Tex und die Kopfhörer

Ganz gut gesucht war das Konzert von Tex gestern im Pleicherhof. Und als er zu singen anfing, wusste ich auch warum. Der Junge ist gut, wirklich gut. Schöne, teils melancholische Texte, wunderbar vorgetragen. Ein sehr, sehr schönes Konzert und einen Künstler, den ich mir merken werde.

Und dann war ja noch die Sache mit den Kopfhörern. Als Handyidiot musste ich erst mal 10 Minuten an meinem K800i rumbasteln, bis ich das eingebaute Radio zum Laufen bekommen habe. Aber das — noch originalverpackte — Headset brachte keinen so tollen Sound und ist auch bei voller Lautstärke etwas zu leise. Ich weiß nicht, ob es an diesem blöden Headset, das gleichzeitig als Antenne dient, liegt oder am Sender im Keller des Pleicherhof — der Sound war oft verrauscht. Und wenn man mal guten Empfang hatte, dann durfte man sich aber keinen Zentimeter bewegen, sonst ging das Rauschen und Krachen wieder los.

Das Konzert wurde doch auch über das Kellerradio gesendet, aber da Tex akustisch spielte, braucht man die Kopfhörer nicht unbedingt. Obwohl es schon was hatte, wen er einem direkt ins Ohr flüstert. 😉
Die Party danach wurde erst noch nur über Funk übertragen, aber scheinbar hatte dann doch keiner mehr Bock darauf und die guten alten Lautsprecher wurden wieder eingeschaltet. Besser so, denn so witzig und originell das mit den Kopfhörern erst mal war, so lästig und nervig wurde es auf Dauer. Vielleicht wäre es mit besserer Technik auf beiden Seiten spaßiger, aber irgendwie glaube ich das für mich nicht mal. Nette Idee, netter Gag, schön das mal ausprobiert zu haben, aber nochmal brauche ich das nicht unbedingt.

3 Gedanken zu „Tex und die Kopfhörer“

  1. Die ganze Idee ist uebrigens nicht neu, und wurde von Blackmail bereits umgesetzt. Die Band und ihr Elektrotueftler waren dabei auf verschiedene Stockwerke verteilt. Ueber das Radio konnte der elektronische Part empfangen werden…

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