Kulturelle Weile auf dem Stadtfest

Die überlaufenen Stellen beim Stadtfest habe ich in diesem Jahr zum großen Teil ausgelassen – und einen wundervollen neuen Platz auf dem Stadtfest für mich gefunden.

Ich weiß gar nicht, wer auf die Idee kam, beim Stadtfest in Würzburg die kulturelle Meile in der Hofstraße zu installieren. Auf jeden Fall war es eine tolle Idee.

Kulturelle Meile in der Hofstraße beim Stadtfest.

Zwar war die kulturelle Meile keine 1,6 Kilometer lang, vielleicht so hundert Meter. Aber trotzdem konnte man auf ihr endlos reisen und dabei nette Leute treffen und gute und originelle Musik hören.

Und dazu hatte man dort in der Hofstraße noch das Weltkulturerbe Residenz und das bisher ausgeschlagene Erbe Mozartgymnasium als Kulisse, was will man mehr. So überlaufen wie der Rest der Stadt war es dort auch nicht, ich denke, viele Besucher hatten diesen neuen Teil des Stadtfests noch gar nicht so auf dem Schirm.

The Echoturn aus Aschaffenburg auf der Palettenbühne des Immerhin im Moz-Hof.

Und so hab ich den größten Teil meines Aufenthalts auf dem Stadtfest freudig auf der kulturellen Meile in der coversongfreien Zone verbracht.

Danke an das Immerhin, die Posthalle, den B-Hof und der WÜRG auf diese wunderschöne Oase. Ich hoffe, dass es die kulturelle Meile auch im nächsten Jahr geben wird.

“We are made of beer” – oder Wein

Der Stramu-Samstag ging viel zu schnell zu Ende — aber lange genug, für tolle Musik.

Es war nur eine kleine Runde, die sich beim Bloggertreffen auf dem Stramu getroffen hatte. Aber es war eine Runde, die dann ziemlich Spaß hatte.

Rapper Infidelix.

Ich bin eigentlich kein großer Rap-Freund. Aber was der Texaner und jetzige Berliner Infidelix am Stramu-Samstag am Dominikanerplatz abgeliefert hat, war wirklich amtlich. Straßen-Rap vom Feinsten — Die Welt hat schon über den Rapper berichtet –, dazu noch ein Sauflied mit Ohrwurmcharakter. “We are made of beer, we are made of beer, …”. Da musste ich sogar als Weintrinker mitsingen. 😀 Eine tolle und gut gelaunte Show hat Infidelix da hingelegt . Am Sonntag tritt er nochmal in der Blasiusgasse um 14, 18 und 20 Uhr auf — hingehen!

Frederik Konradsen aus Madagaskar.

Selber Ort, wenig später. Frederik Konradsen übernimmt das Mikro von Infidelix. Kompletter Stilwechsel. Frederik covert Songs, das aber sehr lustig. Und da Infidelix noch hinter ihm seinen Krempel zusammensuchte, lud Frederik ihn zu einem spontanen Crossover “Rap meets Schnulzenballaden” ein, was wirklich witzig war.

Ein seltenens Duett: Frederik & Infidelix.

Und dann war auch schon Ende, um 22 Uhr. Ich frage mich nur: War das schon immer so früh? Gefühlt dachte ich, sonst ging das Stramu immer bis spät in die Nacht, oder zumindest bis 23 Uhr. War schon schade, dass der Abend dann schon vorbei war.

Bloggerische Stramu-Streunerei

Wir Würzburger Blogger bringen am Samstag das Bloggertreffen und Stramu unter einen Hut und ziehen gemeinsam über das Straßenmusikfestival.

Freunde des gepflegten Bloggens und der gepflegten Musik!

Der 9.9. nähert sich, und damit auch das Würzburg Bloggertreffen im Herbst. Es nähert sich damit aber auch das Stramu in Würzburg. In den vergangenen Jahren kollidiert das Straßenmusikfestival gern mit dem Bloggertreffen. Und wie es sich gezeigt hat, wollen viele Blogger gerne zu beidem gehen — und genau das machen wir wieder.

Allerdings nicht am 9.9., denn das ist ein Sonntag. Eh ein blöder Tag um sich zu treffen, ich muss da arbeiten und das Stramu ist da auch schon vorbei. Also wird es der Samstag, 8. September. Lasst uns da gemeinsam über das Stramu schlendern, Musik hören und Straßenkünstlern zuschauen, plaudern — gerne auch über unsere Blogs –, trinken und einfach einen schönen Abend haben. Das ist das Wort “Social” in Social Media! 🙂

Eingeladen sind alle Blogger in und um Würzburg, egal wie alt, neu, bekannt, unbekannt, groß oder klein das Blog ist.

Wir treffen uns um 18 Uhr zum Einstimmen erst mal am D.O.C. am Ende der Kupschpassage/Augustinerstraße. So ab 19 Uhr geht es dann ab ins kulturelle Getümmel. Ich werde immer hier im Blog, auf Twitter, Facebook und im Fediversum unseren aktuellen Standort durchgeben — zumindest werde ich es versuchen. 🙂

Wie immer darf — aber nicht muss — man sein Kommen oder Fernbleiben in den Kommentaren verkünden.

