Osterhosen

Ach, ein schöner Ostersonntag. Da haben wir uns mal ein Frühstücksbuffet im Cineworld gegönnt. Für 14 € ganz ok, wenn man den enstprechenden Hunger hat und sich gerne vorwiegend unter älteren (50+) oder jüngeren (16-) Menschen aufhält.

Der Osterspaziergang ging in den Ringpark. Sonne satt. Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein — auch in Unterhosen. Denn auf den Aprilsommer in Würzburg habe ich mich noch nicht wirklich eingestellt, auf die Idee, dass in einer schwarzen Jeans ein Sonnenbad doch ein wenig zu warm werden könnte, bin ich irgendwie nicht gekommen.
Der Ringpark schien nicht in Gefahr zu sein und so konnte ich dort gut entspannen. Noch besser hätte ich entspannen können, wenn nicht ein Blechblasorchester im Ringpark geübt hätte — nicht immer wohlklingend. Schon komisch, dass die das über ein paar Stunden ungestört machen konnten. Wenn ein paar Punks mit einem Ghettoblaster ähnlich laut gespielt hätten, dann wären bestimmt schon die Herren in Grün auf der gleichfarbigen Wiese erschienen.

3 Gedanken zu „Osterhosen“

  1. Ist das nicht immer so, dass die Herren in Grün nur eingreiffen, wenn jemand da ist, wer nicht ins ordentliche Stadtbild passt?
    Gut Punks benemen sich auch öfters mal daneben, doch sind das des öfteren einfach nur Idioten mit bunten Haaren. Richtige Punks würden niemals die Öfentlichkeit mit Pöbeleien nerven.

    Doch zurück zu den Bläsern. Wo kein Kläger, da kein Richter und erst recht kein Polizist. Würden die zufällig vorbeikommen, hätten sie vielleicht sogar mal nachgefragt, doch so können die ja nicht wissen, was denn da los ist. Muss sagen dass ich, je nach Stimmung, eventuell aber die Grünen gerufen hätte, wäre ich im Park gewesen und hätte mich gestört gefühlt. Für irgendwas müssen ja die Steuergelder nützlich sein.

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