Immerhin in die Neubaustraße

Wie WholeLottaPete bekannt gab, hat sich wohl eine neue Bleibe für das Immerhin gefunden. Vermutlich Ende des Jahres wird das Immerhin — wenn die Stadt zustimmt — in der Neubaustraße aufschlagen, gegenüber der Neubaukirche im Hof der Diakonie. Ein Stück näher zur Innenstadt also, was den Besucherzahlen sicher gut tun und hoffentlich keine Probleme mit den Anwohnern geben wird.

Und so bleibt nur weniges zu hoffen, nämlich dass alte Haus mit der Sonne mit einem brachialen Abrissfest ein würdiges Ende finden wird und dass das neue Immerhin sich auch eine Sonne auf die Fassade pinseln wird. Dann kann nämlich nix mehr schiefgehen. 😉

31 Gedanken zu „Immerhin in die Neubaustraße“

  1. sehr geehrte damen und herren,

    ja, ich hoffe auch, daß es einen umzugsstopp geben wird-ja muss – unbedingt!
    die neubaustrasse ist nichts für chaoten, denn was sollen sich denn unsere mandanten morgens durch zigarettenmeere und bierflaschengebirge kämpfen ?!
    Pfui(!)
    Das ist eine ruhige wohngegend und das soll auch so bleiben.

    nebenbei, dies ist übrigens eine sehr schöne internetzseite-wie ich finde.
    herzlichst ihr dr. peter

  2. Lieber Al(ex),
    Verständnis bezeichnet unter anderem das inhaltliche Begreifen eines Sachverhalts, das nicht in der bloßen Kenntnisnahme besteht, sondern in der intellektuellen Erfassung des Zusammenhangs.
    Klappe und Schnitt!

  3. @ Alex (Al Gore)

    Du arme Wurst glaubst, das Al Gore einer von den Guten ist und bezeichnest andere als Deppen? FYI: Gore ist eine Umweltsau. Fliegt mit seinem Luxusjet (Marke Gulfstream) in der Gegend rum, hatte einen Stromverbrauch von 221000 Kilowattstunden im Jahr 2006 in seiner 950 Quadratmeter Villa, kauft Klima-Zertifikate um selbst kein Kohlendioxid einsparen zu müssen. Gores Klima-Zertifikate stammen von der Firma “Generation Investment Management”. Der Friedensnobelpreisträger ist Mitbegründer und Vorsitzender dieses Unternehmens. Und verdient natürlich einen Haufen Kohle damit.

    ‘tschuldigung für’s Spammen, hat ja mit dem Thema hier nix zu tun, aber vielleicht interessiert das ja auch andere.

  4. Kommt der eine Depp daher und schmarrt dummes Zeug, kommt ein noch größerer und hat Verständnis. Manchmal ist es besser, einfach die Klappe zu halten. Das Baby von Lola ist wahrscheinlich schneller groß.

  5. Meine Meinung als ehemaliger regelmäßiger Besucher des Imi aber auch als ehemaliger Bewohner des betroffenen Anwohnerblocks:
    Bierleichen und Kotzeseen sind bei den Imileuten sicher nicht das Problem und als Anwohner der Innenstadt kann man keine Lärmschutzzone erwarten, man zieht aus der Lage ja auch seine Vorteile. 
    Das besondere an der neuen Lage des Imi ist allerdings der Innenhof mit den hohen Mauern, die den Schall reflektieren und wie ein Verstärker wirken, das weiß ich aus Erfahrung.
    Also: Innenstadt O.K., aber es gibt dort sicher geeignetere Standorte.

  6. Klar. Wenn mal jemand Klartext redet, dann kommt sofort irgendein angepasster, politisch korrekter Langweiler daher, und beschwert sich.

  7. Wieso?

    Ironie mal wieder nicht verstanden?
    Nicht immer zum Lachen in den Keller gehn.
    Die Welt mal nicht ganz so verkniffen sehen.

    Und diese Lola spiegelt sehr gut die Würzburger “Hamwanochniegemacht-bleibtbessersowiesist” Mentalität wieder

  8. Vorneweg: Natürlich werden sich Belegschaft und Gäste des Immerhin nicht aufführen wie die Hunnen. Und natürlich wollen wir die Nachbarn nicht mit Lärm oder sonstwas quälen. Aber es wird halt auch mal vorkommen, daß irgendein Besoffener rumschreit. Und warum auch nicht. Wir reden hier von der Innenstadt.

    @Lola:

    Ich mag kleine Kinder nicht. Und noch weniger mag ich die Eltern von kleinen Kindern, die sich einbilden, alles müsste sich um sie und ihren Balg drehen. Und was ich noch weniger mag sind Leute, die mir vorschreiben wollen, daß ich mich beim Rauchen nicht unterhalten darf(!), und das ich keine Kippe auf die Straße werfen darf(!). Außerdem mag ich Leute nicht, die andere schlecht machen und sich dafür irgendwas aus den Fingern saugen (Bierleichen, Seen voller Kotze, Scherben, blabla). Und deswegen finde ich, im Gegensatz zu meinen Vorrednern, ist es nicht nötig, dir gegenüber einen freundlichen Ton anzuschlagen. Wenn wir eingezogen sind, rufst du halt ein paar mal die Cops und lügst denen irgendwas vor, und dann sehen wir weiter.