Es kommen

Es kommen vielleicht

Es kommen nicht

WüPod018 IT-Netzwerk Würzburg-Mainfranken

Nach außen hin war von den durchaus zahlreichen und erfolgreichen Unternehmen im Bereich Informationstechnologie in Würzburg vor ein paar Jahren noch wenig zu merken. Viele wurschtelten allein vor sich hin. Das hat sich durch etliche Veranstaltungen wie das Barcamp und vor allem die Würzburg Web Week und auch durch zahlreiche Meetups geändert.

Die größeren und großen IT-Unternehmen in der Region tauschen sich seit wenigen Jahren in lockerer Runde im sogenannten IT-Netzwerk Mainfranken aus. Aber nun soll das in deutlich verbindlicher und hoffentlich schlagkräftigerer Form passieren. Simon Klingenmaier erzählt im Podcast, wie es dazu kam und was da für die Zukunft angedacht und erhofft ist.

Dauer der Episode: 0:42:17

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Shownotes

Die Biennale-Karten sind verlost!

Zwei Würzblog-Leser dürfen sich nun über je eine Karte für das das Fin-Ger Architektur Biennale am Dienstag freuen.

So, die zwei Karten für das Fin-Ger Architektur Biennale in Würzburg am Dienstag wurden verlost. Ich darf Jussi und Sabine gratulieren – die beiden dürfen sich über freien Eintritt für den Vortrag in der Residenz und die Vernissage auf dem Bürgerbräu-Gelände freuen. 🙂

Die Verlosung lief live über die Facebook-Seite des Würzblog, wer will, kann sich das Video noch anschauen.

Alle anderen: Karten für die Biennale gibt es bis Dienstag noch in der Buchhandlung Knodt und im Fin-Ger-Store auf dem Bürgerbräu-Gelände.

Und wer das nicht kann oder will — den Podcast mit den beiden finnischen Architektinnen kann man sich auch noch anhören. 🙂

WüPod017 : MER Arkkitehdit Helsinki at Fin-Ger Architektur Biennale Würzburg

Ein Büro aus sieben Architektinnen – wie funktioniert das? Was für Probleme das nach sie zieht erzählen Julia Hertell und Jenni Hölttä vom Büro MER Arkkitehdit aus Helsinki. Die beiden sind die Preiseträger bei der 4. Fin-Ger Architektur Biennale in Würzburg.

Im Podcast erzählen die beiden über ihre Arbeit als Architektinnen, die Unterschiede zu Deutschland und ihre Ansichten über gute Architektur. Mit dabei sind auch Matthias Braun und Juhani Karanka von Fin-Ger auf dem Bürgerbräu-Gelände.

Geredet haben wir in Englisch — die einzige Sprache, die wir alle sprechen konnten. Für mich war das mal ganz schön ungewohnt. Ich lese zwar sehr viel auf Englisch und schaue auch Serien und Filme auf Englisch — es aber selbst länger sprechen musste ich lange nicht mehr. Aber irgendwie hat es funktioniert. 😀

Dauer der Episode: 0:48:38

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Shownotes

FIN-GER Biennale und Gewinnspiel: Finnische Frauen und außergewöhnliche Architektur

Am 10. Juli 2018 ist wieder die FIN-GER Architektur Biennale in Würzburg. Diesmal ist Finnland am Zug, zwei Architektinnen berichten von ihrer Arbeit und eröffnen ihre Ausstellung. Und hier im Blog gibt es Karten für diese interessante und unterhaltsame Veranstaltung zu gewinnen.

4. FIN-GER Architektur Biennale mit MER aus Helsinki

Ja, es gibt was zu gewinnen. Aber dazu komme ich gleich. Fangen wir doch am Anfang an.

Zum vierten Mal gibt es am kommenden Dienstag, 10. Juli 2018, die FIN-GER Architektur Biennale in Würzburg. Juhani Karanka (FIN) und Matthias Braun (GER) laden dazu immer im Wechsel herausragende Architekten aus Finnland und Deutschland ein. Diesmal ist wieder Finnland am Zug.

Auch wenn ich kein Architekt bin, finde ich die Biennale immer wieder sehr interessant, unterhaltsam und auch inspirierend. Und ich bin darum gespannt, was Julia Hertell und Jenni Hölttä vom Büro MER Arkkitehdit aus Helsinki erzählen werden.

Julia Hertell, Anna Kontuniemi, Sini Kukkonen, Paula Leiwo, Johanna Brummer, Kaisa Riippi und Jenni Hölttä vom Architekturbüro MER in Helsinki. Foto: Ananya Tanttu

Ob es daran liegt, dass wir 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland feiern dürfen, dass für die Biennale 2018 ein Architekturbüro ausgewählt wurde, dass aus sieben Frauen besteht, weiß ich nicht. Aber irgendwie passt es. In Finnland dürfen die Frauen schon zwölf Jahre länger ihre Stimme abgeben, und wie ich es erlebe, sind uns die Skandinavier — dazu zähle ich auch mal die Finnen — in Sachen Gleichberechtigung eh voraus.

