Archiv für den Monat: Januar 2009

Wenigstens eine Faschingsfreude — Biffos Krapfen

(c) kitziblog.de
(c) kitziblog.de

Ja, ich mag Fasching nicht. Für Zwangsfröhlichkeit und Verkleidungswahn bin ich nicht gebaut. Aber wenn ich sehe, was die Bäckerei Will in Kitzingen wieder so in der Backstube gezaubert hat, da kann ich Fasching wenigstens eine gute Seite abgewinnen. Die besten Krapfen Unterfrankens.

Nein, das ist keine Werbung — das ist der blanke Hunger und die Hoffnung, das Biffo mir auch in diesem Jahr wieder eine Tüte seiner süßen Schweinereien vorbeibringt. 😉

The Audience, Locas In Love und die Band, die wo noch keinen Namen hat

Morgen findet im Cairo ein Konzert der Hersbrucker Band “The Audience” statt. Griffig-fetziger Pop-Rock, geht gut in Ohr und Bein. Sie sind gerade auch Band der Woche bei one3radio — dort gibt es auch die Möglichkeit, gratis ein paar MP3s von ihnen abzustauben. Aus Mittelfranken kommen gerade gut Bands. 🙂

Aber vielleicht legt am selben Abend Unterfranken nach. Eine noch namenlose Band gibt als Audience-Support ihr Bühnendebut. Heimat- aber nicht namenlose Musiker wie  André Weber vom Electric Club, Ronny Rock von Miles, Benjamin von MCF und Martin Schulz von OK Linda habe sich zu zusammengetan, um dem Musikhimmel einen neuen Anstrich zu geben. Keine Ahnung was uns da erwartet, aber sooo schlecht kann es ja bei den lokalen Musikgrößen ja nicht werden. 😉

Los geht es also morgen, 31. Januar 2008, um 21.00 Uhr. Eintritt schlappe 5 €.

Für heute, Freitag 30. Januar,  kann ich noch am selben Ort das Konzert von Locas In Love ans Herz legen. Einer der netten Nebeneffekte des Radio Würzblog ist, dass mir Bands ans Herz wachsen, die ich vorher nie gehört habe. Und dazu gehört eben Locas in Love. Könnte ein ruhiger, aber sehr schöner Einstieg ins Wochenende sein. Eintritt 8 7 € an der Abendkasse, Vorverkauf (falls noch Karten da sind) für 7,50 € im H2O, Beginn ist auch 21.00 Uhr.

Man muss nur gucken

In der Mainpost stand heute ein flammender Kommentar für den zu installierenden Baukunstbeirat und für mehr Transparenz bei Stadtbaufragen. Da war auch zu lesen:

Jetzt wollen Oberbürgermeister und Stadtrat mehr Offenheit in der Baukultur wagen: Erstens sollen Basisinformationen wie Höhe und Breite eines geplanten Neubaus nicht top secret sein.  

Ein hehres Ziel, dem ich im Prinzip völlig zustimme. Aber: Die Basisinformation des Neubaus in dem als Beispiel gebrachten Hochhauses in der Augustinerstraße standen auf den Entwurfsplänen. Und die wurden öffentlich ausgestellt. Zehn Tage lang.  Das ist nicht meine Vorstellung von “top secret”.

Man muss sich halt auch für die Sachen interessieren — und nicht erst kurz vor der Entscheidung das Jammern anfangen.

Musik auf Weltniveau — Bernie Worrell mit SociaLibrium in den Posthallen

Das ist mal ein höchst angenehmes Abfallprodukt. Da ist Jürgen Königer auf der Suche nach Künstlern für den Hafensommer und was dabei herauskam, ist zwar kein Konzert für den Hafensommer (zumindest in diesem Fall nicht), dafür ein Konzert in den Posthallen — und das schon im unsommerlichen März. 

