Würzblog

Von Pfeifen und Pfeifen

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Ein Traum­wet­ter war es nun wirk­lich nicht für das Enten­ren­nen des Wild­was­ser e. V. Der Him­mel war grau, der Wind war kalt. Aber trotz­dem war ich nicht allein am Main, viele Zuschauer stan­den auf der Alten Main­brü­cke und an der Leonard-Frank-Promenade. Mit dabei waren auch ein paar liebe Men­schen vom Blog­ger– und Twit­ter­stamm­tisch, da ja die Big Duck namens „Havanna” für uns am Start war.

Badeentenrennen 2010

Der Ablauf war ein klein wenig ner­vig. Der Lauf der gro­ßen Big Ducks fand sepe­rat vor dem Ren­nen der vie­len klei­nen Enten statt. Und so stan­den wir alle herum und war­te­ten bis die dicken Enten im Ziel anka­men — Havanna, die Pfeife, hat scham­los ver­sagt, ihr ange­kleb­tes Rum­fläs­chen war leer — und dann wie­der war­ten, bis die Schiffe des DLRG wie­der an der Main­brü­cke anka­men. Letzt­lich war es nach kurz vor halb fünf bis dann Marion Schä­fer end­lich die Bag­ger­schau­fel kip­pen durfte und fast alle gut 4000 Enten von der Alten Main­brü­cke in den Main beförderte.

Badeentenrennen 2010

Und im Main lie­ßen sich die Enten Zeit — viel Zeit. Die Strö­mung war eher träge, einen Teil der klei­nen Plas­tik­bies­ter trieb sogar wie­der zurück Rich­tung Schleuse. Wild­was­ser war das nun wirk­lich nicht, dem Ver­eins­na­men zum Trotz. Es hat dann auch lange gedau­ert, bis end­lich die ers­ten Enten im Ziel anka­men. Beglei­tet wurde das Ren­nen von Tin­ni­tuströ­ten, soge­nann­ten Tril­ler­pfei­fen, die an der Ufer­pro­me­nade ver­teilt wur­den — und einem bin­nen 5 Minu­ten so rich­tig auf den Sack gingen.

Wir haben Havanna vom Ziel abge­holt und seine — tei­li­weise wirk­lich extrem geil deko­rier­ten — Kon­kur­ren­ten ange­schaut. Die Preis­ver­lei­hung haben wir uns nicht mehr ange­tan, son­dern haben uns lie­ber bei einem Kaf­fee auf­ge­wärmt. Ein Blick in die Gewin­ner­liste auf der Wildwasser-Website hat gezeigt, dass sich zumin­dest für mich das War­ten auf die Preis­ver­lei­hu­ung nicht gelohnt hätte.

Ich hoffe auf bes­se­res Wet­ter für nächs­tes Jahr — und auf schnel­lere Enten für mich.

8 Kommentare

  1. Ich hab ne Ente mit­ge­schickt und nichts gewonnen(bis jetzt zumin­dest). Mir war eisig kalt. ich hoffe, das Wet­ter ist nächs­tes jahr besser.

  2. Wir machen auch alle zwei Jahre ein Enten­ren­nen, nur ist die Anzahl mit 250 Stück doch recht über­schau­bar.
    Wie man auf den Bil­dern sieht, hal­ten die meis­ten Enten nichts von der Fang­vor­rich­tung ;) und schwim­men ein­fach drüber.

  3. Pingback: Entenkollektiv

  4. Wie wars denn so da, mit Alko­hol­ver­bot? Oder war das außer Kraft gesetzt?

  5. Pingback: moggadodde » Ente Gelände!

  6. Also ich fand das Wet­ter gar nicht so schlecht.…hier in Madrid :-p
    Das nächste Mal müsst ihr eure Ente eben ein biss­chen tunen. Da gibt es bestimmt ein paar Tricks;-)

  7. Wir hat­ten heute Pro­ben im Thea­ter und konn­ten lei­der nicht erschei­nen. Das nächste Jahr schi­cken wir auf jeden Fall auch eine Ente mit!!

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