Schlagwort-Archiv: 2009

Mit, mit, zu Audiolith!

Wem es in der konsumgeschwängerten Vorweihnachtszeit seine Aggressionen raushüpfen und –tanzen will, der sollte am nächsten Freitag, 11. Dezember 2009, den Weg Richtung Posthalle einschlagen und sich dort beim Audiolith-Festival die Synapsen akustisch durchblasen lassen. Dort spielen neben Rampue & Ira Atari, One foot in da Rave und Ja!kob auch alte und gern gehörte Bekannte wie Frittenbude und auch Egotronic auf, wie weiland 2008 beim U & D in Würzburg.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=LtyGeMR20rw[/youtube]

Karten kosten im Vorverkauf so um die 11 €, los geht es um 20.00 Uhr, wann es endet, das wissen nur die Götter der Atheisten.

Karten für die Würzburg Baskets

Ohne mich wiederholen zu wollen — es geht auf Weihnachten zu. Das merkt man auch hier im Blog an der Geschenkdichte. Keine Geschenke für mich, sondern Geschenke für die Leser.
Denn heute gibt es dreimal zwei Karten für das Spiel der Würzburg Baskets gegen SOBA Dragons Rhöndorf in der Carl S. Oliver-Arena. Ich habe keine Ahnung wo Rhöndorf liegt, aber es dürfte ein spannendes Spiel werden, da Rhöndorf in der ProB-Liga an 1. Stelle ist, Würzburg ist im Moment auf Platz 3.

Die Karten für dieses Spitzenspiel am Sonntag, 6. Dezember 2009 — Nikolaus! — um 18.00 Uhr verkaufen sich wie ofenfrische Lebkuchen, wer hier keine Karten gewinnt, aber zu dem Spiel will, der sollte sich mal ganz schnell bei einer Vorverkaufsstelle eine besorgen, was heißt: In allen Filialen der VR-Bank Würzburg, im Basketball-Fachgeschäft „Baller’s Planet” in der Karmelitenstraße und in den Mainpost-Geschäftsstellen. Wem es eine Entscheidungshilfe ist: Jeder Zuschauer bekommt eine Nikolausmütze, die Kinder sogar Süßigkeiten — klar, immer nur die Kinder.

Ok, also zum Rätsel. Die drei Leser, die zuerst die drei richtigen Antworten in einem Kommentar hinterlassen,  bekommen die Karten. Wichtig ist, dass ihr wie immer eure E-Mail-Adresse angebt (wird nicht weitergegeben), ich schreibe den Gewinnern dann, wie sie zu ihren Karten kommen. Die Fragen sind bewusst recht leicht, um auch Basketballdeppen (wie ich einer bin) die Gelegenheit zu einem Basketballabend zu geben. Rechts– wie Linksweg ausgeschlossen.
Die Basketballdauerbesucher sollten vielleicht den Basketballdeppen einen Vorsprung von einer halben Stunde geben … ;-)

Frage 1) Mit welcher Rückennummer spielt Dirk Nowitzki zur Zeit in Dallas?

Frage 2) Wie heißt der letzte Neuzugang im Spielerteam der Würzburg Baskets?

Frage 3) Welcher Spieler im aktuellen Kader der Baskets ist am größten? (Körpergröße! ;-) )

Ich — besser gesagt: wir — werde am Sonntag auch da sein. Auf die Idee bin nicht ich gekommen, mein/unser Besuch beim Spiel ist eigentlich die erste Auftragsarbeit des Würzblogs und der Würzmischung. Der Pressesprecher der Baskets hat mich angefragt, ob ich nicht mal etwas über ein Basketballspiel in Würzburg schreiben will. Ohne Vorgaben und mit völliger Freiheit. Als Lohn gibt es freien Eintritt, was will ich mehr. Bin schon sehr gespannt darauf, ich war noch nie bei einem Basketballspiel dabei — ich werde berichten, in Wort, Bild, Ton und Nikolausmütze.

Caffeehaus-Gespräch im Café

Vorwort: Nachdem Roman Rausch mir schon sein neuestes Werk überlassen hat, wollte ich auch was darüber schreiben. Rezensionsunerfahren suchte ich aber Beistand bei Semiprofi Emily von Papiergeflüster. Wir haben beide andere Literatur auf Seite gelegt, und ganz dem Rausch hingegeben und uns gestern — passend zum Buchtitel und auch zum Inhalt — in der Bar D.O.C. zur gemeinsamen Buchbesprechung getroffen. Also — los geht’s!

