr Domi­zil auf den Markt­platz, als dass einer auf die
    Idee kommt einen Bebau­ungs­plan für die Hoch­schu­len im Gelände der
    Leigh­tons zu erstel­len.
    Haben die Alands­grund — Befür­wor­ter schon mal nach­ge­dacht wer für
    G 8, FH — Zustand , Zustand der Uni zustän­dig ist? Herr Stoi­ber
    (CSU), Herr Gop­pel (CSU), Frau Beck­mann hätte mit die­ser Rücken–
    deckung schon 2004 bauen kön­nen — kein Hahn hätte danach gekräht,
    nur Frau Weschta (CSU) und Herr Zir­kel­bach (CSU) hhät­ten noch ein
    Zeit lang pro­tes­tiert (Pro­test– Arti­kel liegt mir vor) — aber oh
    Frau Weschta war doch CSU — Frak­ti­ons­vor­sit­zende und hat wohl ihre
    OB ausgebremst.

    Wenn nun die Csu sich in der FH erklä­ren lässt dass der Tau­ben­kot
    mit dem Regen­was­ser nicht direkt in den Kanal begibt, son­dern erst
    in die Räumm­lich­kei­ten ein­dringt, so fragt sich Sand­männ­chen dann
    schon wers hätte rich­ten sol­len. Wenn das der Herr Prä­si­dent nicht
    bei der CSU durch­ge­bracht hat und sich jetzt aufg die Straße stellt
    und jam­mert, dann ist das doch schon eigen­ar­tig — oder????????????

    Ihr lie­ben Stu­den­ten mit Euren schwar­zen Hem­den und grü­nem Tup­fer,
    das macht noch lange keine schwarz — grüne Koali­tion, auch wenn
    Herr Rosen­tal jetzt mit sei­ner pom­pö­sen Ver­wir­rungs — Aktion sich
    auch noch an die Grü­nen ran­schmei­ßen will. — Keine Angst– die
    blickens.

    Und wer all die Jahre die Dinge in Würz­burg ver­folgt hat, der merkt
    wie das da läuft — Herr Weber, der Alt — OB nennt das Lebens­er­fah­rung, dass in Wüürz­burg alles län­ger dau­ert als in vie­len
    ande­ren Städten.

    Die Bür­ger sind aber selbst­be­wußt genug sou­ve­rän zu ent­schei­den was
    sie mit ihrem gesun­den Men­schen­ver­stand für rich­tig hal­ten.
    Seit Rie­men­schnei­der wis­sen wir, dass in Würz­burg das Gute nicht
    unbe­dingt von der Obrig­keit kommt.
    Im Übri­gen sind ja aller guten Dinge 3:
    –>1. Bürgerentscheid ging durch
    –>2. Bürgerentscheid ging durch
    –>also 3.Bürgerentscheid .….….
    Ich streu jetzt noch ein bischen Sand aus, da kön­nen meine
    Kin­der bes­ser ein­schla­fen, ver­such, dass i sel­wer a no a wäng
    davo abkriech also GUTE NACHT!!

  27. danke für den hin­weis. lei­der ist mein gross­va­ter schon in den 80ern gestor­ben. gott seit dank kann mir mein vater der ’34 gebo­ren wurde und den krieg als flücht­ling haut­nah mit­er­lebt hat genug erzäh­len. ich meine das ganze auch eher im ver­gleich. ich rede nicht von geld, oder wies uns geht. dar­über kön­nen wir aber auch reden. der wohl­stand den du siehst basiert aktu­ell nur noch auf kre­di­ten, ver­schul­dun­gen, geleas­ten autos und dem biss­chen was uns unsere groß­vä­ter aus den fet­ten jah­ren hin­ter­las­sen haben. ich rede davon, dass es an visio­nen fehlt und jeder nur auf sei­nen eige­nen vor­gar­ten schaut. wenn wir in deutsch­land nicht fähig sind das zu ändern, wer­den es andere tun. dann kön­nen wir nur noch reagieren.

  28. Also der Ver­gleich der 90er-Jahre mit der Nach­kriegs­zeit ist gera­dezu lächer­lich, lass dir mal von dei­nen Groß­el­tern erzäh­len, wie es ihnen zwi­schen 1945 und 1950 ging und über­lege mal, wie es uns in den letz­ten 20 Jah­ren erging.

