Kartenvorverkauf für’s 7. Improfestival in Würzburg beginnt

Morgen beginnt der Vorverkauf des diesjährigen Improtheaterfestivals, das von 30. Oktober bis zum 2. November 2008 in Würzburg veranstaltet wird . Erst im letzten Jahr wurde mir bewusst, was für eine überregional angesagte Veranstaltung das ist. Nicht wenige Besucher hatten eine Anfahrt von mehreren hundert Kilometern auf sich genommen um dabei zu sein.

Kenner des dramatischen Theaters — zu denen ich nicht gehöre — schauen gern auf das Improvisationstheater herab; ihnen fehlt der Inhalt, die Tiefe und die Botschaft. Ich glaube aber, dass das Improtheater eine ganz eigene Form ist. Hier sollen keine Botschaften an den Zuschauer gebracht werden, zumindest nicht zwangsweise. Es geht um den Spaß am Theaterspielen, um die Herausforderung, schnell szenisch zu denken und aus dem Bauch heraus zu agieren. Hier wird mit Zitaten, Anspielungen und Klischees gespielt und gewohnte Theaterformen zu etwas ganz eigenem verwurschtelt. Der Spaß steht meist im Vordergrund und daran kann ich nichts Schlechtes sehen. Das Improtheater steht nicht in Konkurrenz zum herkömmlichen Theater, es ergänzt es nur. Und wenn es bei mir auch noch nicht zu einem Besuch eines “normalen” Theaterstücks gereicht hat, so hat sich doch durch das Improtheater bei mir zumindest das Interesse am Theater gesteigert.

Aber zurück zum 7. Improfestival. Veranstaltet wird es wie immer vom Cairo und von den Kaktussen, es wird zwölf Shows auf sechs Bühnen geben, dazu Workshops für Improanfänger bis Improprofis. Es empfiehlt sich mit dem Kartenkauf nicht lange rumzufackeln, die sind gerne mal ratzfatz weg. Kartenvorverkaufsstelle ist das H2O in der Karmelitenstraße (0931 / 57 26 11), die Eintrittspreise schwanken zwischen 4 € und 11 €.

Studienplätzchen gefällig?

Vorbei die Zeiten des Studienplatzmangels, der Geldsegen des Freistaats für den Ausbau der Uni zeigt scheinbar erste Wirkung. Denn bei den Juristen, Wirtschaftswissenschaftlern, Pädagogen und Wirtschaftsinformatikern sind noch Plätze frei — und die werden jetzt unter das Volk gebracht. Und zwar per Los.  Man muss einfach einen Brief an die Uni schicken und hoffen, dass die Glücksfee den Namen ziehen wird.

Bis zum 15. Oktober 2008 kann man seinen Namen in die Urne werfen, was toll ist, da die Vorlesungen schon am 13. Oktober beginnen.

Wer also im Winter nichts besonderes vor und 633,30 € übrig hat, der kann sein Glück versuchen. Ach, die Hochschulreife braucht man auch. Obwohl … wenn die Plätze eh frei sind, dann könnte man sie doch auch an Haupt- und Realschüler vergeben. Merkt doch eh keiner.

Auf zur Josefsschule

Das Wetter ist schön, passend für einen Spaziergang zur Josef-Grundschule. Wahlgang, denn heute ist Landtagswahl in Bayern. Und schon die Aussicht, die Stadt bald wieder frei von Wahlplakaten zu sehen, lässt meine Laune steigen.

Wer nicht wählen geht, der verliert nicht nur meinen Respekt, sondern auch jegliches Recht zum Jammern bei politischen Themen.

Gute Stimmung bei Guido

Das Wetter hat mir am Dienstag die Entscheidung leicht gemacht, zu welcher Wahlkampfveranstaltung ich gehe. Für die CSU war es mir zu kalt und zu nass — anderen nicht –, also bin ich zur FDP in den Vogel Convention Center. Und das war keine schlechte Entscheidung. Denn ob man jetzt FDP wählt oder nicht, eines muss man Guido Westerwelle lassen: er ist ein sehr guter Rhetoriker — und ein unterhaltsamer dazu. An ihm ist wirklich ein Kabarettist verloren gegangen, und das meine ich durchaus als Kompliment. Wenn ich die Augen geschlossen habe, dann klang es ein bisschen so wie beim Scheibenwischer. 😉

Das VCC war ganz gut gefüllt, da hat auch das Wetter der FDP in die Hände gespielt, die Stimmung dort auch dementsprechend gut — latente meteorologische Schadenfreude. Und so bin ich auch gut gelaunt mit dem Blogger und FDP-Kanidaten Jens Brand noch Federweißen trinken gegangen. Anwerbeversuche seiner Parteikollegen habe ich aber dankend abgelehnt. 🙂

(Lasst euch übrigens von den Farben auf dem Bild nicht irritieren, da macht sich nur eine schlechte Beamer-Foto-Kombination bemerkbar. Ich war schon bei der FDP, nicht bei den Grünen. 😉 )

Liebe Mainpost, ich bitte euch um einen Gefallen…

Liebe Mainpost,

bitte druckt einen Artikel, egal ob unter der Woche oder am Wochenende, er muss nur einprägend und mahnend sein.

Von was er handeln soll?

Von der Nebelschlussleuchte und deren Benutzung. Ich habe ja schon darüber referiert, leider lesen die Autofahrer Würzburgs eher selten mein Blog.

Da ihr als lokales Massenmedium wohl mehr Autofahrer erreicht als ich, bitte ich euch hiermit eindringlich, wenigstens einmal in diesem Herbst dieses Thema zu behandeln.

Vielen Dank schonmal im Voraus.