Kein Wein, dafür ein Preis für junge Kultur

Die Preisträger und die Jury

Die Preisträger und die Jury
Der Preis für junge Kultur in Würzburg wurde heute zum dritten Mal verliehen. Im Bereich Musik an Ingolf Rein, Achim Bierbauer und die Brüder Frank und Basti Wegner (die hängen auch alle beim Musikbahnhof 98 mit drin). Der Preis im Bereich “Besonderes” ging an das Theater am Neunerplatz für ihr Theater von und mit Kindern.

Das Cairo war zur Preisverleihung voll, aber nicht brechend voll. Schön waren die Musikstücke. Frank Wegner, der ein neues Stück von Wilson Jr. spielte (das ich aber schon mal irgendwo gehört habe — soviel zu “neu”) wurde nur noch übertroffen von Achim Bierbauers Basssolostück. Sehr geil! Ein nettes Zwischespiel gaben auch Wolfgang Salomon an der Zwergengitarre und Marco Gorencic an der Klarinette zum Besten.

Lecker auch die Häppchen danach. Noch leckerer wären sie mit einem guten Schoppen gewesen. Den gab es aber leider nicht. Ob der Sponsor des Preises, die Brauerei Distelhäuser, für den Abend das Alkoholmonopol haben wollte, weiß ich nicht.

5 Gedanken zu „Kein Wein, dafür ein Preis für junge Kultur“

  1. ja, es gibt eine würzburger brauerei, hier am ort, die zwar aufgekauft wurde, aber hier immer noch mti dem titel der stadt wirbt und vieles sponsert, aber wenig kultur und kaum junge kultur.

  2. Hat Würzburg denn eine eigene Brauerei?
    Hofbräu wurde doch aufgekauft.

    Vielleicht sollte das Juliusspital den Preis das nächste Mal Cosponsoren

  3. Sag ich ja gar nichts gegen — im Gegenteil. Schön ist auch, dass Distelhäuser den Preis auch in den nächsten Jahren sponsern wird.

    Aber deswegen trinke ich trotzdem kein Bier. 🙂

  4. Die Distelhäuser Brauerei muss man sehr loben für Ihr Engagement. Da ist der Geschmack des Bieres für Presse, Politik und Freibiergesichter doch wirklich egal. Es ist meiner Meinung nach doch auch bezeichnend, wenn eine weit entfernte Brauerei einen Würzburger Kulturpreis sponsert und sich die hiesige lokale Brauerei bisher nicht um um die hiesige junge Kultur verdient gemacht hat.

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