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Ein optischer Vorgeschmack zur Kampagne

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Die­ter Schnei­der von Buena la Vista hat mir gerade geschrie­ben, dass der ges­tern erwähnte Image­film nun online ist. Und es sei vor­an­ge­stellt: Es ist ein Pilot­film, also ein Ent­wurf. Da kann sich noch vie­les ändern.

Link: Provinz auf Weltniveau

Ich finde ich optisch gar nicht mal schlecht (frän­ki­sches Lob ;-) ), nur die letz­ten 8 Sekun­den gefal­len mir noch nicht so. ;-)

Via bue­na­log.

46 Kommentare

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  3. @ Claus Schrei­ner
    Offen gestan­den war ich hier nur als phi­lo­so­phie­ren­der Spa­zier­gän­ger unter­wegs, der gemäch­lich einem beschau­li­chen Weih­nachts­fest und Jah­res­wech­sel ent­ge­gen schlen­dert. Als Zaun­gast sozu­sa­gen, der über den Gar­ten­zaun hin­weg sei­nen Senf dazu­gibt – so wie von der Wü-AG gewünscht. Dass ich nun eine ganze Senf­fa­brik dazu­ge­ben soll, damit hatte ich nicht gerech­net. Mit die­sem Gedan­ken muss ich mich erst mal ver­traut machen und abwä­gen, wie viel Senf ich dazu­ge­ben möchte und kann — und wel­che Sorte. 
    Werde Ihnen Bescheid geben.
     

  4. Will­kom­men zur Sen­dung „Wir bas­teln uns ein Image“. Heute: Die Anmu­tung
    @ Die­ter Schnei­der:
    Wenn ich noch ein­mal den Ver­gleich mit Schwein­furt auf­greife, dann nur aus dem Grund, um Ihnen anhand die­ses Bei­spiels etwas zu ver­deut­li­chen. Ich sagte ja bereits, dass für mich die Anmu­tung der Anzei­gen und des Films eher dem Image des „alten Schwein­furts” ent­spricht. Und weil mir das so deut­lich ins Auge stach, habe ich mich ein­mal etwas näher mit der Anmu­tung beschäf­tigt und dabei über diverse Dinge gewun­dert. Wenn man die Geschichte bei­der Städte ver­gleicht so fällt auf, dass Schwein­furts heu­tige Bedeu­tung vor­ran­gig auf der Indus­tria­li­sie­rung gegen Ende des 19. Jhds. basiert. Schwein­furt war in ers­ter Linie Indus­trie. Far­ben wie Grau oder Blau wären hier (zwar nicht zwin­gend, aber) nahe lie­gend. Schau ich mich in Würz­burg und in des­sen Geschichte um, dann sehe ich Pracht­bau­ten (zum Teil aus dem lebens­fro­hen, üppi­gen Barock), ich sehe Fürst­bi­schöfe mit ihren Mätres­sen im Resi­denz­gar­ten lust­wan­deln (ob es so war, weiß ich nicht, aber vor­stel­len kann man es sich) und ich sehe Äbte, die sich ihre Wampe mit Wein voll kip­pen und mit saf­ti­gen Reb­hüh­nern mäs­ten. Kurz - ich sehe die pralle Lebens­freude. Also etwas sehr Emo­tio­na­les. Und wenn ich das mit weni­gen Far­ben aus­drü­cken müsste, würde ich ent­we­der Gelb-Rot oder Orange wäh­len. Diese geis­ti­gen Farb­spiel­chen haben mich schließ­lich neu­gie­rig gemacht und - ohne zu wis­sen, was mich erwar­tet (ich bin ja ziem­lich ahnungs­los) — hab ich ein­mal gegoo­gelt, wel­ches Wap­pen Schwein­furt hat. Und siehe da: es ist ein wei­ßer (sil­ber­ner) Adler auf blauem Grund – der farb­lich zum aktu­el­len Wer­be­auf­tritt passt. Das hat mich dann noch neu­gie­ri­ger aufs Würz­bur­ger Wap­pen gemacht. Und – na nu? – Schande über mich, dass ich das ver­ges­sen hatte: Würz­burg hat eine gelb-rote Fahne auf schwar­zem Grund.
    Jetzt könnte man natür­lich sagen: Was juckt mich das alte Würzburg-Wappen – wir leben im 21. Jahr­hun­dert. Ich hätte dabei aber ein ungu­tes Gefühl, denn: Eine Stadt ist ein gewach­se­ner Orga­nis­mus und kein Pro­dukt. Und wenn sich diese Stadt irgend­wann ein­mal für eine gelb-rote Fahne ent­schie­den hat, dann hat das m.E. auch etwas mit der Seele der Stadt zu tun. Selbst­ver­ständ­lich kann man Dinge auch ändern – denn eine Stadt ent­wi­ckelt sich ja auch wei­ter. Aber warum man sich aus­ge­rech­net von Gelb-Rot zu Grau (und Sepia) ent­wi­ckeln sollte, ist mir schlei­er­haft.
    Wei­tere Gründe, die für Gelb-Rot oder Orange spre­chen, sind der Wein­bau. Stich­wort: Roter Wein, gol­de­ner Wein. Aber auch das Wein­laub um die Zeit der Wein­lese. Diese Far­ben drän­gen sich in Würz­burg förm­lich auf. Rot und Gold – typisch auch für Fürs­ten (Macht und Prunk)(Würzburg als alter Herr­scher­sitz). Grau in Ver­bin­dung mit Sepia wirkt auf mich dage­gen eher nost­al­gisch und ein biss­chen schwer­mü­tig. Wie ein emo­tio­na­ler Klotz am Bein. Aber wer weiß? Viel­leicht pas­sen sie ja zu Würz­burgs Zukunfts­aus­sich­ten ;-)