  9. Das Immerhin bietet ist seinem Spartenprogramm eines der wichtigeren Kultureinrichtungen Würzburgs und soll schon allein deswegen auch weiterhin existieren.
    Dass im Zusammenhang von alternativer Musik und Jugend (?, ich bin mit meinen ollen 34 oft eine der jüngeren dort, kommt auf die Veranstaltung an) sehr klischeebeladen mal pauschal von Alkoholexzessen und Bierleichen die Rede ist, ärgert mich, denn das habe ich dort noch nie in einem bedenklichen Ausmaß erlebt!
    Bin auch Mutter einer Lärmbelästigung, 😉 äh, eines Kleinkindes, habe um mich herum sehr viele super verständnisvolle Nachbarn und einen, der meckert, wenn hier ein Legostein fällt, den mein Kleiner vorher schief angeguckt hat – so ungefähr. Das individuelle Lärmbelästigungsempfinden ist also sehr unterschiedlich, einem kleinen Teil kann man es aber einfach nie recht machen. Gilt für Lärm aller Art.

  10. @schreibmaschine:
    Natürlich muss sich das Immerhin anstrengen, das ist aber am Friedrich-Ebert-Ring nicht anders, wo sich sehr viele Wohnungen rund um das Gebäude befinden. Schon bei den Vorplanungen wurde an Lärmschutz u.ä. gedacht. So ist z.B. das Gebäude in der Neubaustrasse deshalb so gut geeignet, weil der Konzertraum hervorragend in den Keller passt. Und übrigens, weil es relativ wenige Anwohner gibt. Mehr oder minder direkte Anwohner sind nur auf 1 von 4 Seiten. Und auf diese Anwohner wollen wir natürlich besonders Rücksicht nehmen.

    Übrigens, wenn vor dem Immerhin jemand z.B. rumgröhlt oder sich aufführt, dann kommen unsere Leute und kümmern sich darum. Das könnt ihr bei anderen Kneipen vergessen. Nicht vergessen, wir sind ein Jugendtreff, die Gäste sind uns in Verhalten oder Alkoholpegel nicht egal. Wenn jemand genug hat, kriegt er auch nichts mehr. Es gibt vieles, was das Immerhin von üblichen Kneipen unterscheidet.

    Zum Beispiel auch, dass wir nicht kommerziell ausgerichtet sind (falls andere Gastronomen jetzt Angst bekommen?) und rein ehrenamtlich diese ganze Kulturförderung betreiben. Also mit Herzblut und Einsatz. Deshalb sind einem Bedenken und mögliche Lösungen auch nicht egal.

    Bevor die Diskussion kippt – es ist im Grunde eine positive Nachricht, dass die Einrichtung weiterbesteht, bessere Möglichkeiten erhält und dass überhaupt noch jemand was ohne Geld ordentlich macht. 😉

  11. @lola:

    In der Innenstadt wohnen wollen und sich gleichzeitig Friedhofsruhe wünschen – das klappt leider nicht. Ich weiß, wovon ich rede, ich wohne in der Domerschulstraße und muss auch oft rücksichtslose nächtliche Gröhl-Hansel ertragen.

    Allerdings wird sich das “Immerhin” sehr anstrengen müssen, wenn es an dieser Stelle sein Programm einigermaßen umgebungsverträglich durchziehen will. Schallschutz und eine Ende der Konzerte gegen 23 Uhr wären da eine gute Maßnahme, denke ich.

    Keine Frage ist es, dass das “Immerhin” eine wichtige kulturelle Einrichtung ist, die unbedingt erhalten werden muss. Jetzt müsst ihr nur noch beweisen, dass ihr innenstadtverträglich seid.

  12. Die Gäste, die ich bisher im Immerhin entdecken konnte, waren weit davon entfernt in krawallige Alkoholexcesse zu investieren…
     ….in der Neubaustrasse gibt es doch schon die eine oder andere Kneipe und ich finde dort die Geräuschpegel eigentlich immer sehr zahm… als viel schlimmer empfinde ich die Typen, die mit ihren Prollkübeln die Strasse runterbrettern, dabei die Anlage auf Wummern oder Kreischen gestellt haben, so dass der Kanarienvogel von der Stange fällt…
    Ich wohne in der “Einflugschneise” von 2 gut frequentierten Discos, in einem reinen Wohngebiet.. da hingegen kommt es durchaus mal zu den beschriebenen Szenarien… und wenn ich wählen könnte, hätt ich lieber das Immerhin in der Nachbarschaft!

