Ich war gestern auf der Bürgerinfo und Diskussion und geb gerne meine Sicht der Dinge dort mal wieder: Zuerst hat Frau Beckmann etwas zur Geschichte der Planungen seit 1993 erzählt und dann Herr Baumgart ca. 30-40 min (ich hab nicht auf die Uhr geschaut) die Geschichte des Areals und die technischen Eckdaten erläutert. Da hat sich für mich wieder mal gezeigt, dass ich Herrn Baumgart für einen fähigen Mann halte, den man einfach mal machen lassen müsste, der sich aber mittlerweile mit Blick auf die Nörgler auch sehr vorsichtig ausdrückt. Danach kamen dann in Wortmeldungen die Bürger zu Wort: Da kann man prinzipiell mal festhalten, dass die Meinungen wieder mal völlig auseinandergehen, wer häts gedacht. Zum einen war da ein Herr (ich glaube ehemaliger Lehrer des MOZ-Gym.), der sich für den Erhalt des Schulgebäudes ausgesprochen hat und im Falle eines geplanten großen EKZ die Gründung einer BI (*gg*, ob es spasseshalber war, kam so nicht genau rüber) angedroht hat. Er und andere haben auch gesagt, dass die Ablehnung der mfi-Arcaden kein Votum für ein EKZ am Moz-Areal sei (insofern hat Frau Bötsch also recht). Andere begrüßen den Bau eines großen EKZ mitunter mit Erhalt einiger Elemente der alten MOZ-Schule, da Würzburg sonst ins Hintertreffen gerät. Wohl klargeworden ist, dass die Fläche, wie in der Mainpost dargestellt, wenn man eine etwas lockere Bebauung haben will, die 15.000 qm Gesamtnutzfläche nicht überschreiben kann. Problematisch bleibt wohl die Verkehrssituation, das wurde auch deutlich. Daneben gab es einige lustige Vorstellungen bzgl. des Baues eines geologischen oder Naturkundemuseums oder so etwas, oder die Einrichtung einer neuen Touristenattraktion mit Verlegung der Touristinfo vom Falkenhaus. Einige meldeten sich auch nur zu Wort um allgemein über die OB und das Rathaus zu maulen, die hätten auch draußen bleiben können.
Im Gesamten war das nicht besonders ergiebig, wieder viele Vorstellungen wie im Stadtrat. Ich meine, dass auch das wieder länger dauern kann und wie der Inhaber von Obitz-Abendmoden sagte, Würzburg noch weiter zurückwirft, was den Einzelhandel anbelangt.