    Noch ein paar Bemer­kun­gen zu den Bild­mo­ti­ven:
    Ich hatte ja schon erwähnt, dass Würz­burgs Stadt­bild – im Gegen­satz zu dem Schwein­furts – in Anzei­gen vor­zeig­bar ist. Das ist natür­lich stark unter­trie­ben. Denn als Würz­bur­ger, der tag­täg­lich an Bau­denk­mä­lern vor­bei­läuft, kommt einem die Wert­schät­zung für die eigene Stadt leicht abhan­den. Des­halb hab ich mal einen Blick in die Wiki­pe­dia gewor­fen. Klick und klick. Dabei hatte ich den Ein­druck: als Nicht-Würzburger würde mir alleine der Anblick eini­ger der dort gezeig­ten Motive Lust auf Würz­burg machen. (Dies ist bei der von Ihnen gewähl­ten objekt­haf­ten Dar­stel­lung nicht der Fall.) Und wenn ich dann noch lese, dass es dort den höchs­ten Bevöl­ke­rungs­an­teil an jun­gen Erwach­se­nen in ganz Deutsch­land gibt, täte dies meine Lust auf Würz­burg noch ver­stär­ken. Denn ich würde den­ken: ein Auf­ent­halt dort wirkt bestimmt wie ein Jung­brun­nen. Wie viele Städte gibt es, die ver­gleich­bare Bau­denk­mä­ler nicht bie­ten können?

  5. @Mario Leder­mann: „Hat man genü­gend Inter­views bei­sam­men, sucht man sich die bes­ten Sze­nen aus und schnei­det dar­aus einen Film – oder auch meh­rere, wenn es das Mate­rial her­gibt. Ans Ende setzt man dann als Auf­lö­sung: Würz­burg … Wis­sen, Wein und Welt­kul­tur.
    Wer den Film gese­hen hat, weiß dann ganz kon­kret, was es in Würz­burg gibt: Näm­lich Wis­sen, Wein und Welt­kul­tur sowie lus­tige Kin­der und um Ant­wor­ten ver­le­gene Erwach­sene.“
    Lie­ber Mario Leder­mann. Ihr Vor­schlag hat was und geht in die rich­tige Rich­tung. Wir fin­den: das ist eine wirk­lich krea­tive Wei­ter­ent­wick­lung unse­rer Grund­idee. Kön­nen Sie sich vor­stel­len, die­sen Ansatz mit uns zusam­men umzu­set­zen? Was benö­ti­gen Sie dafür?

  6. Zitat: „Was kommt eigent­lich raus, wenn Sie den SW-Claim durch das von Ihnen auf­ge­stellte Kri­te­ri­en­ras­ter lau­fen las­sen?„
    Weg von der klas­si­schen Indus­trie– und Malo­cher­stadt und schwer­punkt­mä­ßig hin zu zukunfts­träch­ti­gen Tech­no­lo­gien: das ist die Ziel­rich­tung von Schwein­furt, wenn ich mich recht erin­nere.
    Wel­che Bil­der haben Men­schen im Kopf, wenn sie das Wort Zukunft in Ver­bin­dung mit dem Namen einer Stadt hören? Sie könn­ten natür­lich auch an die Kris­tall­ku­gel einer Wahr­sa­ge­rin den­ken, aber ich ver­mute mal, sie den­ken eher an Zukunfts­tech­no­lo­gien. An das Leben von Mor­gen und wie man heute dar­auf gestal­tend Ein­fluss neh­men kann. Der Slo­gan hat inso­fern genau die Rich­tung und auch die Größe, die Schwein­furt anstrebt. Nicht zu eng, nicht zu weit. Mit viel Gestal­tungs­frei­raum für die Zukunft. Ob die­sen Slo­gan Schwein­furt auch in Zukunft aus­fül­len kann, ist eine Frage der Poli­tik. Doch das Pro­blem taucht bei jedem (Städte-)Slogan auf. Zum Zeit­punkt der Kam­pa­gne war Schwein­furt jeden­falls die dyna­mischste Stadt Deutsch­lands. Übri­gens eben­falls eine Eigen­schaft mit einer Affi­ni­tät zum Begriff Zukunft.
    Und „wir haben mehr auf Lager” ist m.W. nur ein Kampagnen-Slogan, um den Leu­ten zu sagen: „Hey, wir sind nicht mehr die alte Indus­trie­stadt. Wir haben uns geän­dert. Bei uns gibt es jetzt wesent­lich mehr. Zum Bei­spiel …” Er funk­tio­niert also nur in Ver­bin­dung mit der Kam­pa­gne.
    Ich zitiere mich mal selbst:
    „Ohne mich näher infor­miert zu haben, könnte ich ein­fach ein­mal wohl­wol­lend mut­ma­ßen, dass es sich bei den genann­ten Sprü­chen nicht um dau­er­hafte Städ­teslo­gans han­delt, son­dern ledig­lich um tem­po­räre, die einen kurz­fris­ti­gen, mir unbe­kann­ten Zweck ver­fol­gen. Einen Zweck, der sich nur vor dem Hin­ter­grund der jewei­li­gen Kam­pa­gne erschließt. Doch dann, das sollte man beden­ken, kön­nen sie ihre Bot­schaf­ten nur in Ver­bin­dung mit der Kam­pa­gne kom­mu­ni­zie­ren. Selbst wenn man für sol­che Fälle krea­tive, ori­gi­nelle Slo­gans ent­wirft, sind diese, wenn sie alleine ste­hen, rela­tiv nutzlos.”

