Elmar has left the building

Gestern fand die Abschiedsvorlesung des Würzburger Fundamentaltheologen Elmar Klinger an der Uni Würzburg statt, einer der letzten der alten Riege der Theologie-Professoren. Auch wenn Herr Klinger nicht gerade für seine große Rhetorik in den Vorlesungen bekannt war (vieeeele “ähhhs”), so war — und ist — er doch ein orgineller und wissenschaftlicher Denker. Bei ihm habe ich das spannendste Hauptseminar meines Studiums erlebt, das höchst kontroverse und emotionale Seminar über das Turiner Grabtuch.

Der aus der Adidas– und Puma-Stadt Herzogenaurach stammende Franke hat gestern noch einmal einen würdigen Abschied hingelegt. Es war auch schön, vielen Professoren, Assistenten und Theologen mal wieder zu begegnen (AlGore war auch da), auch wenn ich das leckere Buffet und den guten Wein danach nur kurz genießen konnte.

Elmar, ähhh, ich wünsche wünsche dir, ähhhh, einen entspannten, ähhh, Ruhestand! 🙂

ralf

Blogger, Podcaster, Webentwickler und freier Journalist

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4 Antworten

  1. Eberlein sagt:

    Lieber Herr Thees,
    das haben sie gut geschrieben. Mit Elmar Klinger geht wirklich ein Großer der Theologie. Einer der Theologie frei gedacht hat, keine Scheu vor Kritik hatte und dessen “Armuts-Buch” zur Pflichtlektüre eines jeden Theologen (und Nicht-Theologen) gehören sollte.
    Den Ruhestand hat er sich verdient, doch ist es schade, daß er nicht mehr im “aktiven Dienst” sein wird.

  2. Akurei sagt:

    Also Ralf, so macht man sich aber nich, äh, über jemanden, äh, lustig! ;D

  3. Seine Vorlesungen waren schon gewöhnungsbedürftig. Aber der Rahmen dieser Verabschiedung war für sonstige Verhältnisse an unserer altehrwürdigen Fakultät schon etwas ganz Besonderes! Die Theologen füllen das Audimax!

  1. 18. Juli 2006

    […] Es gibt Tage, an denen bleibt man am besten im Bett, aber nicht einmal das wäre mir heute vergönnt gewesen, zumindest hätte es keinen Spaß gemacht: Gegenüber wird das Haus eingerüstet und wie schon letzte Woche bei den Vorarbeiten fangen die spätestens um sieben damit an, mit Arbeit rumzulärmen. Also wurden wir heute noch vor dem Weckerklingeln von Baulärm aus allen Träumen gerissen. Toller Start in eine neue Woche. Am Vormittag hatte ich mit meiner Zulassungsarbeit zu kämpfen, am Nachmittag eigentlich auch, da habe ich aber eher an formalen Sachen gebastelt. Inzwischen hat mir mein Schädel mächtig geschmerzt, er schmerzt auch jetzt noch, dann hat R. angerufen, dass er mit seiner Simson liegengeblieben ist und K. wollte mit einer meiner tollen Vespas losfahren, um R. zu seiner Prüfung zu fahren. Fünf Minuten später hat sie geklingelt, weil auch ihre Vespa streiktw, also bin ich losgefahren, um R. abzuholen; er hatte inzwischen seine Freundin erreicht, die war auch schon da, dennoch hat er sich gefreut, dass ich mich auf den Weg gemacht hatte. Wieder daheim, habe ich zunächst den Gaszug der Vespa wieder repariert, nur wollte das gute Stück noch immer nicht anspringen. Also habe ich mich daran gemacht, die Zündkerze auszuwechseln. So verwinkelt wie die PK XL 2 ist, muss man einen Roller erstmal bauen. Mit meinem Zündkerzenschlüssel bin ich nicht beigekommen, also habe ich unseren Vermieter gefragt, der mir helfen konnte. Kurz vor halb sechs war ich fertig und habe doch noch die Zeit gefunden, an den Sanderring zu fahren, um beim Festakt zur Emeritierung von Prof. Klinger teilzunehmen. Dort habe ich neben vielen anderen Leuten auch Ralf getroffen, jetzt bin ich wieder daheim, habe gut beim Empfang gegessen und jetzt wieder Kopfweh. Schön! Über 50 Spam-Kommentare durfte ich auch noch löschen. […]

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