Es war wirklich viel los. Da ging die DEMO gegen die Zustände in der Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg etwas unter – im Vergleich zum CSD. Die Mischung war allerdings witzig, weil die schrillen Vögel eine gewisse Lebendigkeit in die Touristen-überflutete Stadt brachten.

Was mir auffiel war der „schwarze Block“ in der sonst so friedlichen Demo der Asyl-Arbeitsgruppe der Kath. Hochschulgemeinde (KHG): aggressiv, schwarze Kleidung. Das hat nicht gepasst – und die Passanten standen eher verwirrt dem ganzen Spektakel gegenüber. So richtig verstanden hat Touristen-Mann aus Gelsenkirchen und Besucher-Oma aus Bad Mergentheim das nicht.  Und die Sympathien die dem Missio oder der KHG für ihr Engagement in der GU entgegengebracht werden mündeten in ein ungutes Gefühl von „Kindergarten-Anti-Fa“.

Schade, denn die Zustände in der GU erfordern in Würzburg mehr Zivilcourage.