Events,  Kultur

Die Schweizerin jodelte am dem Main

Der Abend beim HafensommerHafenwinter mit Erika Stucky hat mich viel gekostet. Meine Gesundheit und — fast noch schlimmer — meine Digitalkamera. Für meinen Mangel an Gesundheit ist die Schuldige schnell gefunden, nämlich die Saukälte am Montagabend. Und da ich morgens klimaoptimistisch aus dem Haus gegangen bin, habe ich abends in T-Shirt und dünner Jacke doch bitter gefroren. Und die Kamera? Die ist mitten in den Aufnahme mit ausgefahrenem Objektiv ausgegangen — und seit dem nie wieder an. Schöner Scheiß. Es wird also in der nächste Zeit kaum Bilder im Würzblog geben, bis ich mir eine Reparatur oder eine neue Kamera leisten kann.

Und war es das wert? Ja, definitiv! Was Frau Stucky da auf der Bühne geboten hat, war toll. Eine Mischung aus Sound-Performance, Clownerie, Chanson und Jodeln – und das von einer Frau mit großer Bühnenpräsenz. Und zwei unverständlichen Muttersprachen. Aber faszinierend wie ein Sonnenaufgang in den schweizer Alpen und mit dem selben strahlenden Lächeln.
Direkt im Anschluss an den Auftritt von Erika Stucky wurde der Film “Heimatklänge” gezeigt, der im Herbst in die Kinos kommt. Eine Art Musik-Doku-Film über die Schweiz, in der drei schweizer Musiker vorgestellt wurden, die versuchen, dem schweizer Sound auf die Spur zu kommen. Ich haben ihn nur fast bis zum Schluss geschaut, was aber nichts mit dem Film zu tun hatte, sondern mit der Temperatur am Heizkraftwerk, die nah an die in den Schweizer Bergen kam. Schade, dass das Wetter nicht besser war, sonst wären bestimmt noch mehr Besucher gekommen, denn Erika Stucky — die am Tag vorher in Portugal bei 40 Grad vor 6000 Leuten aufgetreten ist — wird man so schnell in Würzburg wohl nicht mehr sehen.

Update: Bilder gibt es — schnüff — nur beim Kitziblog.

Blogger, Podcaster, Webentwickler und freier Journalist

8 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.