    Bil­dung ist ein hohes Gut.

  29. nenn es wie du willst.

  30. Das war mir gerade etwas zu pathetisch…

  31. sehr geehrte blog­ger,
     
    ich finde die dis­kus­sion um den alands­grund inter­es­sant aber in der heu­ti­gen zeit voll­kom­mend fehl am platz. die „fet­ten jahre” sind vor­bei. ich meine, dass das jedem klar sein sollte. ich denke, dass wir uns nach den wir­ren der jahre seit der wende (fall des eiser­nen vor­hangs, golf­kriege, bal­kan­kriege, welt­wirsch­fat­krie­sen, 9.11., afgha­nis­tan) objek­tiv gese­hen in einer der nach­kriegs­zeit nicht unähn­li­chen zeit befin­den. unsere gross­vä­ter haben damals die ärmel hoch­ge­krem­pelt  und das land wie­der kon­kur­renz­fä­hig gemacht. besitz­stands­wah­rung und bequem­lich­keit waren zu die­ser zeit abso­lut fehl am platz. bil­dung und wis­sen­schaft sind das (viel­leicht ein­zige) zukunfts­ka­pi­tal deu­sch­lands. diese müs­sen geför­dert und aus­ge­baut wer­den. uni­ver­si­tät, fach­hoch­schule, musik­hoch­schule und die uni­kli­ni­ken bil­den die wirt­schaft­li­che grund­lage der stadt würz­burg und prä­gen ihr inter­na­tio­na­les image. 1000 stu­den­ten weni­ger, die viel­leicht ab dem­nächst in schwein­furt leben bedeu­ten einen auch für den ein­zel­nen (woch­nungs­ver­mie­ter, gas­tro­nom, geschäfts­in­ha­ber, arbeit­ge­ber etc.) nicht uner­heb­li­chen nach­teil. ich hoffe auf einen guten aus­gang des bür­ger­ent­scheids für den neu­bau im sinne eines zei­chens für die zukunft der stadt und unse­res lan­des. ich bitte die würz­bur­ger darum über den tel­ler­rand hin­aus­zu­schauen.
     
    jan gillich

  32. Das „Argu­men­tie­ren” der Geg­ner läuft in ähnli­cher Weise ab wie damals bei den Arka­den. Gegen etwas sein und Gründe erfin­den, die am bes­ten noch die Gegen­seite ganz schlecht aus­se­hen lassen.

    Das mit dem MOZ finde ich auch lach­haft, plötz­lich soll dort alles ent­ste­hen, am bes­ten bauen wir dort ein Hoch­haus, wo die Arka­den­al­ter­na­tive und die FH unterkommen.

    Es gibt keine Gründe, die gegen den Bau am San­der­hein­richs­lei­ten­weg sprechen.

  33. Warum „pöbeln” (laut Main­post) eigent­lich unsere Geg­ner, statt sach­lich zu dis­ku­tie­ren?
    http://www.mainpost.de/lokales.….35,4575962
    Macht man man­gelnde Argu­men­ta­ti­ons­grund­lage mit­tels Laut­stärke wie­der wett?

  34. Ich bin echt froh, dass die Auf­klä­rung so gut funk­tio­niert und wir so viele Für­spre­cher gewon­nen haben. Ich werde lei­der den Neu­bau nicht mehr erle­ben, aber für künf­tige Gene­ra­tio­nen wird das eine große Erleich­te­rung sein.
    Die Mög­lich­kei­ten im Bereich Neue Medien durch Zusam­men­ar­beit zwi­schen Infor­ma­ti­kern und Gestal­tern unter einem Dach hätte ich auch gern gehabt. Mal eine Tür wei­ter zu gehen und sich Rat beim Pro­gram­mie­ren zu holen oder gar gemein­same Pro­jekte zu pla­nen klingt fan­tas­tisch.
    Falls die Reso­nanz sich bei der Wahl gen­ausso wider­spie­gelt, bin ich zuver­sicht­lich, dass dem Neu­bau nichts im Wege steht. Danke noch­mal an Alle, die uns helfen.

