Heute geht es los: Coworking in Würzburg

Heute Abend gehe ich von meinem aktuellen Büro im alten Zollamt schräg über die Straße in mein altes Büro im Kopfbau der Frankenhalle — eine Reise in die Vergangenheit und gleichzeitig in die Zukunft. Denn in den wunderschönen Räumen des ehemaligen Verwaltungsbaus der Frankenhalle beginnt heute eine neue Ära des Arbeitslebens in Würzburg — der erste echte Coworking-Space in Würzburg.

Coworking heißt, dass es einen oder mehrere Räume mit einer Infrastruktur gibt, in der man arbeiten kann, und zwar mehr oder weniger spontan und zeitlich begrenzt. Quasi ein Stundenhotel für Selbstständige. Wie in jedem Hotel ist es natürlich möglich, sich dauerhafter einzumieten — man denke nur an Udo Lindenberg im Hotel Atlantic –, aber auch für Freiberufler, die mal einen Tag in Würzburg sind und mal schnell einen Arbeitsplatz mit Internetanschluss, Kaffeemaschine und Drucker brauchen, ist das eine feine Sache.

Der heutigen Auftakttag startet inhaltlich gleich um 19.00 Uhr mit einem Webmontag, wo sich Macher, Entwickler, Interessierte aus dem Web 2.0-Bereich treffen und miteinander plauschen und sich Neuigkeiten in Kurzvorträgen vorstellen. Und natürlich wird es um Coworking gehen — und die Eröffnung wird vorher und nachher auch gefeiert.

Eine tolle Sache, die von den Verantwortlichen, allen voran aus meiner Sicht wohl Markus Heurung, mit viel Herzblut und Engagement ins Leben gerufen wurde. Zwar bin ich noch glücklich in meiner Bürogemeinschaft (Nein, für mich ist eine Bürogemeinschaft kein Coworking, auch wenn sich mal öfters Gäste bei uns einnisten) bin, wer weiß — vielleicht hocke ich eines Tages wieder dort, wo meine Selbstständigkeit anfing. Es gäbe Schlimmeres! ;) Und bis die Frankenhalle doch wirklich für das Stadttheater umgebaut werden wird, da werden vermutlich noch ein paar Hochwässer durch Würzburg rauschen. Für die Coworker wäre das fast zu hoffen (die Zeit, nicht das Hochwasser!).

3 Gedanken zu „Heute geht es los: Coworking in Würzburg

  1. Hat auch ne gute Lage. Da kann man nach getaner Arbeit gleich rüber auf die Ulla zum feiern gehen (zumindest so lange es die noch gibt…)

  2. geil, das hätt ich vor 2 jahren brauchen können!! ;) finds aber super dass es einen coworkingspace in würzburg gibt. ich geb dir recht: das ist der 1. coworkingspace in wü, egal was die mainpost für komische artikel schreibt.
    vielleiucht miet ich mich mal im urlaub nen tag ein. hoffe da sind nicht nur die üblichen apple-anbeter, die auf allen barcamps & co rumfallen, das maul aufmachen aber im web20 nichts wirklich auf die beine stellen.

    p.s. gibts da im haus eine großen keller? ich glaub ich war da mal auf einer extrem geilen party vor vielen jahren, so mit kleinem sm-studioraum :)

  3. Pingback: wuerzblog

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