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Angie, Horschti, Alex und ich

Angela MerkelEigentlich war das schöne Wetter zu schade um es an eine Wahlkampfveranstaltung zu verschwenden, aber wenn schon mal die Kanzlerin nach Würzburg kommt, kann man schon mal vorbeischauen.

Horst SeehoferÜber mangelndes Interesse konnte sich die CSU/CDU nicht beklagen, der Markplatz war brechend voll. Wobei “Interesse” natürlich nicht mit “Wohlwollen” gleichzusetzen ist. Unzufriedene Milchbauern, gebührengeplagte Studenten oder mit ähnlichem Weltschmerz behaftete Würzburger waren auch genug da.

AlexDa war auch Alex, mit dem ich mich dort getroffen habe. Wir haben Trikottausch betrieben, Alex trug ein rotes T-Shirt, ich ein schwarzes — um ein Zeichen der Verbrüderung und Versöhnung zwischen verschiedenen politischen Meinungen zu setzen. Aber vielleicht war es auch nur Zufall. 😉

Bis zum Schluss habe ich es nicht ausgehalten, noch vor dem Ende der Rede war der Eichstrich meines Wahlkampfplatitüdenglases erreicht, ich hatte Hunger, mir war heiß und ich war ein wenig angenervt. Da habe ich Wahlkampf Wahlkampf sein lassen und bin lieber etwas essen gegangen.

Und ohne jemandem die Laune zu verderben — meinem Empfinden nach war das eine völlig durchschnittliche Wahlveranstaltung, mal abgesehen von der Menge. “Deutliche Proteste” sehen für mich anders aus. Einige waren unzufrieden mit Frau Merkel und haben das kund getan, andere waren zufrieden und haben das ebenfalls kund getan. Und je nachdem in welcher Ecke man die Veranstaltung miterlebt hat, überwog wohl akustisch eine Richtung. Bloß ein Platzwechsel war … schmierig schwierig.

Blogger, Podcaster, Webentwickler und freier Journalist

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