• Events,  Kultur,  Musik,  Preview

    Hafensommer und 17 Hippies

    Vor dem Fenster fliegen kleine Eisbären aus dem Nürnberger Zoo auf die Straße — und ich lese eine E-Mail mit der Vorankündigung zum Hafensommer in Würzburg. Sommer! Was soll das bedeuten? Es ist Frühling und es schneit. Wer kann da an den Hafensommer denken? Für die, die diese Fantasie besitzen: Der Hafensommer an der Treppe des Heizkraftwerks finden vom 25. Juli – 17. August 2008 statt. In der E-Mail steht zwar 2007, aber ich vermute das Jahreszeitenwirrwarr hat sich beim Autor der Mail als Jahreswirrwarr niedergeschlagen. Das Programm ist noch unter Verschluss, aber wer mal auf die Webseiten der Band 17 Hippies schaut (oder bei myspace), findet unter dem Datum…

  • Politik,  Zeuch

    Blockwart für Würzburg

    “Dusd du dei Füß nunner! Heb des soford auf! Setz dich fei grad hin!” So stellt es sich wohl der Würzburger Sozialreferent vor, wenn seine Idee eines Stadthausmeisters umgesetzt wird. Stadthausmeister — ein Mann, eine Aufgabe. Diese Mischung aus Rambo, Beppo Straßenkehrer und Columbo (Bopobo) soll wieder Ordnung in diese verlotterte Stadt bringen. Die Einstellungsvoraussetzungen sind ein neurotischer Ordnungfimmel, robuste Stimmbänder und von Schulzeiten an ein Hang zum Petzen. Aber vielleicht sollte in dem Fall nicht mit “Würzburg macht Spaß” zusammengearbeitet werden, sondern mit “Würzburg macht Ernst — jetzt erst recht!”. Zitat aus dem Mainpost-Artikel: „Hunderte von Sitzbänken in der Stadt“, so Stadtratsmitglied Erich Felgenhauer, seien verschmutzt, weil es mittlerweile…

  • Kultur

    U&D-Blogger gesucht

    Ein paar wenige habe ich ja schon gefragt, aber jetzt das Ganze nochmal öffentlich: Letzte Woche rief mich Ralf Duggen an, einer der Organisatoren des Umsonst & Draussen-Festivals. Er fragte mich, ob ich und ein paar andere Würzburger Blogger Lust hätten, während des Festivals für das offizielle U&D-Blog zu schreiben. Das heißt, nach einem Konzert oder einfach so mal in den Backstage-Bereich (oder gibt es WLAN?) und schnell Bilder hochschieben und/oder einen Beitrag schreiben. Ein paar Stichworte vom Ralf-zu-Ralf-Gespräch: ca. 6-8 Blogger (wie fest diese Zahl ist, weiß ich nicht) Technische Infrastruktur des Festivals kann genutzt werden; Rechner, Internetzugang für Notebook, etc. bei Bedarf Unterstützung durch den Techniker (läd Bilder…

  • Zeuch

    Spurensicherung

    Wenn man Zigarettenkippen in einem Plastikbeutel sieht, dann können sie nur von einem extrem ordentlichen Menschen oder von der Spurensicherung stammen. So oder so bleibt aber noch unklar, warum dann der Beutel auf der Straße vor unserem Büro lag.

  • Zeuch

    Wolkenmacher

    Als wir in der Mittagspause in die Stadt gelaufen sind, folgte uns ein sekundenschneller Wechsel von Sonnenschein und Schatten. Wir dachten schon “Mein Gott, die Wolken ziehen heute aber wahnsinnig schnell”. Tja, dabei verursachte das schnelle Kommen und Gehen der Wolken gar nicht das seltsamen Wetter heute — obwohl man es ihm zutrauen würde –, sondern der Dampf aus dem Heizkraftwerk an der Friedensbrücke. Würde mich nicht wundern, wenn diese Wasserdampfschleuder auch Anteil an dem Schneegestöber in der Stadt hätte.

  • Zeuch

    Chefkoch der Stadtmensa tot

    Anfang diesen Jahres durfte sich der Chefkoch der Stadtmensa Würzburg noch über die Auszeichnung “Mensa des Jahres 2007” für seine Burse freuen. Nun ist Karl-Heinz Beckert vor ein paar Tagen bei einem Unfall bei Baumfällarbeiten ums Leben gekommen. Darum bleiben am heutigen Dienstag die Stadtmensa und die Burse geschlossen, in der Mensa liegt ein Kondulenzbuch aus. Von “Löffel-abgegeben”-Kommentaren bitte ich abzusehen.

  • Events,  Kultur,  Musik,  Preview

    Flamenco-Festival 2008 in Würzburg

    Ach, bevor ich es vergesse: seit heute ist Flamenco-Festival in Würzburg, wie immer vom Salon 77 ausgerichtet. Ich bin weder ein großer Spanien- noch Tanzfan, aber ein paar Mal habe ich schon habe ich bei dem spanischen Gitarrengeschraddel und den klappernden Schuhen schöne Abende verbracht. Vielleicht lag’s auch nur am spanischen Rotwein, wer weiß.

  • Zeuch

    Fast an der Nordseeküste

    Die Ostertage habe ich knapp 600 Kilometer von Würzburg verbracht. Und das mit dem Norden Deutschlands ist so eine Sache. Schon beim Hinfahren merkt man spätestens auf den letzten Kilometern, dass es dort etwas in Überfluss gibt — Horizont. Das Land ist dermaßen flach und die Sicht auf dem Land so weit, dass ein im Maintal aufgewachsener UnterfFranke fast schon Gleichgewichtsstörungen bekommt. Der Norddeutsche an sich ist nett, zumeist höflich und recht humorvoll — und er spricht wie im Ohnsorgtheater. Dass er sich da irrwitzigerweise über mein gepflegtes Fränkisch amüsiert, sei ihm verziehen und auf seinen übermäßigen Verzehr von Krabben und anderen Omega-3-Bomben zurückzuführen. Sehr schön war es im Norden,…