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Immerhin in die Neubaustraße

| 31 Kommentare

Wie Who­le­Lot­ta­Pete bekannt gab, hat sich wohl eine neue Bleibe für das Immer­hin gefun­den. Ver­mut­lich Ende des Jah­res wird das Immer­hin — wenn die Stadt zustimmt — in der Neu­bau­straße auf­schla­gen, gegen­über der Neu­bau­kir­che im Hof der Dia­ko­nie. Ein Stück näher zur Innen­stadt also, was den Besu­cher­zah­len sicher gut tun und hof­fent­lich keine Pro­bleme mit den Anwoh­nern geben wird.

Und so bleibt nur weni­ges zu hof­fen, näm­lich dass alte Haus mit der Sonne mit einem bra­chia­len Abriss­fest ein wür­di­ges Ende fin­den wird und dass das neue Immer­hin sich auch eine Sonne auf die Fas­sade pin­seln wird. Dann kann näm­lich nix mehr schief­ge­hen. ;-)

31 Kommentare

  1. gibt´s in sachen umzug eigent­lich mitt­ler­weile neuigkeiten?

  2. Im Immer­hin waren Sie wohl auch noch nie?!? Was für eine ober­fläch­li­che Polemik!

  3. sehr geehrte damen und herren,

    ja, ich hoffe auch, daß es einen umzugs­stopp geben wird-ja muss — unbe­dingt!
    die neu­bau­strasse ist nichts für chao­ten, denn was sol­len sich denn unsere man­dan­ten mor­gens durch ziga­ret­ten­meere und bier­fla­schen­ge­birge kämp­fen ?!
    Pfui(!)
    Das ist eine ruhige wohn­ge­gend und das soll auch so bleiben.

    neben­bei, dies ist übri­gens eine sehr schöne internetzseite-wie ich finde.
    herz­lichst ihr dr. peter

  4. Lie­ber Al(ex),
    Ver­ständ­nis bezeich­net unter ande­rem das inhalt­li­che Begrei­fen eines Sach­ver­halts, das nicht in der blo­ßen Kennt­nis­nahme besteht, son­dern in der intel­lek­tu­el­len Erfas­sung des Zusam­men­hangs.
    Klappe und Schnitt!

  5. Ein müdes Lächeln ringt mir das ab…

  6. @ Alex (Al Gore)

    Du arme Wurst glaubst, das Al Gore einer von den Guten ist und bezeich­nest andere als Dep­pen? FYI: Gore ist eine Umwelt­sau. Fliegt mit sei­nem Luxus­jet (Marke Gulf­s­tream) in der Gegend rum, hatte einen Strom­ver­brauch von 221000 Kilo­watt­stun­den im Jahr 2006 in sei­ner 950 Qua­drat­me­ter Villa, kauft Klima-Zertifikate um selbst kein Koh­len­di­oxid ein­spa­ren zu müs­sen. Gores Klima-Zertifikate stam­men von der Firma „Gene­ra­tion Invest­ment Manage­ment”. Der Frie­dens­no­bel­preis­trä­ger ist Mit­be­grün­der und Vor­sit­zen­der die­ses Unter­neh­mens. Und ver­dient natür­lich einen Hau­fen Kohle damit.

    ›tschul­di­gung für’s Spam­men, hat ja mit dem Thema hier nix zu tun, aber viel­leicht inter­es­siert das ja auch andere.

  7. Kommt der eine Depp daher und schmarrt dum­mes Zeug, kommt ein noch grö­ße­rer und hat Ver­ständ­nis. Manch­mal ist es bes­ser, ein­fach die Klappe zu hal­ten. Das Baby von Lola ist wahr­schein­lich schnel­ler groß.

  8. Meine Mei­nung als ehe­ma­li­ger regel­mä­ßi­ger Besu­cher des Imi aber auch als ehe­ma­li­ger Bewoh­ner des betrof­fe­nen Anwoh­ner­blocks:
    Bier­lei­chen und Kot­ze­seen sind bei den Imi­leu­ten sicher nicht das Pro­blem und als Anwoh­ner der Innen­stadt kann man keine Lärm­schutz­zone erwar­ten, man zieht aus der Lage ja auch seine Vor­teile. 
    Das beson­dere an der neuen Lage des Imi ist aller­dings der Innen­hof mit den hohen Mau­ern, die den Schall reflek­tie­ren und wie ein Ver­stär­ker wir­ken, das weiß ich aus Erfah­rung.
    Also: Innen­stadt O.K., aber es gibt dort sicher geeig­ne­tere Standorte.