 

Caffeehaus fertig gelesenRoman Rausch, der bisher einige Würzburg– und zwei Hamburg-Krimis geschrieben hat, wagte sich jetzt an ein neues Genre: den historischen Roman. Räumlich ist er damit aber wieder zurück zu den fränkischen Wurzeln gekehrt, „Das Caffeehaus“ spielt im Würzburg des 18. Jahrhunderts. Hauptcharaktere sind die ehemalige Haremsdame Sabiha und der uns allseits bekannte Balthasar Neumann, die es beide rein zufällig nach einer ersten Begegnung im Türkenkrieg bei Belgrad nach Würzburg verschlug.

Ralf: Überhaupt ist Gevatter Zufall ein stetiger Begleiter in diesem Buch.

Emily: Was ja leider in vielen durchschnittlichen historischen Romanen üblich ist.

Ralf: Ich glaube, dass es schon eine dramatische Notwendigkeit hat. Auch in hochkarätigen Filmen und Büchern, was mich aber immer nervt.

Emily: Stimmt, selbst die von mir verehrte Rebecca Gablé kommt nicht ohne aus.

Ralf: Rebecca Gablé?

Emily: Hier.

Ralf: Ahhhh ja. Historische Romane sind ja wirklich nicht so mein Ding. Ich habe auch beim Caffeehaus gemerkt, dass mich die Fülle an historischen Daten und Ereignissen überfordert.

Emily: Das hängt aber auch sehr vom Autor ab, wie er sie verpackt. Beim Caffeehaus fand ich, dass die Historie mehr im Vordergrund stand als in anderen historischen Romanen. Es ähnelte stellenweise schon einem Sachbuch.

Ralf: Stimmt. Wenn man interessiert ist an den verwandtschaftlichen Verhältnissen der Fürstbischöfe wird man in dem Buch viel lernen können. Aber das Buch erzählt ja nicht nur Geschichte, sondern auch „Gschichtli“. Da wäre zum Beispiel die vom Zufall gebeutelte Sabiha, die in Würzburg das erste orientalische Caffeehaus eröffnet. Eine Powerfrau.

Emily: *räusper* Typisch „…in-Roman“ (meint die spezielle Gattung historischer Romane mit verweiblichtem Titel wie „Die Pelzhändlerin“)

Ralf: Mir wurscht. Powerfrau. Für das 18. Jahrhundert fast schon zuviel Powerfrau.

Emily: Das meinte ich.

Ralf: Trotzdem. Im Roman klingt es ab und zu, als würden die wirtschaftlichen und politischen Geschehnisse Würzburgs von ihr, sei es nur indirekt, bestimmt. Ihr Caffee beeindruckt Fürstbischöfe und Kaiserinnen. In der Science Fiction würde man diesen Effekt wohl „deux ex machina“ nennen. Die Allwunderwaffe Caffee.

Emily: Wobei ich den Caffeeteil recht interessant fand, ich wusste zum Beispiel vorher nicht, das zu der Zeit das Mostfrühstück üblich war. Die Caffeegeschichte fand ich ganz schön, sie hat selbst mir, einer Nichtkaffeetrinkerin Lust auf Caffee gemacht.

Ralf: Da hake ich gleich mal ein, als bekennender Caffeesnob fand ich den Kult, den eben diese Sabiha um das Rösten und Zubereiten macht durchaus nachvollziehbar. Es erinnert mich an ambitionierte Caffeedealer in Würzburg, wie zum Beispiel das D.O.C., wo wir gerade diese Rezension schreiben. Dieser Teil ist glaube ich auch für jeden Caffeefetischist lesenswert.

Emily: Das wäre dann der Teil, der auch für Nichtwürzburger interessant wäre. Der historische Teil bezieht sich ja schon sehr auf die Geschichte Würzburgs.

Ralf: Wobei ich mir vorstellen kann, dass es für Würzburginteressierte-Nichtwürzburger – potentielle Touristen – quasi als Reiseführer dienen könnte.

Emily: Zumindest für die Residenz, deren Entstehung detailliert beschrieben wird.

Ralf: Ach ja, Neumann.

Emily: Hättest Du den fast vergessen?