Die beiden finnischen Architektinnen werden um 19 Uhr einen Vortrag über ihre Arbeit im Fürstensaal der Residenz halten. Und den “Goldfinger” bekommen sie dann auch noch als Preis überreicht. Ab 21 Uhr geht die Biennale im FIN-GER Concept Store auf dem Bürgerbräugelände weiter. Dort wird die Ausstellung eröffnet werden. Und die ist immer eine Überraschung. Von vergrößerten Briefumschlagmustern, Holzplatten-Höhlen oder Regale voller Architektur-Krimskrams war bisher alles dabei, ich bin gespannt, was sich die Damen von MER ausgedacht haben. Bei Sekt und FinGerFood — alles im Eintrittspreis von 15 Euro enthalten — kann man noch mit den Architektinnen plaudern, was in den Vorjahren schon mal bis spät in die Nacht gehen konnte. Und mich würde es wundern, wenn nicht die eine oder andere Panzerkette gereicht wird. 😉

Karten für die 4. FIN-GER Architektur Biennale gibt es bei der Buchhandlung Knodt oder im FIN-GER Concept Store, ein paar auch an der Abendkasse.

Oder eben hier im Würzblog. 🙂

Karten für die Architektur-Biennale gewinnen

Die FIN-GER-Jungs haben dem Würzblog zwei “virtuelle” Karten für die Biennale spendiert. Wer eine davon haben will, der schreibt in die Kommentare hier im Blog einfach sein liebstes finnisches Wort, das reicht schon. 🙂

Am Sammstagvormittag (dann aber wirklich)  Donnerstagabend (war erst Mittwochabend, aber noch hat fast niemand mitgemacht 😳) werde ich dann — vermutlich im Livevideo — aus all den Kommentaren zwei Namen ziehen.

Im Zeitalter der Datenschutzgrundverordnung weise ich auf etwas eigentlich Selbstverständliches hin: Mit dem Kommentar wird eure Mailadresse gespeichert. Das ist in dem Fall auch sinnvoll, denn ich möchte euch ja benachrichtigen, wenn ihr begonnen habt. Die Mailadressen werden natürlich nicht weitergegeben — ich wüsste nicht mal an wen. Weitergegeben werden die Namen der beiden Gewinner an FIN-GER, denn damit kommt ihr bei den Biennale am Eingang rein. 🙂

Schneeweißchen

Fotoshooting mit einem Snowtrooper – das kann man auch nur an einem heißen Sommertag in Hermkes Romanboutique machen. 🙂

An einem wundervoll warmen und sonnigen Freitagnachmittag kann man kaum etwas Schöneres machen, als die Zeit in einem engen Comicladen zu verbringen. Also hab ich genau das gemacht.

Emilio Laiso bei Signieren und Zeichnen in Hermkes Romanboutique.
Emilio Laiso bei Signieren und Zeichnen in Hermkes Romanboutique.

Einen wirklichen Grund, Hermkes Romanboutique zu besuchen, brauche ich eigentlich nicht, der Laden ist immer eine Reise wert.

Aber am vergangenen Freitag war dort wieder mal ein Comiczeichner in Würzburg zu Gast, diesmal Emilio Laiso (hier sein altes Tumblr-Blog). Der Italiener zeichnet für Marvel, unter anderem ist er für die Comic-Adaption von Rogue One: A Star Wars Story mitverantwortlich..

Snowtrooper HZML 2906 (links) und Marvel-Zeichner Emilio Laiso.
Snowtrooper HZML 2906 (links) und Marvel-Zeichner Emilio Laiso.

Die Schlange der Fans, die von Emilio eine signierte Zeichnung haben wollten, war lang. Zu lang für mich und meine Schlangenphobie. Ich hab nur ein wenig mit den Leute gequatscht. Vor allem mit Hazamel, der in vollem Snowtrooper-Outfit — ihr erinnert euch, die imperialen Soldaten auf dem Eisplaneten Hoth in “Das Imperium schlägt zurück”? Ich hätte an dem Tag doch eher ein Beachtrooper-Outfit mit Kampfshorts und Kevlar-T-Shirt vorgezogen, aber Hazamel zog das Ganze tapfer und mit summendem Lüfter im Helm durch.

Faszinierend, wie ausdrucksstark so ein Snowtrooper doch sein kann.

Fröhlicher Snowtrooper.
Wütender Snowtrooper.
Sexy Snowtrooper.
Trauriger Snowtrooper.
Wie schön, Frieden zwischen der dunklen und der hellen Seite, ein Snowtrooper und ein Jedi tauschen Zärtlichkeiten aus. Die Galaxie atmet auf.