@bkytrnasl:
Dieses Szenario scheint mir auch als sehr wahrscheinlich. Mal unterstellt, dass IKEA wenigstens Einzug halten darf und nicht noch einer „BI zur Rettung des Feldhmasters“ zum Opfer fallen wird 😉
Doch im Ernst: Das Traurigste an der ganzen Geschichte ist für mich immer noch, dass sich der Würzburger „Widerstand“ vor allem stets auf das VERHINDERN von neuen Projekten konzentriert, statt jemals den Versuch zu machen, eine CHANCE zur Veränderung, zur Weiterentwicklung dieser Provinz-Metropole zu erkennen und diese konstruktiv zu nutzen.
Denn wer hätte die Einzelhändler, deren Verband, alle Interessenten denn daran gehindert, zusammen mit den ARCADEN-Betreibern und den dort anzusiedelnden Firmen „gemiensame Sache“ zu machen? Warum packt man den angeblich so bedrohlichen Stier nicht mal bei den Hörnern und verlangt mit dieser Vehemenz mit ins Boot genommen zu werden? Warum denkt keiner der Gegener darüber nach, wie man sich durch geschickte Einmischung und frische Ideen an einem solchen Konzept erfolgreich hätte BETEILIGEN können, um sich sein berechtigtes Stück vom Kuchen zu sichern? Warum gibt es in anderen Städten solche Konzepte des MIITEINANDER, statt der puren Bekämpfung der Interesen anderer? Warum gibt es in Würzburg immer nur ein NEIN, statt kluge Lösungen, von denen alle letztlich profitieren würden? Warum wurden diese Chancen nicht einmal diskutiert, geschweige denn ernsthaft angegangen?
DA liegt für mich der größte Hund begraben, der diese Stadt immer mehr in die totale Erstarrung treibt. Eine Lähmung, die sie letztlich zu einem drittklassigen „Unterzentrum“ degradieren wird. Das wäre nun das Letzte was wir alle wollen können, oder?
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