    Ach ja, ich heiße Eugen Peters und stu­diere seit 6. Semes­tern Kommunikations-Design an der FH Wür­burg, meist in einer alten Schlos­se­rei oder in einem alten schim­me­li­gen, fens­ter­lo­sem Raum.

  35. Macht die FH doch in die Post­hal­len ;-)
    ;-)

  36. Ich bin für den Neu­bau auf dem Acker (das andere A lass ich mal weg). Die Argu­mente der Stu­den­ten sind über­zeu­gend. Man sollte sich auch mal die poli­ti­schen Unter­stüt­zer der BI anschauen. Da gibt es Leute, die gegen Han­dy­funk­mas­ten sind und dann mit einem (psy­chisch offen­bar labi­len) „Strah­len­kran­ken” hau­sie­ren gehen! Plötz­lich tau­chen Alter­na­tiv­stand­orte wie MOZ auf, das ja nur noch saniert wer­den müsste. Klar, vor 2 Jah­ren wur­den die Arka­den ver­hin­dert mit einem denk­bar knap­pen Ergeb­nis. Den Aus­schlag dürfte gege­ben haben, dass mit dem MOZ eine Alter­na­tive vor­ge­stellt wurde. Der Alt-OB ging sogar mit einem Modell auf die Straße, das ihm wohl seine Enkel gebaut hat­ten! Nun dis­tan­ziert man sich davon, möchte die schleim­grüne Bara­cke am liebs­ten erhal­ten. Hat ja auch seine Schul­dig­keit getan, Arka­den wur­den ver­hin­dert. Nein, nun wird das Teil noch mal raus­ge­holt, als FH-Standort!
    Und wei­ter oben wird auf die Resi­denz  ver­wie­sen, die ja so „nach­hal­tig” sei. Bitte? Ein 16.000 qm gro­ßes, 400 Räume umfas­sen­des Schloss für eine Hand­voll Leute, Bau­zeit fast 60 Jahre nennt er nach­hal­tig? Die Resi­denz ist ein Meis­ter­werk, aber weni­ger nach­hal­tig sind ja wohl nur noch die Pyra­mi­den von Gizeh! (Bitte nach­schla­gen: Wiki­pe­dia, „Nachhaltigkeit”).

  37. Würz­burg macht wirk­lich Spaß!!! Und sehr hilf­rei­che Men­schen gibt es da auch: Immer wenn irgend etwas gebaut wer­den soll gibt es viele Stadtret­ter! Ein nicht baro­ckes Dom-Museum (Gott ver­hüte!) — Bahn­hofs­neu­ge­stal­tung mit Arka­den (Was­ser­schutz!) — Petri­ni­haus (Augen-auf-die-Festung-Bewahrer) — usw. usf.
    Mein Vor­schlag: Macht end­lich einen Bür­ger­ent­scheid, dass ein für alle­mal nix mehr ver­än­dert wird in unse­rer schö­nen Stadt — ich bin dafür!! Jawoll!! Pro­bleme (falls dann sol­che über­haupt noch auf­tau­chen) kön­nen ja durch Pro­vi­so­rien gelöst wer­den, da sind wir Meis­ter!! Unser tol­ler Bahn­hofs­vor­platz mit den intel­li­gen­ten Stra­ßen­bahn– und Bus­hal­te­stel­len funk­tio­niert doch seit Jah­ren! Ein ein­ge­rüs­te­tes Hoch­hoch in der Augus­ti­ner­straße — wen juckt’s, wird schon mal ein­fal­len bei star­kem Wind, weg ist’s! Silig­mül­ler­brü­cke — steht seit drei­zehn Jah­ren still und fried­lich nutz­los rum! Vor­sicht mit dem MOZ — es fügt sich doch archi­tek­to­nisch so gefäl­lig ins Stadt­bild ein, also „Fin­ger weg”! Die Stu­den­ten lie­ber in den Hotel­turm! (Sorry Mario, die Aus­seg­nungs­halle wird noch gebraucht und in ›ne Stra­ßen­bahn geh’n doch nicht alle rein — obwohl, mit etwas gutem Wil­len…)  Oder auf die Silig­mül­ler­brü­cke (natür­lich mit kom­pe­ten­ten Dozen­ten, wg. der „Qua­li­tät der Lehre”, weil die ja wich­ti­ger sind als Gebäude, gell)!!! Macht doch alle mal ein fröh­li­ches „Alter­na­tiv­ge­bäu­de­fin­den”, ihr laubt gar nicht was da so alles rum­steht!
    Also bitte, geht doch alles! Würz­burg muss Würz­burg blei­ben, ein für alle Mal! Dann müsste man auch nicht mehr die ewig glei­chen Dis­kus­sio­nen füh­ren und sich um Ent­schei­dun­gen drü­cken, weil’s nix mehr zu ent­schei­den gibt — und die Stadt bleibt gesund — JUHU!! (wenn’s nicht so trau­rig wär)