  13. Sind schreiende Kinder nicht auch eine viel zu große Lärmbelästigung?
    Oder wer möchte neben einem Kinderspielplatz wohnen?

    Seit wann ist die Innenstadt ein reines Wohngebiet?
    Ich würde mir wesentlich mehr Sorgen machen, wie der Feinstaub sich auf die Lungen des Kindes auswirkt, also ab aufs Land!
    Dort wird man nur Sonntags morgens geweckt und nicht Samstag Nachts um 22 Uhr.
    Der Straßenverkehr hält sich dort auch in Grenzen.

    Wer entscheidet denn, wohin das Immerhin ziehen soll?

  14. Wie sieht es z.B. mit dem Punkt “nächtliche Lärmbelästigung” aus? Dank des neuen Rauchverbotes, werden sich eine Vielzahl der Besucher entweder im Innenhof, oder auf der Straße vor dem Gebäude zum Rauchen aufhalten. Dass diese sich dabei nicht vollkommen geräuschlos verhalten, ist ja wohl klar. Ganz zu schweigen, von den Zigarettenkippen, die sich dann dort anhäufen. Dieses Problem lässt sich auch nicht mit baulichen Maßnahmen beheben. Versteht micht nicht falsch, ich finde es absolut richtig, dass das Immerhin als Teil des Würzburger Nachtlebens erhalten bleibt, aber eben nicht in meiner Nachbarschaft, bzw. in einem reinen Wohngebiet. Oder hätte etwa einer von euch nichts dagegen, neben dem Soundpark Ost zu wohnen ?!

  15. @Lola:

    Bist du denn direkte Anwohnerin? Wir sind natürlich um gute Nachbarschaft bemüht und haben schon im alten Immerhin mit allen Mitteln für Ordnung gesorgt. Dazu gehörten auch in den letzten Jahren viele bauliche Maßnahmen zum Lärmschutz, z.B. zugemauerte Fenster, und auch viele zeitliche Einschränkungen. Unser Ziel ist niemals, Belastung für andere zu sein oder zu stören. Wenn es Probleme geben sollte, haben wir ein offenes Ohr und hoffen auf Kommunikation. Etwas schade, dass du schon Befürchtungen vorweg nimmst, bevor auch nur der Umbau begonnen wurde.

    Im Vergleich zu sämtlichen mir bekannten Discos und Kneipen in Würzburg gab es vor dem Immerhin praktisch keine der von dir beschriebenen Probleme, wohingegen einem in der Sanderstrasse schon aus den vermeintlich “harmlosen” Kneipen nachts Bierkrüge entgegen fliegen können, wenn man nur vorbeiläuft.

    Also, gib der Sache eine Chance.

  16. “Aber als Mutter eines kleinen Babys hab, ich echt null Bock auf laute Musik, Kotze, zerschlagene Bierflaschen bzw. Bierleichen vor meiner Haustüre.”

    Das dient als hervorragendes Training für den Kindergarten.
    Schlimmer gehts dort ja auch nicht zu.
    :))

    Ich war jetzt in den letzten Jahren ja nichtmehr unbedingt sooft im Immerhin. Aber solche Zustände kenn ich hier aus Stuttgart nur von den wirklich üblen Schuppen, in die ich mich heutzutage garnichtmehr reintraue, ohne Personenschutz.
    Trifft das denn auch auf das Immerhin zu?
    🙂

  17. @lola: Das verstehe ich. Wobei ich sagen muss, dass ich bei Veranstaltungen im Immerhin weder Kotze, zerschlagene Bierflaschen oder Bierleichen erlebt habe. Das lag wohl auch an den Gästen, aber auch an den Jungs vom Immerhin, die meiner Meinung nach die Leute gut im Griff haben.
    Das mit der lauten Musik — da könnte man baulich schon mal einiges abfangen.

  18. Als Anwohner der Neubaustraße möchte ich mich auch mal zu Wort melden. Obwohl ich bestimmt kein Spielverderber oder Spießer bin, hoffe ich trotzdem dass die Stadt dem Umzug des Immerhin nicht zustimmen wird. Ich hab sicherlich nichts gegen Jugendliche und ich weiß auch dass eine neue Räumlichkeit gefunden werden muss. Aber als Mutter eines kleinen Babys hab, ich echt null Bock auf laute Musik, Kotze, zerschlagene Bierflaschen bzw. Bierleichen vor meiner Haustüre.

  19. Danke fürs Verbreiten der Nachricht! Abrissparty feiern wir ja eigentlich schon seit über 20 Jahren. Letztes Jahr dann ein Höhepunkt, als einer die Tür vom Büro zuschlug und die halbe Decke runterkam (gut, ein Unwetter war auch noch beteiligt…). Wie auch immer, alle weiteren Events im alten Immerhin und auch alles über die neue Heimat geb ich rechtzeitig bekannt. Empfehlenswert bleibt hier der Newsletter.

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