WüPod018 IT-Netzwerk Würzburg-Mainfranken

Nach außen hin war von den durchaus zahlreichen und erfolgreichen Unternehmen im Bereich Informationstechnologie in Würzburg vor ein paar Jahren noch wenig zu merken. Viele wurschtelten allein vor sich hin. Das hat sich durch etliche Veranstaltungen wie das Barcamp und vor allem die Würzburg Web Week und auch durch zahlreiche Meetups geändert.

Die größeren und großen IT-Unternehmen in der Region tauschen sich seit wenigen Jahren in lockerer Runde im sogenannten IT-Netzwerk Mainfranken aus. Aber nun soll das in deutlich verbindlicher und hoffentlich schlagkräftigerer Form passieren. Simon Klingenmaier erzählt im Podcast, wie es dazu kam und was da für die Zukunft angedacht und erhofft ist.

Dauer der Episode: 0:42:17

Veröffentlicht von Ralf Thees unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Germany License-Lizenz.

avatar Ralf Thees Moderator Thomann Wishlist Icon Bitcoin Icon
avatar Simon Klingenmaier Gast

Shownotes

Die Biennale-Karten sind verlost!

Zwei Würzblog-Leser dürfen sich nun über je eine Karte für das das Fin-Ger Architektur Biennale am Dienstag freuen.

So, die zwei Karten für das Fin-Ger Architektur Biennale in Würzburg am Dienstag wurden verlost. Ich darf Jussi und Sabine gratulieren – die beiden dürfen sich über freien Eintritt für den Vortrag in der Residenz und die Vernissage auf dem Bürgerbräu-Gelände freuen. 🙂

Die Verlosung lief live über die Facebook-Seite des Würzblog, wer will, kann sich das Video noch anschauen.

Alle anderen: Karten für die Biennale gibt es bis Dienstag noch in der Buchhandlung Knodt und im Fin-Ger-Store auf dem Bürgerbräu-Gelände.

Und wer das nicht kann oder will — den Podcast mit den beiden finnischen Architektinnen kann man sich auch noch anhören. 🙂

WüPod017 : MER Arkkitehdit Helsinki at Fin-Ger Architektur Biennale Würzburg

Ein Büro aus sieben Architektinnen – wie funktioniert das? Was für Probleme das nach sie zieht erzählen Julia Hertell und Jenni Hölttä vom Büro MER Arkkitehdit aus Helsinki. Die beiden sind die Preiseträger bei der 4. Fin-Ger Architektur Biennale in Würzburg.

Im Podcast erzählen die beiden über ihre Arbeit als Architektinnen, die Unterschiede zu Deutschland und ihre Ansichten über gute Architektur. Mit dabei sind auch Matthias Braun und Juhani Karanka von Fin-Ger auf dem Bürgerbräu-Gelände.

Geredet haben wir in Englisch — die einzige Sprache, die wir alle sprechen konnten. Für mich war das mal ganz schön ungewohnt. Ich lese zwar sehr viel auf Englisch und schaue auch Serien und Filme auf Englisch — es aber selbst länger sprechen musste ich lange nicht mehr. Aber irgendwie hat es funktioniert. 😀

Dauer der Episode: 0:48:38

Veröffentlicht von Ralf Thees unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Germany License-Lizenz.

avatar Ralf Thees Moderator Thomann Wishlist Icon Bitcoin Icon
avatar Julia Hertell Gast
avatar Jenni Hölttä Gast
avatar Matthias Braun Gast
avatar Juhani Karanka Gast

Shownotes

FIN-GER Biennale und Gewinnspiel: Finnische Frauen und außergewöhnliche Architektur

Am 10. Juli 2018 ist wieder die FIN-GER Architektur Biennale in Würzburg. Diesmal ist Finnland am Zug, zwei Architektinnen berichten von ihrer Arbeit und eröffnen ihre Ausstellung. Und hier im Blog gibt es Karten für diese interessante und unterhaltsame Veranstaltung zu gewinnen.

