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Mobile Espressobar in Würzburg

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Mobile Espressobar

Heute kam ich von der Mit­tags­pause im Cen­trale zurück und glaubte nicht rich­tig zu sehen — im Hof des Alten Zoll­amts am Alten Hafen stand eine mobile Espress­o­bar (für Dep­pen: Express­o­bar). Barista Davide fährt mit sei­nem Drei­rad tags­über ver­schie­dene Stadt­orte in Würz­burg an und bie­tet dort Espressi, Cap­puc­cini (Cap­puc­ci­nosse) und Latte Mac­chiati (Latte Mat­sch­iatosse) und ein wenig Gebäck an. Net­ter Ser­vice für eine Gegend, in der das Kof­fe­in­mo­no­pol bis­her fast nur bei der Shell-Tankstelle lag.
Der Kaf­fee ist eine 50/50-Mischung (Hälfte Ara­bica, Hälfte Robusta), wel­che für den deut­schen Filterkaffee-Gaumen etwas kräf­tig wir­ken kann. Aber Hey — das ist ita­lie­ni­scher Kaffee!

Die mobile Espress­o­bar fin­det man ca. von 7 — 9 Uhr an der Tala­vera, von 12 — 14 Uhr im Hof des Alten Zoll­amts (gegen­über vom Pfann­ku­chen­haus, wo es schon lang keine Pfann­ku­chen mehr gibt) und ab ca. 15 — 18 Uhr vor der Uni-Bibliothek am Hub­land. Die Uhr­zei­ten sind noch im Pro­be­lauf, Davide muss erst mal sehen, wo und wann wel­cher Bedarf an Kaf­fee ist.

Weißt du mehr zum Thema „Alter Hafen”? Dann schreibe dazu etwas im WürzburgWiki.

18 Kommentare

  1. Pingback: Das 2. Fair Trade Festival » Palace, Paper, Form, Sonntag, Schon, Bauer » Würzblog

  2. Hallo Ralf,

    ich ver­misse eine Vor­schau des Fair-Trade-Festivals in Dei­nem Wuerz­blog. Des­halb habe ich es unter „eXXX­L­presso” ver­steckt. Wie kann man eigent­lich als Nut­zer so eine Vor­schau in den Würz­blog reinbringen?

    • Mir eine Mail schrei­ben und hof­fen, dass es mich inter­es­siert, ich zu viel arbei­ten muss oder — wie in die­ser Woche — krank mit Grippe im Bett liege. :)
      Aber bitte nicht ein­fach kom­plette Pro­gramm irgendwo in die Kom­men­tare klatschen …

      Ich schreibe nach­her noch was zum Festival.

  3. Auf dem Fair-Trade-Festival gibt es einen „fränkisch-afrikanischen Exxx­L­presso” Fair getra­det vom Würz­bur­ger Partner-Cafe. Und dazu die wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen, ver­se­hen mit per­sön­li­chen Anmer­kun­gen von mir, Gerhard:

    Frei­tag, 30. Juli (das Wet­ter wird wie­der bes­ser, Kachel­mann ist draußen)

    Auf­bau ab 13 Uhr. Wir haben ja wie bespro­chen den klei­nen Pavil­lon mit 3x3 Metern. Dort haben wir unter dem Stich­wort „Fai­res Geld” die MainTaler-Initiative und die ZeitBank-Wuerzburg.de einen Platz gefun­den. Ziel­set­zung ist es mit den Besu­chern ins Gespräch zu kom­men, einen Dia­log zu haben. Wei­ter wol­len wir rund um den Pavil­lon Anlauf­punkt für Mit­strei­ter sein, wo man sich kurz tref­fen kann usw. Schaut also ein­mal vor­bei und sagt hallo. Oder hin­ter­lasst eine Nach­richt. Wir wür­den uns freuen.

    18.00 — 18.15 Kurze Anspra­che durch Bgm. Bauer
    18.15 — 19.30 Musik: Paper Palace, Indierock-Exportschlager aus Würzburg/Zellerau (..also dort wo die ZeitBank-Gruppe Meeviertel/Zellerau, die Keim­zelle des Würz­bur­ger Pro­gamm­kino im Thea­ter­En­sem­ble mit „Regio­geld” und „Zeitbank-Film” zu fin­den ist)

    19:45 — 20.15 „Unsere Land­wirt­schaft — Stö­ren­fried oder Heils­brin­ger für die Welt­er­näh­rung” Dr. Rudolf Bunt­zel, Ev. Ent­wick­lungs­dienst EEDd

    20.30 — 22.00 Beat!Beat!Beat! — Mischung aus Sho­egaze, Math Pop und Mini­mal (ich muss geste­hen ich habe schon Pro­bleme diese Buch­sta­ben auf Jut­tas Tas­ta­tur zu tref­fen, was das ist weiß ich nicht. Ver­mut­lich Musik­rich­tun­gen. Das ist Gene­ra­tio­nen­kon­flikt pur. Ben wird mirs erklä­ren kön­nen) Ach noch was. Die Gruppe Beat!Beat!Beat! kommt aus einem beschau­li­chen Dorf an der hol­län­di­schen Grenze, also doch schon wie­der Pro­vinz, aber wei­ter weg.

