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Das läuft gerade bei Radio Würzblog: „Endorphine“ von Jazz Ohne Strazz

Was weiß der schon!

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Na, das wird der Ver­schö­ne­rungs­ver­ein Würz­burg und der AK Denk­mal­schutz aber gar nicht gern gehört haben, was Pro­fes­sor Julian Wékel, Vor­sit­zen­der der Petrini-Preis–Jury, anläss­lich der Preis­ver­lei­hung gesagt hat.

„Mut“ war ein Begriff, den die Red­ner bei der Preis­ver­lei­hung beson­ders häu­fig gebrauch­ten. Der Vor­sit­zende des Preis­ge­richts, Pro­fes­sor Julian Wékel aus Darm­stadt, sprach von dem Mut, auch in einem his­to­ri­schen Umfeld zeit­ge­mäße und indi­vi­du­elle Architektur-Lösungen zuzu­las­sen. Nur dadurch könne man der zuneh­men­den Ver­ein­heit­li­chung der Innen­städte ent­ge­gen wir­ken: „Städte ste­hen unter­ein­an­der in einem Wett­be­werb und müs­sen des­halb nach außen zei­gen, dass sie Lebens­qua­li­tät bie­ten“, so Wékel. (Laut Main­post)

Zeit­ge­mäße Archi­tek­tur in einem his­to­ri­schen Umfeld, Ihhhhh! Naja, das kam von einem Pro­fes­sor für Archi­tek­tur und Regio­nal­ent­wick­lung, was kann der schon wis­sen!? Oder er wurde gekauft. Oder noch bes­ser: Er wurde als Ahnungs­lo­ser gekauft! Denn das Wis­sen darum, was gute Archi­tek­tur und Städ­te­bau ist, liegt ja wohl bei den Kunst­his­to­ri­kern, Dr. phils, Uni-Angestellten und ehe­ma­li­gen Post­be­am­ten. Jawoll!

5 Kommentare

  1. @Günther Kle­bin­ger Genau, wo z.B. der Herr Zeit­ler immer so davon schwärmt, vom Kno­chen­hauer Amts­haus z.B., wenns ums Forum geht. Wo doch das Wasch­be­ton­ge­bäude mit der Digi­tal­uhr dane­ben auf sei­ner Amts­zeit zurück­zu­füh­ren ist. „Die größ­ten Kri­ti­ker der Elche waren frü­her sel­ber welche.”

  2. Bitte über­all nur noch roman­ti­sches Fach­werk. Nicht höher als zwei­ein­halb Stock­werke. Danke.

  3. ich staune auch schon lange über das phä­no­men, daß in würz­burg nur archi­tek­ten arbei­ten oder bauen, die ihren abschluss im lotto gewon­nen haben, dafür gibt es aber men­gen an leu­ten, die ihr archi­tek­ten­di­plom neben ihrem beruf in abend­kur­sen gemacht haben und sich stän­dig darin fort­bil­den. aber das ist nor­mal, wenn ich steu­er­fra­gen habe höre ich auch auf mei­nen bäcker und wenn es um bal­kon­be­pflan­zung geht frage ich mei­nen metz­ger!!! ;)

  4. Noch ein paar Sätze aus der Preisverleihung:

    Baum­gart sagte, der Wett­be­werb sei vor allem dazu gedacht, um zeit­ge­mä­ßem Städ­te­bau zum Durch­bruch zu ver­hel­fen. Es müsse erlaubt sein, den „Orga­nis­mus Stadt” wei­ter­zu­ent­wi­ckeln: „Bewah­ren ist wich­tig, aber es geht auch darum, Neues zuzu­las­sen und auch zu ertragen.”

    Oder der OB: „Man sollte jedem Jahr­hun­dert zubil­li­gen, das Stadt­bild behut­sam weiterzuentwickeln.”

    Die Adres­sa­ten die­ser Bemer­kun­gen sind klar. Aber sie wer­den die Ohren auf Durch­zug stellen.

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