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wuerzblog RT @wuevent Heute um 20:00 Uhr: Charles Bukowski - Abend (Theater Ensemble) http://t.co/J6WcbvDC #konzert #lesung #lyrik #würzburg 1 day ago

Frankenhalle voran

| 1 Kommentar

Har­mo­nisch war es ges­tern beim „Kul­tur­Raum Fran­ken­halle”. Ich habe jetzt gar nicht viel Zeit zum Schrei­ben, da ja gleich schon die Anschluss­ver­an­stal­tung „Pro­gramm­kino” beginnt. Darum nur ein paar Stich­punkte, die mir zum gest­ri­gen Abend einfallen.

  • Es war ganz gut besucht, so um die 100 Leute wer­den schon im Bocks­horn gewe­sen sein. Sehr bunt gemischt, von jung bis alt war alles vertreten.
  • Der Umbau der Fran­ken­halle für die Zwi­schen­nut­zung der Thea­ter­sa­nie­rung und für die anschlie­ßende Nut­zung als „Kul­tur­halle” hat bei der Stadt eine sehr hohe Prio­ri­tät, das Areal „Alter Hafen” soll wei­ter kul­tu­rell erschlos­sen wer­den. Man muss aber die erfor­der­li­chen 9,5 Mil­lio­nen Euro irgend­wie zusammenbekommen.
  • Das Main­fran­ken­thea­ter könnte nicht spon­tan umzie­hen, es braucht 1,5 — 2 Jahr Vor­lauf­zeit für Ver­träge, Logis­tik, Orga­ni­sa­tion, etc.
  • Laut Stadt­käm­me­rer könnte es — wenn alles hin­haut und För­der­mit­tel recht­zei­tig und aus­rei­chend zu Ver­fü­gung ste­hen und die Pläne fer­tig sind — schon die­sen Herbst mit dem Umbau los­ge­hen. Das Thea­ter könnte dann in der Spiel­zeit 2012/13 in der Fran­ken­halle, zwei Jahre spä­ter könnte die Sanie­rung des Thea­ters been­det sein und die Fran­ken­halle einer all­ge­mei­nen kul­tu­rel­len Nut­zung zur Ver­fü­gung ste­hen. Könnte.
  • Die Fran­ken­halle als Kul­tur­halle soll eine Bür­ger­stif­tung (ver­mut­lich bis dahin die 150. Stif­tung in der Statd) betrei­ben. Die Stif­tung soll wirt­schaft­lich arbei­ten und muss den Spa­gat zwi­schen Kul­tur und Kom­merz hal­ten können.
  • Der Vor­bau an der Veits­höch­hei­mer Straße wird wohl abge­ris­sen wer­den und an der Stelle ein neues Gebäude errich­tet wer­den. In dem Bau könnte das Bürger-Programmkino sei­nen Platz finden.
  • Auch der Stall wird — das ist der hin­tere Teil der Fran­ken­halle — wird wohl abge­ris­sen wer­den, da er zu marode und nicht erhal­tens­wert ist.
  • Da die Fran­ken­halle im Wohn­ge­biet steht, wird es wohl keine Punk-Konzerte dort geben oder andere laute Ver­an­stal­tun­gen. Kommt aber auch auf die Schall­däm­mung des fer­ti­gen Gebäu­des an. Sie wird also keine Kon­kur­renz zur nahen Post­halle sein — sofern es diese bis dahin über­haupt noch gibt.
  • Die Thea­ter­leute sehen die Spiel­zeit in der Fran­ken­halle eher als künst­le­ri­sche Her­aus­vor­de­rung, gerade dass die Bühne von drei Sei­ten von Zuschau­ern umge­ben sein wird. Zeit für Thea­ter wie Shake­speares Zei­ten.
  • Die Idee, zwi­schen Kul­tur­spei­cher und Fran­ken­halle einen durch­ge­hen­den Platz zu schaf­fen und die Veits­höch­hei­mer Straße in dem Bereich in einen Tun­nel zu ver­le­gen, ist reiz­voll, aber das wer­den im bes­ten Fall unsere Kin­des­kin­der erleben.

Schauen wir wie es wei­ter­geht, denn es geht wohl wei­ter. Es ist zumin­dest gut zu wis­sen, dass ich vor zwei Wochen nicht umsonst aus der Fran­ken­halle aus­ge­zo­gen bin.

Ein Kommentar

  1. wie — Du hast da auch gewohnt??
    das wusste ich nicht ;)
    Gruß und hab Dank für Dei­nen Bericht,
    Stefan

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