4. FIN-GER Architektur Biennale mit MER aus Helsinki

Ja, es gibt was zu gewinnen. Aber dazu komme ich gleich. Fangen wir doch am Anfang an.

Zum vierten Mal gibt es am kommenden Dienstag, 10. Juli 2018, die FIN-GER Architektur Biennale in Würzburg. Juhani Karanka (FIN) und Matthias Braun (GER) laden dazu immer im Wechsel herausragende Architekten aus Finnland und Deutschland ein. Diesmal ist wieder Finnland am Zug.

Auch wenn ich kein Architekt bin, finde ich die Biennale immer wieder sehr interessant, unterhaltsam und auch inspirierend. Und ich bin darum gespannt, was Julia Hertell und Jenni Hölttä vom Büro MER Arkkitehdit aus Helsinki erzählen werden.

Julia Hertell, Anna Kontuniemi, Sini Kukkonen, Paula Leiwo, Johanna Brummer, Kaisa Riippi und Jenni Hölttä vom Architekturbüro MER in Helsinki. Foto: Ananya Tanttu

Ob es daran liegt, dass wir 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland feiern dürfen, dass für die Biennale 2018 ein Architekturbüro ausgewählt wurde, dass aus sieben Frauen besteht, weiß ich nicht. Aber irgendwie passt es. In Finnland dürfen die Frauen schon zwölf Jahre länger ihre Stimme abgeben, und wie ich es erlebe, sind uns die Skandinavier — dazu zähle ich auch mal die Finnen — in Sachen Gleichberechtigung eh voraus.

Die beiden finnischen Architektinnen werden um 19 Uhr einen Vortrag über ihre Arbeit im Fürstensaal der Residenz halten. Und den “Goldfinger” bekommen sie dann auch noch als Preis überreicht. Ab 21 Uhr geht die Biennale im FIN-GER Concept Store auf dem Bürgerbräugelände weiter. Dort wird die Ausstellung eröffnet werden. Und die ist immer eine Überraschung. Von vergrößerten Briefumschlagmustern, Holzplatten-Höhlen oder Regale voller Architektur-Krimskrams war bisher alles dabei, ich bin gespannt, was sich die Damen von MER ausgedacht haben. Bei Sekt und FinGerFood — alles im Eintrittspreis von 15 Euro enthalten — kann man noch mit den Architektinnen plaudern, was in den Vorjahren schon mal bis spät in die Nacht gehen konnte. Und mich würde es wundern, wenn nicht die eine oder andere Panzerkette gereicht wird. 😉

Karten für die 4. FIN-GER Architektur Biennale gibt es bei der Buchhandlung Knodt oder im FIN-GER Concept Store, ein paar auch an der Abendkasse.

Oder eben hier im Würzblog. 🙂

Karten für die Architektur-Biennale gewinnen

Die FIN-GER-Jungs haben dem Würzblog zwei “virtuelle” Karten für die Biennale spendiert. Wer eine davon haben will, der schreibt in die Kommentare hier im Blog einfach sein liebstes finnisches Wort, das reicht schon. 🙂

Am Sammstagvormittag (dann aber wirklich)  Donnerstagabend (war erst Mittwochabend, aber noch hat fast niemand mitgemacht 😳) werde ich dann — vermutlich im Livevideo — aus all den Kommentaren zwei Namen ziehen.

Im Zeitalter der Datenschutzgrundverordnung weise ich auf etwas eigentlich Selbstverständliches hin: Mit dem Kommentar wird eure Mailadresse gespeichert. Das ist in dem Fall auch sinnvoll, denn ich möchte euch ja benachrichtigen, wenn ihr begonnen habt. Die Mailadressen werden natürlich nicht weitergegeben — ich wüsste nicht mal an wen. Weitergegeben werden die Namen der beiden Gewinner an FIN-GER, denn damit kommt ihr bei den Biennale am Eingang rein. 🙂

Schneeweißchen

Fotoshooting mit einem Snowtrooper – das kann man auch nur an einem heißen Sommertag in Hermkes Romanboutique machen. 🙂

An einem wundervoll warmen und sonnigen Freitagnachmittag kann man kaum etwas Schöneres machen, als die Zeit in einem engen Comicladen zu verbringen. Also hab ich genau das gemacht.