  38. Es geht doch nicht um die „Ver­fas­sung” der Bau­sub­stanz! Die Anfor­de­run­gen an den räum­li­chen Schnitt sind doch völ­lig andere. Man braucht große Hör­säle >150, mitt­lere und kleine Semi­nar­räume. Die ganze Ver­sor­gungs­in­fra­struk­tur (Lei­tun­gen, Strom­stär­ken ect) ist eine völ­lig andere. Im übri­gen wur­den die­ser und viele andere Alter­na­tiv­stand­orte ja schon lange von der bay. Bau­be­hörde geprüft. Selbst­ver­ständ­lich ver­sucht der Staat Geld zu spa­ren, weil er ein­fach kei­nes hat. Es ist doch blau­äu­gig zu glau­ben, dass man lie­ber neu baut, wenn es bil­li­gere Alter­na­ti­ven gibt. Schaut auch doch an, in WELCHEM ZUSTAND Bau und Hör­säle in der Münz­str. sind. Wer dann noch laut sagt, dass der Staat zuviel Geld aus­gibt… Das Gegen­teil ist der Fall. Er lässt Stu­den­ten und Dozen­ten in Bruch­bu­den, bis es wirk­lich nicht mehr anders geht. Ein­fach mal anse­hen kommen.…

    Und ein Schmun­zeln kann ich mir trotz­dem nicht ver­knei­fen. Denn die Erwei­te­rung in das Roent­gen­gymn. (direkt an der FH!) hat ja ein Bür­ger­ent­scheid in Wü schon mal ver­hin­dert. Die Würz­bur­ger fin­den schein­bar immer was, wenn Bil­dung erwei­tert wer­den soll. Wahr­schein­lich wurde eine Sei­den­spin­ner­raupe im Pau­sen­hof ent­deckt, die als Grund vor­ge­scho­ben wer­den konne…

    Ich finde es lus­tig, dass wir hier lau­ter kleine Stadt­pla­ner haben. Was kommt als nächs­tes? Die Ver­wen­dung der Aus­seg­nungs­halle als Audi­max? Der Ste­him­biss bei Tchibo als Mensa? Oder der Umzug in eine alte Stra­ßen­bahn, die nicht mehr gebraucht wird? Das wird dann mit dem Vor­teil der Mobi­li­tät verkauft?

    Leute — im Ernst. Für die Pla­nung des Neu­baus sind bis­her etwas über 10 Jahre (in Wor­ten: Zehn!!!) ver­gan­gen. Noch immer ist noch nicht mal ein Spa­ten ange­fasst wor­den. Glaubt Ihr Geg­ner wirk­lich, Euch fal­len unter der Dusche geniale Aus­weich­stand­orte ein, die nicht schon vor Jah­ren aus­gie­big und ganz offi­zi­ell geprüft wur­den? Noch dazu so aus­ge­lutschte und offen­sicht­li­che „Ideen”, auf die selbst der müdeste Minis­te­ri­al­be­amte kommt?

