Dem Rind seine Haut, dem Bär sein Gummi

Und wieder mal in Fleischskandal in Würzburg. Oder besser — ein Hautskandal. Ein Mitarbeiter der  Ein- und Verkaufsgenossenschaft der Metzgermeister hat nicht für den Verzehr geeigente Rinderhäute falsch ettiketiert und diese wurden zur Gelatine-Herstellung weiterverkauft. Aus Versehen versteht sich, klar.

Also nehmen wir in der nächsten Zeit am lieber keine Halbfettmargarine, Halbfettbutter, fettreduzierte Käsesorten, Gummibärchen, Weingummis, Weichkaramellen, Marshmallows, Schaumwaffeln, Lakritz, Schokoküsse, Backwaren, Quark, Kefir, Joghurt, Götterspeise, Wackelpudding, Sülze, Aspik, Pfefferminzbonbons, Weihnachtskonfekt, Wein, Apfelwein, Essig, naturtrübe Fruchtsäfte, Vitaminzusätzen, Brausetabletten und Medikamente in Hart- und Weichkapseln zu uns. Am Besten auch rückwirkend.

Zum Glück ist Spargelzeit und den ist man sicherheitshalber ohne Beilagen.

3 Gedanken zu „Dem Rind seine Haut, dem Bär sein Gummi“

  1. …und die Häute, die eigentlich zu Gelatine verarbeitet werden sollten, sind jetzt zu rindsledernen Aktentaschen verarbeitet worden…oder wie?

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