    Es ist halt immer eine Frage der Stra­te­gie und wie man den Slo­gan ver­wen­den will. Ich per­sön­lich finde: ein leicht ein­gän­gi­ger Würzburg-Slogan, der wesent­li­che Merk­male der Stadt kom­mu­ni­ziert, wirkt auch nach der Kam­pa­gne noch wei­ter (z.B. weil man ihn auf einem Auto­auf­kle­ber liest) und bringt lang­fris­tig mehr Nut­zen.
    Zitat: „Der Film wurde von TV-Touring dan­kens­wer­ter Weise kos­ten­los erstellt.„
    Das dachte ich mir schon. Ist, wie gesagt, als solide Hand­ar­beit von mei­ner Seite nicht zu bemän­geln. Aber als Kon­zept schon. Das wird Würz­burg ein­fach nicht gerecht.

  7. Der virale Bume­rang:
    Leicht zu wer­fen,
    schwer zu fang‹

  8. @Mario Leder­mann: Danke, dass Sie sich mit unse­rer Arbeit aus­ein­an­der­set­zen. Schwein­furt hat ent­ge­gen Ihrer Annahme dabei keine Rolle gespielt. Der Claim ist von unse­rem Ber­li­ner Team ent­wi­ckelt wor­den, das vor dem Brie­fing Würz­burg kaum und Schwein­furt über­haupt nicht kannte. Schwein­furt als Bench­mark zu neh­men, wäre dann doch zu viel der Ehre. (Was kommt eigent­lich raus, wenn Sie den SW-Claim durch das von Ihnen auf­ge­stellte Kri­te­ri­en­ras­ter lau­fen las­sen?) Zu den Anzei­gen: Sie haben mit Ihrer Kri­tik voll und ganz recht. Die Bil­der sol­len ledig­lich Ide­en­skiz­zen vor­ge­ben, um die Umset­zungs­chance für den Claim anzu­deu­ten. Auch wenn mir das wie­der als Recht­fer­ti­gung aus­ge­legt wird: die Visua­li­sie­rungs­ideen sind BETA!!! Der Film wurde von TV-Touring  dan­kens­wer­ter Weise kos­ten­los erstellt.
    Bitte las­sen Sie in Ihrem Ide­en­fin­dungs­pro­zess für Würz­burg nicht nach. Sie sind auf einer inter­es­san­ten Spur. Wäre doch mal was Neues, wenn eine Stand­ort­kam­pa­gne Open Source ent­wi­ckelt wer­den würde. Keep on running!

  9. Ein paar Gedan­ken zu den Anzei­gen und dem Film
    Wenn ich mir die Anzei­gen betrachte, muss ich sagen: Ich kann die Denke des Urhe­bers gut nach­voll­zie­hen, da sie einem übli­chen Grund­mus­ter fol­gen. Inso­fern ist die Her­an­ge­hens­weise nicht prin­zi­pi­ell schlecht und die ein und andere Kri­tik m.E. etwas über­trie­ben (über den Slo­gan rede ich jetzt mal nicht). Ich habe mich aller­dings gefragt, was Buena la Vista bewo­gen haben könnte, sich aus­ge­rech­net für diese Art der Umset­zung zu ent­schei­den, und dabei konnte ich mich des Ein­drucks nicht erweh­ren, dass sich da irgend­je­mand zu stark von Schwein­furt hat blen­den las­sen. So nach dem Motto: „Macht uns mal so ›ne Kam­pa­gne wie die Schnü­del eine haben - aber bes­ser!” Das ist unge­fähr so, wie wenn eine Erd­beere gerne ein Apfel wäre, weil der höher hängt. Oder wie das Bäum­chen, das andere Blät­ter hat gewollt. klick Ist, wie gesagt, nur eine Ver­mu­tung. Doch Würz­burg ist Würz­burg und auf­grund sei­nes Cha­rak­ters völ­lig von Schwein­furt ver­schie­den. Schwein­furt hat sich aus einer klas­si­schen Indus­trie– und Malo­cher­stadt (grau) ent­wi­ckelt und strebt heute Rich­tung zukunfts­träch­ti­ger Tech­no­lo­gien (blau). M.E. ist es des­halb fol­ge­rich­tig, wenn Schwein­furt vor­ran­gig ratio­nal anspricht (was Emo­tion nicht gänz­lich aus­schließt). Doch genau dies tun auch die Anzei­gen von Buena la Vista. Jedoch in einer Anmu­tung, die eher zum klas­si­schen Schwein­furt gepasst hätte. Also Schwein­furt von ges­tern. Höre ich den Namen Würz­burg, dann denke ich vor­ran­gig an Kul­tur­schätze; die Gene­rie­rung, Ver­mitt­lung und Anwen­dung von Wis­sen sowie an den größ­ten Wein­bau­ort Nord­bay­erns (Oder gar Bay­erns? Keine Ahnung). Wie viele Städte von der Grö­ßen­ord­nung Würz­burgs gibt es in Deutsch­land, deren Stadt­bild so stark von Wein­ber­gen mit­ge­prägt wird und gleich­zei­tig so viele Bau­denk­mä­ler auf­weist? Im Gegen­satz zum Stadt­bild Schwein­furts ist das von Würz­burg in Anzei­gen vor­zeig­bar.
     Wenn ich diese Merk­male zusam­men­fasse, dann ist Würz­burg eine Stadt der Kul­tur, des Wis­sens und der „für frän­ki­sche Ver­hält­nisse” fei­nen Lebens­art. Inso­fern wäre für die Gestal­tung sehr viel mehr „Sonne” (bild­lich gespro­chen) und Gefühl wün­schens­wert.
    Was den Film betrifft: Der sieht nach soli­dem Hand­werk aus. Aller­dings in der Art, wie man sie hun­dert­fach in Fir­men­prä­sen­ta­tio­nen sieht. Dar­über hin­aus wirkt er aber genauso streng und ratio­nal (ohne Lebens­freude) wie die Anzei­gen – und zudem noch farb­los. Er hätte – genau wie die Anzei­gen – sehr gut zur ehe­ma­li­gen Malo­cher­stadt Schwein­furt gepasst.