  9. OK, ich hör ja schon auf.

  10. Konn­test du ges­tern bei der lan­gen Clint-Eastwood-Nacht nicht einschlafen?

  11. Klar. Wenn mal jemand Klar­text redet, dann kommt sofort irgend­ein ange­pass­ter, poli­tisch kor­rek­ter Lang­wei­ler daher, und beschwert sich.

  12. Wieso?

    Iro­nie mal wie­der nicht ver­stan­den?
    Nicht immer zum Lachen in den Kel­ler gehn.
    Die Welt mal nicht ganz so ver­knif­fen sehen.

    Und diese Lola spie­gelt sehr gut die Würz­bur­ger „Hamwanochniegemacht-bleibtbessersowiesist” Men­ta­li­tät wieder

  13. Schwa­cher Bei­trag, passt zum Namen.

  14. Vor­ne­weg: Natür­lich wer­den sich Beleg­schaft und Gäste des Immer­hin nicht auf­füh­ren wie die Hun­nen. Und natür­lich wol­len wir die Nach­barn nicht mit Lärm oder sonst­was quä­len. Aber es wird halt auch mal vor­kom­men, daß irgend­ein Besof­fe­ner rum­schreit. Und warum auch nicht. Wir reden hier von der Innenstadt.

    @Lola:

    Ich mag kleine Kin­der nicht. Und noch weni­ger mag ich die Eltern von klei­nen Kin­dern, die sich ein­bil­den, alles müsste sich um sie und ihren Balg dre­hen. Und was ich noch weni­ger mag sind Leute, die mir vor­schrei­ben wol­len, daß ich mich beim Rau­chen nicht unter­hal­ten darf(!), und das ich keine Kippe auf die Straße wer­fen darf(!). Außer­dem mag ich Leute nicht, die andere schlecht machen und sich dafür irgend­was aus den Fin­gern sau­gen (Bier­lei­chen, Seen vol­ler Kotze, Scher­ben, bla­bla). Und des­we­gen finde ich, im Gegen­satz zu mei­nen Vor­red­nern, ist es nicht nötig, dir gegen­über einen freund­li­chen Ton anzu­schla­gen. Wenn wir ein­ge­zo­gen sind, rufst du halt ein paar mal die Cops und lügst denen irgend­was vor, und dann sehen wir weiter.

  15. Das Immer­hin bie­tet ist sei­nem Spar­ten­pro­gramm eines der wich­ti­ge­ren Kul­tur­ein­rich­tun­gen Würz­burgs und soll schon allein des­we­gen auch wei­ter­hin exis­tie­ren.
    Dass im Zusam­men­hang von alter­na­ti­ver Musik und Jugend (?, ich bin mit mei­nen ollen 34 oft eine der jün­ge­ren dort, kommt auf die Ver­an­stal­tung an) sehr kli­schee­be­la­den mal pau­schal von Alko­hol­ex­zes­sen und Bier­lei­chen die Rede ist, ärgert mich, denn das habe ich dort noch nie in einem bedenk­li­chen Aus­maß erlebt!
    Bin auch Mut­ter einer Lärm­be­läs­ti­gung, ;-) äh, eines Klein­kin­des, habe um mich herum sehr viele super ver­ständ­nis­volle Nach­barn und einen, der meckert, wenn hier ein Lego­stein fällt, den mein Klei­ner vor­her schief ange­guckt hat — so unge­fähr. Das indi­vi­du­elle Lärm­be­läs­ti­gungs­emp­fin­den ist also sehr unter­schied­lich, einem klei­nen Teil kann man es aber ein­fach nie recht machen. Gilt für Lärm aller Art.

  16. Ok, für die Inter­netz­an­fän­ger werde ich in Zukunft meine Iro­nie­tags wie­der her­aus­kra­men
    :) )

  17. @schreibmaschine:
    Natür­lich muss sich das Immer­hin anstren­gen, das ist aber am Friedrich-Ebert-Ring nicht anders, wo sich sehr viele Woh­nun­gen rund um das Gebäude befin­den. Schon bei den Vor­pla­nun­gen wurde an Lärm­schutz u.ä. gedacht. So ist z.B. das Gebäude in der Neu­bau­strasse des­halb so gut geeig­net, weil der Kon­zert­raum her­vor­ra­gend in den Kel­ler passt. Und übri­gens, weil es rela­tiv wenige Anwoh­ner gibt. Mehr oder min­der direkte Anwoh­ner sind nur auf 1 von 4 Sei­ten. Und auf diese Anwoh­ner wol­len wir natür­lich beson­ders Rück­sicht nehmen.