Emilio Laiso bei Signieren und Zeichnen in Hermkes Romanboutique.
Emilio Laiso bei Signieren und Zeichnen in Hermkes Romanboutique.

Einen wirklichen Grund, Hermkes Romanboutique zu besuchen, brauche ich eigentlich nicht, der Laden ist immer eine Reise wert.

Aber am vergangenen Freitag war dort wieder mal ein Comiczeichner in Würzburg zu Gast, diesmal Emilio Laiso (hier sein altes Tumblr-Blog). Der Italiener zeichnet für Marvel, unter anderem ist er für die Comic-Adaption von Rogue One: A Star Wars Story mitverantwortlich..

Snowtrooper HZML 2906 (links) und Marvel-Zeichner Emilio Laiso.
Snowtrooper HZML 2906 (links) und Marvel-Zeichner Emilio Laiso.

Die Schlange der Fans, die von Emilio eine signierte Zeichnung haben wollten, war lang. Zu lang für mich und meine Schlangenphobie. Ich hab nur ein wenig mit den Leute gequatscht. Vor allem mit Hazamel, der in vollem Snowtrooper-Outfit — ihr erinnert euch, die imperialen Soldaten auf dem Eisplaneten Hoth in “Das Imperium schlägt zurück”? Ich hätte an dem Tag doch eher ein Beachtrooper-Outfit mit Kampfshorts und Kevlar-T-Shirt vorgezogen, aber Hazamel zog das Ganze tapfer und mit summendem Lüfter im Helm durch.

Faszinierend, wie ausdrucksstark so ein Snowtrooper doch sein kann.

Fröhlicher Snowtrooper.
Wütender Snowtrooper.
Sexy Snowtrooper.
Trauriger Snowtrooper.
Wie schön, Frieden zwischen der dunklen und der hellen Seite, ein Snowtrooper und ein Jedi tauschen Zärtlichkeiten aus. Die Galaxie atmet auf.

U&D2018: Das Trio der Duos

Tag drei des Umsonst und Draussen stand dreimal im Zeichen der Zwei. Und diese sechs hatten es echt in sich.

Am Samstag gab es auf dem U&D dann endlich die volle Dröhnung Musik für mich. Mit langer Hose, Hoodie und Jacke — ich bin ja durchaus lernfähig — hab ich mich vor allem im Drinnen-Zelt und an der Immerhin-Bühne herumgetrieben.

Besonders interessant fand ich die Trilogie der Elektro-Pop, -Punk- und -Rock-Duos auf der Drinnen-Bühne.

Zement im Drinnen-Zelt.

Erst die Würzburger Band Zement, die beiden gesangslosen Soundfrickler am Schlagzeug, Gitarre und Synthesizer. Leicht psychodelische Instrumentalmusik, die man auch mögen muss. Ich mag sowas zum Glück, entliche andere Zuhörer im Zelt auch. Und wohl noch nie gab es so viel Applaus für das Herunterdrehen der Synthesizereffekte am Ende des Konzerts, selbst das war eine Show für sich.

Prada Meinhoff auf der Drinnen-Bühne.