  10. Zitat Alex: Der erklärt dir dann, dass du das ein­fach nicht ver­stan­den hast
    Kein Pro­blem. Ich hab auch Argu­mente. Hier: klick und hier: klick
    Ver­gleicht man den Slo­gan „Pro­vinz auf Welt­ni­veau” mit manch ande­ren deut­schen Städ­teslo­gans oder gar den euro­päi­scher Metro­po­len, dann ist er sogar rela­tiv gut. Damit will ich aber nur sagen, dass ich viele Städ­teslo­gans für rela­tiv nutz­los halte. Selbst dann, wenn sie krea­tiv sind.
    Dass „Pro­vinz” spon­tan über­wie­gend nega­tiv asso­zi­iert wird, das wird man selbst durch Schön­re­den nicht ändern. Aber auch das Wort „Welt­ni­veau” würde ich eher nicht ver­wen­den. Es klingt auf­ge­bla­sen, wie jemand, der sich selbst erhöht, und gleich­zei­tig wirkt es abs­trakt. Ver­sucht mal, euch ein Niveau vor­zu­stel­len. Was seht ihr da? Und was fällt jeman­dem, der Würz­burg nicht kennt, zuerst ein, wenn er „Welt­ni­veau” hört? Das kann m.E. alles Mög­li­che sein. Und ebenso ist es, wenn man den Slo­gan als Gan­zes betrach­tet.
    Näh­men wir an, ich würde von Würz­burg nur seine unge­fähre Lage ken­nen, dann könnte ich bei „Pro­vinz auf Welt­ni­veau” an alle Pro­vinz­städte und –orte in Fran­ken den­ken, aus denen irgend­et­was von Welt­rang kommt. Zum Bei­spiel Schwein­furt (ich denke, das muss ich nicht erklä­ren). Her­zo­ge­nau­rach (adidas/Puma). Arn­stein (größte Photovoltaik-Anlage der Welt). But­ten­heim (Geburts­ort von Levi Strauss). Sogar Stier­höf­stet­ten könnte das für sich bean­spru­chen (von dort stammt Robert Spetz­ler) siehe hier! … Würz­burg ist also wie Schwein­furt, Her­zo­ge­nau­rach, Arn­stein, But­ten­heim und Stier­höf­stet­ten. Das heißt: Der Slo­gan sagt über Würz­burg nichts aus, was Cha­rak­te­ris­tisch wäre. Und weil er nichts über Würz­burg sagt, erschei­nen dann in den Anzei­gen rechts unten immer die Schlag­worte „Wis­sen, Kul­tur, Gesund­heit”. Die sol­len dann die Info mit­lie­fern, die dem Slo­gan feh­len. Der Leser ist also gefor­dert, einen rela­tiv abstak­ten und unkon­kre­ten Slo­gan plus drei nicht zusam­men hän­gende Schlag­worte mit dem Namen Würz­burg zu ver­bin­den und zu mer­ken. Und damit ist er völ­lig über­for­dert.
    Meine Emp­feh­lung: Ver­schenkt den Slo­gan an Stier­höf­stet­ten. Da kann er nichts kaputt machen. Und er wirkt dort viel­leicht sogar so, wie er angeb­lich gedacht war. Denn einen klei­nen Knirps, der sich brüs­tet Mis­ter Uni­ver­sum zu sein, betrach­tet man ande­res als einen Erwach­se­nen, der dies tut.