    Übri­gens, wenn vor dem Immer­hin jemand z.B. rumg­röhlt oder sich auf­führt, dann kom­men unsere Leute und küm­mern sich darum. Das könnt ihr bei ande­ren Knei­pen ver­ges­sen. Nicht ver­ges­sen, wir sind ein Jugend­treff, die Gäste sind uns in Ver­hal­ten oder Alko­hol­pe­gel nicht egal. Wenn jemand genug hat, kriegt er auch nichts mehr. Es gibt vie­les, was das Immer­hin von übli­chen Knei­pen unterscheidet.

    Zum Bei­spiel auch, dass wir nicht kom­mer­zi­ell aus­ge­rich­tet sind (falls andere Gas­tro­no­men jetzt Angst bekom­men?) und rein ehren­amt­lich diese ganze Kul­tur­för­de­rung betrei­ben. Also mit Herz­blut und Ein­satz. Des­halb sind einem Beden­ken und mög­li­che Lösun­gen auch nicht egal.

    Bevor die Dis­kus­sion kippt — es ist im Grunde eine posi­tive Nach­richt, dass die Ein­rich­tung wei­ter­be­steht, bes­sere Mög­lich­kei­ten erhält und dass über­haupt noch jemand was ohne Geld ordent­lich macht. ;-)

  18. @isnochys:

    Kin­der sind ein­deu­tig keine Lärm­be­läs­ti­gung, die­ser Satz war völ­lig überflüssig.

  19. @lola:

    In der Innen­stadt woh­nen wol­len und sich gleich­zei­tig Fried­hofs­ruhe wün­schen — das klappt lei­der nicht. Ich weiß, wovon ich rede, ich wohne in der Domer­schul­straße und muss auch oft rück­sichts­lose nächt­li­che Gröhl-Hansel ertragen.

    Aller­dings wird sich das „Immer­hin” sehr anstren­gen müs­sen, wenn es an die­ser Stelle sein Pro­gramm eini­ger­ma­ßen umge­bungs­ver­träg­lich durch­zie­hen will. Schall­schutz und eine Ende der Kon­zerte gegen 23 Uhr wären da eine gute Maß­nahme, denke ich.

    Keine Frage ist es, dass das „Immer­hin” eine wich­tige kul­tu­relle Ein­rich­tung ist, die unbe­dingt erhal­ten wer­den muss. Jetzt müsst ihr nur noch bewei­sen, dass ihr innen­stadt­ver­träg­lich seid.

  20. Die Gäste, die ich bis­her im Immer­hin ent­de­cken konnte, waren weit davon ent­fernt in kra­wal­lige Alko­hol­ex­cesse zu inves­tie­ren…
     .…in der Neu­bau­strasse gibt es doch schon die eine oder andere Kneipe und ich finde dort die Geräusch­pe­gel eigent­lich immer sehr zahm… als viel schlim­mer emp­finde ich die Typen, die mit ihren Proll­kü­beln die Strasse run­ter­bret­tern, dabei die Anlage auf Wum­mern oder Krei­schen gestellt haben, so dass der Kana­ri­en­vo­gel von der Stange fällt…
    Ich wohne in der „Ein­flug­schneise” von 2 gut fre­quen­tier­ten Dis­cos, in einem rei­nen Wohn­ge­biet.. da hin­ge­gen kommt es durch­aus mal zu den beschrie­be­nen Sze­na­rien… und wenn ich wäh­len könnte, hätt ich lie­ber das Immer­hin in der Nachbarschaft!

  21. Sind schrei­ende Kin­der nicht auch eine viel zu große Lärm­be­läs­ti­gung?
    Oder wer möchte neben einem Kin­der­spiel­platz wohnen?

    Seit wann ist die Innen­stadt ein rei­nes Wohn­ge­biet?
    Ich würde mir wesent­lich mehr Sor­gen machen, wie der Fein­staub sich auf die Lun­gen des Kin­des aus­wirkt, also ab aufs Land!
    Dort wird man nur Sonn­tags mor­gens geweckt und nicht Sams­tag Nachts um 22 Uhr.
    Der Stra­ßen­ver­kehr hält sich dort auch in Grenzen.

    Wer ent­schei­det denn, wohin das Immer­hin zie­hen soll?

  22. Wie sieht es z.B. mit dem Punkt „nächt­li­che Lärm­be­läs­ti­gung” aus? Dank des neuen Rauch­ver­bo­tes, wer­den sich eine Viel­zahl der Besu­cher ent­we­der im Innen­hof, oder auf der Straße vor dem Gebäude zum Rau­chen auf­hal­ten. Dass diese sich dabei nicht voll­kom­men geräusch­los ver­hal­ten, ist ja wohl klar. Ganz zu schwei­gen, von den Ziga­ret­ten­kip­pen, die sich dann dort anhäu­fen. Die­ses Pro­blem lässt sich auch nicht mit bau­li­chen Maß­nah­men behe­ben. Ver­steht micht nicht falsch, ich finde es abso­lut rich­tig, dass das Immer­hin als Teil des Würz­bur­ger Nacht­le­bens erhal­ten bleibt, aber eben nicht in mei­ner Nach­bar­schaft, bzw. in einem rei­nen Wohn­ge­biet. Oder hätte etwa einer von euch nichts dage­gen, neben dem Sound­park Ost zu wohnen ?!