    Sams­tag, 31. Juli (so Gott und Petrus wol­len, wird das Wet­ter noch bes­ser, damit die Kasse der Fair-Trade-Initiative e.V nicht ins Schleu­dern kommt und mög­lichst viele Leute kom­men, die läp­pi­sche 3 Euro berappen)

    13.00 — 13.30 „Auf Rosen gebet­tet — Arbeits­be­din­gun­gen auf Blu­men­far­men der Süd­halb­ku­gel” Sima Arman, Refe­ren­tin Flower Label Pro­gramm (dies wird sicher­lich eine Stei­ge­rung zu den frü­he­ren Refe­ra­ten zur Blu­men­welt Würz­burgs dar­stel­len, denn ein beschränk­ter Mann hatte zum Bei­spiel auf dem Fair-Trade-Festival 2008 behaup­tet, die fairs­ten Blu­men kämen aus dem eige­nen Gar­ten — bio — regio­nal — fair und er hatte das auch gleich mit einer Lau­da­tio auf die Orga­ni­sa­to­rin verbunden)

    13.30 — 14.45 Dra­chen­ge­flüs­ter. Der Harf­ner Fre­de­rik Finn und die Sän­ge­rin Syvia Bialas neh­men uns mit in eine magi­sche Zeit, Jazz­bal­la­den und Lyrik. (Ich bin mal gespannt was Gisele von der ZeitBank/MainTaler-Gruppe und Pro­fes­so­rin für Harfe an der Musik­hoch­schule Würz­burg dazu meint. Ich hör mirs mal an, weil ich Harfe als ein tol­les Musik­in­stru­ment erlebe).

    15.00 — 15.30 „Hin­ter den Kulis­sen unse­res Gel­des — Warum das Geld für Kri­sen sorgt. Teil I” Rai­mund Brichta, Wirt­schafts­jour­na­list und seit 1992 Mode­ra­tor der Tel­ebörse, Deutsch­lands popu­lärs­ter Bör­sen­sen­dung auf n-tv. (Ich muss geste­hen, ich schaue manch­mal auch n-tv, um mich auf dem lau­fen­den zu hal­ten. Und popu­lärs­ter Sen­dung — das ist ziem­lich dick auf­ge­tra­gen. Die Tagesschau-Börsianer in Frank­furt und Regina wer­den da ande­rer Mei­nung sein. Seit­dem ich Rai­mund Brichta auf dem Finanz-Symposium der Attac-Gruppe Würzburg/Campus ken­nen­ge­lernt habe, sehe ich seine Kom­men­tare mit etwas ande­ren Augen. Er ist stark enga­giert in der INWO, küm­mert sich auch um Zweitwährungen/REGIOGELD und ist kein Bör­sen­peit­scher, son­dern hin­ter­fragt kri­tisch — also für mich ein Muss. Gut, dass er ein­ge­la­den wurde)

    15.45 — 16.15 getanzte Moden­schau: HipHop/Beak Dance. (Na ja, Karl Lager­feld lässt Grüs­sen, ist das nun nur der Ver­such, die unfaire Kon­sum­welt auf die Pro­vinz­bühne zu brin­gen oder doch was unter­halt­sa­mes. Als „ech­ter” Mann habe ich da meine Pro­bleme. Kauf­an­reize, Kauf­an­reize. Cot­ton made in Afrika. — aber das sind offen­sicht­lich meine Vor­ur­teile. Die sollte man überprüfen)

    16.30 — 17.30 Hanna Luna Brau­newell und Kai Mül­ler. Im offi­zi­el­len Pro­gramm steht: „Hanna Luna›s war­mer Soul hat das Publi­kum beim ers­ten Fair Trade Fes­ti­val zu Trä­nen gerührt.” (Was wohl das frü­here „Würz­bur­ger Intel­li­genz­blatt” dazu schrei­ben wird? Oder die Kultur-Informationen von Kes­se­mer bis FRIZZ? Bei zuviel Emo­tio­nen und dann noch dar­über reden, das ist wohl Stil in Fes­ti­vals. Ich muss mich mit 61 noch immer daran gewöh­nen. Das ist zu hoch­ge­ju­belt vor der Kirchweih)

    17.45 — 18.15 „Hin­ter den Kulis­sen unse­res Gel­des — Warum das Geld für Kri­sen sorgt. Teil II.” wie­der Rai­mund Brichta (Ich kann mich da nur wie­der­ho­len. Und es ist sicher­lich gut für das Fes­ti­val, wenn der eine oder andere Red­ner etwas län­ger Zeit hat, seine Gedan­ken rüber­zu­brin­gen. Ohne dass ich meckern möchte: Aber sinn­voll wäre es auch gewe­sen, wenn man bei­spiels­weise Ele­mente aus unse­rem Ban­ken­tri­bu­nal in der Volks­bühne Ber­lin, z.B. Lucas Zeise von der Fin­can­cial Times Deutsch­land, der wohnt auch in Frank­furt — ein­ge­la­den hätte.) Er hat nicht nur in Regens­burg VWL stu­diert, theo­re­tisch her­vor­ra­gend aus­ge­bil­det, ein klu­ger Kopf und seit sei­ner Stu­den­ten­zeit immer enga­giert. Was auch wich­tig ist. Er kennt sich in der Bör­sen­welt gut aus. Wie Brichta ein Insi­der. Aber viel­leicht ein andermal.War nur so eine Idee)

