Archiv für den Monat: Mai 2006

Stadtstranderöffnung

Am Vormittag habe ich noch gedacht, die Eröffnung des Stadtstrands fällt ins Wasser. Aber da ich eh in der Gegend war, bin ich um 15 Uhr mal hingelaufen. Und siehe da: wirklich reißt kurz vor der Eröffnung der Himmel auf und die Sonne scheint. Kaum zu glauben. Das Wunder hielt zwar nur eine gute halbe Stunde an, aber mal will sich ja nicht beschweren.

Die Eröffnung selbst? Nun ja. Für geladene Gäste (also nicht für mich) gab es ein paar Häppchen, Sekt und Glühwein(!) und einer der Betreiber des Stadtstrands sprach ein paar nette, aber wirre Worte. Dann kam Frau Beckmann ans Mikrophon. Die Essenz ihrer wenigen Worte war eigentlich die Betonung, dass der Stadtstrand nur einen Testlauf macht und dass die Stadt abwarten wolle, ob es keinen Ärger mit den Anwohnern, den Passanten und überhaupt gibt. Das mag ja alles stimmen, aber zur Eröffnung hätte ich mir doch etwas wärmere und positivere Worte gewünscht.

Auf jeden Fall hat der Würzburger Stadtstrand nun auch offiziell eröffnet. Ob er am jeweiligen Tag geöffnet hat kann man (angeblich) immer auf den dessen Webseiten erfahren. Öffnungszeiten sind von 11 Uhr bis 23 Uhr, Eintritt 3 €, davon 2 € Verzehrbon.

Also ich so gegen halb vier den Strand wieder verlassen habe, hat es auch prompt wieder das regnen angefangen. So kann’s gehen.

Füße in den Sand

Der Stadtstrand in WürzburgNach langem hin und her hat gestern doch mal der Würzburger Stadtstrand doch mal eröffnet — wenn auch nur im “Pre-Opening-Modus”. Offiziell wird der Stand am kommenden Dienstag von Pia Beckmann ins Rennen um die hart umkämpfte Sommergastronomie geschickt.

Heute habe ich dem Areal mal einen kurzen Besuch abgestattet. Das Wetter war nun nicht unbedingt strandgeeignet, Wolken und Wind haben meine kurze Hose doch in den Schrank verbannt. Und darum war es auch am Mainufer nicht soooo voll.

Den Stadtstrand zu beurteilen fällt mir im Augenblick noch schwer. Er ist hübscher geworden als ich erwartet habe — wenn man von den sehr unschönen Containern am Eingang (wohl für die Kasse und Küche) mal absieht. Wie die Lokalität dann wirklich klappt, funktioniert und sich “anfühlt”, dass muss man abwarten — wenn man wirklich wieder länger die Sonne scheint. Ein wirkliches Urteil schiebe ich also erst mal auf.

Der Stadtstrand in WürzburgAber eine winzig kleine Trinkprobe habe ich schon durchgeführt: der Prosecco auf Eis ist ganz lecker, nur mit 3,50 € mir etwas zu teuer. Die Cocktails werde ich demnächst mal lange und ausführlich testen! 😀 Auf der – meiner Meinung nach unglaublich häßlichen – Website des Stadtstrands kann man auch einen kleinen Einblick in die Karte und teilweise in die Preise nehmen. Und dort kann man auch sehen, ob der Strand gerade geöffnet hat oder geschlossen ist. Die Öffnungszeiten sind jeden Tag von 11 Uhr bis 23 Uhr. Normalerweise kostet er 3 € Eintritt (davon 2 € Verzehrbon), heute war der Eintritt frei. Wer weiß, wie lange noch.
Passanten sollen ja angeblich auch in Zukunft das Gelände umsonst durchqueren können, wie sie das allerdings organisatorisch lösen wollen, ist mir noch ein Rätsel.

Ein paar wenige Bilder habe ich gemacht, allerdings nur mit den Handy. Meine Digitalkamera ist … aber lassen wir das Thema! 😉

Weindorf und Feuerwehr

Normalerweise vermeide ich es eher, das Würzburger Weindorf schon am ersten Tag zu besuchen. Doch ich ließ mich gestern breitschlagen, der “Weinfest-Vernissage” beizuwohnen.
Trotz dem eher kühlen Wetter waren viele Besucher da, einen Sitzplatz zu finden war um halb neun schon recht schwierig. Der Wein war — wie erwartet — Glückssache. Der erste, ein Thüngersheimer Silvaner, war recht lecker. Doch sein Nachfolger, ein Silvaner aus dem Hofkeller, hatte mir doch zu viel Säure und wollte nicht so laufen.

Ein tragischer “Höhepunkt” des Abends war ein Wohnungsbrand am Marktplatz, an der Ecke Schmalzmarkt und Schustergasse. Immer mehr Leute bemerkten die Rauchschwaden, die aus dem Dachfenster eines Hauses quollen. Und spätestens als die Flammen aus dem Fenster schlugen, zog jeder Weindorfbesucher sein Handy heraus und rief die Feuerwehr an. Doch die war schon alarmiert und die man landete am Telefon schon in einer Wartschleife — die Leitungen waren wohl bereits überlastet. Der Brand wurde dann doch recht schnell gelöscht. Fotos vom Brand gibt es nicht, meine Kamera ist gerade in Reparatur — ironischerweise in der Schustergasse. Toll!

Christi Himmelfahrt 2006 in Würzburg

Viele schimpfen über die katholische Kirche, doch die kirchlichen Feiertage nehmen doch alle gerne mit. Und so startet dieses Woche der Feiertag-Hattrick am Donnerstag mit Christi Himmelfahrt.

Der Vatertagvorabend

Was ist in Würzburg los am Abend vor dem Feiertag, sprich Mittwoch?
Da wäre der Hardbangers Ball. Nein, der Hard & Heavy-Abend findet diesmal nicht im Immerhin statt, sondern im AKW. Rockiges verspricht auch der Zauberberg mit “Der Berg rockt!”. Im Immerhin wird Dennis Schütze mit der Formation Will Handsome die CD Release-Party feiern.

Die Oldies können wieder mal beim Midlife Club das greise Haupt schütteln. Diesmal steigt die Party in der Orangerie im Hofgarten der Residenz, unter dem Motto “Weißwein-Party” und es mag sich empfehlen, die Karten schon im Vorverkauf zu erwerben — es könnte voll werden.

Mit dem Mittwoch beginnt auch das 20. Würzburger Weindorf. Das erste Weinfest des Jahres in der Stadt ist in Sachen Wein zwar mehr für Quantität statt Qualität bekannt, doch ist es einfach ein “Muss” für den gemeinen weinseeligen Würzburger. Es dauert bis zum 05. Juni 2006, man muss also nicht unbedingt schon am ersten Tag hinstürmen.

Christi Himmelfahrt

Und dann ist auch schon Christi Himmelfahrt, für Väter vielleicht besser bekannt als Vatertag. Und wer nicht gerade mit dem Bollerwagen für die Lande zieht, der kann sich an diesem Tag auch vergnügen.
Das Africa Festival, das an diesem Tag beginnt, mag dieses Jahr nicht nur für die afrophile Besucher interessant sein. Da die Fußballnationalmannschaft aus Ghana ihr Quartier in Würzburg errichtet, sollte sich auch Fußballfans eine Besuch überlegen. Aber auf das Africa Festival gehe ich die nächsten Tage mal näher ein.