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wuerzblog RT @Hazamelistan Frisch geschnitten: Skandalrennen auf der Schwimmstrecke http://t.co/intgISHI #blog 2 days ago

Besser als Fernsehen -- Dennis, Eberhard, Tommi und Andi

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Oh, schön war es ges­tern Abend. Zuerst war ich im Plei­cher­hof beim Auf­takt der 4. Staf­fel von my favou­rite tracks. So gegen 19.45 Uhr bin ich dort im Kel­ler auf­ge­schla­gen und dachte erst — Oh oh, das wird sehr über­sicht­lich! Außer mir war nur ein wei­te­rer Gast da. Aber kurz vor acht kam dann doch noch ein gan­zer Schwung an Besu­chern und der Raum war doch eini­ger­ma­ßen gefüllt. Aber ich hätte doch mit mehr Zulauf gerech­net, denn der Talk­gast Eber­hard Schel­len­ber­ger ist recht bekannt. Gut, viel­leicht nicht unbe­dingt in der der Alter­gruppe der durch­schnitt­li­chen MFT-Besucher, denn als Chef­re­dak­teur des Stu­dios Main­fran­ken mit Haupt­sen­de­plät­zen in Bay­ern 1 ist seine Fan­kurve doch eher grau­haa­rig.

Den­nis bohrte ein wenig in sei­nem Leben und sei­ner Arbeit herum, von sei­ner Kind­heit in Zeil am Main, sei­ner Zeit im Inter­nat und sei­nem schnel­len und ziel­stre­bi­gen Ein­stieg in den Jour­na­lis­mus und vor allem in das Radio­ge­schäft. Eber­hard erzählte von der Zeit, als Bay­ern 1 noch der monopolistisch-volkstümliche Sen­der war, als Bier­mösl­blasn — einer sei­ner Tracks — nicht gespielt wer­den durfte, von der Zeit, als die Pri­vat­sen­der ein­ge­führt wur­den, wo dann auch die öffentlich-rechtlichen Sen­dern den Arsch hoch­krie­gen muss­ten. Der Volun­tär Gün­ther Jauch hat in damals an der Pforte des BR in Mün­chen abge­holt, sein Bru­der ist Mit­schöp­fer des Aura-Luna-Projekts (auch ein Track von ihm).
Musi­ka­lisch war es recht ruhig, bis auf den 1. Track Bohe­mian Rap­sody von Queen wur­den eher dezente Töne ange­schla­gen. Aber es hätte mich auch eher gewun­dert, wenn er in die Heavy-Metal-Kiste gegrif­fen hätte.
Als Hid­den Track, bei dem der Talk­gast immer mit „Irgend­et­was” den Abend beschließt, spielte er noch einen Aus­schnitt aus der Versprecher-Sammlung des BR — war ganz wit­zig. :)

Ein net­ter Auf­takt zur neuen Staf­fel, wobei ich den Ein­druck hatte, dass auch Den­nis sich nach der Pause wie­der „Ein­re­den” musste, aber in der 2. Hälfte war er dann warm. ;) Net­ter Gast, net­ter Den­nis, nette Ver­an­stal­tung, die Track­list müsste heute oder mor­gen ist online sein.

Update: Im Zun­derblog gibt es auch einen Bei­trag zu der Veranstaltung.

Aber der Abend ging danach noch wei­ter. Wir sind, da my favou­rite tracks nicht zu lange gedau­ert hat, noch in Herrn Gerings gute Stube gehetzt, um noch wenigs­tens den Schluss des Live-Konzerts von Gui­ta­ra­tion X mit Tommi Tucker und Andi Bou­fon zu hören. Und gut dass wir es gemacht haben.
Viel los war dort nicht — zu unrecht. Tommi und Andi saßen läs­sig und gut gelaunt auf den Bar­ho­ckern und spiel­ten Gitar­ren­mu­sik von Feins­ten, gefühl­voll und spiel­freu­dig, selbst zu so spä­ter Stunde.

Uns so lie­ßen wir es und dort gut gehen, tran­ken eine Wein, lausch­ten der Musik, klau­ten uns Wasabi-Erbsen und quatsch­ten bis spät in die Nacht noch mit den Musi­kern, der Che­fin und mit uns. Ich habe schon lange nicht mehr einen so unter­halt­sa­men und unauf­ge­reg­ten Knei­pen­abend ver­bracht.
Lei­der ist mein ernst­ge­mein­ter Vor­schlag, Essen vom Vor­tag am nächs­ten zum hal­ben Preis als Früh­stück zu ver­kau­fen, bei der Che­fina nur mit hoch­ge­zo­ge­nen Augen­brauen quit­tiert wor­den. Schein­bar glaubt sie wirk­lich nicht, dass es Men­schen gibt, die schon zum Früh­stück Schwei­ne­bra­ten oder Gemü­se­pfan­nen essen kön­nen — und wol­len. ;-)

Zwei Ver­an­stal­tun­gen, die Spaß gemacht haben, aber lei­der recht schwach besucht waren. Was haben die gan­zen Leute ges­tern gemacht? Fern­se­hen geschaut? Da geh ich doch lie­ber zu den kos­ten­lo­sen Ver­an­stal­tun­gen und treffe Men­schen, das ist doch tau­send­mal unter­halt­sa­mer als irgend­ein CSI Miami, Dr. House oder sons­ti­ger vor­ge­kau­ter Käse.

Ich ver­stehe es ein­fach nicht.

3 Kommentare

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  2. Ich hänge krank in der Nähe mei­nes Bet­tes (alter­na­tiv auch drin) und kann bei mei­nem Aua im Kopf immer noch nicht schla­fen.….. Diens­tag war das ähnlich.… bin ich für das Nicht­er­schei­nen ent­schul­digt? ;)

  3. also ich als direkt „betrof­fe­ner” nach­bar würde es sehr begrü­ßen, wenn ich frühs mit einem schweinsbraten-omelett, leberkäs-brötli mit abs oder ähnli­chem emp­fan­gen würde (von wegen marmeladen-gedöns ;-)

    viel­leicht lässt sich ja die anre­gung umset­zen und man bekommt dann auch den fisch von letz­ter woche…

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