  23. @Lola:

    Bist du denn direkte Anwoh­ne­rin? Wir sind natür­lich um gute Nach­bar­schaft bemüht und haben schon im alten Immer­hin mit allen Mit­teln für Ord­nung gesorgt. Dazu gehör­ten auch in den letz­ten Jah­ren viele bau­li­che Maß­nah­men zum Lärm­schutz, z.B. zuge­mau­erte Fens­ter, und auch viele zeit­li­che Ein­schrän­kun­gen. Unser Ziel ist nie­mals, Belas­tung für andere zu sein oder zu stö­ren. Wenn es Pro­bleme geben sollte, haben wir ein offe­nes Ohr und hof­fen auf Kom­mu­ni­ka­tion. Etwas schade, dass du schon Befürch­tun­gen vor­weg nimmst, bevor auch nur der Umbau begon­nen wurde.

    Im Ver­gleich zu sämt­li­chen mir bekann­ten Dis­cos und Knei­pen in Würz­burg gab es vor dem Immer­hin prak­tisch keine der von dir beschrie­be­nen Pro­bleme, wohin­ge­gen einem in der San­der­strasse schon aus den ver­meint­lich „harm­lo­sen” Knei­pen nachts Bier­krüge ent­ge­gen flie­gen kön­nen, wenn man nur vorbeiläuft.

    Also, gib der Sache eine Chance.

  24. „Aber als Mut­ter eines klei­nen Babys hab, ich echt null Bock auf laute Musik, Kotze, zer­schla­gene Bier­fla­schen bzw. Bier­lei­chen vor mei­ner Haustüre.”

    Das dient als her­vor­ra­gen­des Trai­ning für den Kin­der­gar­ten.
    Schlim­mer gehts dort ja auch nicht zu.
    :) )

    Ich war jetzt in den letz­ten Jah­ren ja nicht­mehr unbe­dingt sooft im Immer­hin. Aber sol­che Zustände kenn ich hier aus Stutt­gart nur von den wirk­lich üblen Schup­pen, in die ich mich heut­zu­tage gar­nicht­mehr reintraue, ohne Per­so­nen­schutz.
    Trifft das denn auch auf das Immer­hin zu?
    :)

  25. @lola: Das ver­stehe ich. Wobei ich sagen muss, dass ich bei Ver­an­stal­tun­gen im Immer­hin weder Kotze, zer­schla­gene Bier­fla­schen oder Bier­lei­chen erlebt habe. Das lag wohl auch an den Gäs­ten, aber auch an den Jungs vom Immer­hin, die mei­ner Mei­nung nach die Leute gut im Griff haben.
    Das mit der lau­ten Musik — da könnte man bau­lich schon mal eini­ges abfangen.

  26. Als Anwoh­ner der Neu­bau­straße möchte ich mich auch mal zu Wort mel­den. Obwohl ich bestimmt kein Spiel­ver­der­ber oder Spie­ßer bin, hoffe ich trotz­dem dass die Stadt dem Umzug des Immer­hin nicht zustim­men wird. Ich hab sicher­lich nichts gegen Jugend­li­che und ich weiß auch dass eine neue Räum­lich­keit gefun­den wer­den muss. Aber als Mut­ter eines klei­nen Babys hab, ich echt null Bock auf laute Musik, Kotze, zer­schla­gene Bier­fla­schen bzw. Bier­lei­chen vor mei­ner Haustüre.

  27. Wir fei­ern die Hütte kurz und klein!

  28. Danke fürs Ver­brei­ten der Nach­richt! Abris­s­party fei­ern wir ja eigent­lich schon seit über 20 Jah­ren. Letz­tes Jahr dann ein Höhe­punkt, als einer die Tür vom Büro zuschlug und die halbe Decke run­ter­kam (gut, ein Unwet­ter war auch noch betei­ligt…). Wie auch immer, alle wei­te­ren Events im alten Immer­hin und auch alles über die neue Hei­mat geb ich recht­zei­tig bekannt. Emp­feh­lens­wert bleibt hier der Newsletter.

  29. hmm ich dachte eigent­lich dass die Party vor dem Haus mit der Sonne stattfindet.…wenn die Abriss­birne kommt ;-)

  30. Ich hoffe doch. Und die ist erst been­det, wenn die Abriss­birne durch die Wand kommt .. ;-)

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