Ralf: Könnte man fast vergessen, wobei sein Part im Buch schon recht groß ist. Aber als menschliche Person nimmt man ihn gar nicht so wahr, mehr in seiner Funktion als Bauleiter und Architekt. Aber wenn ich mir den Caffeehaus-Neumann mit seinen offenen und originellen Ideen, für damals zumindest, heute vorstelle, dann würde ihn der Verschönerungsverein wahrscheinlich mit Steinen aus der Stadt treiben. Denn laut Roman musste auch Neumann gegen Betonköpfe und konservative Kräfte ankämpfen.

Wie fanden wir jetzt den Roman?

Emily: Ich fand es einen netten historischen Schmöker, der schnell gelesen ist und mir als Nichtwürzburgerin einiges über die Geschichte der Residenz beigebracht hat. Sabihas Teil war schön, aber nicht notwendig.

Ralf: Dann wäre es nur noch halb so dick. Es ist sowieso schon luftig gesetzt.

Emily: Und Dein Fazit?

Ralf: Es ist ein historischer Roman, damit hat es bei mir schon mal schlechte Karten. Da kann aber Roman Rauscht nichts dafür. Historienfreunden wird er gefallen.

Emily: Wobei er meiner Meinung nach an Tilman Röhrigs „Riemenschneider“ nicht heran reicht, der handwerklich ein Stück besser ist.

Ralf: Von mir aus, aber ich glaube nicht, dass es ein schlechter Roman ist.

Emily: Das stimmt, er war besser als ich erwartet hatte.

Ralf: Lässt sich locker lesen und ich würde ihn, darf man gar nicht so negativ sehen, als nette Urlaubslektüre bezeichnen.

Jetzt trinken wir einen Caffee!

Rüdiger Hoffmann verspätet sich um ein halbes Jahr

Ohhhh! Rüdiger Hoffmann, der am 2 Dezember 2009 in der Posthalle in Würzburg auftreten sollte, wird am 2. Dezember 2009 nicht in der Posthalle in Würzburg  auftreten. Er geht lieber zu einer Fernsehaufzeichnung. Dafür wird er am 16. Mai 2010 in der Posthale auftreten — falls nicht irgendwas anderes wichtiger ist. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Weitersagen.

Dazu drei Bemerkungen

  1. Weiß man nicht vorher, wann man zu einer Fernsehaufzeichnung soll, kann, musss?
  2. Falls der Termin für die Fernsehaufzeichnung erst nach dem Tourneeplan reinkam — muss man da nicht sagen „Nein, keine Zeit, da spiele ich vor Livepublikum”? Oder liegen die Prioritäten da ganz anders? Das wäre ja ein tolles Kompliment an das Publikum in der Posthalle.
  3. Der Beitrag ist eine Serviceleistung. Meinetwegen muss Rüdiger Hoffmann gar nicht nach Würzburg kommen, mein Tränenfluss hält sich in Grenzen.

Gehrings oder Luisengarten?

Warum muss sowas immer am Mittwoch stattfinden? Jetzt muss ich mich schon wieder entscheiden, ob ich zum Bloggerstammtisch ins Gehrings gehe oder zum Stadtgespräch über die geplante Linie 6 in den Saalbau Luisengarten. Wo werden vermutlich die Diskussionen auf dem niedrigsten Niveau ablaufen? Wer schon bei einem Bloggerstammtisch war wird behaupten, das dort der absoluten Nullpunkt liegt. Doch wer schon bei Stadtgesprächen oder anderen lokalen Diskussionsabenden war, könnte das Gleiche von diesen Veranstaltungen behaupten.

Ich werde wohl den Magen bestimmen lassen …

Nachtragend

Gepächaufbewahrung und Lieferservice
Ab heute kann man sich in Würzburg zwar nicht den Arsch, aber doch die Einkaufstüten nachtragen lassen. Im ehemaligen Schokoladen in der Eichhornstraße, zwischen Hypobank und Schuh Leiser, kann man bis zum 23. Dezember 2009 alles, was man in Würzburg eingekauft hat, nicht verderblich ist und in eine Tüte passt, dort abgeben und der Krempel wird noch am selben Tag bis 21.00 Uhr nach Hause geliefert — allerdings nur ins Stadtgebiet Würzburg (wobei die Gerbrunner, Rimparer, Höchberger vielleicht mal feilschen sollten). Kostenlos, wobei Spenden wohl nicht abgelehnt werden. Die Aktion ist ein Pilotprojekt von Würzburg macht Spaß und kaufladen.de.

