Würzblog

Historische Orte des Genusses angeschaut

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13.09.2009Ges­tern war ich mal beim Tag des offe­nen Denk­mals, bei dem Thema „His­to­ri­sche Orte des Genus­ses” musste ich ein­fach hin. :-)

Ich habe die Füh­rung „His­to­ri­sche Gast­höfe und Cafés” mit­ge­macht. War ganz inter­es­sant, ein wenig von der Geschichte des Reichs­ap­fels zu hören (jetzt Monte Mare), vom Wer­de­gang des Barock­ge­bäu­des, in dem jetzt CU und Enchil­ada sind. Ich habe erfah­ren, dass in der Cas­tell­bank frü­her eine Wirt­schaft (Wit­tels­ba­cher Hof) war, was ich vom Fal­ken­haus schon wusste.

Es war eine schöne Füh­rung, ohne gro­ßen Weh­mut des Kunst­his­to­ri­kers, der ein­fach nur auf­ge­zeigt hat, dass sich Würz­burg schon immer stän­dig gewan­delt hat und das auch wei­ter­hin tun wird — und da ist nicht schlimm. Damals hiel­ten die Bür­ger den Barock auch für eine neu­mo­di­sche Spin­ne­rei, ebenso den Rokoko. Gebäude wur­den oft umge­nutzt, ver­än­dert, halb abge­ris­sen, Fas­sa­den ver­än­dert und modern­siert.  DAS his­to­ri­sche Würz­burg gab es nie, es gab immer nur EIN his­to­ri­sches Würz­burg, das Jahr­zehnte spä­ter schon wie­der anders aus­sah. Das sollte jeden Freund von Würz­burg doch beru­hi­gen — und sogar den Verschönerungsverein.

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