  11. Bestimmt. Der erklärt dir dann, dass du das ein­fach nicht ver­stan­den hast und das andere Kon­zept viel bes­ser ist, weil.….….….….….….….….……

  12. @Ralf: Es gibt keine Garan­tie dafür, dass es funk­tio­niert. Doch damit es funk­tio­niert, müs­sen in psy­cho­lo­gi­scher Hin­sicht ein paar wich­tige Dinge beach­tet sowie die rich­ti­gen Fra­gen aus­ge­wählt wer­den. Wenn sich dann eine große Zahl von Kin­dern daran betei­ligt, die im gan­zen rele­van­ten Stadt­ge­biet unter­wegs sind, ist die Wahr­schein­lich­keit, gutes Mate­rial zu bekom­men, rela­tiv hoch. Die Kin­der soll­ten max. 10 Jahre alt sein — auf jeden Fall vor­pu­ber­tär (das sind die Fra­gen­stel­ler und Fil­mer) – und nicht jün­ger als 6 (die jün­ge­ren sind – sofern man sie über­haupt mit ein­be­zie­hen möchte — so etwas wie ein Extrasym­pa­thie­bo­nus).
    Und warum über­haupt Kin­der? … Weil man einem Erwach­se­nen mit Kamera mit wesent­lich mehr Vor­be­hal­ten gegen­über­tritt. Man ist da viel ver­krampf­ter und passt auf, dass man nichts Fal­sches sagt. Doch Kin­der mit ›ner Kamera nimmt man nicht so ernst. Da ver­hal­ten sich dann einige Pas­san­ten (groß-)mütterlich, (groß-)väterlich, gerührt, schul­meis­ter­lich, gön­ner­haft, belus­tigt, usw. Und wenn die Kids ihre Opfer schon beim Her­an­na­hen ins Visier neh­men, ist die Wahr­schein­lich­keit, dass man auf den Bil­dern breit grin­sende, amü­sierte Gesich­ter sieht, eben­falls hoch. Aus dem Zusam­men­tref­fen die­ser bei­den Wel­ten ent­steht rela­tiv leicht eine Situa­ti­ons­ko­mik, die dem Gan­zen viel Mensch­lich­keit und Sym­pa­thie ver­leiht.
    @Jens: Danke! :) Ich hab mich nicht ver­steckt. Bin nur erst jetzt auf das Thema gesto­ßen.
    @Nanni: Danke! Kann ich vor dem OK noch ein „voll” haben?
    @DayLight, Alex: Noch mal danke. Ich komme mir schon vor wie ein Kaba­ret­tist nach der Vor­stel­lung. Danke, danke! … Danke! … Bes­ten Dank! … Gibt’s viel­leicht auch ein paar Pfiffe und Buh-Rufe?

  13. Das finde ich auch mal wirk­lich gut. Tau­send­mal bes­ser als die­ser däm­li­che Pro­vin­zwelt­käse, der so toll sein soll, wenn er zum x-ten erklärt und inter­pre­tiert wurde.

  14. @Nanni: schöne neue Internet-Welt :)

  15. Der erste Con­tent zur gan­zen Image-Diskussion, bei dem ich wirk­lich sage: Jupp, genau so, das ist Würzburg!

  16. @ Jens.
    Stimmt, Leute wie Mario sind klasse und wich­tig. Kenne ihn lei­der (bis­her) noch nicht, habe aber gegoo­gelt und was  ich fand ist ok :-)

  17. @mario: Wo hast du dich bis­her ver­steckt. Das ist der mit Abstand beste Bei­trag den ich zum Thema bis­her gelesen/gehört habe. So könnte echt noch etwas dar­aus wer­den. Mach wei­ter so. Würz­burg braucht Krea­tive wie dich.

  18. @mario: Beim ers­ten Lesen dachte ich: „Was für ein Schmarrn!”. Aber dann konnte ich mich einer nagen­den Fas­zi­na­tion nicht ent­zie­hen — viel­leicht auch nur, weil es nach einem spa­ßi­gen Film klingt. :-)

