Keine EM im Sonnenschein

Wie es aussieht, wird es wohl wieder nichts mit Open-Air-Public-Viewing in Würzburg bei der Fußball-Europameisterschaft. Die Stadt und die VR-Bank habe es nicht hinbekommen, eine Großbildleinwand am Zebrahaus Petrinihaus Forum auf die Beine zu stellen. Laut Mainpost:

Was seinerzeit den Beteiligten noch nicht klar war: Die vorgesehene Leinwand bei Tageslicht zu bespielen – die EM-Partien beginnen teilweise um 18 Uhr – erfordert teure Übertragungstechnik, sprich Projektoren.

War vor zwei Jahren nicht mal Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland? Fanden die Spiele da nicht um eine ähnliche Uhrzeit statt? Und wollte man sich da nicht von Seiten der Stadt um eine Großbildleinwand kümmern? Und da muss man doch schon erfahren haben, was sowas kostet. Und das Wissen ist in diesen zwei Jahren versickert? Und wieso schaffen es viele andere Städte, ob kleiner oder größer, ein Public-Viewing unter freiem Himmel zu organisieren?

Nun, die Kneipen und Die Drei von den Posthallen wird es freuen.

5 Gedanken zu „Keine EM im Sonnenschein

  1. same old würzgurk – back again! mich wundert das nicht – kein arsch in der hose, bedenkenträger etc. …das würzburgsyndrom halt! kopfschüttel!!!

  2. @Alex
    Glaub ich nicht unbedingt, obwohl es solche Randerscheinungen sicher gibt. Aber wer bringt sich denn warmes Bier mit und freut sich, dass er auf der Welt ist? Die einen Städte schaffen es und machen Schnitt, die anderen nicht. Die obige Erkenntnis zum Thema Videowand erklärt ja einiges….

  3. Solch ein Massenspektakel scheint für manche Eventorganisatoren immer eine grandiose Unüberwindlchkeit bzw. Überforderung darzustellen. Tausende wollen feiern und Geld ausgeben…und dann liest man sowas. Das kann man ja fast nicht glauben.

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