Presswürste im Main

Sie haben es wirklich getan. 96 Menschen sind beim Dreikönigsschwimmen in den 1°C kalten Main gesprungen und mindestens 1 Stunde und 10 Minuten darin zur Löwenbrücke geschwommen. Zumindest glaube ich, dass es 96 waren und der Schnellste 1:10 geschwommen ist, die mobile Lautsprechanlage des DLRG war ähnlich brauchbar wie ihre Kocher für Glühwein und Bockwürste.

Aber ich muss schon gestehen, es war schon beeindruckend. Ich habe an Land ja schon gefroren, trotz mehrschichtiger Kleidung und einem Glühwein in der Hand. Aber dazu noch im Main schwimmen? Im Winter? Ok, bei mir scheitert es schon mal am Schwimmen an sich.

Und scheinbar war der Neoprenanzug für den Wärmeerhalt dringend notwendig, denn ein Ästhetikmerkmal war er für sicher nicht. Als die angekommenen Schwimmer neben dem Bockwursttopf standen, hatte das fast schon was von einer Familienzusammenführung. 😉

Aber nochmals Hut ab vor den kältebeständigen Damen und Herren, auch wenn ich immer noch nicht verstehe, warum man so was machen muss.

Mehr Bilder im Album bei 23hq.

11 Gedanken zu „Presswürste im Main“

  1. Ich vergaß:

    In… Taiwan? Irgendwo da – werden die ja immer ein kreuz in das meer bei 1-2° celcius, dann hüpfen da 50 verrückte rein ohne kleidung, suchen das kreuz und bekommen dafür (also der,d ers findet) nen orden …habt ihr das nicht? 😀

  2. Also Stefan dein Foto sieht ja nicht aus wie eine Presswurst sondern sieht aus wie ein Frosch. Aber das andere Bild, der schaut wirklich aus wie eine Presswurst und ich kann aus Erfahrung sprechen man fühlt sich auch so. Denn wer schon mal so einen Anzug anhatte der weiß wovon ich spreche. Es ist echt nicht sehr angenehm. Aber im Wasser wird’s besser. Allerdings wäre mir das auch viel zu kalt. Und auch noch viel zu lange. Da unterkühlt man sich doch oder nicht?

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