Mainfrankentheater zum Abreißen

Gerade lief bei Cappricio auf BR3 ein Beitrag über den “Abreiß”-Kalender Weg damit! von Turit Fröbe. Die Architekturhistorikerin hat in ganz Deutschland Architektur fotografiert, die ihrer Meinung nach abgerissen werden müsste und hat aus den Bildern einen Kalernder gemacht. In der Sendung verlor sie sogar ein paar Worte über Würzburg. Sinngemäß:

Würzburg suggeriert auf den ersten Blick eine schöne Stadt zu sein. Wenn man näher hinsieht, merkt man, dass es ein 50er-Jahre-Einheitsbrei ist. Dahingehend ist es fast austauschbar mit Darmstadt.

Und welches Objekt hat sie für den Kalender fotografiert? Das Mainfrankentheater. Da gerät man natürlich schon etwas in Argumentationsnot … 😉
Aber Frau Fröbe ist auf viele Städte nicht gut zu sprechen. Bielefeld zum Beispiel. Und in Bremerhaven hätte sie vor lauter Häßlichkeit beinahe das Fotografieren aufgehört.
Da hat Würzburg ja noch Glück gehabt! 😉

11 Gedanken zu „Mainfrankentheater zum Abreißen“

  1. … glaube nicht, dass es ihr um die Wiedererrichtung ehemals “schöner” Städte wie Würzburg oder das Niederreissen von Würzburg geht. Es geht wohl eher um die Gedankenlosigkeit in der Architektur; zu jeder Zeit.

    Würzburger entspannt und reisst ab – ist doch schöner schwarzer Humor!

  2. Nun,

    das die Franken und die würzburger im besonderen ihre lieben Probleme mit schwarzen Humor haben, war mir schon immer bekannt! Sonst hättet ihr den schlimmsten Schwarzhumoristen nicht bis ins Innenministerium bugsieren können! Aber ok, eure Meinungen akzeptiere ich.

    Außer Würzburg wurde auch Darmstadt damals von den Amis in Schutt und Asche gelegt. Mit der gleichen Art Brand- und Schrappnelbomben, die auch Würzburg erwischten. Am 11.09.1944 geschah das hier.

    Auf eine gewisse Weise kann ich ja diese Fröbe auch verstehen. Aber Darmstadt hat das Hundertwasserhaus! Was hat Würzburg an solch baulichen Verbrechen, daß sie eure Stadt auch niedergerissen sehen will?

    Denkt mal eher darüber nach – dann versteht ihr, warum ich solche Dummheit entsorgt werden will. Wenn sie will, daß die Städte wieder so schön werden (nach ihrem Schönheitsideal) wie sie einmal waren, dann soll sie die Kohle auftreiben, um die Städte in ihrem Sinne umbauen lassen zu können.

    München ist potthäßlich, Kölle eine Prollstadt. Das einzig sehenswerte in Köln ist der Dom – und der ist älter als der Rest der Stadt!!!

    Also bitte, bevor ihr urteilt, denkt erst einmal selbst, warum ich das schrieb.

    Danke fürs Zuhören.

  3. Das “Nein” ist auf so einen Unsinn schon mehr als genug.

    Ich habe lange genug in Köln und München gelebt und finde Würzburg in jeder Hinsicht lebenswerter.
    Nun kann ich nicht behaupten, daß Frau Fröbe mir aus der Seele spricht, aber sie hat zu einem großen Teil Recht. Was natürlich auch (mit) an der flächendeckenden Zerstörung Würzburg im 2. Weltkrieg liegt. Das entschuldigt vieles, aber weiß Gott nicht alles.

  4. Das “Nein” spricht für sich und muss für einen intelligenten Menschen nicht weiter erläutert werden.

    Aber was soll schon man von jemandem erwarten, der fordert, dass Menschen “entsorgt” werden, weil sie eine Meinung geäußert haben …. da kann ich nur den Kopf schütteln.

    Im Übrigen spricht Frau Fröbe auch mir aus der Seele.

  5. Aha,

    das Theater ist genauso häßlich und Würzburg ein 1950er Jahre Einheitsbrei wie Darmstadt!

    Ich gebe ehrlich zu, Darmstadt ist dreimal schöner anzusehen als Würzburg (obwohl Würzburg mehr Türme zu bieten hat), dennoch finde ich, man sollte diese Frau abreißen.

    Wenn sie Darmstadt nicht mag, werde ich beim Magistrat der Stadt ein gutes Wort für sie einlegen, daß sie die Stadt nicht mehr betreten darf! Und dies empfehle ich auch den Würzburgern. Alle Städte, die diese Frau nicht mag, sollten ihr ein absolutes Einreiseverbot erteilen!

    Nur so stellt man sicher, daß diese Frau aufhört für eine Architektenlobby zu sprechen, die sowieso keine Ahnung von Stadtbildern hat.

    Solche Leuten gehören weg. Entsorgt, recyclet.

    Alles Liebe

    Asphyx

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