@Beast78:
Ich stimme dir zu. Das Kind liegt ganz tief unten im Brunnen, und auch ich finde, dass eine Entschuldigung das Mindeste ist. Aber wir können hier nicht nachvollziehen, ob die Entschuldigung nicht vielleicht bereits erfolgt ist. Das werden wir wohl auch nicht, so es denn nicht auch hierzu einen Brief gibt, der wohl aber weniger die Runde machen wird.

Dennoch hat das Thema hier eine Menge an Resonanz erzeugt. Weshalb all die Energie nicht nutzen, um sich zu überlegen was eine Lösung wäre?
Einer der Vorredner hat davon geschrieben, dass es DIE Case Study im Beschwerdemanagement schlechthin ist.

Ist es, aber dann sollte man die Chance nutzen und dem Café (und damit meine ich nicht den Menschen, der es noch nicht einmal hinbekommen hat, innerhalb der Grenzen der Seitenränder zu bleiben, sondern sogar über den Adressblock hinausgeschrieben hat), das sicherlich den Blog hier verfolgt, aufzeigen, welche Optionen sich bieten.

Es gilt das klassische Führungsprinzip: Das Café und seine Mitarbeiter sind nicht für übergeordnete Instanzen verantwortlich, wohl aber die Inhaberin umgekehrt!

Wie sollten sich also Café und Briefeschreiberin nach Eurem Dafürhalten verhalten? Strafe und Schadenfreude müssen sein, aber in Deutschland gilt immer noch das Prinzip von Sühne und Verzeihen.

P.S. Niemand versucht die fehlerhafte Wahrnehmung einer einzelnen Person ohne Funktion im Unternehmen zu verteidigen oder gar für unverschämte Äußerungen Verständnis aufzubringen. Dennoch: die Briefeschreiberin wird am wenigsten Opfer von Auslachen und vermutlich sogar Anfeindungen, denn sie kann sich aus der Öffentlichkeit heraushalten, die Mitarbeiter können das nicht.