Archiv für den Monat: Juni 2008

Szenegänger – die Kreativen in Würzburg formieren sich

Es ist wohl das Zeitalter der Zusammenkunft. Die Blogger treffen sich, die Web2.0-Fetischisten treffen sich — und nun auch die Kreativen in Würzburg. Wer immer sich zu den Kreativen zählen will.

Der Grafiker Christopher “die Straße runter” Knaus lädt zum dritten Mal zu Szenegänger ein, einem lockeren Treffen von allen, die sich der kreativen Szene in Würzburg angehörig fühlen. Oder um es mit seinen Worten zu sagen, die Einladung richtet sich …

an angestellte, geschäftsführer, vorstände und aufsichtsräte. an mediengestalter, druckvorlagenhersteller, reinzeichner und setzer. an trainees, praktikanten, junioren und seniors. an illustratoren, programmierer, texter, kontakter und pr-menschen… also an alle, die sich dieser in würzburg nun formierenden kreativszene zurechnen lassen.

Die Auzählung ist mit Sicherheit unvollständig, jeder soll einfach mal tief in sich nachspüren, ob der sich eingeladen fühlt. 😉

Das Treffen in diesem Monat findet nicht, wie die letzten beide Male, im Chambinzky statt (das hat schon Sommerpause), sondern im Timeout in der Zellerau, den älteren Semestern noch als “Linde” bekannt. Los geht’s also am Mittwoch, 2. Juli 2008, um 20.00 Uhr, und diesmal habe ich vor, auch endlich mal hinzugehen. Wer kommen will, möge sich doch bitte bei Christopher per Mail rückmelden (ch.knaus {äd} e-knaus.de), wobei ich sicher bin, dass niemand weggeschickt wird, der spontan kommen wird. 😉

Hofgarten und Schoppen = Hofschoppen

Das Europameisterschafts-Fieber ist vorbei, man kann sich wieder der normalen fränkischen Kultur widmen — den Weinfesten. Heute beginnt das Weinfest im Hofgarten der Residenz in Würzburg, dem Weinfest in einer der schönsten Umgebungen in der … ähhh … Umgebung.
Der Staatliche Hofkeller verlängert das Fest in diesem Jahr schon gleich mal bis zum Sonntag, jeden Tag wird dort von 15.00 Uhr bis 23.30 Uhr (nicht bis 23.00 Uhr, wie auf der Website des Hofkellers geschrieben) der Schoppen ausgeschenkt, den man am besten links liegen lässt und sich gleich die Bocksbeutel kauft, die sind nämlich meiner Meinung nach leckerer.

Immerhin in die Neubaustraße

Wie WholeLottaPete bekannt gab, hat sich wohl eine neue Bleibe für das Immerhin gefunden. Vermutlich Ende des Jahres wird das Immerhin — wenn die Stadt zustimmt — in der Neubaustraße aufschlagen, gegenüber der Neubaukirche im Hof der Diakonie. Ein Stück näher zur Innenstadt also, was den Besucherzahlen sicher gut tun und hoffentlich keine Probleme mit den Anwohnern geben wird.

Und so bleibt nur weniges zu hoffen, nämlich dass alte Haus mit der Sonne mit einem brachialen Abrissfest ein würdiges Ende finden wird und dass das neue Immerhin sich auch eine Sonne auf die Fassade pinseln wird. Dann kann nämlich nix mehr schiefgehen. 😉

Gerade so im Finale

Deutschland hat sich ins das Finale des Fußballeuropameisterschaft der Männer gezittert. Gezittert habe auch ich in der Sanderau, selbst der Bildausfall in Basel konnte wenig trösten. Nichts sehen heißt nicht nicht zittern.
Doch es gibt auch ein Leben nach dem Fußball. Zum Beispiel das Heimkommen nach dem Fußballspiel. An der Haltestellle Sanderring hieß es Geduld und Nerven bewahren. Genau wie beim Spiel gegen die Türkei. Bloß dass das Spiel gegen die Türken gerade noch glücklich ausging.

Die Busfahrt vom Sanderring bis nach Grombühl nicht so. Die endete für uns nämlich schon am Bahnhof. Die Fahrt dorthin braucht kaum Zeit, der Busfahrer beschleunigte über den Friedrich-Ebert-Ring dermaßen, dass es einem gestandenen Astronauten das Mittagessen an die Innenseite der Zahnreihe getrieben hätte.
Aber am Bahnhof war Schluss! Der Autokorso öffnete den Bus nach 5 Minuten einen Zugang zum Omnibahnhof, aber die Fahrspur Richtung Grombühl war mit jubelden Fans und hupenden — und einem qualmenden — Autos verstopft. Dann sind wir doch lieber zu Fuß weiter, so sehr die Blase von dem Frust- und Lustwein auch zwickte.

Und da bin ich jetzt. Glücklich, dass die deutsche Elf es gegen stürmende Türken doch geschafft hat, ins Finale zu kommen. Glücklich, endlich selbst auf’s Klo zu kommen. Aber etwas unglücklich, die Euphorie nicht selbst in der Fanmeile in der Sanderstraße zu spüren. Oder das Unglück — aber hoffentlich keine Traurigkeit, denn die wäre fehl am Platz — von den Türken in der Spiegelstraße. Aber doch wieder glücklich, jetzt ins Bett zu gehen. Denn der Fußballabend war wirklich nervlich anstrengend — das hätten wir leichter haben können.

EM-Busse

Wer sich wie ich Gedanken macht, wie er in der Halbfinal-Nacht mit öffentlichen Verkehrmitteln heimkommt, dem gibt die Website des WVV Auskunft. Die Quintessenz: Zwischen 21 Uhr und 22 Uhr fahren die Linien, die die Sanderstraße durchfahren, nicht mehr. Dafür fahren Busse. Irgendwie. Irgendwo. Irgendwann.

Übrigens — wie ich gesehen habe, hat die WVV auch ein Weblog. Komisch, früher nannte man sowas Gästebuch. 😉

Enten-Niete

Es müssen wohl die unfairen Bremsmanövern der gegnerischen Badeenten gewesen sein, die meiner Ente den Sieg gekostet haben, anders kann ich es mir nicht erklären. So habe ich beim Badeentenrennen am Samstag wieder nichts gewonnen, Biffo, Rööö und Emily aber auch nicht. Die Nummern der Gewinnerenten kann man hier nachschauen.

Ich gebe aber nicht auf, im nächsten Jahr bin ich wieder dabei. Und dann … 🙂

Bilder gibt’s bei Biffo.