    Und übri­gens: „Würz­burg … Wis­sen, Wein und Welt­kul­tur.” Gefällt mir schon viel besser.
  19. Ein paar Gedan­ken zum Image­film, Bezug neh­mend auf den Kom­men­tar von x23
    Ich spa­zierte an einem Wochen­ende ein­mal durch den Ring­park. Und wie ich so gedan­ken­ver­lo­ren vor mich hin schlen­derte, kamen zwei Mädels direkt auf mich zu – ca. 10 Jahre alt. Die eine hielt einen Kugel­schrei­ber in der Hand und etwas umständ­lich ein Klemm­brett auf dem Arm, mit dem sie auf­grund sei­ner Größe sicht­lich über­for­dert war. Ich musste schon grin­sen, wäh­rend sie näher kamen. Doch als sie mir ihre nun unaus­weich­li­chen Fra­gen stell­ten, wäre ich fast umge­fal­len vor Lachen. Ob ich denn arbeits­los sei und wenn nein, was ich denn arbeite … So oder so ähnlich frag­ten sie. Ich habe bestimmt ›ne halbe Minute gebraucht, um mich wie­der zu beru­hi­gen und zu ant­wor­ten. Diese bei­den hat­ten in ihrer Ernst­haf­tig­keit unfrei­wil­lig der­ma­ßen viel Charme und Komik, wie sie auch Comedy-Profis sel­ten auf die Bühne brin­gen. So gese­hen, liegt x23 mit sei­nem Vor­schlag gar nicht so dane­ben. Es kommt ein­fach dar­auf an, wer die Fra­gen stellt und wel­che Fra­gen. Ich stelle mir das fol­gen­der­ma­ßen vor:
    Kin­der von etwa 10 Jah­ren wer­den an einem son­ni­gen Tag paar­weise los­ge­schickt, um die Würz­bur­ger mit Fra­gen zu löchern. Dabei ist dar­auf zu ach­ten, dass jeweils ent­we­der zwei Jungs oder zwei Mädels zusam­men sind (evtl. noch ein drit­tes Kind, das noch jün­ger ist). Jedes Paar kriegt eine Hand­ka­mera mit Mikro. Es sollte bewusst keine erwach­sene oder sons­tige Begleit­per­son dabei sein. Die Kin­der fra­gen Pas­san­ten auf der Straße, Gäste in Würz­bur­ger Knei­pen, Stu­den­ten und Pro­fes­so­ren an der Uni, Ärzte und Pfle­ge­per­so­nal in den Kli­ni­ken, Omis und Opis im Alten­heim, Tou­ris­ten auf der Alten Main­brü­cke und vor der Resi­denz, etc. … Und was fra­gen sie?
    In Wein­lo­ka­len und Knei­pen fra­gen sie zum Bei­spiel, ob jemand Fer­di­nand Oechsle kennt, wie der latei­ni­sche Fach­aus­druck für den Wein­stock lau­tet, was man unter einem Sau­ser und einem Brem­ser ver­steht. Einen Wein­händ­ler fra­gen sie, in wel­cher Ein­heit das Most­ge­wicht gemes­sen wird. Einem Pas­san­ten drü­cken sie einen Foto­ap­pa­rat in die Hand und fra­gen ihn, ob er eine Rönt­gen­auf­nahme von ihnen machen könnte und wenn nein, wes­halb nicht. Musik­stu­den­ten fra­gen sie, wann Walt­her von der Vogel­weide gelebt hat und ob sie ein Lied von ihm vor­sin­gen könn­ten. Usw. usw.
    Hat man genü­gend Inter­views bei­sam­men, sucht man sich die bes­ten Sze­nen aus und schnei­det dar­aus einen Film – oder auch meh­rere, wenn es das Mate­rial her­gibt. Ans Ende setzt man dann als Auf­lö­sung:
    Würz­burg … Wis­sen, Wein und Welt­kul­tur.
    Wer den Film gese­hen hat, weiß dann ganz kon­kret, was es in Würz­burg gibt: Näm­lich Wis­sen, Wein und Welt­kul­tur sowie lus­tige Kin­der und um Ant­wor­ten ver­le­gene Erwach­sene.
    Und wenn nicht, dann hat’s wenigs­tens Spaß gemacht und die Kids haben was gelernt.
    Und noch was: Keine Musik. Auch nicht im Abspann. Und nach dem Abspann kommt dann noch mal ein Kind, das – frei for­mu­liert – in die Kamera sagt: „Laut Pro­gnos Zukunfts­at­las 2007 hat Würz­burg deutsch­land­weit den höchs­ten Bevöl­ke­rungs­an­teil an jun­gen Erwach­se­nen. Haben Sie das schon gewusst?„
    Ich finde, wenn man schon irgendwo die Num­mer 1 ist, dann sollte man das auch sagen. Denn ein „jun­ges Würz­burg” macht die Stadt ja auch attraktiv.

  20. Pro­vinz ist immer im Kopf, nicht auf der Land­karte! Mehr hier: http://buenalog.de/2008/11/27/.….landkarte/

  21. …ich ver­lier ein biss­chen den über­blick… bei wel­cher wer­be­agen­tur arbei­tet jetz der benno? egal… was mich aber ein ganz klein wenig inter­es­si­ern tät, das ist die mei­nung des würz­bur­ger oberindianers…

  22. „Mehr braucht man für nen viral auch nich”

    Wenn es so ein­fach ist, wieso machst Du es dann nicht sel­ber? (Für ein Space­ship braucht man schließ­lich auch nur ein biß­chen Stahl und ein paar Düsen, oder?) Viel­leicht, weil es nicht so ein­fach ist, eine Wer­be­kam­pa­gne zu ent­wi­ckeln, über die eine ganze Stadt spricht. Viel­leicht auch, weil es nicht so ein­fach ist, wirk­lich humor­voll und sub­stan­zi­ell zu sein — und dabei noch jeden ein­zel­nen anzu­spre­chen. Viel­leicht auch, weil es ein Wider­spruch in sich ist, poin­tiert und fokus­siert zu sein und dabei kei­ner­lei Iro­nie benut­zen oder gar erwar­ten zu dürfen.

  23. Mehr braucht man für nen viral auch nich, Benno. Übri­gens hab ich nich behaup­tet ein Top-Werbepraktikant zu sein. Top-Werber sind das hier trotz­dem, was sich ganz ein­fach an den Aus­zeich­nun­gen able­sen lässt.

  24. wo ist der Link zum Vorschlag?

  25. „Am bes­ten mit viel Witz und Charme.” 

    Wow und Aha, X23, das ist äußerst ein­falls­reich. So sieht es also aus, wenn ein Top-Werbepraktikant einen „erfolgreichen” Viralfilm kon­zi­piert. Schapoh.

  26. Hier mal ein klei­ner Vor­schlag wie man es bes­ser machen könnte. Wieso zeigt man nicht typisch Würz­bur­ger Figu­ren. Lässt sie die Stadt vor­stel­len. Am bes­ten mit viel Witz und Charme.

    Könnte nen erfolg­rei­chen Viral geben.

