Kartoffeläcker aus Asphalt

Schlaglöcher und Risse in der MatterstockstraßeDie Würzburger Straßen. Das Thema taucht immer öfter auf. Al Gore beschwert sich über die Stoßdämpferqual seiner Vespa, vorgestern hat sich eine Freundin über den Zustand des Straßenbelags echauffiert, und wenn ich doch mal mit dem Auto durch Würzburg fahre, wird auch regelmäßig mein interner Vibrationsalarm ausgelöst. Die Fahrbahnen in unserer Stadt gleichen immer mehr einem Kartoffelacker aus Asphalt.

Es ist also an der Zeit, das Thema mal in die Öffentlichkeit zu bringen – und sei es “nur” in die Blogs. So rufe ich also einen Blog-Battle zum Thema “Würzburger Straßenbeläge” aus. Wer mitmachen will, der kann am nächsten Mittwoch (Aschermittwoch) in seinem Blog einen Text- oder Bildbeitrag dazu veröffentlichen. Ob Fotostrecken oder Fotoschrecken, ob Poesie oder Prosa, ob Sinnvolles oder Sinnloses, ob Kunst oder Käse ob kurz oder lang – alles ist erlaubt.

ralf

Blogger, Podcaster, Webentwickler und freier Journalist

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9 Antworten

  1. Akurei sagt:

    Die Straßenverhältnisse stören mich nicht mal. Was mich stört, ist die Verkehrsführung durch schlecht eingestellte Ampel und undurchsichtige Beschilderung.

  2. diemarlene sagt:

    lieber ralf!
    da bleibt mir nicht mehr, als betroffen mein haupt zu senken und ihnen beizupflichten. die löcher, die sich vor der haustür auftun würden sich allerdings auch prima dazu eignen, golf zu spielen. ich werde einen entsprechenden antrag ans rathaus senden. plan b wäre, das haus auf unbestimmte zeit nicht mehr zu verlassen, was der harten realität allerdings schon ziemlich nahe kommt. sch…

  3. Ralf sagt:

    Dein geteertes Zimmer würde glaube ich jeden interessieren … 😀

  4. isnochys sagt:

    sind kaputte Straßen aber nicht schon per Definition in der Öffentlichkeit?
    :))

    sonst würds ja auch keinen interessieren,wenn mein geteertes Zimmer Schlaglöcher aufweist
    :))

  5. Ralf sagt:

    Mein Umfeld und ich sind eine Teilmenge der Öffentlichkeit. Und die Straßen wurde dort in der letzten Zeit nicht thematisiert. QED!

    Und wenn man nur über Sachen berichten bzw. sie veröffentlichen darf, an denen man etwas ändern kann, dann bestünde jede Zeitung nur aus 4 Seiten und die Blogs wären leer … 😉
    Idealismus ist angesagt … 🙂

  6. isnochys sagt:

    Das wäre hier in der Autohauptstadt unmöglich

  7. PW sagt:

    “Es ist also an der Zeit, das Thema mal in die Öffentlichkeit zu bringen” – Euer Ehren belieben zu scherzen, nehme ich an?

    Das ist in Würzburg doch schon lange Dauerthema (auch in der Öffentlichkeit) und liegt natürlich an den nicht vorhandenen finanziellen Möglichkeiten – wie bei anderen Städten auch.

  1. 2. März 2006

    […] Vor lauter sogenannten Sicherheitslöchern hätte ich fast die Schlaglöcher vergessen. Die Beteiligung am Blog-Battle »Würzburger Straßenbeläge« war eher bescheiden, nur Al Gore hat sich gestern noch dem Thema angenommen. Naja, das nächste Mal … […]

  2. 18. September 2006

    […] Stolpersteine Gerne folge ich doch dem Aufruf aus Ralfs Würzblog, heute zum Politischen Aschermittwoch auf den großen Missstand unserer Stadt hinzuweisen, den miserablen Zustand der Würzburger Straßen. War es schon die letzten Jahre keine Freude, mit einem zweirädrigen oder schlecht gedämpften vierrädrigen Fahrzeug durch Würzburg zu fahren, ist es seit der langen Frostperiode eine Qual, u.a. auch für meine italienische Lady. Jetzt können die Stadt-Beschützer wieder verständnislos den Kopf schütteln und jammern, es wäre doch kein Geld im Stadtsäckel, aber die Kosten werden doch nur noch größer, wenn die bisherigen Buckelpisten nicht entbuckelt und repariert werden. Wenigstens bedeckt Petrus das ganze Elend heute unter einer Schneedecke. Brücken kaputt, Straßen kaputt, Schulen marode, Vereine klamm, Jugendarbeit bedroht – Wie haben es die Kommunen, darunter auch unsere, nur geschafft, die Städte finanziell so vor die Wand zu fahren, während Gemeinden vor den Toren der Städte aufblühen? Warum hat die Stadt, damals noch in Form von OB Weber, nicht mehr darum gekämpft, Firmen wie Krick in Würzburg zu halten? Sehr ungeschickt, jetzt sind die z.B. in Eibelstadt… Wenigstens ist heute besagter Politischer Aschermittwoch, an dem sich Politiker im Großen und im Kleinen wieder ereifern können und viel heiße Luft produzieren, nicht zur Sache oder zu den wirklich wichtigen Dingen, nein, der politische Gegner wird angegriffen.Gegen das Elend auf Würzburger Straßen! […]

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