Gastronomie,  Zeuch

Mittagssurfen in der Noodlebox

Die Pappschachtel mit den Farfalle mit Käse-Spinatsoße stehen neben mir, angeblich ohne Geschmacksverstärker und aus natürlichen Zutaten. Mittagspause in der Noodlebox in der Domstraße in Würzburg. Über einen Code auf dem Kassenzettel darf man im Keller 15 Minuten lang ins Internet — ein Angebot, das ich wohl nur dieses eine Mal in Anspruch nehmen werde. So onlinegeil bin ich dann doch nicht.

Das österreichische Franchiseunternehmen wirbt mit “gesundem Fastfood”. Eigentlich ein Widerspruch in sich, aber mit dem Verzicht auf künstliche Aromen, Microwelle und “anderen Nahrungszerstörern” liegt es natürlich voll im Trend zur gesunden Ernährung. Und die Betreiber versuchen zumindest, ein etwas stylisches Ambiente hinzubekommen. Und das gelingt auch einigermaßen, ich bin ja schon froh, endlich mal keine Beigetöne an den Wänden zu sehen.

Die Nudeln sind … hmmm … ok. Ich koche aber besser. Und ich schaffe es eigentlich meist auch ohne Geschmacksverstärker, mehr Geschmack in die Soße zu bekommen.

Blogger, Podcaster, Webentwickler und freier Journalist

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