Das ist ganz sicher AUCH ein Generationsproblem, gar keine Frage. Aber
die neue Generation des Internets darf nicht an von der Bequemlichkeit
der Mitarbeiter ausgebremst werden. Gerade die Stadtbibliotheken müssen
auch um ihre „Kunden“ ringen und dort sehe ich die GEFAHR (ich kann es
nicht belegen), dass dort potenzielle Nutzer nicht erreicht werden, die
in Sachen Mediennutzung einfach „Besseres“ gewohnt sind. Wer OPAC-Suchen
mit Suchmaschinen im Web vergleicht, weiß was ich meine. 😉

Ich sehe die Hinzuziehung von externen „Berater“ nicht un unkritisch,
sonder unverzichtbar. Es gicht sicher kompetente Mitarbeiter innerhalb
der „Bibliotheksszene“, aber die extensiven Web20-Nutzer sind doch oft
weiter und wissen eher „was geht“. Gerade im Bereich
Ideenfindung/Brainstorming für potenzielle Web20-Nutzung für
Bibltiotheken wäre eine Außensicht in meinem Sinne unverzichtbar.
Idealerweise gekoppelt mit einem „internen“ Experten.

Dass in anderen Bereichen das Generationsproblem ebenfalls vorhanden
ist, ist unzweifelhaft richtig, entschuldigt aber nichts. 😉