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Nachtrag: Mein Mini-U&D 2009

| 4 Kommentare

Gibt es eigent­lich einen Schutz­pa­tron der Blog­ger? Wenn ja, dann meint er es zur Zeit nicht gut mit mir. In der letz­ten Woche war ich krank, da war an Blog­gen nicht mal zu den­ken, dann hatte ich Besuch, hab spon­tan und not­fall­mä­ßig bei einem Umzug gehol­fen und musste auch noch die ver­lo­rene Arbeits­zeit nach­ho­len — da ist etli­ches auf der Stre­cke geblieben.

Aber ein paar Sachen muss ich nach­ho­len, fan­gen wir doch mal mit dem Umsonst und Draus­sen an, zu dem ich wegen einer Fami­li­en­feier nur am Frei­tag konnte.

Ich war im Vor­feld etwas skep­tisch, ob das mit den neuen Bühne so toll wird. Aber ich muss sagen, ich fand es gut. Die neue große Draussen-Bühne sah ziem­lich cool aus, vor allem nachts, wenn sie mit Licht­ef­fek­ten bedeckt war. Die Drinnen-Bühne am ande­ren Ende sah von außen auf der Zeich­nung, die ich bei der Pres­se­kon­fe­renz gese­hen habe, bes­ser aus als in Wikrlich­keit. Es war ein gro­ßes Bier­zelt. Doch drin­nen wirkte sie groß­zü­gig und die gute Büh­nen­deko hat Atmo­sphäre gemacht.

Was beim U&D aber wirk­lich zählt, das ist die Musik. Und da hab ich am Frei­tag gute gehört. Sehr ange­tan war ich von Space­ship Bis­marck. End­lich seit lan­gem mal wie­der eine Band in klas­si­scher Beset­zung die sich traut, minu­ten­lange Instru­men­tal­stü­cke zu spie­len, mein Progrock-Herz ging über vor Freude.

Gold Minor ließ ich zu Guns­ten von Aloha from Hell links lie­gen, was lei­der eine Fehl­ent­schei­dung war. Die Shoo­ting­stars aus Aschaf­fen­burg spie­len Rock — das machen viele andere Bands aber auch. Das Aloha from Hell-Konzert auch eines die­ser „all­täg­li­chen” Kon­zerte im Cairo, B-Hof oder Immer­hin sein kön­nen, ohne das sie da beson­ders ange­nehm oder unan­ge­nehm auf­ge­fal­len wären. Was zu dem Schluss führt, das AFH ent­we­der völ­lig über­be­wer­tet ist oder dass alle ande­ren Band, die auf die­sen klei­nen Büh­nen spie­len, auch bei VIVA und Kon­sor­ten lau­fen soll­ten. Ich gebe zu, ich habe mehr erwartet.

Nett war auch die U25-Bühne. Die jun­gen — sehr jun­gen — Bands, die da spiel­ten mach­ten ihre Sache wirk­lich nicht schlecht. Ich schöpfe wie­der Hoff­nung für die musi­ka­li­sche Zukunft. ;-) Inter­es­sant war, das bei den Bands immer einer dabei ist, der aus­sieht, als hätte Mutti ihm vor dem Auf­tritt noch die Haare selbst geschnit­ten. ;-) Other Generation’s Anthem und Unter­ta­gen (ich ver­mute mal der Band­name ist ein Wort­witz auf „Über­nach­ten” — oder ich hab’s ein­fach nicht ver­stan­den) werde ich auf jeden Fall im Auge behalten.


Für die einen ist es ein­fach eine beschis­sene Cover­band, für die ande­ren ist es ganz, ganz nah am Ori­gi­nal — Bon’s Balls. Zum Kon­zert muss ich nicht viel sagen — We salut you! :-) Und die Light­show dazu war auch sehr geil!

Johanna Zeul war zwar nur Ersatz­frau für Fuenf, aber ich kann mir kaum vor­stel­len, dass der Abend auf dem U&D-Gelände lus­ti­ger hätte enden kön­nen. Wit­zig, böse, char­mant, dre­ckig, lau­nig, schrill, ener­gisch und span­nend ent­spannt — und das alles nur mit einer Gitarre. Grandios!

Abends konnte ich mich ent­schei­den zwi­schen einer vol­len Post­halle und einem klei­ne­rem und damit noch vol­le­ren Plei­cher­hof — ich habe mich für die Sterne in der Post­halle ent­schie­den. Gute Wahl!

Weißt du mehr zum Thema „Umsonst und Draus­sen”? Dann schreibe dazu etwas im WürzburgWiki.

4 Kommentare

  1. blöde Schwei­ne­grippe!

  2. Ich war das kom­plette WE vor Ort :) Zum Glück hat das Wet­ter (vom Sonn­tag­abend mal abge­se­hen) mit­ge­spielt, freue mich schon auf nächs­tes Jahr.

  3. Ach übri­gens — gab es da einen Zusam­men­hang zwi­schen der Fami­li­en­feier und der Krank­heit?
    Kannste ja heute abend beim Blog­ger– und Twitter-Stammtisch mal zum Bes­ten geben.

  4. 12 Tage war der König krank (und beschäf­tigt), jetzt bloggt er wie­der, Gott sei Dank!

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