Würzblog
Das läuft gerade bei Radio Würzblog: „Endorphine“ von Jazz Ohne Strazz

Man muss nur gucken

| 4 Kommentare

In der Main­post stand heute ein flam­men­der Kom­men­tar für den zu instal­lie­ren­den Bau­kunst­bei­rat und für mehr Trans­pa­renz bei Stadt­bauf­ra­gen. Da war auch zu lesen:

Jetzt wol­len Ober­bür­ger­meis­ter und Stadt­rat mehr Offen­heit in der Bau­kul­tur wagen: Ers­tens sol­len Basis­in­for­ma­tio­nen wie Höhe und Breite eines geplan­ten Neu­baus nicht top secret sein.  

Ein heh­res Ziel, dem ich im Prin­zip völ­lig zustimme. Aber: Die Basis­in­for­ma­tion des Neu­baus in dem als Bei­spiel gebrach­ten Hoch­hau­ses in der Augus­ti­ner­straße stan­den auf den Ent­wurfs­plä­nen. Und die wur­den öffent­lich aus­ge­stellt. Zehn Tage lang.  Das ist nicht meine Vor­stel­lung von „top secret”.

Man muss sich halt auch für die Sachen inter­es­sie­ren — und nicht erst kurz vor der Ent­schei­dung das Jam­mern anfangen.

4 Kommentare

  1. Ich denke mal die Poli­ti­ker  w i s s e n  schon worum es geht, stel­len sich aber dumm, sobald es nicht so gelau­fen ist wie sie es geplant haben. Ob in der Kom­mu­nal– oder Staats­po­li­tik das ist ganz egal.

  2. Na prima, das ist aber nicht nur in Würz­burg so. Ich glaube, Poli­ti­ker infor­mie­ren sich gene­rell nicht allzu genau, über die Dinge über die sie abstimmen.

    Erst neu­lich gese­hen, eine Aus­sage der Kanz­le­rin. Die Schul­den der DDR wären in einem Erblass­fonds gebün­delt wor­den und soll­ten getilgt wer­den. Die Aus­sage: Die Schul­den seien nun alle­samt getilgt, tat­säch­lich sind sie in den Schul­den­sack des Staa­tes geflos­sen und nur ein Teil wurde getilgt, die gesamte Schul­den­last hat sich erhöht.

    Also zeigt sich, egal, ob ganz oben oder im Stadt­rat, viele Poli­ti­ker wis­sen ein­fach nicht, wovon sie reden und scheuen eine ent­spre­chende Recherche.

  3. Das ist ja das Typi­sche in Würz­burg, schein­bar wird immer erst geme­ckert, wenn man Zah­len in der Zei­tung gestan­den waren. Der Architekten-Wettbewerb ist ja schon län­ger her, da hat sich KEIN Wider­stand geregt.

    Schilda ist gut orga­ni­siert gegen unsere Pfei­fen im Stadtrat.

  4. Gott, wo kämen wir hin, wenn sich der Stadt­rat auch noch infor­mie­ren würde über was er abstimmt.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*