Und wer kommt? SociaLibrium! Ok, der Name sagte mir auch erst mal nichts. Die Namen der am Projekt beteiligten Musiker könnten einem schon eher bekannt vorkommen — Bernie Worrell — Mitbegründer des Pure & Uncut-Funk und an sich schon eine Legende –, Blackbyrd McKnight, TM Stevens und Cindy Blackman. Und spätestens bei deren Diskographien gehen einem die Augen über — das Who is Who der Rock-, Pop-, Funk- und Sonstwasgeschichte ist da versammelt. Curtis Stigers, Red Hot Chili Peppers, Billy Joel, Joe Cocker, Tina Turner, Herbie Hancock, Joe Cocker, Buckethead, Parliament, Funkadelic, Talking Heads, James Brown, Yoko Ono, Keith Richards, Lenny Kravitz, Dave Stewart, das sind Namen, die ziemlich jeder gehört haben sollte. Dort dort haben die SociaLibrium-Mitglieder schon gespielt und das ist nur die Mainstream-Spitze des Diskographie-Eisbergs.

Und das Konzert dieses Weltklasse-Musikprojekts präsentieren der Freundeskreis Hafensommer, PH-Event — die Jungs von den Posthallen — und die Distelhäuser Brauerei am 4. März 2008 in den Posthallen. Der Eintrittspreis ist noch nicht ganz entschieden, er wird vermutlich zwischen 20 € und 25 € liegen.

Das ist mal wirkliches Weltniveau in der Stadt! Funk, wie man ihn wohl nicht so schnell wieder in Würzburg hören wird und der auch Nicht-Funk-Fans gefallen kann. Eine absolute und unbedingte Konzertempfehlung. Hingehen!

Hammer und Hose

Ja lieber Würzburger Stadtrat, da hat ihr wieder mal gezeigt wo der Hammer hängt und wer die Hosen an hat. Ihr könnt euch doch nicht bieten lassen, dass der Bau- und Ordnungsausschuss einfach gegen euren Beschluss vom letzten Jahr stimmt und dem Augustinerhochhaus eine Höhe von 35,90 Meter gönnt. Ist ja bloß der Bauausschuss, was weiß der schon vom Bauen. Da muss man schon das Weltbild des Ausschusses und die Höhe des Hauses zurechtrücken — und zwar auf 33,90 Meter. Was ja immer noch 1,25 Meter höher als das jetzige Haus ist.
Aber dass das dem Investor vielleicht nicht genug sind und der Entwurf des Neubaus von 2007 auch schon höher war, das muss euch ja nicht kratzen. Wenn er nun abspringt, dann war es auch nur ein Investor von der geldgierigen Sorte. Der will bei dem Haus doch tatsächlich finanziell nicht drauflegen, das muss man sich mal vorstellen.

Aber nicht mit euch, lieber Stadtrat. Ihr habt gezeigt, wer in der Stadt die Hosen an hat. In die das Ganze vielleicht auch gehen kann.

Die Tiefgarage war unser Kino


Tja, das mit dem “guten” Wetter war wohl nichts. Der geplante Zug durch die Stadt bei “Die Stadt ist unser Kino” wurde zu einem Zug vom Corso in die Marktgarage, es hat einfach zu sehr geregnet. Schade. In der Tiefgarage war es zwar auch nicht schlecht, aber nicht das selbe, wie Filme auf Hauswänden in der Stadt anzuschauen.

Doch die Kurzfilme, die gezeigt wurden, waren durch die Bank wirklich gut. Einer davon wird morgen bei der Trashfilmnacht noch einmal gezeigt und ich kann euch sagen: Allein deswegen lohnt es sich schon die Hausschuhe einzupacken und in die Turnhalle beim Cairo zu gehen. 🙂

Björnstar hat zum Schluß und Trost versprochen, dass sie “Die Stadt ist unser Kino” nachholen, wenn es wärmer in der Stadt wird. Ich freu mich jetzt schon drauf. 🙂