Archiv für den Monat: Dezember 2007

Draußen kein Pulverrauch, drinnen kein Zigarettenrauch

Boah, was wird das für ein sicherer Jahreswechsel in Würzburg. Wie seit ein paar Jahren gibt es in der Innenstadt wieder die Sicherheitszone, vom Domplatz über die Domstraße zum Vierröhrenbrunnen bis über die alte Mainbrücke und ein benachbarten Gässchen. Dorthin darf man keine Gläser und Flasche mitbringen, ebenso keine Feuerwerkskörper. Aber ich habe nichts gehört, dass man in den Bereich nach Mitternacht auch nicht mehr rauchen darf, scheinbar wird das nicht als Sicherheitsrisiko gesehen.

Anders in den umliegenden Kneipen. Schlag 12 tritt in der morgigen Nacht das Rauchverbot in Kneipen in Kraft, mit gewohnter bayerischer Konsequenz. Rauchen ist dann in Kneipen, Cafés, Restaurants, Discos verboten. Auch in Nebenräumen. Auch in Festzelten.

Im Prinzip müssten in der Silvesternacht alle Raucher um Mitternacht den Raum verlassen, den sie seit Stunden vollgequalmt haben und vor der Tür weiterrauchen. Alles andere wäre eine Ordnungswidrigkeit nach § 17 OWiG und kann zwischen 5 € und 1000 € kosten.
Falls ihr also morgen jemanden nach 12 Uhr in der Kneipe rauchen seht — nicht lange fackeln und gleich die Polizei rufen. Am Besten für jeden gesichteten Raucher extra anrufen. Nicht dass ich damit rechne, dass die Polizei wirklich kommt. Aber man muss dem Staat und Land auch ein gewisses Feedback geben, dass man die aktuelle Gesetzeslage auch begriffen hat und ernst nimmt.

Ach ja: Die Festung ist natürlich auch wieder gesperrt. Für Raucher und Nichtraucher.

Nachgegongt

Heute Morgen fand ich eine Mail von Radio Gong in meinem Postfach. Es geht um den gestrigen Artikel. Ich bin mal so frei und kopiere die Mail hier mal kommentiert rein.

Einen wunderschönen Guten Morgen Ralf,

Ich muß mich doch sehr wundern, wie man aus einer Bitte so eine kindische Reaktion haben kann. Warum ich Dir maile hat nur einen Grund. Eine E-mail von einem deiner Bekannten, der sich für deinen Eintrag entschuldigt hat. Und da muß ich mich dann doch fragen, warum Du etwas schreibst, ohne kurz nachzudenken.

Och, es muss sich doch niemand für meine Beiträge entschuldigen, das mache ich bei Bedarf schon selbst! 😉 Und nachgedacht habe ich sogar relativ lange … 😉

Deine Kollegen haben mich gebeten dich anzurufen. Sie wollten Dir eine Freude machen. Mehr nicht ! Die Schelle ging leider an deine Bekannten und an Dich selbst.

Es ist mir völlig klar, dass sie mir eine Freude machen wollten. Und es freut mich auch sehr, dass sie mir eine Freude machen wollten. Letztendlich haben sie mit der Idee auch eine Freude gemacht. Habe ich nie bestritten. Ich war den ganzen Tag sehr gut gelaunt … 🙂
Obwohl ich den leisen Verdacht habe, dass sie mich da einfach nur reintunken wollten … 😉

Denn dafür, dass du uns gar nicht kennst:)…kennst du uns verdammt gut!

Das Schlimme ist — aus meiner Sicht, nicht aus Sicht von Radio Gong — dass man dem Sender, wahlweise auch Charivari, in Würzburg schwer entgehen kann. Er läuft in Kneipen, Cafés und Geschäften; also an Orten, wo man keinen direkten Zugang zur Frequenzwahl hat. Jeder Würzburger kennt Radio Gong, ob er will oder nicht. So gesehen macht ihr euren Job richtig gut. 😉

Danke für den Schmunzler am frühen Morgen.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr und immer heimlich Radio Gong hören!

Gerne. Danke. Euch auch einen guten Rutsch. Aber heimlich Radio Gong hören gehört nicht zu meinen Vorsätzen zum neuen Jahr. Unheimlich Radio Gong hören auch nicht. 🙂

So, wäre jetzt alles geklärt? Kurz zusammengefasst: Ich bin den Bloggern nicht böse, im Gegenteil, ich habe mich gefreut. Ich bin Radio Gong nicht böse für den Anruf — ich mag den Sender nur nicht. Der gestrige Beitrag sollte auch zum Schmunzeln sein und ich dachte, dass das jedem Leser klar ist.
Ende der Geschichte.

