Ja, es ist ein bisschen wie auf einem Grab tanzen. Aber nur ein bisschen, vor allem ist es eine günstige und wohl hart erkämpfte Möglichkeit zum Tanzen. Worum es geht?
Am Samstag, 2. Mai 2009, ist Gay-Party. Nicht ungewöhnlich soweit. Ungewöhlich ist — mittlerweile — der Ort der Schwulen– und Lesben-Party. Getanzt wird nämlich im AKW. Das WUF, das schwulesbische Zentrum in Würzburg, hat es in wochenlanger Arbeit tatsächlich geschafft den Insolvenzverwalter des AKW weichzuklopfen — oder hartzuklopfen? — und ihm die Erlaubnis aus den Rippen — oder sonstwo — geleiert, eine letzte Gay-Party im AKW zu veranstalten.
Also Homos und Heten, besucht ein letztes Mal die Mutter und den Vater aller Gay-Partys in Würzburg — und genießt noch ein letztes Mal das AKW. Es sei denn der Insolvenzverwalter wird wieder rangenommen. ![]()

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