  27. Mach gerade in ner gro­ßen Deut­schen Wer­be­agen­tur in Ham­burg für 6.Monate ein Prak­ti­kum. (z.B. Audi…)

    Und ich sag nur eins. Die Top-Werber hier wür­den sich tot­la­chen die­sen Film als opti­schen lecker­bis­sen zu bezeich­nen. Das is ne bil­lige anein­an­der­rei­hung von Fotos. Ohne kon­zep­tio­nel­len Hin­ter­ge­dan­ken. Ohne Idee. Davon abge­se­hen das der Film auch noch ver­gilbt aussieht. 

    Viel­leicht sollte diese AG sol­che Auf­träge mal an Agen­tu­ren aus­ser­halb Würz­burgs ver­ge­ben. Die sind in Wü näm­lich auch Pro­vinz. Aber nicht auf Weltniveau.

  28. Der Film ist eine hand­werk­li­che Kata­stro­phe. Und wenn der Mar­ke­ting­plan ernst­haft darin bestand, mit einer sol­chen Aktion Würz­burg über­all ins Gespräch zu brin­gen… ja, dann passt der Spruch wirk­lich perfekt.

  29. Das ganze — die Kam­pa­gne, der Spruch, die Akteure, die Reak­tio­nen, die Dis­kus­sio­nen — ist ein­fach klasse pro­vin­zi­ell und amü­sant. Bitte nicht auf­hö­ren, setzt da bite noch was drauf! Und seht es wei­ter­hin unver­bis­sen sport­lich: Die einen haben mehr auf Lager, die ande­ren weni­ger. Herz­li­che Grüße aus der Nachbarschaft!

  30. der film spie­gelt für mich den anspruch der kam­pa­gne wider. ein­fach provinziell.…eine unkrea­tive anein­an­der­rei­hung von bildsequenzen..welt-headlines, musik drun­ter claim zum schluß, fer­tig. was soll an dem film beson­ders sein? ich kann nichts erken­nen. er ist ein­fach nur lang­wei­lig. viel­leicht ist es ja die tak­tik der würz­burg ag und der wer­be­agen­tur, erst mal was halb­pro­fes­sio­nel­les als noch nicht fer­tig vor­zu­stel­len und dann die reak­tio­nen abwarten…

  31. Wenn man jetzt schon die Beson­der­hei­ten im Klei­nen sucht sollte man sich damit anfreun­den, dass wir wirk­lich Pro­vinz sind.

    Würz­burg — hät­ten wir keine Schleuse würde auch der Main abhauen.

    Ich finde es gera­dezu lächer­lich die Ableh­nung nun so zu ver­kau­fen, dass man „ja nur Auf­merk­sam­keit” wollte. Ich begrüße meine Kun­den ja auch nicht mit dem Satz: „Na Du Schnö­sel, heute schon die Frau geschla­gen” um deren Auf­merk­sam­keit bei einer Prä­sen­ta­tion zu erhalten.

  32. Möge der Stein an uns vor­rü­ber rollen!

    Sience and Wines and Baroque-›n‹-Roll ;-)

  33. „Würz­burg in Deutsch­land als Stadt mit einem außer­ge­wöhn­li­chen Pro­fil wahr­ge­nom­men wer­den und nicht als Spiel­ball zwi­schen Nürnberg,…”

    Aller­dings, als Stadt, die sich klamm­heim­lich aus Metro­pol­re­gio­nen stiehlt, weils plötz­lich alles ganz anders ist. Man macht sich selbst zum Spiel­ball!
    Doch zurück zum Thema. Außer­ge­wöhn­li­ches Pro­fil. Da kann ich nichts erken­nen. Man hat ein paar High­lights, und viele „Low­lights” wie jede besch*** mit­tel­große Stadt in Deutsch­land. Die Uni ist in man­chen Berei­chen ganz gut, die Bau­sub­stanz brö­ckelt wie über­all. Nah­ver­kehr ist grot­ten­schlecht. Selbst­wahr­neh­mung ist dage­gen top! „In Würz­burg fängt der Süden an”, das ist sehr gut, finde ich. „Klein, aber Wein” auch. Nur keine bil­li­gen Wort­spiel­chen mehr mit „Main”. Und mot­tet die Pi-Wurst ein! Meine Ver­su­che, das grie­chi­sche Alpha­beth aus Wurst zu model­lie­ren, habe ich beim Gamma frus­triert been­det. Die Col­lage mit dem Mau­laf­fen­bäck: Weg! Jede Stadt hat eine Gast­stätte mit nem Blech­schild. Das ist nichts Besonderes.

  34. geile stra­te­gie! erst „müll” vor­le­gen — damit wilde dis­kus­sion pro­vo­zie­ren, und am end sol­len dann andere eine gute lösung fin­den ;-) geile stra­te­gie! neuer trend wär das sicher kei­ner… aber viel­leicht ein revival?

  35. @ Renate: Sorry, aber jetzt!

    Die Vor– und Nach­teile der Region Würz­burg wer­den im Zusam­men­hang mit dem Slo­gan „Pro­vinz auf Welt­ni­veau“ dis­ku­tiert. Wie zu erwar­ten war, pola­ri­siert er in der Bevöl­ke­rung. Zwei gegen­sätz­li­che Begriffe haben dafür gesorgt, dass mit wenig (kei­nem Geld) viel Auf­merk­sam­keit erreicht wurde. Wenn wir unsere Stadt, bzw. unsere Region auch bun­des­weit ins Gespräch brin­gen wol­len, müss­ten wir die ver­meint­li­chen Gegen­sätze Würz­burgs krea­tiv kom­mu­ni­zie­ren, d. h. gegen­über­stel­len: z. B. Kaviar u. Zucker­rü­ben, Glau­ben u. Wis­sen (Kir­che u. Uni), Schop­pen­fet­zer u. Spit­zen­wein, etc. Wenn es uns hier gelingt „Gold-Ideen“ zu ent­wi­ckeln brin­gen wir nicht nur Würz­burg als Krea­tiv­stadt nach vorne, son­dern die Urhe­ber der Ideen soll­ten damit Krea­tiv­preise gewinnen.