    Nach­dem nun alle „Argu­mente” der Geg­ner hier und öffent­lich zer– und wider­legt wur­den und teilw. als fal­sche Info-Politik ent­larvt wur­den — da kommt man jetzt mit der Stra­te­gie „Alte­ra­tiv­stand­orte ein­streuen”. Das ist ebenso trans­pa­rent wie zu bil­lig. Was ich von den Kern­geg­nern noch nicht gehört oder gele­sen habe ist, dass sie in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft keine FH wol­len. Das wäre das ein­zige ehr­li­che Argu­ment und das ein­zige, das ich nach­voll­zie­hen kann. Und für das ich auch Ver­ständ­nis hätte. Ich finde es bezeich­nend, dass man die­ses ehr­li­che Argu­ment bewusst ver­schweigt. DARÜBER sollte man mal nach­den­ken. Dann erschei­nen all die ande­ren Argu­mente auch in einem ande­ren Licht.

  39. Mei­nes Wis­sens ist die Bau­sub­stanz der Mozart­schule in bes­se­rer Ver­fas­sung als die der FH in der Münz­straße! Aber natür­lich gehört die Mozart­schule reno­viert und die Räum­lich­kei­ten soll­ten den Ansprü­chen der Gestal­ter und der Infor­ma­ti­ker ange­passt wer­den. Das geht aber wesent­lich schnel­ler als ein Neubau!

    Warum soll­ten die Räum­lich­kei­ten unge­eig­net sein? Das Equip­ment der Fach­be­rei­che ist doch größ­ten­teils mobil? Foto– und Film­la­bor in den Kel­ler, Ver­wal­tung ins Erd­ge­schoss, Hör­saal in die Aula, Ate­liers in die höhe­ren Stock­werke (mit viel Licht!) usw…

    Worin unter­schei­den sich Schul­räume von Seminarräumen?

    Liebe Grüße

  40. Pingback: www.liveh8.de » Mal wieder ein Verhinderer-Bürgerentscheid

  41. Ich heiße Alex und bin ganz klar für den Neu­bau am Alands­grund. Wenn Chris­to­pher behaup­tet, die Mozart­schule könne quasi sofort bezo­gen wer­den, war er da wohl nie drin. Das waren Schul­räume und das blei­ben Schul­räume, ich habe da selbst bis Februar drin unter­rich­tet, im Übri­gen sind dort immer noch Klas­sen vom Sie­bold und vom RIG aus­ge­la­gert. Den Bedürf­nis­sen der FH würde in kei­ner Weise Rech­nung getragen.

    Diese ganze Verhinderer-Diskussion geht mir so gewal­tig auf die Ner­ven und im Sinne der FH hoffe ich, dass sich genü­gend Men­schen außer den Geg­nern fin­den, die für zur Abstm­mung gehen und der FH grü­nes Licht geben.

    Mich regt im Übri­gen genauso auf, dass so getan wird, als ob sofort auf den Leigh­tons los­ge­baut wer­den könnte. Das kos­tet Jahre, wenn das jetzt abge­lehnt wird.

  42. Das Mozar­t­areal müsste zunächst mal gründ­lich saniert werde und den anfor­de­run­gen die die Stu­di­en­gänge Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign und Infor­ma­tik haben ange­passt wer­den. Quasi ein kom­plett Umbau. (Die brau­chen näm­lich keine Stink­nor­ma­len Hör­sääle wie BWLer z.B.)

    Also is die Alter­na­tive keine, weil sie eben NICHT sofort nutz­bar wäre.

    Diese Ver­hin­de­rungs­men­taa­li­tät die hier in herrscht is ja kaum noch aus­zu­hal­ten. Das Image der Stadt über die Stadt­gren­zen hin­aus is sowieso schon schwer ange­schla­gen. Nur wei­ter so Würzburg.

  43. Den FH-Neubau am Ahl­ands­grund zu ver­hin­dern ist nicht nur ein Anlie­gen der Anwoh­ner son­dern das Anlie­gen aller die an einer GESUNDEN Stadt­ent­wick­lung  in Würz­burg inter­es­siert sind! Die Argu­mente dafür wur­den zur genüge genannt.

    Des­halb möchte ich noch einen Alter­na­tiv­stand­ort zu einem FH-Neubau ins Spiel brin­gen: Die Mozart­schule (gegen­über der Residenz)

    Die­ser Stand­ort könnte quasi SOFORT bezo­gen wer­den und hätte den Vor­teil, dass er genü­gend Stu­den­ten (auch nach 2011) Platz bie­tet und das Stu­den­ti­sche Leben nicht wei­ter an den Stadt­rand gedrängt wer­den würde.

