Würzburger Wissen

Warum heißt der Leutfresserweg Leutfresserweg? Welche Kneipen gibt es in Würzburg? Wieso liegen auf dem Grab von Walter von der Vogelweide meistens Blumen? Wie sah die Augustinerstraße vor 1945 aus?

Fragen über Würzburg gibt es viele — kleine wie große. Fakten gibt es auch viele, die sind aber verstreut in Büchern, Broschüren, Webseiten, Köpfen und weiß der Herr noch wo. Also höchste Zeit, das Wissen mal zu sammeln. Und was böte sich da besser an, als ein Stadtwiki? Jeder kann ein wenig Informationen beitragen. Eine Beschreibung deiner Lieblingskneipe? Klar, solange es nicht in Werbung ausartet. Du hast aus Schulzeiten noch ein Referat über die Festung Marienberg? Her damit.
Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhe. Oder vielmehr werden sogar die Kinderschuhe erst gestrickt. Aber irgendwann muss auch das größte und tollste Projekt mal anfangen. 😉

Der Menge an potenziellen Informationen nach ist das ein Mammutprojekt und ein Fass ohne Boden. Und um es klar zu stellen: das ist nicht mein Projekt. Als Einzelner hat man nicht den Hauch einer Chance, etwas halbwegs brauchbares auf die Beine zu stellen. Aber je mehr mitmachen, desto besser und sinnvoller kann es werden.

Wer mal ein funktionierendes Stadtwiki sehen will, kann sich das von Karlsruhe mal anschauen, das älteste seiner Art in Deutschland. Ob das Würzburger so ähnlich aufgebaut sein oder ganz eigene Wege gehen wird, das liegt nur an denen, die mitmachen.

Es werden also gesucht:

  • Leute, die Inhalte schreiben
  • Leute, die Inhalte überprüfen und korrigieren
  • Leute, die Inhalte strukturieren
  • Leute, die die Seite optisch gestalten
  • Leute, die das Wiki technisch administrieren
  • und am besten auch Leute, die einen eigenen Server zur Verfügung stellen

Wer sich am Würzburg-Wiki beteiligen will, der kann sich dort anmelden und mal das Autoren-Portal besuchen. Wer mit Wikis noch keine Erfahrung gemacht hat, der kann mal im Sandkasten herumspielen.

15 Gedanken zu „Würzburger Wissen

  1. wahnsinn, was aus dem projekt geworden ist. seit langem mal wieder vorbeigeschaut und echt positiv überrascht worden! erstaunlich, wie fundiert dort gearbeitet wurde.

  2. @tomda: Ja, Zusammenschließen ist das Zauberwort. Ich glaube für ein halbwegs brauchbares StadtWiki brauchen wir alle Manpower, die man kriegen kann. Das Ding wird erst so richtig ins Laufen kommen, wenn es eine dreistellige Zahl von halbwegs aktiven Mitgliedern gibt. Aber bei 130.000 Einwohnern plus Umland sollte das doch machbar sein. 🙂

    Magst du mal im SzeneForum die Werbetrommel rühren? Mir persönlich wäre gerade das musikalische Wissen des SzeneForums wertvoll — warum nicht ein Bandlexikon mit Stammbaum (wer war schon mal bei welcher Band) ins Wiki integrieren? Ich fände das interessant.

  3. hi!
    haben soetwas im szene forum (wuerzburgammain.com) auch mal versucht. evt sollten wir uns da alle mal zusammenschließen, damit es auch was wird. irgendwie verläuft sich das alles 🙂

  4. @mac: Ich hoffe, unserem StadtWiki bleibt dieses Schicksal erspart. Wobei ich nicht damit rechne, dass innerhalb von 3 Monaten da extrem viel passiert sein wird. Ich lasse mich aber auch angenehm überraschen wenn es sein muss. 😉

    Und euch wünsche ich eine baldige und erfolgreiche Wiederbelebung.

  5. Auch ich wünsche Dir viel viel Glück zu dem Projekt. Unser Kreuznacher Wiki, hängt seit 3 Monaten. Ist zwar Startbereit … aber …. naja …

    Also, TOI TOI TOI

  6. Die Idee schwirrt mir schon seit min. 2-3 Jahren im Kopf rum…
    seit ich irgendwann mal auf das erwähnte Karlsruhe-Wiki gestoßen war….

    fehlte nur die Zeit und der Elan es umzusetzen…

  7. Das ist doch eine super Idee. Ich stamme zwar nicht aus Würzburg, aber hey, so erfährt man wenigstens auch ein paar Insider-Tipps, die auf den offiziellen Seiten zur Stadt sicher oft zu kurz kommen. Das sollten sich wohl alle Städte mal auf die Fahnen schreiben, denn die Reiseveranstalter oder die Tourismuszentralen werden ja immer wieder nur auf die bekanntesten Sehenswürdigkeiten hinweisen, aber kaum Tipps zur richtigen Kneipe oder dem Nachtleben bieten können.

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