P. S. Dieser Beitrag wurde auf einer fränkischen Tastatur geschrieben. Sehr witzig! 🙂 Vielen Dank dafür an Tanky, Rööö, Alex und Phil. 😀

P. P. S. Fast hätte ich den wichtigsten Teil der Mail unterschlagen:

Und grüß mir deine Untertanen:)

Was ich hiermit mache: Grüße von Soazic von Radio Gong! 😀

Laufende Küchen


Wer über ausreichende Fettpolster — als Kälteschutz — verfügt und die Silvesternacht mit einem ebenso fetten Muskelkater feiern will, der kann sich für den Würzburger Silvesterlauf anmelden. Ich meine natürlich, für den 4. Plana Küchenland Silvesterlauf Würzburg. Vor meinen Augen bekommen ziehen Bilder von Arbeitsplatten mit Beinen und schwitzenden Geschirrspülern vorbei. Vielleicht sollte ich am 30. Dezember zum Lauf gehen — und aus einem gut temperiertem Café zuschauen.

Get it on, bang a Gong

Mittlerweile weiß ich auch, wer versucht hat, mich heute morgen um 7.12 Uhr mit unterdrückter Nummer auf dem Handy anzurufen. Radio Gong, die mir wohl zum … zu irgendetwas gratulieren wollten. Im Auftrag diverser Würzburger Blogger.

Ich fühle mich sehr geehrt, auch wenn ich den Anruf überhört habe. Selbst ich bin auch mal im Badezimmer und putze mir die Zähne und mache Dinge, die man im Bad nun mal so macht. Aber wie kommt ihr auf die Idee, Radio Gong mir anrufen zu lassen? Ich bitte euch — Radio Gong. Ich weiß nicht mal, auf welcher Frequenz die senden. Und wie soll das Gespräch ablaufen?

Moderator: Guten Morgen, hier ist Radio Gong!

Ich: Wer?

Moderator: Ähh, Radio Gong! Das Lokalradio in Würzburg!

Ich: Hab ich euch nicht schon am Adventsbloggertreffen genug beleidigt?

Moderator: Was?

Ich: Scheinbar nicht. Pass mal auf, Herzblatt! Ich hätte nichts dagegen, wenn euer gesamtes Haus bei Bertel Büring anheuern und eine lange Kreuzfahrt machen würde. Eine sehr lange. Und das Ganze am liebsten gestern als heute.

Moderator: Aber wir wollten doch nur zum Geburtstag gratulieren.

Ich: Habt ihr dieses Jahr nicht auch Jubiläum?

Moderator: Öh, doch, 20 Jahre.

Ich: Findet ihr das ist nicht langsam mal genug?

Moderator: Nööööö!

Ich: Doch!

Moderator: Nein!

Ich: Doch, doch, doch!

Moderator: Nein, nein, dreimal schwarzer Kater nein.

Ich: Willst du mir einen Geburtstagswunsch erfüllen?

Moderator: Welchen?

Ich: Leg auf!

*klick*

Ich: Und ich wünsche mir von Scallwags “You got no Rock’n’Roll”!

Gut, dass ich im Bad war … 😉

Würzburger Winterspaziergang

Den Wintereinbruch in Würzburg hatte ich leider verpasst, die einzige weiße Pracht, die ich in den letzten Tage sah, war die Innenseite der Kloschüssel. Aber da Freund Noro mich wieder verlassen hat, konnte ich heute wenigstens einen kleinen Spazierganz im leichten Schneetreiben machen.


Mehr Winter kann ich als Stadtmensch auf die Schnelle nicht bekommen, aber das reicht ja auch erst mal. Die Landschaft sieht natürlich nicht so sehr nach einem Wintermärchen aus wie draußen auf dem Land, aber dafür musste ich nur ein paar Minuten zu Fuß gehen — auch kein Nachteil. 😉

Alle Bilder gibt es hier.

Weihnachtsblasen und -kotzen

Tja, eigentlich wollte ich gestern meine Altflöte auspacken und bei der Weihnachtsausgabe der Würzmischung mit Gastmusikern besinnliche Lieder zum Besten geben.

Leider musste ich mich selbst in Quarantäne — und vor allem auf’s Klo — begeben, denn mir ging und geht es elend schlecht. Ob wohl Freund Noro mich zu Weihnachten beschenkt hat?