Li- La- Lumen

Strand und FestungFast 3 Jahre habe ich nun schon mein Büro in der Veitshöchheimerstraße. Und beinahe zum selben Zeitpunkt hat damals das Lumen im Kulturspeicher eröffnet.
Ich hätte allen Grund zu feiern, tu es aber nicht; das Lumen feiert das Jubiläum, aber …

… zurück zur Lumen-Party. Eingeladen wurden alle, die das recht moderate Eintrittsgeld von 8 € zahlen wollten. Für das Geld konnte man am Buffett teilnehmen und der Live-Band lauschen.
Wir waren schon gegen 19:30 im Lumen und haben noch den Sonnenuntergang in den Liegestühlen genossen. Ok, eigentlich sind wir so früh gekommen, um unseren Hunger zu stillen. Doch das Buffett ließ noch auf sich warten.
Wir genossen die Cocktails und die Weine, die ich wie immer im Lumen aber etwas teuer fand. Man hat immer irgendwie das Gefühl, dass man das selbe Getränk woanders entweder besser oder günstiger bekommen würde.

Greg L. May himselfSpäter am Abend begann der musikalische Teil mit Greg L. May Combo. May war teils Songschreiber, teils Sänger für Bands wie Earth, Wind & Fire, für die Temptations oder die Four Tops. Der Mann aus Los Angeles tat sich aber mit dem unterfränkischen Publikum schwer, das doch recht unmusikalisch über dem Lumenstrand verteilt war.
Die Musik war eigentlich fast schon Perlen vor die Säue geworfen.

Gleichzeitig mit der Band startete auch das italienisch angehauchte Buffett, was wirklich nicht schlecht war, besonders das Porchetta, das italienische Spanferkel, hat mir sehr gut geschmeckt. Und ich darf an dieser Stelle dem Koch nochmals widersprechen: Das Fleisch war nicht zu weich. Es war goldrichtig!

Greg May spielt so bis um halb elf, danach übernahm DJ Zottel das musikalische Kommando.

So sollte es eigentlich ein netter Abend gewesen sein.
Aber wie immer im Lumen, war er eher zwiespältig. Da war eine tolle Band, gutes Essen, nette Leute, schönes Ambiente – die perfekten Zutaten für eine Megaparty!
Aber es waren nicht sehr viele Gäste da, zu wenig um genug Stimmung für Band zu schaffen, die sich dann auch mehr quälte. Auch das Buffett fast zeitgleich mit dem Bandauftritt zu starten war nicht sehr clever. Greg May gab mit seinen Jungs alles, aber die Besucher waren gerade bei der Nahrungsaufnahme bzw. beim Verdauen.

Ach Lumen,
schön dass es dich gibt, aber irgendwas ist doch immer bei dir …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.