Natürlich hab‘ ich ihn auch gesehen und fand sowohl den manchmal von Visionen geplagten Kommissar als auch seine kühle Kollegin sympathisch und die Kombination ihres Ehrgeizes mit seiner Abgeklärtheit sehr gelungen. Natürlich hat der Dialekt teilweise nicht gestimmt, aber ich habe nicht den Eindruck gehabt, dass er einstudiert gewesen wäre und ich war gottfroh, dass Lena Stolze ihr hohes Deutsch behalten durfte.
Witzig fand ich, als die Kommissare auf der Löwenbrücke hin und her gefahren sind, weil der Dialog wohl länger als die Brücke war und die einleitende Sequenz, in der der Kommissar über die alte Mainbrücke fuhr, um über den Residenzplatz zum Polizeipräsidium zu kommen. Da hatte er wohl noch etwas Zeit vor Dienstantritt 😉 Sowas fällt aber nur uns auf, weil wir das kennen und tut dem guten Krimi ansich keinen Abbruch.
Muss man bei Mobiltelefonen nicht immer die Vorwahl mittippen? Als der Kommissar in Höchberg anrief, hat er nämlich nur 5 oder 6 Nummern gewählt und kam trotzdem bei Frau Stolze raus.
Irgendwie ist es witzig, wenn ein ganzer Film zum Suchbild wird 😉