Das Ganze wird natürlich mit Freund Computer erledigt. Man muss sich bei bringbag.de (Fränglisches Wortspiel) anmelden — dabei helfen einem zur Not auch die freundlichen WümS-Praktikantinnen in der Annahmestelle –, die Tüte erhält eine codierte Banderole um die Henkel, Codierung einscannen, die Tüten den Damen geben, fertig. Wer die Selbstbedienungskasse bei IKEA gemeistert hat, der sollte mit dem System keine Probleme haben.
Man muss die Tüten aber nicht nach Hause liefern lassen, man kann sie auch einfach zu Aufbewahrung dort abgeben und bis 19.00 Uhr dort abholen und heimschleppen.

Ziel des Ganzen ist nicht nur den Konsumenten eine Tragehilfe zu bieten, vor allem sollen die Kunden dazu gebracht werden, nicht mit dem Auto, sondern mit Bus, Straba, Fahrrad oder zu Fuß zum Einkaufen zu gehen. Und das finde ich eine gute Idee — wobei ich skeptisch bin, ob die faule Würzburger Bevölkerung das auch so sieht. Und ich hoffe, dass WümS auf meinen heutigen Vorschlag nachkommt und die Nutzer des Services fragt, mit welchem Verkehrsmittel sie in die Stadt gefahren sind. Ich weiß, eine völlig absurde Idee, aber vielleicht wäre es nach der Aktion mal nett zu wissen, ob man eigentlich das erreicht hat, was man erreichen wollte.

Freikarten für die Gay-Filmnacht im November zu gewinnen

Freikarten unter das Volk bringen, das mach ich doch gerne. Heute schrieben mich die Nachbarn vom CinemaxX gegenüber an, ob ich nicht Karten für die monatliche Gay-Filmnacht am kommenden Montag verlosen will. Klar will ich, für  die Würzblog-Leser mach ich doch alles. ;-)

Es gibt dreimal je zwei Karten für den Film „Watercolors” zu gewinnen, der eben am Montag, 23. November 2009, um 21.00 Uhr im CinemaxX in Würzburg läuft.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=qTtH0ONqdQw[/youtube]

Um je zwei Karten zu gewinnen muss man einfach nur folgende Fragen richtig beantworten:

  1. Im Film spielt ein ehemaliger Leistungssportler mit. Wann und wo gewann er zu ersten Mal olympisches Gold?
  2. Auch wenn sie nicht direkt an der Gay-Filmnacht beteiligt sind: In welchem Jahr wurde das schwul-lesbische Zentrum in Würzburg unter dem Namen „WuF” gegründet? (Die twittern jetzt übrigens auch.)

Die ersten drei Kommentatoren mit den richtigen Antworten gewinnen die Karten. Wichtig ist, dass ihr eine gültige E-Mail-Adresse eintragt (wird nicht weitergegeben), ich schicke euch nämlich dann eine Mail, wie ihr am Montag an die Karten kommt. Der Rechtsweg ist …? Genau … ausgeschlossen. :)

Das Gewinnspiel hatte für mich einen netten Nebeneffekt. Um das mit den Karten abzusprechen, bin ich mal eben schnell rüber ins CinemaxX — ist ja nur über die Straße und geht schneller als telefonieren. Und da hat mir die sehr nette Dame der Marketingabteilung mal eine lustige Brille auf die Nase gesetzt und mich in einen Kinosaal gestellt, wo gerade ein Trailer für einen 3D-Film lief. Hui! :-) Ich kenne diese 3D-Filme noch aus der Zeit, als man noch die grün-roten Pappbrillen auf hatte. Aber da hat sich in den letzten 30 Jahren ja einiges getan. Das sah wirklich richtig gut aus. Der 3D-Effekt war irre und — ganz im Gegensatz zu früher — waren auch die Farben gut. Gut, man sieht mit der Brille (noch leider eine Einwegbrille, das soll sich aber ändern) aus wie Hugo Schimanski, aber im Saal ist es eh dunkel, was soll’s. Nichts was eine schlechten Film besser machen würde, aber ein nettes optisches Gimmick ist es auf jeden Fall.