    Also, denkt mal drü­ber nach!

    P.S.: Ja für die­sen Stand­ort gibt es auch Pläne für ein Ein­kaufs­zen­trum. Aber eine FH-Nutzung wäre m.M. dring­li­cher bzw. sinn­vol­ler. Außer­dem haben, falls die Shopping-Center-Planungen wei­ter­ge­hen, da noch einige Stel­len ein Wört­chen mit­zu­re­den! (Bayr. Schlös­ser­ver­wal­tung, Denk­mal­amt, ICOMOS, UNESCO  (Welt­kul­tur­erbe Resi­denz in Gefahr!) und nicht zuletzt ein wei­te­res Mal die Bürger!)

  44. Ich heiße Patrick Wöt­zel, habe über das Thema mehr­fach aus­führ­lich für die loka­len Blät­ter berich­tet und bin auch für den Neu­bau am Sanderheinrichsleitenweg.

  45. Pro Neu­bau, Unglaub­wür­dig­keit kos­tet Geld , hat denn kei­ner mehr einen halb­wegs nor­ma­len Namen? Steht doch zu eurer Mei­nung, mit eurer gan­zen Per­son. Also noch­mal von vorn: Ich heiße Ralf und bin für den Neu­bau am Alands­grund … und jetzt kommt ihr … :-)

  46. Bitte liebe Neu­bau­geg­ner, unser Pro­blem ist 
    nicht euer man­geln­des Wissen, sondern eure 
    feste Über­zeu­gung von Dingen, die falsch sind.

    Bitte recher­chiert selbst, besucht uns in unse­ren
    maro­den Gebäuden, Containern oder Lager­hal­len.
    Begut­ach­tet das Wei­zen­feld schaut euch die 
    berech­ne­ten Pla­nun­gen an und dann fällt ein 
    ehr­li­ches Urteil. 

  47. End­lich wurde das mit den Leigh­tons mal rich­tig gestellt. Das Ganze Wider­stands­ge­bäude der Geg­ner fußt ja dar­auf, dass man doch da oben ein­fach bau­chen könnte, das ist „eh” da. Dabei wird nicht nur die völ­lig offene Zukunfts­lage ver­kannt, son­dern auch das sol­che Bau­pläne (selbst wenn das Gelände MORGEN an den Frei­staat gehen würde) nicht mal schnell so aus dem Boden gestampft wer­den kön­nen. Das braucht ein paar Jahre Vor­lauf. Wer mein, man kann wie beim eige­nen Gar­ten­haus mal schnell was hin­pfef­fern, outet sich (lei­der von vie­len nicht erkannt) als Dampf­plau­de­rer, der wirk­lich keine Ahnung von solch kom­ple­xen Din­gen hat.

    So. Wenn das „ein­fa­che” Aus­wei­chen nun weg­fällt und man mit dem Kar­tof­fel­acker wie­der von dem Begriff „wert­volle Pro­duk­ti­ons­stätte der Natur)” weg­kommt, was bleibt dann noch an ernst zu neh­men­den Argumenten?

    „Wir wollns halt ein­fach net, weil wir gene­rell nix Neues wol­len”? Erst das mit dem Buch­druck, dann der Über­schall­flug und am Ende sind auch noch die brau­nen Baum­woll­her­ren­strick­schlaf­an­züge bei Tchibo wie­der aus­ver­kauft!?… Was kommt um Him­mels wil­len als Nächs­tes? Ein FH-Neubau? Na warte…

  48. @Karan: Deine Argu­men­ta­tion ist mehr als lächer­lich. Du hast bestimmt auch beim Pen­ta­gon Infor­ma­tio­nen zum Ver­kauf der Leigh­ton Bar­racks ein­ge­holt, oder?
    Seit wann ist eigent­lich Acker­land mit­ten in der Stadt so wert­voll?  Die Argu­men­ta­tion mit der Ver­sie­ge­lung und dem Natur­schutz zieht wohl nicht mehr, da muss man sich etwas Neues an den Haa­ren her­bei­zie­hen. Das bestä­tigt wie­der mal, dass von euch nur irgend­wel­che Schein­ar­gu­mente vor­ge­scho­ben werden…