    18.30 — 19.45 Set Alight.…

    (ich schick jetzt erst ein­mal diese mail weg, damit sie nicht ver­lo­ren geht. Fort­set­zung folgt).

    Ger­hard Brand, M.Sc.

    Für Rück­fra­gen stehe ich gerne zur Ver­fü­gung. Unter der Festival-Hotline: 0176–6101.7447

  4. Ach, wäre das schön, wenn es sowas in der Zel­lerau gäbe. Bei der IHK in der Nähe…

  5. Hey David,

    ich lege dir den Stand­ort Alte Uni … Juris­ti­sche Fakul­tät ans Herz. Nen Koffein-Express kann dort jeder Stu­dent gebrau­chen ;)

  6. Signore Davide sollte sein Ange­bot auch mal bei den Juris­ten in der Domer­schul­straße tes­ten — die wol­len und kön­nen sich sowas leis­ten. Viel­leicht zwi­schen neun Uhr und 11 Uhr?

  7. Tolle Sache. Ich werde ihn mor­gen mal besu­chen. Gibts da auch Fair Trade– oder Bio-Kaffee?

  8. Pingback: Tweets die Mobile Espressobar in Würzburg » Alten, Kaffee, Hälfte, Latte, Davide, Espressobar, Zollamts, Arabica, Robusta, Koffeinmonopol » Würzblog erwähnt -- Topsy.com

  9. Sehr geniale Idee! Ich wün­sche Sig. Davide ganz viel Erfolg!

  10. @ralf: Würde gar nicht sagen dass das kei­nen Sinn machen würde. Sicher macht es für Apple, um beim Bei­spiel zu blei­ben, mehr Sinn, ein Test­ex­em­plar an ein Techno-Blog zu schi­cken. Aber für den loka­len App­les­tore, der möchte, dass man das IPhone bei IHM kauft, könnte sich so eine lokale Wer­be­maß­nahme schon rentieren.

  11. @Evi: Naja … wir spre­chen hier Caffe und nicht von der dunk­len Flüs­sig­keit, die es in der Mensa gibt. Wenn der Espresso usw. nicht zu teuer ist könnte da schon was gehen.

    @ThomasL: Wun­dert mich eh dass nicht viel mehr die Mar­ke­ting­mög­lich­keit Würz­blog nut­zen. Schnel­ler und güns­ti­ger Wer­bung machen kann man in der Stadt ja kaum. Und statt 500 Euro für eine Mainpost-Anzeige zu ver­bra­ten um für z.B. ein IPhone zu wer­ben könnte man dem Würz­blog das IPhone schen­ken, es wird dann eh was geschrie­ben. In vie­len ande­ren Blogs pas­siert das doch auch! Oder gab es schon sol­che Mar­ke­tingab­sich­ten und das Würz­blog hat abgelehnt?

    • Wenn ich mich recht erin­nere war das Buch von Roman Rausch die ein­zige Aktion, die man unter sol­chen „Mar­ke­ting­maß­nah­men” zäh­len könnte. Pro­dukte als „Wer­be­ge­schenk mit Hin­ter­ge­dan­ken” wer­den meist an die jewei­li­gen Spe­zi­al­blogs geschickt — macht viel­leicht auch mehr Sinn.

    • Drum ja „Otto­nor­mal­stu­dent”. ;)
      Robusta-Bohnen kön­nen mir ziem­lich gestoh­len blei­ben, da werd ich ein­fach nicht warm mit. Ich bin mir sicher, Kaf­fee­lieb­ha­ber schüt­teln jetzt den Kopf, aber bevor ich Robusta trinke, lass ichs sein. Für das Gebäck wäre ich aller­dings eher zu haben. ;)

      Trotz­dem gefällt mir die Aktion, ich drü­cke die Dau­men, dass sich das Ganze lohnt.

  12. Ich bezweifle, dass der Stadt­ort am Hub­land so glück­lich ist. Dem Otto­nor­mal­stu­den­ten rei­chen die 2 Cafeteria-Angebote am Hub­land, sprich Mensa (ggü Biblio­thek) und Philosophie-Gebäude. Die Öffnungs­zei­ten bis 16:30 (Phil) bzw. 19:00 (Mensa) sind nicht wirk­lich studentenunfreundlich.

  13. was für eine cle­vere Mar­ke­ting­idee sich direkt bei Dir in den Hof zu stel­len. Hut ab! ;)

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