Hi Ralf, @All:

So viel „Gejammere“ sehe ich hier gar nicht, ich empfand die meisten Statements eher als kritisch-konstruktive Analyse des denkbar knappen Sieges der Gegner über das ARCADEN-Projekt und den Folgen daraus.

Und die ist allemal angebracht, denn nun müssen sich die BI und deren Anhänger schon fragen lassen, wie die versprochenen, besseren Lösungen für eine urbane, lebendige, attraktive Stadt Würzburg aussehen sollen und vor allem, wie sie realisiert werden sollen?

Bisher kann ich mich noch immer des Eindrucks nicht erwehren, dass es halt primär – wie so oft in der Vergangenheit dieser Stadt – ums Verhindern ging, nicht aber um eine wirklich bessere ALTERNATIVE dazu. Die sehe ich nämlich noch nirgends, schon gar nicht bei den feiernden Gegnern der Arcaden. Denn das Schlimmste was jetzt für WBG m.E. passieren könnte, wäre der Rückfall in den Dornröschenschlaf, um schließlich nach einem weiteren verlorenen Jahr der Untätigkeit festzustellen, dass wir keinen Schritt weiter gekommen sind als heute.

Was Deine Referenz zum Wiederaufbauwillen des ehemals fast vollständig zerstörten Würzburgs angeht, hast Du mir ja direkt aus der Seele (und einem meiner Postings)gesprochen, doch eben diesen Geist des Aufbaus, des Mutes, der Risikobereitschaft, den vermisse ich seit Jahrzehnten zunehmend in dieser Stadt. Und ich glaube da ein bisschen mitreden zu dürfen, denn ich gehöre zu den nicht mehr ganz so jungen Postern hier, die den „Zeitgeist“ auch noch anders in Erinnerung haben. Aber es ist schon verdammt lang her …

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