Weiter im Zelt mit Prada Meinhoff aus Berlin. Leicht punkiger Elektro-Rock als Duo. Ich hatte vor dem U&D mal rein akustisch in die Band reingehört und die Musik gefiel mir — aber Prada Meinhoff kommen erst live auf der Bühne so richtig zur Geltung. Die rotzige Theatralik in Show und Stimme der Sängerin Chrissi erinnert an die frühe Nina Hagen oder an eine der Humpe-Schwestern (kann mir nie merken, welche welche ist). Und Rene am Bass ist ohnehin ein Erlebnis. Den er spielt zwar auf einer vierseitigen Bass-Gitarre, aber was aus den Lautsprechern wummert und wimmert, ist nicht nicht immer Bass, sondern auch mal eine dreckige E-Gitarre oder weiß der Herr noch für Sounds. Das ging richtig gut rein und ab.
Tolle Konzert, das mit viel Spaß gemacht hat, von einer Band, die ich kaum kannte. Im Nachhinein hab ich bei The Pick ein ganz interessantes Interview mit den beiden gelesen.

Das parallel zu dem Prada-Meinhoff-Konzert das WM-Spiel Deutschland – Schweden stattfand, merkte man auf dem gesamten Festival meinem Empfinden nach ein wenig, aber nicht so sehr, wie ich vorher befürchtete. Die Wege auf dem Festival waren etwa leerer als an einem Samstag in anderen Jahren. Aber das Drinnen-Zelt war beim Auftritt der beiden Berliner nicht proppevoll, aber voll genug.

Hildegard von Binge Drinking auf der Drinnen-Bühne.

Proppevoll brachte das letzte Duo des Abends das Drinnen-Zelt — obwohl das Deutschland-Spiel noch lief. Schon vor zwei Jahren gab Hildegard von Binge Drinking auf dem Umsonst und Draußen ein — wie ich finde — legendäres Konzert unter der Brücke der Deutschen Einheit.  Diesmal durften die beiden Würzburger in ihrer bewährten Nonnen-Tracht auf eine echte Bühne. Matthias Labus haute auf die Trommeln, Daniel Gehret würgte den Synthie und auch einen Nintendo DS (wenn ich das richtig gesehen habe) und jagte seine Stimme — sehr textlastig sind die Hildegardschen Musikstücke eher nicht — gerne mal durch den Vocoder.  Das “Streets of Philadelphia”-Cover zum Abschluss hatte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht, aber der Rest des Konzerte elektrorororockte mich ziemlich.

Bis auf einen kurzen Abstecher zu Nump auf der Draussen-Bühne habe ich den U&D-Samstag vor allem im Drinnen-Zelt verbracht. Und auf der Pallettenbühne des Immerhins. Clitlicker haute da leicht verregnet und mit viel Seifenblasen auf die Kacke, Malm gab ich durchgeknallt wie eh und je auch mal wieder die Bühne.

Es war ein wirklich toller Samstag! 😀

U&D 2018: Bestens geschwänzt

Manchmal liebe ich es, wenn ein Plan nicht funktioniert.

“Ich werde aber leider nur kurz vorbeikommen können, ich will noch aufs Umsonst & Draussen.” Ich wurde nicht müde, dass im Vorfeld schon mal kund zu tun, immer wenn ich auch die Terrassenparty am Freitag angesprochen wurde. Und genau so hatte ich das vor. Um 18 Uhr zur Party gehen und mich eine Stunde später  in Richtung Mainwiesen aufmachen.

Die Crash Kids rocken mit Akkordeon-Unterstützung.

Natürlich kam alles anders. Bei der Party war es so chillig und lustig, dass die Zeit zum Aufbruch immer weiter nach hinten geschoben wurde. Und als dann noch die Crash Kids zu einem Konzert auf der Terrasse auftauchten und noch eine Akkordeon-Besetzung im Schlepptau hatten, war es um meinen Plan endgültig geschehen. Müßig zu erwähnen, dass der Auftritt von Instant Voodoo Kit das Ganze nicht besser machten. 😉

Manchmal liebe ich es, wenn ein Plan nicht funktioniert. 😀

Dass ich dadurch verpasst hatte, dass hirnlose Hooligans für Wallung auf dem U&D sorgten, ist nicht schlimm. Schlimm ist, dass es solche Arschgeigen überhaupt gibt.