    Liebe Freunde Würz­burgs und Mit­strei­ter, schenkt die­ser Stadt min­des­tens eine Idee von Euch. Zeigt Deutsch­land, wo und wie Würz­burg ist.
    Wir, die Würz­burg AG, hel­fen nach Kräf­ten bei der Ver­öf­fent­li­chung Eurer Ideen. Auch wenn es um die visu­elle bzw. tech­ni­sche Umset­zung geht kön­nen wir hel­fen.
    An alle, die das Kon­zept ableh­nen, habe ich nur eine Bitte: bleibt kri­tisch, aber kon­struk­tiv. Wir haben hier eine Chance was Ein­ma­li­ges in Deutsch­land zu schaf­fen. Web sei Dank könnte Würz­burg in Deutsch­land als Stadt mit einem außer­ge­wöhn­li­chen Pro­fil wahr­ge­nom­men wer­den und nicht als Spiel­ball zwi­schen Nürn­berg, Frank­furt u. …

    Der Stein rollt. Wir brau­chen jedoch jetzt Eure Krea­ti­vi­tät und Euer Net­wor­king.
    Schon jetzt vie­len Dank für Eure Unter­stüt­zung. Schickt Eure Ideen in Form von Fotos, Lay­outs, Pod­casts, Manu­skrip­ten, etc. an info@wuerzburg-ag.de. Bei Rück­fra­gen stehe ich gerne zur Ver­fü­gung. 0931–66633-0 — D. Schneider

  36. @renate: Nicht ver­wun­der­lich, Würz­blog ist das virale Pferd und brandt-aktuell.de ein poli­ti­scher Hebel. ;-)

  37. Inter­es­san­tes Detail am Rande: Herr Schnei­der hat sich hier im Würz­blog
    noch gar nicht zu Wort gemel­det, obwohl hier die inten­sivste Dis­kus­sion
    statt­fin­det. Bei brandt-aktuell.de dage­gen schon mehr­mals. Selt­sam,
    oder?

  38. @Joe
    Das wäre auch eine Idee. Aber der Claim kam schon vor dem 11.11. auf. Ich bin mir aber fast sicher, dass Wal­traud & Marie­chen oder andere Komö­di­an­ten gerne die­ses Thema auf­grei­fen. Es lässt sich auf viel­fäl­tige Weise aus­schlach­ten ;-)

  39. ich hab ja immer noch ein biss­chen den ver­dacht, dass die ganze aktion nicht grund­los zur faschings­zeit abge­zo­gen wird… stimmts? ja? der würz­bur­ger „kar­ne­val” hat es als motto abge­lehnt, und die würz­burg ag hat dann gleich zuge­schla­gen… oder? oder nicht?

  40. „Würz­burg, mehr als Pro­vinz„
    „Ver­gesst die Pro­vinz — Würz­burg auf Weltniveau”

  41. Aber man kann auch
    http://www.wuerzburg-ag.de/provinz-auf-weltniveau
    ein­ge­ben, was auf die glei­che Seite führt.

    Ok, die Adresse ist ein biß­chen län­ger, aber immer­hin spie­gelt sie dann den kom­plet­ten (mei­ner Mei­nung nach übri­gens auch nicht ganz glück­lich gewähl­ten) Slo­gan wider.

    „Pro­vinz” mag viel­leicht für man­che eine posi­tive Bedeu­tung haben, aber halt nicht für alle (inkl. mir). Und dann sollte man das halt auch nicht in einem Wer­be­slo­gan verwenden…

  42. Es wurde ja schon aus­rei­chend über den zusam­men­hang zwi­schen den Wör­tern im Slo­gen dis­ku­tiert und das Pro­vinz wenn über­haupt nur mit dem zusatz auf Welt­ni­veau geht. Wenn ich mir dann aber die Web­adresse anschaue http://www.…/provinz find ich das nicht gut. Alleine daran erkenne ich für mich das Pro­vinz ein­fach zu Schlag­kräf­tig ist um es mit Welt­ni­veau wie­der in ein andere Licht zu rücken. Find des Slo­gan immer­noch doof.

  43. das gegen­teil von gut ist gut gemeint.…

    resi­denz und uni wer­den ein­fach nicht benannt…die würz­bur­ger wis­sen, was sich hin­ter welt­klasse und welt­meis­ter ver­steckt. andere nicht. beim juli­us­spi­tal geht das in ord­nung, bei roent­gen ist es schon schwie­rig genug.

    naja…und über koenig&bauer bei sol­chen mel­dun­gen sollte man auch noch mal dis­ku­tie­ren:
    http://de.reuters.com/article/.….5820081114

  44. In dem Zusam­men­hang finde ich den Slo­gan über­haupt nicht so schlecht. Fürs sich alleine halte ich trotz­dem für eher unglück­lich gewählt.

  45. Ja!
    Aber bitte ohne den Abspan!

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