Hallo
Kurz zu mir: Ich bin Oberpfälzer und lebe seit knapp 5 Jahren in dieser schönen Stadt. Als ich zum ersten Mal vom Arcaden Projekt gehört habe, war mein erster Gedanke „Ja, das wurde auch mal Zeit.“ Ich kenne Regensburg ganz gut. Und mit allem Würzburger Lokalpatriotismus: Würzburg kann Regensburg nicht mal im Ansatz das Wasser reichen. Die Einkaufsmöglichkeiten in Regensburg sind um Welten besser als hier in Wü. Und das bei weniger Einwohnern und einem Umland das bei weitem nicht soviele Einwohner hat wie Wü.
Mir ist bis heute nicht klar, warum man gegen die Arcaden sein konnte. Das Argument mit dem „Leiden der einheimischen Einzelhändler“ ist keines. Zum einen schreien die ja jetzt nach einer Bebauung des Mozart-Areals, weil ja „zu wenig Geschäfte in Würzburg“ da seien. Und zum anderen wären die Arcaden die perfekte Ergänzung für die Würzburger Innenstadt gewesen:
Der Besucher kommt mit der Bahn. Er kommt in einen frisch restaurierten, sauberen Bahnhof (den es jetzt auf absehbare Zeit nicht geben wird!) und geht in die Arcaden. Er verweilt dort mit Sicherheit einige Zeit – aber danach wäre ein Großteil der Leute mit Sicherheit in die nahe Innenstadt gegangen. Man wäre ja schließlich schon mal mitten in der Stadt gewesen… Klugerweise hätte man dazu vom Bahnhof eine „City Straba“ einrichten können, die die Leute zB bis zur Neubaustraße fahren lässt. Von dort aus hätte der Besucher dann den Weg zurück zu den Arcaden/Bahnhof zu Fuß mit Shopping zurücklegen können.